Mysteriöse Hundekrankheit in Norwegen - Dutzende Hunde gestorben - HundePower.de

Mysteriöse Hundekrankheit auf dem Weg nach Deutschland?

+++EILMELDUNG+++ Letztes Update 27.10.2019

Seit einigen Wochen ist eine mysteriöse Hundekrankheit in Norwegen unterwegs. Mittlerweile sollen dutzende Hunde der Krankheit erlegen sein. Weitere 200 hätten die gleichen Symptome und werden derzeit überprüft.

Der VDSV (Verband Deutscher Schlittenhundsport Vereine) warnt ausdrücklich davor, mit dem Hund nach Norwegen zu reisen. Grund dafür ist eine noch nicht zu Hundertprozent geklärte Krankheit mit blutigem Durchfall und blutigem Erbrechen.

Laut Behörden kann die Ursache bisher alles sein. Ob Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten daran Schuld sind, ist noch immer nicht geklärt. Als größtes Infektionsgebiet gilt Oslo.

Im Internet grassiert die Nachricht des Parvovirus, gegen den es ja eine Impfung gibt. Doch das ist nur eine News, die noch nicht bestätigt wurde. Scheinbar ist es doch nicht der Parvovirus, sonst hätten die Behörden schon den Übeltäter dieser Hundekrankheit gefunden.

Derzeit arbeitet die norwegische Behörde für Lebensmittelsicherheit und die Uni in Bergen sehr intensiv daran herauszufinden, was der Auslöser dieser schrecklichen Hundekrankheit ist. Quelle

Erste Anzeichen seien die zwei Bakterien, Providencia alcalifaciens und Closteridium perfringens, welche vermehrt bei fettleibigen bzw. adipösen Hunden gefunden wurden. Weiterhin gibt auch keine Anzeichen einer Vergiftung.

Deutscher Hundeverband warnt vor der Krankheit und bittet alle Hundebesitzer, vorerst nicht mit dem Hund nach Norwegen zu reisen. Noch sind keine Fälle in Schweden, Dänemark und Finnland bekannt und auch in Deutschland gibt es noch keine Meldung.

Schlittenhunde Rennen und viele andere Veranstaltungen wurden bereits abgesagt.

Rat an Hundebesitzer in Norwegen

  • Vermeiden Sie Kontakt zu anderen Hunden
  • Lassen Sie ihren Hund nicht unbeobachtet
  • Vermeiden Sie das Schnüffeln an Kot und Erbrochenen von anderen Hunden

Sofort zum Tierarzt in Norwegen wenn,

  • blutiger Stuhlgang und/oder blutiges Erbrechen
  • sich der Allgemeinzustand schnell verschlechtert
  • hohes Fieber auftritt

Nicht jedes Tier stirbt – Fallbeispiel

Viele Medien reden von einer Epidemie, bei der noch immer mysteriösen Hundekrankheit in Norwegen. Das es auch nicht immer tödlich endet zeigt der Fall von Sigurd.

Bei Sigurd ging es am letzten Mittwoch los mit blutigem Durchfall und Erbrechen. Er fiepte die ganze Zeit und schien unter starken Schmerzen zu leiden. Die Besitzer machten das einzig Richtige und kontaktierten die Tierklinik. Am nächsten Morgen sollten sie sofort mit Sigurd in die Klinik kommen.

In der Tierklinik bekam er sofort intravenöse Infusionen, um Flüssigkeit in Sigrud zu bekommen. Er war extrem dehydriert. Die Besitzer fuhren nach Hause und warteten am Telefon auf die Nachricht von der Tierklinik. Nach den ganzen Horrormeldungen der letzten Tage, gingen sie vom schlimmsten aus.

Am Donnerstagmorgen kam der langerwartete Anruf. Sie können Sigrud nach Hause holen. Leider weißt niemand, wie diese schnelle Heilung zu Stande kam. Außer sehr hohe Entzündungswerte, konnte nichts weiter gefunden werden. Das Rätselraten geht weiter. Quelle

Futter schuld am Tod der Hunde in Norwegen?

Die Behörden tappen weiter im Dunkeln. Noch keine weiteren Erkenntnisse darüber, wodurch mittlerweile weitere Hunde gestorben sind.

Die Spurensuche geht weiter. Das Veterinärinstitut und die norwegische Behörde für Lebensmittelsicherheit breitet die Ursachensuche der tödlich verlaufenden Krankheit aus.

Gesucht wird auch im Hundefutter und im Wasser. Auch wenn Ersteres vorerst ausgeschlossen wird, da die verstorbenen Hunde unterschiedliche Ernährungen hatten, jedoch wird es untersucht.

Hundebesitzer, deren Tiere erkrankt oder gestorben sind, werden jetzt gebeten, Hinweise zu geben, was die Hunde in den letzten 14 Tagen zu fressen bekommen haben.

Erste Erkenntnisse zur Hundekrankheit in Norwegen

Nachdem auch der 26 Hunde an der noch immer mysteriösen Hundekrankheit verstorben ist, gibt es erste Erkenntnisse vom norwegischen Veterinäristitut. Derzeit sind erst 9 Hunde ausgiebig obduziert worden.

  • Nicht nur Oslo ist betroffen, auch andere Landkreise melden die Erkrankungen von Hunden.
  • Es sind keine Salmonellen für den blutigen Durchfall nachgewiesen worden.
  • Auch der Campylobacter scheint dafür nicht in Frage zu kommen.
  • Das Institut schließt mittlerweile auch Rattengift oder ähnliche Vergiftungen aus.
  • Die Hunde haben keine weiteren inneren Schäden. Gesucht wird weiter im Darm. Da von schweren Darmentzündungen ausgegangen wird.
  • Bei einigen der obduzierten Hunden sind die beiden Bakterien Providencia alcalifaciens und Closteridium perfringens in erhöhter Anzahl gefunden worden.

„Derzeit wissen wir nichts Neues, aber wir gehen davon aus, dass wir am Ende des heutigen Tages weitere Informationen erhalten können“

Therese Selén

8 neue kranke Hunde und erste Schritte

Am gestrigen Tag (12.09.2019) kam die Meldung, dass weiter 8 Hunde mit der „Todeskrankheit“ gemeldet worden sind. Ein Hund erlag mittlerweile den blutigen Durchfall und das ständige Erbrechen.

Norwegen eröffnet weltweit erstes Tiergesundheitsregister

Einen riesigen Schritt hat die mysteriöse Hundekrankheit bisher gemacht. Ein neues Tiergesundheitsregister wird eingeführt. Rund 200 Tierkliniken werden dieses Tiergesundheitsregister am dem 1. Oktober 2019 nutzen. Somit ist Norwegen das erste Land der Welt, welches ein nationales Tiergesundheitsregister einführt.

Tierärzte, Tierkliniken und Tierpraxen haben dann Zugriff und ein Überblick über Diagnosen im ganzen Land. DANKE dafür Norwegen. Quelle

Bakterium vor 13 Jahren gefunden und nicht weiter erforscht

Da sehen wir wieder, dass wir mit der Forschung bei Hunden und auch Menschen noch ganz weit entfernt sind, alles zu wissen.

Bereits vor 13 Jahren wurde Providencia alcalifaciens in eine Bachelorarbeit von Aud Kari Fauske drüber geschrieben. Aufgrund von fehlenden Ressourcen wurde jedoch nicht weitergeforscht. Ein Fehler, wie auch die heute leitende Ingenieurin von der Veterinärmedizinischen Hochschule, selbst sagt. Quelle

Darmvirus in Genua gefunden?

Scheinbar ist die gleiche Krankheit seit Anfang des Jahres in Genua unterwegs. Quelle

Die Symptome sind die gleichen wie in Norwegen. Ein Zusammenhang kann bisher nicht gefunden wegen, jedoch wird die „Todeskrankheit“ dort als „Killervirus“ erwähnt.

Der süßeste Hund Norwegens angesteckt – Instagram Influencer

Moxie hat 113.000 Follower bei Instagram und wurde zum süßesten Hund Norwegens gekürt. Die „Todeskrankheit“ hat nun auch scheinbar sie erwischt.

Die Besitzer Sandra Wong und Kristoffer Siegel fanden Blut bei dem felligen Influencer. Am Donnerstag ging es in die Klink und bereits am selbigen Abend durfte sie wieder nach Hause. Ob es wirklich die Krankheit ist, an denen schon dutzende Tier gestorben sind, wird sich nach der Diagnose zeigen.

Infektionsquelle noch immer nicht gefunden

Über 102 Hunde scheinen mittlerweile an der mysteriösen Hundekrankheit in Norwegen erkrankt zu sein. Bei einem Großteil der Hunde tritt nach wenige Tagen Besserung ein. Dennoch sind mehr als 25 Hunde bereits verendet.

Auch einige Wochen nach dem ersten bekannten Fall, tappen die Behörden weiterhin im Dunkeln. Das einzige was bisher die Panik und Hysterie bei Hundebesitzern mindert, ist das scheinbar geringe Ansteckungsrisiko. Quelle

Blutige Darmentzündung führt zum Tod der Hunde

Auch wenn nur wenig bisher erforscht wurde, bei einem sich sich die Forscher vom Veterinärinstitut, dem NMBU Veterinary College und die Lebensmittelsicherheitsbörde einig, die Erkrankung ist eine blutige Darmentzündung. Wie es dazu kommt, ist weiterhin unklar.

Warum die Hunde sterben steht auf einem anderen Blatt. Meiner Meinung nach sind es geschwächte Tiere, dessen Immunsystem im Keller ist oder arg angekratzt ist. Hier kann alle 6 Monate eine Bierhefekur sicherlich gut unterstützen.

Erster Fall in Schleswig Holstein/Bad Oldesloe

Bad Oldesloe in Schleswig Holstein hat scheinbar den 1. Fall in Deutschland von der „noch unbekannten“ Hundekrankheit aus Norwegen. Hier wurde das gleiche Bakterium Providencia alcalifaciens bei einen Hund gefunden, der leider verendet ist.

Ob es wirklich die gleich Krankheit ist, wird noch untersucht. Der Hunde hatte auch noch eine Darmverdrehung und die Besitzerin gibt auch an, dass sie weder in Norwegen war, noch hatte der Hund Kontakt zu norwegischen Hunden.

Laut einer Bad Oldesloer Praxis ist der verstorbene Hund kein Einzelfall. Dort sollen schneibar mehrere Hunde in den letzten Wochen mit blutigen Durchfall behandelt worden sein. Quelle

8 neue infizierte Hunde übers Wochenende

Die norwegische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat gemeldet, das im Laufe des Wochenendes, weitere 8 Hunde mit blutigen Stuhlgang und Erbrechen beim Tierarzt waren. Die Fälle kommen aus Oslo, Akershus, Telemark und Nordland.

Das Veterinärinstitut geht davon aus, dass nicht alle erkrankten und verstorbenen Hunde gemeldet wurden und schätzt, dass bis zu 30 Hunde bereits verstorben sind. Quelle

Weitere Viren ausgeschlossen

Das norwegische Veterniärinstitut kann weitere Ursachen ausschließen. So wurde bekanntgegeben, dass Hefe und Schimmel als negativ getestet wurden. Auch das Circovirus und das Coronavirus soll nicht die Ursache von der mysteriösen Hundekrankheit in Norwegen sein.

Vom Seuchenausbruch ist die Rede

Am Dienstag, 17.09.2019 bestätigte die Behörde für Lebensmittelsicherheit aus Norwegen, weitere 5 Fälle. Gemeldet wurden die erkrankten Hunde aus den Landkreisen Møre og Romsdal, Akershus, Sogn og Fjordane, Buskerud, Trøndelag und Aust-Agder.

Zwei weitere Hunde sollen an der, noch immer, mysteriösen Hundekrankheit, gestorben sein. Die beiden Bakterien Providencia alcalifaciens und Clostridium perfringens scheinen tatsächlich bei vielen der verstorbenen Hunde gefunden zu sein. Noch kann aber nicht bestätigt werden, dass sie auch für den Tod verantwortlich sind.

Norwegen will mehr in Hundegesundheit forschen

Auch wenn es die verendeten Tiere nicht mehr retten kann, so scheint sich in Norwegen einiges zu tun. Professor und Dekan vom Veterinärkolleg NMBU, Anne Storset, sieht den Weg, mehr über die Hundegesundheit zu forschen.

Über 500.000 Hunde leben in Norwegen und so wirklich wurde noch nicht geforscht. Es liegt, wie fast immer, an der Finanzierung in diesem Bereich. Durch die „Todesseuche“ sind viele Menschen darauf aufmerksam geworden und auch die Behörden und wissenschaftlichen Institute, sehen sich jetzt in der Pflicht. Anne Storset wird in Zukunft mehr Forschungsgelder für die Hundegesundheit beantragen und nach den aktuellen Ereignissen, vermutlich auch bekommen. Quelle

Infografik: Verteilung der erkrankten und gestorbenen Hunde in Norwegen

Mecklenburg-Vorpommern – Erster Verdacht auf norwegische Hundekrankheit

In Norwegen wurde es in den letzten Tagen sehr ruhig um die, noch immer mysteriöse Hundekrankheit. Aus diesem Grund haben wir auch nichts berichten können.

Scheinbar sind in Boitzenburg (MV) einige ähnlich Fälle, wie in Norwegen aufgetreten. Die ortsansässige Tierärztin Katharina Wiener sage im Radio, dass mehrere Hunde an einer Magen-Darm-Erkrankung erkrankt und sehr schnell verstorben sind.

Durch eine bakteriologische Untersuchung fand sie heraus, dass es sich um die gleichen Keime handelt, welche auch in Norwegen vermutlich zu den über 40 toten Hunden führte.

Weiterhin meinte Wiener, dass man scheinbar nur die Symptome behandeln könnte, da noch nicht klar ist, was der wirkliche Auslöser ist. Quelle

Providencia alcalifaciens als Ursache für tödliche Krankheit

Providencia alcalifaciens ist ein stäbchenförmiges Bakterium aus der Familie der Enterobacteriaceae. Sie kommen häufig in der Luft, im Boden oder im Wasser vor, werden vor allem im Verdauungstrakt gefunden.

Die Bakterien der Gattung Providencia sind vor allem als sogenannte „Krankenhauskeime“ bekannt und gefürchtet, da sie auf Antibiotika nicht ansprechen. Durchfall- und Harnwegserkrankungen können von ihnen ausgelöst werden.

Bei einer Reihe der in Norwegen verstorbenen Hunde konnte das Bakterium Providencia alcalifaciens nachgewiesen werden, weshalb ein Zusammenhang mit den tödlichen Krankheitsfällen zumindest naheliegend ist.

Symptome der Infektion und vorbeugende Maßnahmen

Die Symptome einer Erkrankung sind vor allem blutiger Durchfall und Erbrechen. In diesem Fall muss sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Die Infektion führt unbehandelt innerhalb von Stunden zum Tod.

Viele Mechanismen, die das Bakterium im Körper auslöst, sind bisher unbekannt. Deshalb ist auch die Frage der Übertragung nicht vollständig geklärt.

Die Behörden Norwegens raten Hundebesitzern, engen Kontakt zu anderen Tieren zu meiden. Da Hunde sowohl an Artgenossen selbst als auch an deren Kot schnüffeln, könnte auf diese Weise eine Übertragung stattfinden. Grundsätzlich sollten also Tiere in betroffenen Gebieten an der kurzen Leine geführt werden und belebte Hundeplätze gemieden werden.

Für Deutschland sind keine speziellen Maßnahmen nötig – lediglich Hundebesitzer, die nach Norwegen reisen, sollten sich unbedingt an die behördlichen Hinweise dort halten.

Clostridium perfringens beim Hund

Die Ursache der sich häufenden Todesfälle von Hunden in Norwegen durch blutigen Durchfall mit Erbrechen ist noch ungeklärt.

Bei der Southern Animal Clinic in Arendal wird nicht ausgeschlossen, dass das Bakterium Clostridium perfringens an der Erkrankung zumindest beteiligt sein könnte.

Bei einigen, aber nicht bei allen der verstorbenen Hunde wurde es nachgewiesen. Auch das Bakterium Providencia alcalifaciens wurde bei einigen der betroffenen Hunde gefunden.

Informationen zum Bakterium Clostridium perfringens beim Hund

Zur Bakteriengattung Clostridium gehören 82 Arten von anaerob (sauerstofffrei) wachsenden Bakterien in Stäbchenform, die u. a. im Erdboden vorkommen. Eine von ihnen ist Clostridium perfringens.

Sie zeichnet sich durch die Bildung von Giftstoffen aus, sogenannte Ektotoxine (auch Exotoxine genannt), die beim Wirtsorganismus zu Krankheitssymptomen führen (können).

Das Bakterium ohne seine Toxine lässt sich hingegen mitunter auch im Kot von gesunden Hunden nachweisen. Inwieweit das Vorhandensein der Toxine grundsätzlich mit Krankheitssymptomen verbunden ist, wird von verschiedenen Quellen abweichend voneinander beantwortet.

Die von den Ektotoxinen des Bakteriums Clostridium perfringens üblicherweise hervorgerufenen Vergiftungserscheinungen beim Hund sind Darmentzündungen mit Durchfällen und eventuell Erbrechen.

Auch nekrotische Verläufe sind nicht auszuschließen. Die Art des Durchfalls und der Schweregrad der Entzündung bzw., inwieweit es überhaupt zu Krankheitssymptomen kommt, hängt u. a. von dem jeweiligen Serotyp (A-E) des Bakteriums im Wirtstier ab.

Während alle fünf Serotypen bspw. für Erkrankungen von Lämmern verantwortlich sein können, werden Erkrankungen des Hundes insbesondere mit den Giftstoffen des Serotyps A in Verbindung gebracht.

In der Humanmedizin ist Clostridium perfringens als einer der Verursacher des gefährlichen Gasbrandes bekannt und führt mit seinen Serotypen A und C, selten auch mit Typ D zu Infektionen der Verdauungsorgane beim Menschen.

Lebensmittelvergiftungen vorbeugen

Clostridium perfringens kommen nicht nur im Erdboden, im Verdauungstrakt von Tieren und Menschen und in Ausscheidungen vor, sondern auch in anderen Körperregionen sowie im Wasser, in Staub, d. h. auch in der Luft, und in Produkten, die je nach Ernährungsform als Nahrungsmittel dienen – darunter Fleisch, Geflügelfleisch und Fischfleisch.

Auch pflanzliche Lebensmittel wie Bohnen, Erbsen oder Gewürze können betroffen sein. Während Clostridium perfringens als Bakterium höhere Temperaturen nicht verträgt, lassen sich seine Gifte durch Kochen nicht zuverlässig abtöten. Viele Menschen und natürlich Hunde essen Fleisch; zur Vorbeugung von Lebensmittelvergiftungen durch Clostridium perfringens bzw. seine Giftstoffe ist es am besten, Fleisch – wenn sich das Tier nicht mehr daran verbrennen kann – direkt nach der Zubereitung zu servieren.

Das Vorkochen (und damit die Lagerung nach der Zubereitung) von Fleisch, nicht zuletzt von Innereien, sollte vermieden werden. Allgemein birgt Vorkochen ein gewisses Hygienerisiko; die Hygieneregeln zum Herunterkühlen, Lagern und späterem Erhitzen sind zu beachten.

Bei Tiefkühlprodukten ist bezüglich Transport, Lagerung und Zubereitung der Verpackungsanweisung zu folgen. (Wichtig: Kühlkette immer einhalten!) Fertiges Feuchtfutter für Hunde sollte Clostridium perfringens grundsätzlich nicht enthalten.