Hundesitter – Bester Freund und Aufpasser zugleich

Ein privater Hundesitter kommt immer dann ins Gespräch, wenn Sie sich mit dem Grundgedanken einer Hundepension nicht anfreunden können. Eine tolle Möglichkeit die Betreuung Ihres Lieblings selbst und individuell zu organisieren.

Ideal ist es natürlich, wenn Ihr Hund während einer Urlaubsreise bei Familienmitgliedern oder Freunden untergebracht werden kann, die Ihr Vierbeiner bereits kennt. Kommt dies nicht in Frage, da die jeweiligen Betreuungspersonen schon verplant ist, dann ist ein guter und liebevoller Hundesitter die bessere Alternative.

Was kann ich von einem Hundesitter erwarten?

Ein guter Hundesitter zeichnet sich vor allem durch die Liebe zum Tier aus. Er bringt viele Erfahrungen im Umgang mit Hunden mit und hat eine Menge Einfühlungsvermögen. Zudem verfügt der perfekte Betreuer über eine flexible Zeiteinteilung und ist stets vor Ort, wenn du ihn benötigst.

Der Hundesitter führt deinen Liebling täglich zu den abgemachten Zeiten aus, füttert ihn mit gutem Nassfutter und ist zu jeder Tageszeit für ihn da. Ausgiebiges Schmusen, Spielen und Toben sind dabei inklusive.

Einen guten Aufpasser für deinen Hund erkennst du daran, dass er deinen Vierbeiner bereits beim ersten Kontakt herzlich und mit offenen Armen begrüßt.

Worauf sollte ich bei der Auswahl eines Hundesitters achten?

Vor der Auswahl eines Hundesitters solltest du einige wichtige Dinge beachten. In den folgenden Zeilen möchten wir dir zeigen worauf es ankommt:

Eventuelle Qualifikationen erfragen:

In allen Fällen solltest du dir ausreichend Zeit nehmen, gemeinsam mit deinem Vierbeiner die Betreuungsperson kennenzulernen. Wie umfangreich und aussagekräftig sind die bisherigen Erfahrungen mit Hunden und deren Betreuung sowie Pflege.

Tiersitter die sich als Profis ausgeben, sollten einen Sachkundenachweis nach dem Paragrafen 11 des Tierschutzgesetztes vorweisen können.

Ist diese Zertifikation nicht vorhanden, so handelt es sich bei diesem Hundesitter mit Sicherheit um keinen geprüften Profi. Scheue dich nicht, unverbindliche Termine mit verschiedenen Interessenten zu vereinbaren und Hundesittern abzusagen, wenn du kein gutes Gefühl dabei hast.

Hundebetreuung in den eigenen vier Wänden:

Wird der Hund nicht in der Wohnung des Betreuers untergebracht, sondern im eigenen Zuhause, dann muss der Wohnungsschlüssel an den Hundesitter übergeben werden. Ohne ein gutes und sicheres Vertrauensverhältnis geht in diesem Fall leider nichts. Hier solltest du nach Möglichkeit besser auf langfristig bestehende private Kontakte oder Erfahrungen aus dem Freundeskreis setzen.

Der Vertrag:

Am besten setz du vorab einen schriftlichen Vertrag auf und lässt diesen von dem Betreuer deiner Wahl vorab unterschreiben. Alle nötigen Aufgaben, die finanzielle Vergütung und die Dauer sollten hier klar vereinbart sein.

Was sollte ein guter Hundesitter maximal kosten?

Die Preise welche die Sitter verlangen sind sehr unterschiedlich. Viele Tierbetreuer bieten ihre Dienste privat an, andere wiederum als Hundesitter-Profis. An diesem Punkt kann man direkt erwähnen, dass die privaten Hundesitter natürlich um einigen preiswerter sind als die „Profis“. Preise zwischen 10-30 Euro sind dabei vollkommen normal. Hier kommt es auch auf die Region an.

Das Angebot und die Nachfrage sowie die daraus resultierenden Preise unterscheiden sich zum auch regional zwischen Stadt und Land. Der Hundesitter in der Stadt verlangt oftmals einen höheren Preis als der auf dem Land. Im Durchschnitt sind die Kosten für einen guten Hundesitter jedoch um einiges günstiger als für eine Tierpension. Die genauen Preise lassen sich allerdings nur im lokalen Umfeld und durch eine exakte Suche individuelle recherchieren.

Hundesitter gesucht – Wo finde ich den perfekten Aufpasser für meinen Vierbeiner?

Die Suche nach dem perfekten Hundesitter gestaltet sich nicht immer ganz einfach. Oftmals kann bei dieser schwierigen Entscheidung das lokale Tierheim behilflich sein. In der Regel liegen hier zahlreiche Listen mit erfahrenen Hundesittern vor. Zwischendurch gibt es dort auch spezielle Listen im Rahmen der Aktion „Nimmst du mein Tier, nehme ich dein Tier“. Dies stellt eine tolle und beliebte Lösung dar, denn die Tierhalter unterstützen und helfen sich somit Gegenseitig ohne große finanzielle Gegenleistungen.

Zudem findest du im Internet eine Reihe von Portalen, die Hundehalter und Hundesitter zusammenbringen wollen. Sehr beliebt sind die Hundebetreuer-Plattformen: Betreut.de, Ebay-Kleinanzeigen, Tierbetreuung.de und Leinentausch.de. Natürlich gibt es noch eine Vielzahl an weiteren Anbietern, die dir bei der Wahl eines geeigneten Hundesitters behilflich sind.

Hier sollte man jedoch zusätzlich erwähnen, dass der Hundehalter außer den ersichtlichen Profilen und Bewertungen, keinen sicheren Nachweis zur Eignung oder gar eine Überprüfung der dort eingetragenen Hundebetreuer erwarten kann.

Bevor du dich für einen Hundeaufpasser deiner Wahl entscheidest, solltest du ein unverbindliches Treffen gemeinsam mit deinem Vierbeiner und dem Hundesitter vereinbaren. Nur so kannst du herausfinden, ob der Tiersitter deinen Wünschen entspricht und ob die Chemie zwischen ihm und deinem Liebling stimmt.

Wenn also ein Hundesitter gesucht wird, dann gibt es wie du sehen kannst, zahlreiche Hilfestellungen, die dich bei der Suche und Auswahl unterstützen.

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