Hundefutter aus Schweden ist Gewinner

Unterschied der Tierfutterproduktion und des Tierschutzes zwischen Deutschland und Schweden

Ist ein Hund eine Sache?

Der Unterschied zwischen der Tierfutterproduktion und der Behandlung von Tieren als Lebewesen in Deutschland und in Schweden ist wirklich gravierend. Es ist kaum zu glauben, dass unsere geliebten Haustiere in Deutschland noch immer „nur“ als Sache zählen, obwohl bereits seit 1990 der folgende neue § 90 a (Tiere) in das BGB eingefügt wurde.

Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch die besonderen Gesetze geschützt. Auf sie sind die für die Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.

Für den Laien klingt das erste Lesen nun sicherlich recht gut, aber bei näherer Betrachtung entpuppt sich das Ganze als juristischer Etikettenschwindel. Denn grundsätzlich bleibt alles beim Alten, wie es der letzte Satz der Vorschrift bereits sagt. Vom Gesetzgeber werden unsere Tiere wohlmeinend als besondere, „lebende Sachen“ bezeichnet.

ABER, solange die, für die Sachen geltenden Vorschriften wie bisher auch auf die Tiere anwendbar bleiben, ist damit nicht viel erreicht. Zum Beispiel werden Bienenschwärme in den §§ 961ff BGB nach wie vor als (echte) Sachen bezeichnet. Nach § 903 BGB besteht an Tieren, ebenso wie an (echten) Sachen schlichtes Eigentum.

Weiterhin wird im Strafrecht oftmals von „Tieren oder anderen Sachen“ gesprochen. Damit kommt wohl ganz klar zum Ausdruck, dass Tiere vom Gesetzgeber her grundsätzlich zur Gruppe der Sachen gehören.

Jetzt gibt es zum Glück aber das Tierschutzgesetz, werden einige nun denken. Aber sogar hier dürfen gesetzeskonform Tierversuche durchgeführt werden, wenn sie „ethisch vertretbar“ und „unerlässlich“ sind.

Denn das Tierschutzgesetz verwaltet Tierversuche lediglich, schützt die Tiere aber nicht davor, als Messinstrumente missbraucht zu werden. Im Klartext heißt das nun: Tiere werden in Deutschland, trotz Tierschutzgesetz, gesetzlich wie Sachen behandelt.

Was darf alles in Hundefutter?

Das kann in deutschen Hundefutter enthalten sein

Weiter geht es bei der deutschen Hundefutterherstellung. Laut deutschem Futtermittelgesetz ist die Verarbeitung von Häuten, Fette, Wolle, Hufe, Klauen, Hörner, Blut, Federn, Schlachtabfälle, Drüsensekrete, Hormone aus Fruchtblasen, Gehirn, Tiermehle, Schweineborsten usw. erlaubt.

Hinzu kommen oft noch Zucker, chemische Konservierungsstoffe wie BHA, BHT oder Etoxiquin. Weiterhin zerstört eine Sterilisation bei hohem Druck und hoher Temperatur bei Trockennahrung die Nährstoffe.

Aber damit nicht genug! Ins Industrie Hundefutter werden auch gerne noch chemische Antioxidantien, Emulgatoren, Stabilisatoren, Chemische Lock-Farb-Aromastoffe usw. gegeben, damit es lange haltbar ist und die Hunde süchtig macht.

Zugelassene Zusatzstoffe in Futtermitteln in Deutschland – Link Bundesministerium

Hundefutter in Schweden – Ein Lebensmittel

Ganz anders verhält es sich in Schweden. Hier unterliegt die Tierfutterherstellung den schwedischen Lebensmittelgesetzen. Wahrscheinlich sind das die Schärfsten ihrer Art weltweit!
Das bedeutet, dass alle Futter Zutaten in Schweden auch für den menschlichen Verzehr zugelassen sein müssen. Bereits in der Schlachttierhaltung fängt es an.

Also gilt das schwedische Lebensmittelgesetz nicht nur für Hundefutter, sondern auch für Futtermischungen, die beispielsweise die Kühe erhalten. Die Verarbeitung von kranken Tieren, Tierabfällen oder Tieren, die mit Hormonen oder Antibiotika behandelt wurden, ist in Schweden strengstens verboten.

Hier gibt es die Struktur der Lebensmittelüberwachung in Schweden mal zum Nachlesen.

Überblick Tierfutterproduktion Deutschland und Schweden

Tierfutterproduktion DeutschlandTierfutterproduktion Schweden
Tiere werden mit Antibiotika regelrecht gemästet.Seit 1986 Antibiotika-Anwendung verboten
(nur zu therapeutischen Zwecken erlaubt)
Salmonellen treten noch immer endemisch auf und gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Die Form der Tierhaltung, die Schlachtung und Vermarktung haben Einfluss auf das Vorkommen.sehr strenge Schutzmaßnahmen gegen Salmonellengefahr
Kadavermehl - Keine Verwendung als Futtermittel für Nutztiere, aber als Futtermittel für Heimtiere zugelassen! Wird gern als Fleischmehl bezeichnet.¹Seit 1985 Verwendung von Kadavermehl in Fütterung und Futterproduktion verboten
Keine detaillierten rechtlichen Anforderungen im Tränkwasser²Wasser im Futter hat Trinkwasserqualität
Weidehaltung ist rückläufig³Weidehaltung von Kühen ist Pflicht
Keine Pflicht von Stroh in TierboxenStroh in Tierboxen ist Pflicht
Die Haltung von Legehennen in Kleingruppenkäfigen wird ab 2025 verboten. Schnabelkürzungen seit 2017 nur noch in AusnahmefällenKonventionelle Käfighaltung und Schnabelkürzungen von Hühnern verboten
Tageslichtforderung (Fenster) in den Ställen
Laut Fachleutenmeinung werden bis zu 99 Prozent der Ferkel aus konventioneller Haltung immer noch kupiert.⁴Schwanzkupieren von Schweinen verboten.
Bestätigte BSE Fälle. QuelleAuszeichnung als BSE-freies Land von der Weltorganisation für Tiergesundheit OIE

Das sind nur einige Gründe, um schwedisches Hundefutter mal genauer unter die Lupe zu nehmen und einen wertvollen Beitrag zum Tierschutz uns zur artgerechten Ernährung des eigenen Hundes zu leisten.

Schwedisches Hundefutter kaufen

Es gibt verschiedene schwedische Hundefutter Hersteller. Sehr bekannt sind hier wohl Magnusson, Axess oder Bozita. Doch es gibt noch eine weitere Marke, die schwedisches Hundefutter anbietet.

Die Rede ist von Anifit Hundefutter.

Anifit hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hunden und Katzen mit gesundem und artgerechten Tierfutter zu helfen. Dabei geht Anifit zurück zur Natur und orientiert sich bei der Zusammensetzung des Futters an der ursprünglichen Ernährungsweise von unseren Hunden und Katzen.

Anifit – schwedisches Hundefutter im Vergleich

Im Vergleich zu deutschem Hundefutter birgt dieses Hundefutter aus Schweden mit Sicherheit einige Vorteile. Natürlich gibt es auch Hundefutter aus Deutschland ohne Konservierungsstoffe und ohne Getreide bzw. glutenfrei zu kaufen. Neben Anifit verzichten zum Glück auch einige andere Hundefutterhersteller auf Tierversuche. Doch das von Anifit vewendete Fleisch aus Schweden ist im Vergleich zu deutschem Fleisch wohl der Gewinner, da es nicht mit Antibiotika und/oder Hormonen behandelt ist.

Schwedisches Hundefutter ohne Getreide

Das Schweden Hundefutter aus dem Hause Anifit ist vollkommen glutenfrei und ein natürliches Alleinfuttermittel. Bei der Herstellung wird nicht nur auf Frische, sondern auch auf Qualität der Zutaten großen Wert gelegt. So liegt der Frischfleischanteil bei 90-99% und wird um saftiges Gemüse und andere gesunde Naturprodukte ergänzt.

Die Zubereitung erfolgt schonend durch Kaltabfüllung und die Haltbarmachung gelingt ganz ohne Konservierungsmittel durch eine schonende Temperaturbehandlung. Alle Gerichte sind BSE- und MKS-frei getestet und werden selbstverständlich ohne Tierversuche entwickelt.

Hundefutter ohne Tierversuche

Wir sollten nicht nur bei bei unserer Ernährung auf Nachhaltigkeit und die Herkunft der Lebensmittel achten, sondern auch beim Tierfutter. Neben der Qualität, sollte für jeden Tierfreund auch Tiernahrung ohne Tierversuche oberste Priorotät haben. Für Katzen-und Hundefutter ohne Tierversuche müssen keine Tiere leiden!

Liste der Tierfutterhersteller und Tierfutter ohne Tierversuche

Hundefeuchtfutter ohne Konservierungsstoffe

Weiterhin besticht das schwedische Hundefutter von Anifit im Test durch ein hohes Qualitätsversprechen. Dieses naturbelassene Hundefeuchtfutter wird ohne Konservierungsstoffe, ohne Farbstoffe, ohne Geschmacksverstärker oder künstliche Duft, Füll,- und Lockstoffe hergestellt. Außerdem werden bei der Anifit Tiernahrung keine Produkte aus Tierverwertungsanlagen (z.B. Tiermehle, Kadavermehle, Knochenmehle, Felle, Hufe) verarbeitet.

Anifit Hundefutter ist weiterhin frei von Pflanzen- und Getreidemehlen, enthält kein Formfleisch und keine Soja- oder Maisprodukte.

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Offene Deklaration beim Hundefutter

Tierfutter, das nichts zu verbergen hat, listet die Zutaten einzeln und vollständig auf – so wie bei Anifit üblich. Außerdem hat Anifit eine offene Deklaration und weist alle verewendeten Inhaltstoffe zu 100% aus!

Deklaration von Hundefutter richtig lesen

NEUES VIDEO FOLGT

Die wichtigsten Unterschiede von ANIFIT gegenüber herkömmlicher Tiernahrung für Hunde

Schwedisches und deutsches Hundefutter im Vergleich

Trockennahrung / herkömmliche Dosenfutter

Fleischanteil:

  • oft nur mind. 4%, das bedeutet es ist ein sehr geringer Fleischanteil im Futter
  • Laut dt. Futtermittelgesetz sind Hörner, Häute, Fette, Blut, Wolle, Federn, Hufe, Klauen, Gehirn, Schlachtabfälle, Drüsensekrete, Hormone aus Fruchtblasen, Schweineborsten, Tiermehle usw. erlaubt

Proteine:

  • ein hoher pflanzlicher Anteil, Verwertung der Proteine nur zu 20 – 35 %

Füllstoffe:

  • oftmals Sojamehle! (sehr problematisch, da häufiger Allergieauslöser)
  • Glutenhaltiges Getreide ( das ist keine natürliche Tiernahrung )
  • Mais ( oft sogar gentechnisch behandelt und ebenfalls keine natürliche Tier-Nahrung )

Konservierungsstoffe:

  • Chemische: BHT, BHA, Etoxiquin großes Problem: Töten Bakterien, auch die guten Darmbakterien
  • Zerstörung der Nährstoffe durch Sterilisation bei hohem Druck und hohen Temperatur bei Trockenfutter
  • Zucker oder Zuckerersatzstoffe (kann Auslöser von Zahnstein und Mundgeruch sein)

EWG Zusatzstoffe:

  • Emulgatoren
  • Chemische Antioxidantien
  • Künstliche Lock-Farb-Aromastoffe
  • Stabilisatoren

Feuchtigkeit:

  • Das wohl größte Problem beim Trockenfutter, es sind nur 4 – 8 % Feuchtigkeit enthalten, entgegen landläufiger Meinungen ist es Hund / Katze NICHT möglich, diesen Mangel in der Nahrung durch Trinken auszugleichen – dadurch sehr häufig Nierenerkrankungen.

Fütterungsempfehlung

  • Um den Nährstoffbedarf abzudecken, sind oftmals sehr hohe Futtermengen notwendig. Folge: häufiger Stuhlgang

Anifit Tiernahrung

Fleischanteil:

  •  90 % bis 99 % Fleisch ( Katzen und Hunde sind Fleischfresser)
  • Nur Fleisch, was für die menschliche Ernährung zugelassen ist
  • Frischfleischgarantie
  • Ohne Tiermehle

Proteine:

  • sehr viele hochwertige (da tierische) Proteine. Verwertung bis zu ca. 70 – 90 %

Füllstoffe:

  • Ohne Füllstoffe!
  • Kein Soja und ohne Mais
  • Frei von Pflanzen- und Getreidemehlen!

Konservierungsstoffe:

  • keine Konservierungsstoffe!
  • Schonendes Garverfahren zur Erhaltung der Nährstoffe
  • Kaltabfüllung in die Dose
  • Ohne Zucker oder Zuckerersatz

EWG Zusatzstoffe:

  • keine chemischen Zusätze

Feuchtigkeit:

  • rund 70 bis 80 %, es ist kein „Wasser“ sondern die physiologisch in den Zellen von Fleisch, Gemüse, Reis etc. enthaltene Feuchtigkeit (mit allen natürlich gelösten Mineralien, Elektrolyten etc.)

Fütterungsempfehlung

  • Sehr nahrhaftes Produkt, daher genügt eine viel kleinere Nahrungsportion.

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¹ Kat. 1 Material (Kadavermehl) ist zugelassen, sofern das Produkt oder der Rohstoff für ein Hundefutter von ausserhalb der EU eingeführt wird. (Kapitel II des Amtsblattes der EU L54 vom 26.2.11  und Amtsblatt L300/26 Artikel 35)

² https://www.bmel.de/DE/Tier/Tierernaehrung/_texte/Orientierungsrahmen-Traenkwasser.html

³ https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/bauern-lassen-ihre-kuehe-nicht-mehr-auf-die-weiden-id13153351.html

https://www.nwzonline.de/wirtschaft/weser-ems/ringen-um-den-ringelschwanz_a_6,1,1156849631.html

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