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Hund scheren und trimmen

Hund scheren und trimmen

Der Körper eines Hundes ist in der Lage, eine recht konstante Körpertemperatur zu halten. Bei Menschen ist dies ganz ähnlich. Die Regulationsmechanismen funktionieren bei Mensch und Hund fast annähernd gleich. Allerdings sind die Hunde durch ihr Fell natürlich besser gegen tiefe Temperaturen geschützt. Die besten Jacken und Pullover können dagegen nicht mithalten.

Damit die Körpertemperatur im Sommer nicht zu stark ansteigt, gibt es den Fellwechsel. Das dicke Winterfell wird durch leichteres Sommerfell ersetzt. Dennoch gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen Mensch und Tier, der in dem Schutz vor der Überhitzung liegt – die Thermoregulation.

Thermoregulation und Wärmeausgleich

Menschen und Hunde können beide die Durchblutung der Haut regeln. Das geschieht natürlich nicht bewusst, unterstützt jedoch die Wärmeabgabe. Überprüft werden kann diese Regulation ganz einfach dadurch, indem die eigene Haut angefasst wird. Bei niedrigen Temperaturen wird sie sich ebenfalls recht kühl anfühlen. Im Sommer ist sie hingegen deutlich wärmer. Die kühle Haut sorgt dafür, dass der Mensch oder der Hund nicht auskühlt, also Wärme über die Haut verliert. Im Sommer kann dadurch Wärme abgegeben werden.

Doch Menschen kennen das Problem ebenso wie Hunde, dass dies häufig nicht ausreichend ist. Schließlich ist beiden bei hohen Temperaturen im Sommer warm. Eine perfekte Regulation gibt es somit nicht. Die Gefahr der Überhitzung ist durchaus real.

Nicht nur Mensch und Hund, sondern auch die meisten anderen Säugetiere müssen vor Hitze geschützt werden. Ansonsten kann es nicht nur zu unangenehmen Kreislaufproblemen, sondern sogar zu Schäden am zentralen Nervensystem kommen.

Der Mensch kann dies verhindern, indem er sich mit passender Bekleidung vor der Sonne schützt, im Schatten aufhält und schwitzt. Schwitzen ist zwar nicht besonders angenehm, erfüllt jedoch seinen Zweck. Bei Hunden funktioniert das nicht, denn sie können nur an ihren Pfoten schwitzen. Der restliche Körper besitzt keine Schweißdrüsen. Diese Möglichkeit, sich vor einer Überhitzung zu schützen, fällt somit fast vollständig weg.

Thermoregulation beim Hund

Die Hund Thermoregulation funktioniert hingegen anders und zwar durch das Hecheln. Denn das erzeugt eine Verdunstungskälte. Ganz ähnlich wie bei den Menschen, bei denen der Schweiß verdunstet, verdunstet hier das Nasensekret. Die Oberfläche des Naseninnenraumes ist bei einem Hund sehr viel größer als bei einem Menschen. Dadurch kann die Kühlung effektiver erfolgen. Hier verlaufen außerdem die wichtigsten und größten Adern des Tiers. Diese werden somit ebenfalls gekühlt. Das gekühlte Blut kann anschließend durch den gesamten Körper geleitet werden.

Hund im Sommer scheren oder nicht?

Hunde scheren ja oder nein? An dieser Frage scheiden sich die Meinungen der Hundebesitzer. Begründet wird das Scheren des Hundes meist damit, dass Luft an die Haut des Hundes kommen solle. Dadurch versprechen sich die Besitzer eine Abkühlung. Doch wir wissen ja bereits, dass Hunde hier keine Schweißdrüsen haben!

Außerdem kürzt die Schermaschine lediglich das Deckhhar und die Unterwolle. Dadurch erreicht man auf keinen Fall ein lockeres Fell, das Luft an die Haut lässt. Desweiteren führt jede Schur dazu, dass die Unterwolle immer dichter und dichter wird, da das Deckhaar viel langsamer wächst und es so von der Unterwolle verdrängt wird.

Daher passiert es leider immer öfter, dass das gesunde Deckhhar kaum bis garnicht mehr nachwächst. Eine Sanierung ist kaum möglich und falls doch Chancen bestehen, auf jeden Fall sehr langwierig. Der Teufelskreis beginnt und der Hund mutiert zum Plüschtier.

Das Scheren ist also nicht umsonst derart umstritten, denn meist schadet es dem Hund mehr als es tatsächlich nützt.

Nun sollte sich jeder Hundebesitzer selber die Frage stellen, ob er das Fell seines geliebten Vierbeiners wegen ein paar heißen Wochen im Jahr für immer verderben will und somit den lebenswichtigen Schutz zerstört. In vielen Fällen wächst das Fell nach der Rasur häufig nicht mehr vollständig nach. Kahle Stellen oder deutlich dünneres Fell sind dann die Folge.

Daran ist aber nicht nur die Prozedur des Scherens an sich schuld, sondern die Tatsache, dass die Hunde ohne ihr schützendes Fell häufig Sonnenbrand bekommen. Dieser verletzt die Kapillaren in den Hautschichten. Es bilden sich kleine Narben, auf denen natürlich keine Haare mehr wachsenden können.

Was sich schmerzhaft anhört, ist es für die Hunde auch. Außerdem stellt sich spätestens nach einigen Monaten ein zweites gravierendes Problem ein. Der Hund verfügt nun im Herbst und Winter über kein ausreichendes Fell mehr, um sich selbst dadurch warmhalten zu können. Ein Teufelskreis beginnt.

Damit kann zu einem deutlichen Fazit gekommen werden: Sommerschur Hund – definitiv nicht zu empfehlen!

Mögliche Folgen einer Sommerschur:

  • Deckhaar wächst langsamer nach als Unterwolle, dadurch langsamer Verlust vom Deckhaar
  • Wuchern der Unterwolle
  • durch mangelnde Durchlüftung können Ekzeme, Hotspots oder Entzündeungen enstehen
  • mattes, glanzloses Fell
  • „stinkender“ Hund, weil das Fell schlecht trocknet
  • eventuelle Verfilzungen
  • kahle Stellen da das Fell nicht mehr richtig nachwächst
  • fehlender Hautschutz, auch bei Wasseraktivitäten

Welcher Hund sollte auf keinen Fall geschoren werden?

Hunderassen bei denen sich beim Scheren die Fellstruktur ändert, dürfen nicht geschoren werden. Die Rede ist von so genannten Unterwollhunden. Diese Hunde wechseln ständig ihr Deckhaar, sowie ihre Unterwolle. Es ist der ursprünglichste Felltyp und auch der Wolf zählt dazu. Das Deckhaar als auch die Unterwolle leben 10-16 Wochen. Dann sterben die Nervenenden an den Haarwurzeln ab und das Haar wird nicht mehr versorgt, so dass es von der Haut abgestoßen wird, indem es ausfällt. Der Hund haart!

Findet hier keine artgerechte Pflege statt, kann die Unterwolle, die abgestoßen wird, mitunter so viel sein, dass sie in Büscheln im Deckhaar hängenbleibt. Durch diesen ständigen Kontakt mit den „toten“ Haarwurzel kann die Haut anfangen zu jucken und der Hund kratzt sich oft.

Aufgabe vom Deckhaar

Der Hund wird von seinem Deckhaar vor der Sonne (Sonnenbrand, Hautkrebs, Schutz der Kapillaren), vor Regen, Schmutz und Schnee geschützt. Gesundes Deckhaar erkennt man daran, dass es glänzt und eine wasser – bzw. schmutzabweisende Schicht aufweist.

Aufgabe der Unterwolle

Die Unterwolle dient zum Temperaturausgleich von Klimaunterschieden und reguliert die Temperatur des Hundes direkt an der Haut. Dabei schützt sie den Hund im Sommer vor Hitze und im Winter vor Kälte. Allerdings ist Unterwolle nur dann temperaturrregulierend, wenn sie noch lebt, nicht verfilzt und nur leicht verschmutzt ist. Außerdem muß die tote Unterwolle entfernt werden.

Hunderassen mit Unterwolle

  • Alle Retriever… ( Golden Retriever, Labrador, Flat Coat Retriever)
  • Alle Schäferhunde
  • Australian Shepherd
  • Berner Sennen
  • Boston Terrier
  • Border Collie
  • Bulldogge
  • Collies
  • Hovawarth

  • Japan Chin
  • Landseer
  • Lang- und Kurzhaardackel
  • Leonberger
  • Neufundländer
  • Nordische Rassen (Samojede, Alaskan Malamut, Huskys etc……)
  • Owtscharka
  • Pekinese
  • Schipperke uvm.

Hunde trimmen ja oder nein?

Es gibt durchaus Hunderassen, die ebenfalls Unterwolle und Deckhaar besitzen, aber als so genannte Trimmhunde bezeichnet werden. Hierzu zählen vorallem rauhhaarige Hunderassen, bei denen das Fell hart und drahtig nachwächst. Wie der Name es schon vermuten lässt, dürfen bzw. sollten diese Hunde regelmäßig getrimmt werden, um Fell- oder Hautproblemen vorzubeugen.
Dabei ist das Trimmen nicht mit dem Scheren zu verwechseln!

Trimmen ist das Auszupfen von Haaren aus dem Fell mit einem speziellen Trimmesser oder per Hand. So werden abgestorbene und alte Haare sanft beseitigt bzw. ausgezupft und mitsamt der Wurzel entfernt. Passiert dies nicht, fängt der Hund an, sich ständig zu kratzen. Denn das tote Deckhhaar fällt bei diesen Hunden nicht aus, sondern bleibt in der Haut stecken und verhindert ein Nachwachsen. Außerdem wird auf sanfte Art und Weise auch lose Unterwolle entfernt. Nur durch das, für die Hunde schmerzlose, Trimmen kann sich wieder neues Fell bilden.

Werden diese Hunde nur geschoren, wird die alte Oberschicht nicht entfernt und das neue Haarkleid kann nicht durchstoßen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es durchaus Hunderassen gibt, die regelmäßig getrimmt werden müssen. Aber bitte von Hand mit einem Trimmesser, dem Trimmstein oder den Fingern und am Besten von einem Fachmann. Auch eine Ausbildung zum Hundefriseur kann für den Einen oder Anderen dafür interessant sein. Das Trimmen mit einer Maschine (z.B. Haartrimmer) erzielt nicht diese Wirkung.

Welche Hunde trimmen?

  • Airdale Terrier
  • Alle Spaniel und Setter
  • Alle Schnauzer
  • Belgischer Griffon
  • Border Terrier
  • Brüsseler
  • Cairn Terrier

  • Fox-Terrier,
  • harthaarige Mischlingshunde
  • Kromfohrländer Rauhaar
  • Jack Russel Terrier
  • Lakeland Terrier
  • Norwich Terrier

  • Parson Russel Terrier
  • Rauhaardackel
  • Scottish Terrier
  • Welsh Terrier
  • West Highland White Terrier (Westi)
  • Norfork Terrier

7 Tipps zum Abkühlen im Sommer für Hunde

  1. Schwimmen
  2. Wasserschlauch
  3. Pool / Planschbecken
  4. nasses Handtuch
  5. Wasserbomben
  6. selbstgemachtes Hundeis
  7. Hundespielzeug einfrieren

Von dem Scheren des Hundefells sollte im Sommer besser abgesehen werden. Doch wenn der Hund stark zu hecheln beginnt, gibt es dennoch einige Möglichkeiten, ihn abzukühlen. Ganz besonders dafür geeignet ist natürlich Wasser. Wenn der Hund gerne schwimmt oder zumindest im Wasser planscht, sollte er das bei hohen Temperaturen so häufig wie möglich tun können.

Ein altes Kinderplanschbecken würde sich für den eigenen Garten besonders gut anbieten. Auch der Gartenschlauch oder ein Rasensprenger versprechen jede Menge Abkühlung an heißen Tagen.

Kinder lieben Wasserbomben und viele Hunde Bälle! Warum bei den heißen Temperaturen nicht beides miteinander verbinden? Ein riesen Spaß für Groß und Klein. Anschließend gibt es zur weiteren Abkühlung noch ein (Hunde) Eis oder kaltes Hundespielzeug.

Bei Spaziergängen können hingegen ganz bewusst Strecken gewählt werden, auf denen der Hund sich in einem See oder Bach abkühlen kann.

Weniger schwimmbegeisterte Hunde können mit einem nassen Handtuch abgekühlt werden. Dieses wird vorsichtig auf den liegenden oder sitzenden Hund gelegt. Natürlich sollte immer darauf geachtet werden, dass der Hund ausreichend trinken kann. Ein (faltbarer) Trinknapf und eine Flasche Wasser sollten deshalb bei hohen Temperaturen immer mitgenommen werden.

Entgiftung beim Hund – Die Entgiftungsorgane

Entgiftung beim Hund – Die Entgiftungsorgane

Heutzutage basieren viele Erkrankungen auf einer zu hohen Schadstoffbelastung des Organismus.

Das trifft nicht nur auf uns Menschen zu, sondern auch auf unsere geliebten Hunde. Der Körper kann sich nicht mehr selber regulieren und die Schadstoffe richtig abbauen.

Dadurch lagern sie sich an unterschiedlichen Stellen im Körper ab und es kommt zwangsläufig zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Eine niedrige Schadstoffbelastung zu erreichen, ist dabei nur bedingt möglich, denn auch Hunde kommen in unserer Umwelt ständig mit Schadstoffen in Kontakt. So zählen nicht nur Umweltgifte, synthetische Stoffe und Schwermetalle dazu, sondern auch Stress, Medikamente, chem. Wurmkuren und falsches Futter spielen eine entscheidene Rolle.

Daher ist es umso wichtiger die Schadstoffbelastung beim geliebten Vierbeiner so gering wie möglich zu halten.

Stoffwechselkrankheit beim Hund

Sollte es jedoch öfter zu gesundheitlichen Problemen kommen, wäre eine gezielte Entgiftung sinnvoll. Denn Stoffwechselkrankheiten beim Hund bleiben oft unerkannt. Eine wesentliche Rolle für die Gesundheit und einen guten Stoffwechsel spielt auf jeden Fall die richtige Ernährung, um den Organismus und das gesamte Immunsytem zu stärken, so dass jedes Teilchen seine ganz speziellen Aufgaben erfüllen kann.

Was ist Stoffwechsel

Der Stoffwechsel bei Hunden sind biochemische Prozesse, bei denen Energie aus Nahrung gewonnen wird. Im Klartext heißt das, es ist die Gesamtheit der lebenswichtigen körperlichen Reaktionen, also die Aufnahme, der Abbau, die Umwandlung, die Verwertung bis hin zur Ausscheidung der zugeführten Nährstoffe.

Ohne diesen Stoffwechsel könnten alle Körperfunktionen des Hundes nicht erhalten werden. Die Grundlage für einen gesunden und vitalen Hund ist demnach nur ein gut funktionierender Stoffwechsel. Aber was ist, wenn dieser Stoffwechsel im Körper nicht mehr so funktioniert, wie er funktionieren sollte?

Wer jetzt etwas mitgedacht hat, weiß die Antwort bereits! Funktioniert der Stoffwechsel beim Hund nicht richtig, wird die Fellnase zwangsläufig krank. Es entstehen Versorgungsmängel und auch direkte Auswirkungen auf den gesamten Organismus des Hundes.

Stoffwechselstörung beim Hund Symptome

Liegen beim Hund Stoffwechselstörungen oder Probleme vor, zeigt sich das oftmals besonders durch Haut- und Fellprobleme wie Schuppen, Juckreiz, stumpfes glanzloses Fell, kahle Stellen usw. Aber auch verminderte Leistungsfähigkeit, nicht genügend Vitalität oder plötzliche Allergien sind in den meisten Fällen unerkannten Stoffwechselstörungen zu zuschreiben. Leider bleibt diese Diagnose oft aus!

Diese unerkannten Stoffwechselstörungen beim Hund werden zum größten Teil durch einen Überschuss an Stärke (besonders in Kartoffeln enthalten) und/oder Eiweiß im Hundefutter und/oder mangelnder Futterqualität ausgelöst. Aber auch eine falsche individuelle Fütterung, beim Barfen beispielsweise, kann zu Stoffwechselproblemen aufgrund von Mineralstoff-, Vitamin und Spurenelement Mangel, Überschuss oder Imbalance führen.

Weiterhin können auch Leber- und Nierenerkrankungen, Verwurmungen, Umweltgifte oder fehlende Bewegung zu starken Problemen beim Stoffwechsel führen.

Stoffwechselstörung beim Hund Epilepsie

Auch eine Epilepsie beim Hund kann durch Stoffwechselstörungen ausgelöst werden. Dabei wird grundsätzlich zwischen zwei Arten der Epilepsie – primären und sekundär – unterschieden. Währrend die primäre, idiopathische Epilepsie bei Hunden wahrscheinlich erblich bedingt ist,  entsteht die symptomatische bzw. sekundäre Epilepsie in der Regel durch Stoffwechselstörungen, Krankheiten oder Hirnverletzungen. *

Achtung: Meistens sind es keine Futtermittelunverträglichkeiten, sondern Stoffwechselprobleme. Daher bringt eine Futterumstellung in der Regel nur kurzeitigen Erfolg, da zuerst die Ursache angegangen werden muß.

Wer kümmert sich eigentlich um den Schadstoffabbau bzw. die Entgiftung?

Die Entgiftungsorgane des Körpers

Leber, Niere, Darm, Milz und Lunge sind wohl die fünf wichtigsten Entgiftungsorgane im Körper des Hundes. Sind diese allerdings bereits überlastet, übernehmen die Ohren und die Haut des Hundes als letztmögliche Ausscheidungsorgane die Entgiftungsfunktionen.

So zeigt sich das dann beispielsweise an einer vermehrten Schuppen- oder Talgbildung oder sogar an Ekzemen und Entzündungen. Aber auch viel Schmutzansammlung in den Ohren gehört zu diesen Symptomen.

Funktioniert die körpereigene Entgiftung nicht mehr, müssen andere Schritte eingeleitet werden und eine manuelle, natürliche Entgiftung stattfinden.

Eine steigende Anzahl von Lebererkrankungen, die Zunahme von Nierenproblemen und Erkrankungen des Darmsytems bei Hunden machen die Entgiftung und anschließende Darmsanierung beim Hund zu einem aktuellen Thema.

Entgiftungsorgan Leber

Die Leber ist die Kraftzentrale im Körper! Ohne sie läuft fast nix, denn die Leber zählt zu den primären Entgiftungsorganen. Indem die Leber Toxine in weniger schädliche Substanzen umwandelt, die dann über den Dickdarm und die Nieren ausgeschieden werden können, trägt sie wesentlich zur Entgiftung bei.

Ihre Zellenregeneration ist zwar sehr hoch, doch gemessen an ihren Aufgaben, braucht auch die Leber Unterstützung, damit sie ihre körpereigene Funktion aufrecht erhalten kann und gesund bleibt.

So produziert die Leber zum Beispiel Proteine, die für die Blutgerinnung, das Immunsystem oder auch für Entzündungsprozesse zuständig sind. Das bedeutet wiederrum, wenn die Leberfunktion gestört ist, leidet darunter die Gerinnung des Blutes, die körpereigene Abwehr und es kommt vermehrt zu entzündlichen Prozessen am und im Körper.

Aber damit nicht genug! Die Leber spielt noch bei der Verwertung und Verdauung der Nahrung eine entscheidende Rolle. Hier wird zum Beispiel das Beta Carotin in das zellschützende Vitamin A umgewandelt. Auch werden in der Leber primär Hormone für die Regulierungs des Muskelaufbaus und des Körperwachstums gebildet. Weiterhin unterstützt sie den Körper bei der Speicherung lebenswichtiger Vitamine, bei der Fettverbrennung und der Zuckerreservenmobilisierung.

Durch Umweltbelastungen, Stress, überhöhte Medikamentengabe, Parasitenbefall und zum größten Teil durch falsches Futter wird das Entgiftungsorgan Leber in der heutigen Zeit wohl so stark gefordert wie noch nie. Lange Zeit kann die Leber Mangelzustände oder Überschüsse ausgleichen, aber auch dieses Organ hat seine Grenzen! Eine ständige Überforderung führt letztendlich zur Leberinsuffizienz.

Entgiftungsorgan Nieren

Auch die Nieren zählen als Ausscheidungsorgane zu den Entgiftungsorganen. Sie scheiden überschüssige Flüssigkeit und Toxine über die Blase aus.

Die wasserlöslichen Abfallprodukte aus dem Blut werden von der Leber an die Nieren geliefert. Die Aufgabe der Nieren besteht nun darin diese Abfallprodukte über die Blase und die ableitenden Harnwege mit Hilfe des Urins auszuleiten. So halten die Nieren den Flüssigkeitshaushalt des Hundes im Gleichgewicht. Außerdem ermöglicht die hohe Kapazität der Nieren große Mengen Blut zu filitrieren.

Wenn die Nieren der zunehmenden Schadstoffbelastung und der steigenden Infektionen nicht mehr gewachsen sind, kommt es zur Überbelastung. Als logische Folge kann das Blut nicht mehr richtig von harnpflichtigen Stoffen gereinigt und filitriert werden und es entsteht eine langsam steigende Rückvergiftung im Organismus. Diese kann sich mehr oder weniger negativ auf den gesamten Hund auswirken.

Eine sehr große Rolle spielt aber auch eine hohe Medikamentenbelastung und die Ernährung des Hundes. Denn die toxischen Medikamente müssen über die Nieren ausgeleitet werden. Ebenso führt eine falsche Ernährung im Bereich der Nieren zu einer Veränderung der Stoffwechselkette, was bei Überbelastung zur Stausucht (Endobiose Störung) führt. Auch Insuffizienzen oder Erkrankungen anderer Organe, sowie giftige Substanzen und Allergien, wirken sich schädigend auf die Nieren aus.

Entgiftungsorgan Darm

Er gilt als „Zentrum der Gesundheit“ und das nicht ohne Grund! Die Rede ist vom Darm! Hier befinden sich sagenhafte 80% der Immunzellen. Eine gesunde und ausbalancierte Darmflora stärkt und nährt das gesamte Immunsystem des Hundes.

Der Darm ist aber nicht nur ein entscheidenes Verdauungsorgan, sondern auch ein extrem wichtiges Entgiftungsorgan. Über den Darm findet die Toxinbeseitigung aus der Leber und dem Verdauungssytem beim Hund statt.

Stress, Vergiftungen ( z.B. durch Impfungen, chem. Wurmkuren, Medikamente), Infektionen ( Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilze), Erkrankungen anderer Organe und nicht artgerechtes Futter wirken sich dabei negativ auf den Darm aus und er kann mit der Zeit nicht mehr richtig arbeiten. Viele Krankheiten haben dann hier ihren Ursprung! Deshalb ist auch der erste Schritt zur richtigen Entgiftung die natürliche Darmreinigung bzw. Darmsanierung beim Hund.

Entgiftungsorgane Lunge und Milz

Die Lungen tragen zur Entgiftung bei, indem sie beim Ausatmen Toxine abgeben. Dabei gilt der Grundsatz, je tiefer die Atmung ist, desto mehr wird der Lymphfluss angeregt. Dies verbessert dann zusätzlich die Entgiftung.

Besonders in der traditionellen chinesischen Medizin wird der Milz eine entscheidene Rolle als Entgiftungsorgan zugesprochen. Aber wo sie liegt und was genau ihre Aufgabe ist, wissen sicherlich nur wenige. Sie liegt links im vorderen Bauchraum, wird sehr stark durchblutet und ist von einer dehnbaren Kapsel umgeben.

Die Milz ist ein wichtiges Kreislauf- und Abwehrsytem Organ. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, kaputte und alte Blutzellen auszusortieren und wieder aufzubauen.

Die Milz kann dabei etwa 20% des Gesamtblutvolumens speichern und in einem Notfall, beispielsweise bei starkem Blutverlust, wieder abgeben. Außerdem steuert sie wichtige Hormone und hilft bei der Beseitigung und Abwehr von Infektionserregern.

*Quelle: https://www.tiho-hannover.de/kliniken-institute/institute/institut-fuer-tierzucht-und-vererbungsforschung/forschung/forschungsprojekte-hund/idiopathische-epilepsie/

TEIL 2 Richtige Entgiftung beim Hund – Wie Sie Ihren Hund entgiften (Anleitung)
TEIL 3 Natürliche Darmsanierung beim Hund – So geht´s

Verdauung bei Hunden

Verdauung beim Hund

Verdauung bei Hunden

Hunde gehören zu den carnivoren Tieren. Das bedeutet nichts anderes, als dass sie fleischfressende Tiere sind. Das Verdauungssystem ist beim Hund dabei weitestgehend genauso aufgebaut wie bei seinem Urahnen dem Wolf.¹

Doch Wölfe bzw. Hunde verspeisen in der Natur nicht nur das rohe Fleisch ihrer pflanzenfressenden Beutetiere, sondern auch deren jeweiligen Darminhalt. Also kann ein Hund durchaus auch pflanzliche Nahrung verwerten, wenn sie „vorverdaut“ aufgenommen wird.

Denn Hunden fehlt das entscheidene Enzym pflanzliche Nahrung selber richtig aufzuspalten.

Entgegen vieler anderer Meinungen, ist der Hund in erster Linie ein Fleischfresser, was sich auch an seinem deutlich kürzeren Darm zeigt. Natürlich hat sich die Verdauung im Laufe der Evolution auch angepasst.

Trotzdem: Der Hund ist, was er is(s)t!

Die Grundvoraussetzung für ein langes und gesundes Hundeleben ist und bleibt eine artgerechte Ernährung vom Welpenalter an. Nur so können alle Lebensfunktionen optimal ablaufen!

Eine gute Verdauung und ein gesundes Vedauungssystem stellen dabei die lebenswichtigen Nährstoffe zur Versorgung des Hundes sicher. Denn alles was der Hund zu sich nimmt, wird unter Mithilfe von Verdauungsenzymen im Verdauungskanal in kleinste Bausteine zerlegt. Eine zentrale Rolle bei der Verdauung spielt der Darm.

Die Gesundheit beginnt im Darm

Desto stabiler also der tierische Verdauungstrakt ist, desto weniger ist der Hund für Krankheiten anfällig! Eine weitere besonders große Rolle bei der Verdauung spielen zusätzlich die Leber und die Bauchspeicheldrüse, welche immer häufiger entzündet ist.

Die Leber regelt dabei nicht nur den Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel, sondern ist auch für die Speicherung und Produktion von Vitaminen verantwortlich. Die hier produzierte Gallensäure fördert die Verdauung von fetthaltigen Nahrungsbestandteilen im Darm. Außerdem ist die Leber ein wichtiges Entgiftungsorgan.

Infografik: Verdauungsorgane Hund

Wie funktioniert das Verdauungssytem

Der Verdauungskanals des Hundes hat die Aufgabe, Nahrung aufzunehmen, zu zerkleinern und umzuwandeln. So wird sie für den Organismus verwertbar gemacht und außerdem können nur so einzelne, wichtige Stoffe in das Blut und die Lymphen transportiert werden. Die Verdauung ist dabei ein sehr komplexes System. Jedes Teilchen und jedes Organ erfüllen hierbei ihre speziellen Aufgaben.

Verdauungsvorgänge im Maul

Mit Hilfe der Zähne und der Zunge gelangt die Nahrung in das Maul des Hundes. Hunde sind von Natur aus Schlingfresser, das bedeutet sie nutzen ihre Zähne zum Reißen oder Halten Ihrer Beute, aber kaum zum Kauen.

Daher ist es auch ein Märchen oder eher eine clevere Marketingstrategie der Werbeindustrie, dass Trockenfutter besser für die Zähne ist. Mundgeruch und Zahnstein beim Hund entsteht in erster Linie durch Zucker oder Zuckersatzstoffe im Futter, egal ob Trockenfutter oder Nassfutter!

Im Maul kommt nun der Speichel hinzu, der aber beim Hund lediglich die Aufgabe hat, die Nahrung besser „flutschen“ zu lassen. Er enthält keine Verdauungsenzyme wie im menschlichen Speichel. Denn beim Hund fängt die enzymatische Verdauung erst im Magen an, nicht wie bei uns Menschen bereits im Mund.

Verdauungsvorgänge im Magen

Nun gelangt die Nahrung durch die Speiseröhre bis zum Mageneingang. Im Magen vermischt sie sich dann mit den ersten Verdauungssäften. Die Magenschleimhat produziert den Magensaft.
Im Gegensatz zum menschlichen Magen liegt der pH Wert beim Hund mit 1-2 deutlich geringer. Das ist für die Reduzierung der Keimanzahl und Keimaktivitäten von Bedeutung. Zwischen den Mahlzeiten wird übrigens kein Magensaft produziert.

Wenn dann irgendwann ein bestimmter pH Wert und Fülldruck erreicht ist, öffnet sich der Magenausgang. Nun gelangt der Nahrungsbrei in kleinen Mengen in den ersten Dünndarm Abschnitt, den Zwölffingerdarm. Es dauert also eine gewisse Zeit, bis der komplette Magen wieder entleert ist. Das ist wichtig bei der Zusammenfütterung von Trocken- und Nassfutter zu wissen.

Achtung: Minderwertiges oder stark fetthaltiges Futter, Futtermittelunverträglichkeiten, plötzlicher Futterwechsel und/oder unangemessen große Futtermengen können eine Ursache für Magenprobleme und Verdauungsstörungen sein!

Verdauungsvorgänge im Dünndarm und Zwölffingerdarm

Aus der Gallenblase und der Bauchspeicheldrüse kommen nun weitere Verdauungsenzyme in den Dünndarm, die hier Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße abbauen. Durch Schleimhautfalten auf denen sich Zotten befinden, wird im gesamten Dünndarm eine Oberflächenvergrösserung erzielt.

Diese Zotten ragen wir kleine Finger in den Darm hinein und darauf befinden sich wiederum Ausstülpungen, für eine weitere Oberflächenvergrößerung, damit die Nahrung und ihre Bestandteile hier auch richtig abgebaut werden können. Denn im Dünndarm finden die meisten Abbauvorgänge statt.

Nahrung in der Gluten² (aus lat. glūten „Leim“ oder auch Klebereiweiß) enthalten ist, verklebt langfristig die Zotten und Zwischenräume, wodurch der natürliche Nährstoff Abbau extrem gestört wird. Krankheiten und Allergien sind dann oftmals die Folge.

Verdauungsvorgänge im Dickdarm

Der restliche Nahrungsbrei gelangt nun in den Dickdarm.

Hier werden dann nur noch vorhandenes Wasser, Vitamine, Mineralstoffe und die Elektrolyte ( Salze ) resobiert. Dem Nahrungsbrei wird demnach die Feuchtigkeit entzogen, er wird eingedickt und zu Kot geformt. Aber auch die Zellstoffwechsel-Abfallprodukte werden im Dickdarm an die Leber abgegeben.

Am Ende der Verdauungsvorganges gelangt der nun ehemalige Nahrungsbrei idealerweise als „Hundewurst“ in den After, wo sich auch die Analdrüsen oder Analbeutel befinden. Sie geben ein Sekret ab, das zur Befeuchtung und damit dem leichteren Kot Abgang und gleichzeitig als Erkennungsmerkmal z.B. Reviermarkierung dient.

Die Kotkonsistenz liegt dabei an der Geschwindigkeit mit der er den Dickdarm passiert. Die richtige und artgerechte Ernährung spielt also eine wesentliche Rolle.

Zu langsamZu schnell
Vermehrter WasserenzugZu wenig Wasserenzug
Kot dickt einKot zu dünn
Schweres Absetzen / SchmerzenDurchfall
VerstopfungsgefahrMögliche Analdrüsenprobleme

Wie lange dauert die Verdauung beim Hund?

Wie lange die Verdauung beim Hund dauert hängt von vielen Faktoren ab. Die Verdaulichkeit, die Fütterungshäufigkeit und Art des Hundefutters spielen beim Verdauungsvorgang eine entscheidene Rolle. Einen weiteren großen Einfluss auf die Darmwandaktivität und Dauer hat der Anteil an Ballaststoffen ( unlösliche Pflanzenfasern) im Futter. Manche Hunde fressen instinktiv Gras. Denn Gras enthält wichtige Ballaststoffe, welche die Verdauung anregen oder bei Verdauungsproblemen helfen.

Normalerweise liegt die gesamte Verweildauer im Magen-Darm Trakt bei 24 – 36 Stunden. Dabei bleibt die Nahrung etwa 2-8 Stunden im Magen, 1-2 Stunden im Dünndarm und circa 18 – 24 Stunden im Dickdarm. Die eigentliche Verdauungsarbeit im Dünndarm ist also in relativ kurzer Zeit vollzogen.

Genau deshalb ist es wichtig, dass diese Phase auch effektiv genutzt wird. Nur so kann der Hund den größten Nutzen aus dem Hundefutter ziehen. Das wiederrum wird hauptsächlich durch eine gesunde und stabile Darmwand erreicht.

Merke: Zucker und Gluten wie es im Getreide vorkommt (Klebereiweiß) schädigen die Darmschleimhaut, so dass die natürliche Nährstoff und Vitaminaufnahme behindert wird.
Allergien, Krankheiten und Verdauungsstörungen bei Hunden sind die Folge!

Welche Nährstoffe braucht der Hund?

Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette gehören zu den Hauptnährstoffen. Vitamine und Mineralstoffe (Mengen- und Spurenelemente) sind weitere Nährstoffe, die der Hund braucht. In der Hundenahrung sollten die Nährstoffe bedarfsdeckend und ausgewogen enthalten sein.

Natürlich ist der Nährstoffbedarf nicht bei jedem Hund gleich. Er ist von vielen Faktoren abhängig, so zum Beispiel vom:

  • Alter
  • Gewicht
  • Rasse
  • körperlichen Aktivitäten
  • geistigen und körperlichen Anforderungen
  • Erkrankungen

Eine tragende Hündin ab der 2. Trächtigkeitshälfte hat logischerweise einen erhöhten Nahrstoff- und Energiebedarf, damit die Kleinen optimal heranwachsen. Welpen im Wachstum wiederrum haben einen höheren Eiweißbedarf als erwachsene Hunde. Diese speziellen Bedürfnisse spielen auch bei der Ernährung eine wichtige Rolle, um einer Fehl – und Mangelernährung vorzubeugen.

Nährstoffzerlegung beim Verdauungsprozess

Lebenswichtige Nährstoffe werden während des Verdauungsprozesses zerlegt. Eine Unter- oder Überversorgung kann dabei drastische Folgen beim Hund haben. Das ist besonders für Barfer wichtig zu wissen, damit die Futterrationen optimal zusammengestellt werden können.

Was passiert denn nun beim Verdauungsprozess?

Fette werden zu Fettsäuren und Glycerin abgebaut. Einige Fettsäuren müssen aber mit der Nahrung aufgenommen werden, da der Hund sie nicht selber produzieren kann.

Kohlenhydrate werden zu der kleinsten Baueinhait, dem Einfachzucker gespalten. Die Glukose, also der Traubenzucker ist hier wohl der bekannteste Vertreter und der wichtigste Energielieferant im Organismus des Hundes. Auch der Fruchtzucker, die Fruktose gehört hierzu.

Außerdem werden Eiweiße zu Aminosäuren abgebaut, diese dienen dazu Körpergewebe aufzubauen. Einige essentielle Aminosäuren wie beispielsweise Arginin und Methionin kann der Hund nicht selber produzieren. Daher müssen diese mit der Nahrung aufgenommen werden. Fehlen sie, kann der Hund körpernötige Eiweiße nicht herstellen .

Weiterhin werden noch Mineralstoffverbindungen gespalten. Nachdem die einzelnen Mineralstoffe aus dem Dickdarm resorbiert wurden, sind sie für den Körper nutzbar. Wichtige Vitamine werden aus dem Darm in den Körper aufgenommen und nicht abgebaut.

Liegt ein Überschuss an wasserlöslichen Vitaminen wie zum Beispiel Vitamin C oder B vor, werden diese über den Harn ausgeschieden. Wohingegen sich ein Überschuss an fettlöslichen Vitaminen (A,D,E,K) in der Leber anreichen kann. Wichtig ist, dass es sich nicht um syntetische Vitamine handelt.

Verdauung anregen beim Hund

Es können viele Ursachen in Betracht kommen, wenn es mit der Verdauung nicht richtig klappt. Schon auf die kleinsten Veränderungen kann der Darm des Hundes empfindlich reagieren. Eine ungünstige Ernährung oder Bewegungsmangel können dabei schnell zu einer Darmträgheit führen. Auch Virus Infektionen, Parasitenbefall, Impfungen usw. bringen den Verdauungsrhythmus beim Vierbeiner in der Regel vollkommen aus dem Takt.

Allerdings gibt es eine Vielzahl an Heilpflanzen, Kräutern und Gewürzen, welche auf natürliche Weise den Darm und somit die Verdauung beim Hund anregen. So können unangenehme Beschwerden wie Verstopfungen, Blähungen oder Durchfall gelindert oder sogar ganz vermieden werden. Außerdem sollten folgende Dinge beachtet werden, um die Verdauung beim Hund gesund zu erhalten:

  • ausreichend Bewegung und Beschäftigung
  • genügend Trinkwasser anbieten
  • täglich 1 – 2 Portionen Futter
  • Faserstoffe (Reis, Gemüse, Obst) fördern die Verdauung
  • Bierhefe für gesunderhaltene Milchsäure Bakterien Ansiedlung und Versorgung mit lebenswichtigen Vitaminen sowie Vitalstoffen
  • Leinsamen oder Leinöl schützt und pflegt die Magen-Darmschleimhaut
  • Hundefutter ohne Konservierungs-, Aroma- und Zusatzstoffe füttern
  • Tonerde liefert Mineralstoffe

Warum Verstopfung, Blähungen oder Durchfall bei Futterumstellung

Wir wissen ja nun schon eine Menge über die jeweiligen Verdauungsorgane und das Verdauungsystem des Hundes. Wird nun das Hundefutter umgestellt, ändert sich natürlich die Zusammensetzung des Futters und die jeweiligen Verdauungssäfte müssen angepasst werden.

Deswegen muss zwangsläufig auch eine Umstellung innerhalb der Verdauungsorgane und des Stoffwechsels stattfinden.

Bei einigen Hunden treten darum während einer Futtermittel Umstellung ( besonders auf höherwertiges, fleischreicheres Futter) Verstopfung, Blähungen oder Durchfall auf. Aber auch breiiger Kot, Schleim im Kot oder mit Schleim überzogene Hundewürste sind keine Seltenheit bei einer Futterumstellung. Manche Hunde entgiften auch.

Keine Sorge, das ist völlig natürlich! Solange dies nur vorübergehend für ein paar Tage der Fall ist, sollte dem keine große Beachtung gewidmet werden. Der Hund muss nur öfter rausgelassen werden, damit er „seine Geschäfte“ erledigen kann.

Deshalb sollte die Hundefutter Umstellung auch stets langsam erfolgen!

Wichtig ist aber zwischen Futterumstellung und eventuellen Infektionen, Überanstrengung oder chemischen Behandlungen (auch Wurmkur, Zeckenmittel usw.) zu unterscheiden. Für die Unterscheidung ist wohl unerlässlich zu wissen, wie das Allgemeinbefinden des Hundes ist. Ist dies trotz Durchfall und Co. gut, sind es lediglich Symptome der Futterumstellung. Ist der Hund aber den ganzen Tag malade, können andere Ursachen oder Krankheiten der Grund sein.

¹http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=5206&year=2015&kid=2&id=3524
²https://de.wikipedia.org/wiki/Gluten

Hundefutter aus Schweden ist Gewinner

Hundefutter aus Schweden ist Gewinner

Unterschied der Tierfutterproduktion und des Tierschutzes zwischen Deutschland und Schweden

Ist ein Hund eine Sache?

Der Unterschied zwischen der Tierfutterproduktion und der Behandlung von Tieren als Lebewesen in Deutschland und in Schweden ist wirklich gravierend. Es ist kaum zu glauben, dass unsere geliebten Haustiere in Deutschland noch immer „nur“ als Sache zählen, obwohl bereits seit 1990 der folgende neue § 90 a (Tiere) in das BGB eingefügt wurde.

Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch die besonderen Gesetze geschützt. Auf sie sind die für die Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.

Für den Laien klingt das erste Lesen nun sicherlich recht gut, aber bei näherer Betrachtung entpuppt sich das Ganze als juristischer Etikettenschwindel. Denn grundsätzlich bleibt alles beim Alten, wie es der letzte Satz der Vorschrift bereits sagt. Vom Gesetzgeber werden unsere Tiere wohlmeinend als besondere, „lebende Sachen“ bezeichnet.

ABER, solange die, für die Sachen geltenden Vorschriften wie bisher auch auf die Tiere anwendbar bleiben, ist damit nicht viel erreicht. Zum Beispiel werden Bienenschwärme in den §§ 961ff BGB nach wie vor als (echte) Sachen bezeichnet. Nach § 903 BGB besteht an Tieren, ebenso wie an (echten) Sachen schlichtes Eigentum.

Weiterhin wird im Strafrecht oftmals von „Tieren oder anderen Sachen“ gesprochen. Damit kommt wohl ganz klar zum Ausdruck, dass Tiere vom Gesetzgeber her grundsätzlich zur Gruppe der Sachen gehören.

Jetzt gibt es zum Glück aber das Tierschutzgesetz, werden einige nun denken. Aber sogar hier dürfen gesetzeskonform Tierversuche durchgeführt werden, wenn sie „ethisch vertretbar“ und „unerlässlich“ sind.

Denn das Tierschutzgesetz verwaltet Tierversuche lediglich, schützt die Tiere aber nicht davor, als Messinstrumente missbraucht zu werden. Im Klartext heißt das nun: Tiere werden in Deutschland, trotz Tierschutzgesetz, gesetzlich wie Sachen behandelt.

Was darf alles in Hundefutter?

Das kann in deutschen Hundefutter enthalten sein

Weiter geht es bei der deutschen Hundefutterherstellung. Laut deutschem Futtermittelgesetz ist die Verarbeitung von Häuten, Fette, Wolle, Hufe, Klauen, Hörner, Blut, Federn, Schlachtabfälle, Drüsensekrete, Hormone aus Fruchtblasen, Gehirn, Tiermehle, Schweineborsten usw. erlaubt.

Hinzu kommen oft noch Zucker, chemische Konservierungsstoffe wie BHA, BHT oder Etoxiquin. Weiterhin zerstört eine Sterilisation bei hohem Druck und hoher Temperatur bei Trockennahrung die Nährstoffe.

Aber damit nicht genug! Ins Industrie Hundefutter werden auch gerne noch chemische Antioxidantien, Emulgatoren, Stabilisatoren, Chemische Lock-Farb-Aromastoffe usw. gegeben, damit es lange haltbar ist und die Hunde süchtig macht.

Zugelassene Zusatzstoffe in Futtermitteln in Deutschland – Link Bundesministerium

Hundefutter in Schweden – Ein Lebensmittel

Ganz anders verhält es sich in Schweden. Hier unterliegt die Tierfutterherstellung den schwedischen Lebensmittelgesetzen. Wahrscheinlich sind das die Schärfsten ihrer Art weltweit!
Das bedeutet, dass alle Futter Zutaten in Schweden auch für den menschlichen Verzehr zugelassen sein müssen. Bereits in der Schlachttierhaltung fängt es an.

Also gilt das schwedische Lebensmittelgesetz nicht nur für Hundefutter, sondern auch für Futtermischungen, die beispielsweise die Kühe erhalten. Die Verarbeitung von kranken Tieren, Tierabfällen oder Tieren, die mit Hormonen oder Antibiotika behandelt wurden, ist in Schweden strengstens verboten.

Hier gibt es die Struktur der Lebensmittelüberwachung in Schweden mal zum Nachlesen.

Überblick Tierfutterproduktion Deutschland und Schweden

Tierfutterproduktion DeutschlandTierfutterproduktion Schweden
Tiere werden mit Antibiotika regelrecht gemästet.Seit 1986 Antibiotika-Anwendung verboten
(nur zu therapeutischen Zwecken erlaubt)
Salmonellen treten noch immer endemisch auf und gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Die Form der Tierhaltung, die Schlachtung und Vermarktung haben Einfluss auf das Vorkommen.sehr strenge Schutzmaßnahmen gegen Salmonellengefahr
Kadavermehl - Keine Verwendung als Futtermittel für Nutztiere, aber als Futtermittel für Heimtiere zugelassen! Wird gern als Fleischmehl bezeichnet.¹Seit 1985 Verwendung von Kadavermehl in Fütterung und Futterproduktion verboten
Keine detaillierten rechtlichen Anforderungen im Tränkwasser²Wasser im Futter hat Trinkwasserqualität
Weidehaltung ist rückläufig³Weidehaltung von Kühen ist Pflicht
Keine Pflicht von Stroh in TierboxenStroh in Tierboxen ist Pflicht
Die Haltung von Legehennen in Kleingruppenkäfigen wird ab 2025 verboten. Schnabelkürzungen seit 2017 nur noch in AusnahmefällenKonventionelle Käfighaltung und Schnabelkürzungen von Hühnern verboten
Tageslichtforderung (Fenster) in den Ställen
Laut Fachleutenmeinung werden bis zu 99 Prozent der Ferkel aus konventioneller Haltung immer noch kupiert.⁴Schwanzkupieren von Schweinen verboten.
Bestätigte BSE Fälle. QuelleAuszeichnung als BSE-freies Land von der Weltorganisation für Tiergesundheit OIE

Das sind nur einige Gründe, um schwedisches Hundefutter mal genauer unter die Lupe zu nehmen und einen wertvollen Beitrag zum Tierschutz uns zur artgerechten Ernährung des eigenen Hundes zu leisten.

Schwedisches Hundefutter kaufen

Es gibt verschiedene schwedische Hundefutter Hersteller. Sehr bekannt sind hier wohl Magnusson, Axess oder Bozita. Doch es gibt noch eine weitere Marke, die schwedisches Hundefutter anbietet.

Die Rede ist von Anifit Hundefutter.

Anifit hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hunden und Katzen mit gesundem und artgerechten Tierfutter zu helfen. Dabei geht Anifit zurück zur Natur und orientiert sich bei der Zusammensetzung des Futters an der ursprünglichen Ernährungsweise von unseren Hunden und Katzen.

Anifit – schwedisches Hundefutter im Vergleich

Im Vergleich zu deutschem Hundefutter birgt dieses Hundefutter aus Schweden mit Sicherheit einige Vorteile. Natürlich gibt es auch Hundefutter aus Deutschland ohne Konservierungsstoffe und ohne Getreide bzw. glutenfrei zu kaufen. Neben Anifit verzichten zum Glück auch einige andere Hundefutterhersteller auf Tierversuche. Doch das von Anifit vewendete Fleisch aus Schweden ist im Vergleich zu deutschem Fleisch wohl der Gewinner, da es nicht mit Antibiotika und/oder Hormonen behandelt ist.

Schwedisches Hundefutter ohne Getreide

Das Schweden Hundefutter aus dem Hause Anifit ist vollkommen glutenfrei und ein natürliches Alleinfuttermittel. Bei der Herstellung wird nicht nur auf Frische, sondern auch auf Qualität der Zutaten großen Wert gelegt. So liegt der Frischfleischanteil bei 90-99% und wird um saftiges Gemüse und andere gesunde Naturprodukte ergänzt.

Die Zubereitung erfolgt schonend durch Kaltabfüllung und die Haltbarmachung gelingt ganz ohne Konservierungsmittel durch eine schonende Temperaturbehandlung. Alle Gerichte sind BSE- und MKS-frei getestet und werden selbstverständlich ohne Tierversuche entwickelt.

Hundefutter ohne Tierversuche

Wir sollten nicht nur bei bei unserer Ernährung auf Nachhaltigkeit und die Herkunft der Lebensmittel achten, sondern auch beim Tierfutter. Neben der Qualität, sollte für jeden Tierfreund auch Tiernahrung ohne Tierversuche oberste Priorotät haben. Für Katzen-und Hundefutter ohne Tierversuche müssen keine Tiere leiden!

Liste der Tierfutterhersteller und Tierfutter ohne Tierversuche

Hundefeuchtfutter ohne Konservierungsstoffe

Weiterhin besticht das schwedische Hundefutter von Anifit im Test durch ein hohes Qualitätsversprechen. Dieses naturbelassene Hundefeuchtfutter wird ohne Konservierungsstoffe, ohne Farbstoffe, ohne Geschmacksverstärker oder künstliche Duft, Füll,- und Lockstoffe hergestellt. Außerdem werden bei der Anifit Tiernahrung keine Produkte aus Tierverwertungsanlagen (z.B. Tiermehle, Kadavermehle, Knochenmehle, Felle, Hufe) verarbeitet.

Anifit Hundefutter ist weiterhin frei von Pflanzen- und Getreidemehlen, enthält kein Formfleisch und keine Soja- oder Maisprodukte.

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Offene Deklaration beim Hundefutter

Tierfutter, das nichts zu verbergen hat, listet die Zutaten einzeln und vollständig auf – so wie bei Anifit üblich. Außerdem hat Anifit eine offene Deklaration und weist alle verewendeten Inhaltstoffe zu 100% aus!

Deklaration von Hundefutter richtig lesen

NEUES VIDEO FOLGT

Die wichtigsten Unterschiede von ANIFIT gegenüber herkömmlicher Tiernahrung für Hunde

Schwedisches und deutsches Hundefutter im Vergleich

Trockennahrung / herkömmliche Dosenfutter

Fleischanteil:

  • oft nur mind. 4%, das bedeutet es ist ein sehr geringer Fleischanteil im Futter
  • Laut dt. Futtermittelgesetz sind Hörner, Häute, Fette, Blut, Wolle, Federn, Hufe, Klauen, Gehirn, Schlachtabfälle, Drüsensekrete, Hormone aus Fruchtblasen, Schweineborsten, Tiermehle usw. erlaubt

Proteine:

  • ein hoher pflanzlicher Anteil, Verwertung der Proteine nur zu 20 – 35 %

Füllstoffe:

  • oftmals Sojamehle! (sehr problematisch, da häufiger Allergieauslöser)
  • Glutenhaltiges Getreide ( das ist keine natürliche Tiernahrung )
  • Mais ( oft sogar gentechnisch behandelt und ebenfalls keine natürliche Tier-Nahrung )

Konservierungsstoffe:

  • Chemische: BHT, BHA, Etoxiquin großes Problem: Töten Bakterien, auch die guten Darmbakterien
  • Zerstörung der Nährstoffe durch Sterilisation bei hohem Druck und hohen Temperatur bei Trockenfutter
  • Zucker oder Zuckerersatzstoffe (kann Auslöser von Zahnstein und Mundgeruch sein)

EWG Zusatzstoffe:

  • Emulgatoren
  • Chemische Antioxidantien
  • Künstliche Lock-Farb-Aromastoffe
  • Stabilisatoren

Feuchtigkeit:

  • Das wohl größte Problem beim Trockenfutter, es sind nur 4 – 8 % Feuchtigkeit enthalten, entgegen landläufiger Meinungen ist es Hund / Katze NICHT möglich, diesen Mangel in der Nahrung durch Trinken auszugleichen – dadurch sehr häufig Nierenerkrankungen.

Fütterungsempfehlung

  • Um den Nährstoffbedarf abzudecken, sind oftmals sehr hohe Futtermengen notwendig. Folge: häufiger Stuhlgang

Anifit Tiernahrung

Fleischanteil:

  •  90 % bis 99 % Fleisch ( Katzen und Hunde sind Fleischfresser)
  • Nur Fleisch, was für die menschliche Ernährung zugelassen ist
  • Frischfleischgarantie
  • Ohne Tiermehle

Proteine:

  • sehr viele hochwertige (da tierische) Proteine. Verwertung bis zu ca. 70 – 90 %

Füllstoffe:

  • Ohne Füllstoffe!
  • Kein Soja und ohne Mais
  • Frei von Pflanzen- und Getreidemehlen!

Konservierungsstoffe:

  • keine Konservierungsstoffe!
  • Schonendes Garverfahren zur Erhaltung der Nährstoffe
  • Kaltabfüllung in die Dose
  • Ohne Zucker oder Zuckerersatz

EWG Zusatzstoffe:

  • keine chemischen Zusätze

Feuchtigkeit:

  • rund 70 bis 80 %, es ist kein „Wasser“ sondern die physiologisch in den Zellen von Fleisch, Gemüse, Reis etc. enthaltene Feuchtigkeit (mit allen natürlich gelösten Mineralien, Elektrolyten etc.)

Fütterungsempfehlung

  • Sehr nahrhaftes Produkt, daher genügt eine viel kleinere Nahrungsportion.

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¹ Kat. 1 Material (Kadavermehl) ist zugelassen, sofern das Produkt oder der Rohstoff für ein Hundefutter von ausserhalb der EU eingeführt wird. (Kapitel II des Amtsblattes der EU L54 vom 26.2.11  und Amtsblatt L300/26 Artikel 35)

² https://www.bmel.de/DE/Tier/Tierernaehrung/_texte/Orientierungsrahmen-Traenkwasser.html

³ https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/bauern-lassen-ihre-kuehe-nicht-mehr-auf-die-weiden-id13153351.html

https://www.nwzonline.de/wirtschaft/weser-ems/ringen-um-den-ringelschwanz_a_6,1,1156849631.html

Futterumstellung beim Hund

Futterumstellung beim Hund - So gelingt es

Futterumstellung beim Hund – So gelingt es! Das sollte beachtet werden

Manchmal erfordert es die Situation oder eine Krankheit, dass eine Futterumstellung durchgeführt werden muss. In der Regel stellen Hunde sich relativ leicht auf eine neue Ernährung ein.

Ein sensibler Hund kann jedoch mit verändertem Stuhlgang oder anderen Anfangsschwierigkeiten reagieren. Meistens können solche oder ähnliche Probleme verhindert oder abgeschwächt werden, wenn auf ein hochwertiges Hundefutter geachtet wird.

Was zu tun ist, damit die Futterumstellung möglichst problemlos verläuft, erklären wir im folgenden Text.

Möglichkeiten der Umstellung vom Hundefutter

Grundsätzlich hat sich das Verdauungssystem des Hundes auf die bisherige Ernährung eingestellt. Das bedeutet: Die Bauchspeicheldrüse verfügt über ein Sekret, dass sich aus Enzymen zusammensetzt. Diese Zusammensetzung ist unterschiedlich und hängt von der jeweiligen Ernährung ab.

Nährstoffe wie Proteine, Fette und Kohlenhydrate, die sich im Futter befinden, werden im Dünndarm und im Magen aufgespalten. Für diese Aufspaltung sind die Enzyme notwendig, deren Bildung in der Bauchspeicheldrüse stattfindet.

Was passiert bei einer Futterumstellung?

Wird das Futter umgestellt, muss die Bauchspeicheldrüse nun die Enzyme neu zusammensetzen. Für diese Aufgabe braucht die Bauchspeicheldrüse ein paar Tage. Damit mögliche Probleme, die stets auf die Verdauung zurückzuführen sind, reduziert oder verhindert werden können, sollte die Futterumstellung nicht zu schnell geschehen. Manchmal wird eine radikale Umstellung mit 3 Tage fasten empfohlen.

Diese Art der Futterumstellung gilt für den Wechsel auf Barf. Allerdings müssen sich die Enzyme trotzdem neu zusammensetzen, sodass diese Art des Futterwechsels tatsächlich radikal ist – und zwar für den Hund. Es geht auch anders und besser, ohne dass der Hund drei Tage auf Futter verzichten muss.

Umstellung von Barf auf Nassfutter

Die Umstellung von Barf auf Nassfutter verläuft problemloser, wenn ein hochwertiges Dosenfutter gewählt wird. Hochwertig bedeutet: Hoher Fleischanteil und frei von Konservierungsstoffen, Farbstoffen und Geschmacksverstärkern sowie ohne Zucker. Hunde, die gebarft wurden, lassen minderwertiges Nassfutter oftmals unberührt stehen. Der Grund: In diesen Futtersorten sind Bestandteile enthalten, die nichts mit der natürlichen Ernährungsweise von Hunden zu tun haben. Mittlerweile gibt es auch gefriergetrocknetes Barf, welches sehr gut angenommen wird.

Es gibt selbstverständlich auch diejenigen Vierbeiner, die alles fressen, was ihnen vorgesetzt wird. Manche Rassen sind dafür prädestiniert, beispielsweise Labrador oder Beagle. Sollte von Barf auf ein minderwertiges Nassfutter umgestellt werden, sind meistens Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und ähnliche Symptome die Folge.

Das Verdauungssystem ist mit den minderwertigen Bestandteilen eines solchen Futters überfordert. Deshalb ist es in jedem Fall empfehlenswert ein getreidefreies Nassfutter mit hohem Fleischanteil auszuwählen, das Zutaten enthält, welche der Gesundheit des Hundes förderlich sind. Doch Vorsicht – Barfen birgt auch Risiken!

Umstellung von Barfen auf Trockenfutter

Von Barfen  auf Trockenfutter umzustellen ist manchmal etwas schwieriger, als die Umstellung von Barf auf Nassfutter. Das Verdauungssystem hat an Trockenfutter schwerer zu arbeiten, als an Nassfutter oder Barf. Der Zeitraum für die Futterumstellung sollte also etwas länger dauern, bzw. sollte schrittweise verlaufen: Zuerst ersetzt man eine Barf-Mahlzeit mit Trockenfutter und die zweite Mahlzeit lässt man zunächst so, wie der Hund es bisher kannte. Nach ein paar Tagen kann auch die zweite Mahlzeit durch Trockenfutter ersetzt werden.

In Nassfutter oder auch in rohem Fleisch ist viel Flüssigkeit enthalten. Damit Trockenfutter gut verdaut werden kann ist es ratsam, etwas lauwarmes Wasser dem Futter beizumischen. Wichtig ist es, auf den Stuhlgang zu achten, denn zu Beginn der Umstellung von Barfen auf Trockenfutter kann es zur Verstopfung kommen. Aber auch das kann mit der Beimischung von lauwarmem Wasser verhindert werden.

Hochwertiges TroFu mit hohem Fleischanteil

Bei der Umstellung von Barfen auf Trockenfutter gilt das Gleiche wie bei der Umstellung auf Nassfutter: Es sollte ein hochwertiges Trockenfutter ausgewählt werden mit einem hohen Anteil an Fleisch. Auf der Zutatenliste der Futterverpackungen ist abzulesen, wie hoch der Fleischanteil ist: Steht das Fleisch an erster Stelle, ist dies der Hauptbestandteil des Futters. Bei vielen Trockenfutter-Marken befindet sich Getreide an erster Stelle. Der Hundemagen kann zwar Getreide fünffach besser verdauen als ein Wolf und trotzdem sollte Getreide –wenn überhaupt – nur einen geringen Anteil des Futters ausmachen.

Ein weiterer Tipp für die Umstellung von Barfen auf Trockenfutter: Lieber zu kaltgepresstem Trockenfutter greifen, da aufgrund der schonenden Herstellungsart alle Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben und nicht durch künstliche Zusätze ersetzt werden müssen.

Von Trockenfutter auf Nassfutter umstellen

Nassfutter wird in der Regel von allen Hunden gerne angenommen. Dennoch sollte die Umstellung von Trockenfutter auf Nassfutter ebenfalls stufenweise erfolgen. Der Grund dafür liegt darin, dass die Verdauungsvorgänge bei Trockenfutter und Nassfutter unterschiedlich lang sind. Würde man von heute auf morgen auf Dosenfutter umstellen, sind Blähungen und Durchfall oftmals die Folge.

Bei einer etappenweisen Umstellung kann sich das Verdauungssystem langsam auf die veränderte Ernährung einstellen. Hierbei kann auch das Trockenfutter zunächst mit etwas Nassfutter gemischt werden, wobei dann nach und nach der Anteil an Nassfutter stetig erhöht wird.

Futterumstellung bei Krankheiten

Eine Futterumstellung ist bei manchen Krankheiten unbedingt notwendig. Bei einigen Krankheiten führt ein Futterwechsel zur Besserung – beispielsweise muss bei Allergien oftmals die Ernährung umgestellt werden.

Futterumstellung bei Bauchspeicheldrüsenentzündung

Wie oben beschrieben werden in der Bauchspeicheldrüse die Enzyme gebildet und zusammengesetzt, die für die Spaltung der Nahrung zuständig sind. Ist die Funktion der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis beim Hund) eingeschränkt, kann der Hund die Nährstoffe des Futters nicht mehr verwerten. Das bedeutet, dass über kurz oder lang ein Nährstoffmangel auftritt.

Hunde mit dieser Krankheit müssen auf ein leicht verdauliches und fettarmes Futter umgestellt werden. Dieses Hundefutter sollte genügend Kohlenhydrate enthalten, die aber auch leicht verdaulich sein müssen. Außerdem sollte die Tagesration an Futter auf mehrere kleine Portionen aufgeteilt werden. Dadurch wird das Verdauungssystem weniger stark belastet.

Mit dem Tierarzt sollte abgesprochen werden, ob der Hund Nahrungsergänzungen braucht, damit der Bedarf an Mineralstoffen, Vitaminen und anderen Nährstoffen gedeckt werden kann. Da die Bauchspeicheldrüse die Enzyme nicht mehr entwickeln kann, werden Präparate notwendig, die diese Enzyme ersetzen.

Futterumstellung bei Problemen mit den Analdrüsen

Analdrüsenprobleme haben immer ihre Ursache in einer Störung des Stoffwechsels. Dabei kann diese Stoffwechselstörung vom Futter abhängen. Dies ist oftmals dann der Fall, wenn der Stoffwechsel mit im Futter enthaltenen Stoffen belastet wird. So führt die Fütterung mit minderwertigem Hundefutter oftmals langfristig zu Problemen mit den Analdrüsen.

Stellt man nun auf ein hochwertiges und gesundes Hundefutter um, sorgt man für eine Entlastung des Stoffwechsels und die Analdrüsenprobleme gehören der Vergangenheit an.Es gibt aber auch Ursachen für die Stoffwechselstörung, die nichts mit der Fütterung zu tun haben.

So kann der Stoffwechsel unter anderem durch Hormonstörungen oder durch die Verabreichung chemischer Wurmkuren, Arzneimitteln oder Antiparasitenmittel belastet werden, sodass es zu einer Verstopfung der Analdrüsen kommt.

Futterumstellung bei Allergie

Tritt eine Allergie beim Hund auf, hängt dies häufig mit einer Unverträglichkeit von Futterbestandteilen zusammen. Dies kann sich an der Haut bemerkbar machen, beispielsweise mit starkem Juckreiz. Es können aber auch Symptome wie Kolik, Erbrechen, Blähungen oder Durchfall auftreten.

Ebenso kann das Fell matt und spröde wirken oder sogar enormer Haarausfall vorhanden sein, wenn eine Allergie besteht.Es ist oft schwierig, den Allergieauslöser zu finden. Allerdings sind Futterallergien meistens auf chemische Zusatzstoffe und andere ungesunden Bestandteile von minderwertigem Hundefutter zurückzuführen. Auch reagieren viele Hunde auf Getreide, sodass auf ein getreidefreies Futter umgestellt werden muss.

Manche Hunde können nur bestimmte Fleischsorten vertragen. Hier kann mit dem Ausschlussverfahren vorgegangen werden, indem stets ein paar Tage lang ausschließlich eine Fleischsorte gefüttert wird. Hat man herausgefunden, auch welche Proteinquelle der Hund allergisch reagiert, stellt man auf ein Hundefutter um, welches nur das Fleisch enthält, das vom Hund vertragen wird. Für sensible Hunde mit einer Futtermittelallergie ist ein hypoallergenes Trockenfutter zu empfehlen, das schonend kaltgepresst wurde.

Futterumstellung bei Blasensteine

Blasensteine – oder auch Harnsteine genannt – sind bei Hunden mittlerweile keine Seltenheit mehr. Generell besteht ein Zusammenhang zwischen Blasensteinen und falscher Ernährung. Falsche Ernährung heißt: Das Hundefutter enthält zu viele künstliche Zusatzstoffe. Je nach Art des Blasensteins bekommt der Hund durch sein Futter ein Übermaß an Spurenelementen oder Mineralstoffen, die künstlich hergestellt wurden.

Zum Beispiel kann ein Hundefutter die Bildung von Struvitsteinen verursachen, das einen hohen Anteil an Phosphor und Magnesium aufweist.Es gibt Hunderassen, bei denen eine genetische Disposition für die Entwicklung von Blasensteinen besteht.

Dazu gehören beispielsweise Dalmatiner, Cocker Spaniel, Bulldoggen oder Mops. Aber auch bei diesen Rassen kann mit einem gesunden Hundefutter das Risiko der Blasensteinbildung reduziert werden.

Futterumstellung nach Kastration

Kastrierte Hunde nehmen oftmals nach dem Eingriff an Gewicht zu. Dies hat mit dem veränderten Sexualhormonspiegel zu tun, der nach der Kastration sinkt. Stoffwechsel und Appetit werden aber unter anderem durch die Sexualhormone reguliert. Deshalb haben kastrierte Hunde einen geringeren Energiebedarf und gleichzeitigt einen erhöhten Appetit.

Viele Hundehalter versuchen der Gewichtszunahme entgegen zu wirken, indem sie weniger Futter zur Verfügung stellen. Dies hat aber eher Nachteile: Erstens hat der Vierbeiner ständig Hunger und zweitens können langfristig Mangelerscheinungen auftreten, da der Hund durch diese Diät zu wenige Nährstoffe erhält.

Sinnvoller und gesünder ist eine Umstellung auf ein hochwertiges Hundefutter, das nicht so energiereich ist, also weniger Kalorien besitzt. Die Futterumstellung sollte bestenfalls schon vor dem operativen Eingriff erfolgen, denn bereits zwei Tage nach der Kastration nimmt der Appetit zu und der Energiebedarf ab. So kann man den Hund etwa sieben Tage vor der Kastration schrittweise an das neue Hundefutter gewöhnen.

Futterumstellung bei Giardien

Giardien sind einzellige Darmparasiten, die zu Durchfallerkrankungen führen können. Betroffen sind meistens Welpen und erwachsene Hunde mit einer instabilen Darmflora. Ist das Immunsystem des Hundes stabil, werden Giardien automatisch eliminiert.

Darmflora und somit auch das Immunsystem können durch unterschiedliche Faktoren geschwächt werden. Dazu gehören Stress, aber auch eine falsche Ernährung.

Eine Giardieninfektion beim Hund muss unbedingt tierärztlich behandelt werden. Um die Darmflora zu stabilisieren und stabil zu halten, sollte auf ein hochwertiges Futter umgestellt werden, welches keine künstlichen Zusatzstoffe, Zucker, Geschmacksverstärker u.ä. enthält.

Übrigens sollte besonders bei Welpenfutter auf Qualität geachtet werden, denn wird der Darm bereits in diesem Alter geschädigt, kann dies später zu Allergien führen.

Futterumstellung bei OCD

Die Gelenkerkrankung namens OCD entsteht bei jungen Hunden, deren Skelettentwicklung gestört ist. In der Regel macht sich diese Krankheit durch Lahmheit oder steifen Gang im Alter zwischen fünf und acht Monaten bemerkbar.

Es wird davon ausgegangen, dass meistens eine genetische Veranlagung in Kombination mit einer Hormonstörung und einer falschen Ernährung diese Störungen im Wachstum verursachen.Oftmals erhielten betroffene Hunde im jungen Alter ein Futter, welches zu energiereich ist und zu viel Kalzium enthält. Das Skelettwachstum wird dadurch beschleunigt, sodass es zu Verknöcherungen kommt.

Häufig kann OCD nicht geheilt werden, aber durch bestimmte Maßnahmen kann der Hund ein schmerzfreies Leben führen und ebenso beweglich bleiben. Zu diesen Maßnahmen gehört auch eine Futterumstellung auf ein gesundes Hundefutter.

Bei einer rechtzeitigen Diagnose im frühen Stadium kann sogar eine Futterumstellung zusammen mit einer dreimonatigen Bewegungseinschränkung dazu führen, dass diese Erkrankung bei betroffenen Schultergelenken ausheilt.

Wie lange dauert eine Futterumstellung?

Der Zeitraum für eine Futterumstellung hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Alter des Hundes
  • Wie lange hat der Hund das vorige Futter bekommen?
  • Ist der Hund eher robust oder sensibel?
  • Ist der Hund gesund oder wird das Futter aufgrund einer Krankheit umgestellt?
Dauer (ca. Angaben)
Futterumstellung bei Welpenca. 10 Tage
Futterumstellung bei Senioren1 – 2 Wochen
Umstellung Barf auf Nassfutter5-7 Tage
Umstellung Barf auf Trockenfutter7 – 10 Tage
Umstellung Trockenfutter auf Nassfutter7 Tage
Umstellung Nassfutter auf Trockenfutter2-4 Wochen

Nebenwirkungen und Symptome, wenn das Futter umgestellt wird

Wird das Futter zu schnell umgestellt, kann es bei sensiblen Hunden zu Durchfall, weichem Kot, Verstopfung oder auch zu Appetitverlust kommen. Besonders bei der Umstellung von Nassfutter auf Trockenfutter sollte auf einen schnellen Wechsel verzichtet werden. Solche abrupten Futterwechsel sind nur für sehr robuste Hunde geeignet.

Aber selbst bei einer stufenweisen und langsamen Futterumstellung können zu Beginn Nebenwirkungen auftreten. Blähungen, breiiger Kot oder leichte Verstopfung sind in der Regel vorübergehend und verschwinden von selbst nach einigen Tagen.

Einige Symptome können auf eine Entgiftung hinweisen. Kratzt sich der Hund oder hat er Blut im Kot kann das ein Zeichen für die Ausscheidung von Schadstoffen sein. Diese Anzeichen treten vor allem dann auf, wenn vorher ein minderwertiges Futter gefüttert wurde, welches chemische Zusätze enthält. Während einer solchen Entgiftungsphase kann der Hund auch schlapp oder unruhig sein. Diese Folgen der Futterumstellung sollten jedoch nach einigen Tagen wieder abklingen.

Zeigt der Hund anfängliche Nebenwirkungen, sollte man sich immer die langfristigen Vorteile einer Umstellung vom Hundefutter vor Augen führen, beispielsweise:

  • das glänzende Fell
  • der Hund ist aktiver und fit
  • kein Mundgeruch
  • besserer Kot
  • der Vierbeiner haart weniger

So stellen Sie auf gesundes Hundefutter um

Bei der Umstellung auf Hundefutter sollte ein Zeitraum von zehn Tagen beachtet werden. Eine langsame Gewöhnung an das neue Futter ist für den Vierbeiner auf jeden Fall besser, denn somit kann sich das Verdauungssystem allmählich umstellen.

Bei sensiblen oder älteren Hunden kann die Dauer der Futterumstellung auf bis zu sechs Wochen erweitert werden. Haben Sie beispielsweise einen Senior übernommen, der bisher mit billigem Hundefutter ernährt wurde, benötigt der Magen-Darm-Trakt eine längere Zeit, um sich auf das neue Futter einzustellen.

Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass selbst empfindliche oder mäkelige Hunde eine Umstellung auf gesundes Hundefutter sehr gut vertragen.

Stuhlgang beim Hund

Stuhlgang beim Hund

Leidet Ihr Hund unter Stuhlgang Problemen?
Unsere Experten beraten Sie und Ihren Hund gerne, um eine schnelle Lösung zu finden.

Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@hundepower.de oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Stuhlgang und Kot beim Hund – Was der Hundehaufen aussagt!

Was machen wir Hundebesitzer nicht alles für unsere Lieblinge?

Selbst den abgesetzten Kot unseres Fellfreundes zu analysieren, ist dabei keine sonderbare Eigenart. Nein, vielmehr stellt dies ein einfaches Mittel zur Überprüfung seines Wohlbefindens und seiner Gesundheit dar.

Durch den Kot kann auch ganz einfach die Futterqualität bewertet werden. Konsistenz, Menge, Häufigkeit und Farbe sind dabei die wichtigsten Kriterien.

Sind Sie bereits ein Analyst?

Täglich sehen wir den Kot unseres vierbeinigen Lieblings beim Gassi gehen. Vorbildliche Hundebesitzer entfernen ihn vom Gehweg oder der Wiese und entsorgen ihn. Und haben Sie sich den Kot dabei auch schon mal genauer angesehen? Oft wird er aus Ekel so schnell wie möglich entsorgt. Aber schauen Sie doch mal genauer hin! Denn der Kot sagt sehr viel über die Gesundheit aus!

Wie sollte gesunder Hundekot denn aussehen?

Konsistenz vom Hundekot

Ein gesunder Kot sollte weder zu weich, noch zu hart und gut geformt sein, so dass man ihn einfach beseitigen kann. Eine sehr trockene und harte Konsistenz erschwert dem Hund das Kotabsetzen und kann zudem zu Schmerzen führen. Durchfall oder zu weicher Kot sind oftmals Anzeichen von einer schlechten Verdauung. Dies kann die Folge von zu wenig pfanzlichen Faserstoffen und/oder einem zu hohen Anteil an unverdaulichem Eiweiß oder Kohlenhydrate im Futter sein.

Menge vom Stuhlgang

Je verdaulicher ein Hundefutter, desto weniger die Menge an Kot. Ein größerer Kothaufen ist bei einem Hundefutter mit hohem Rohfaseranteil, also viel Gemüse und Obst, aufgrund der unverdaulichen Ballaststoffe ganz normal.

Farbe vom Hundekot

Meist weist der Kot eine dunkelbraune bis braune Färbung auf. Je nach Futterzusammenstellung kann er aber auch leicht rötlich bis grünlich olivfarbenen aussehen. Auch Krankheiten können an der Farbe erkannt werden. Dunkler bis fast schwarzer Hunde Kot kann auf eine Blutung im vorderen Verdauungstrakt hinweisen. Frisches Blut im Kot deutet auf Dickdarmblutungen hin. Eine gestörte Fettverdauung sieht man oft an einer hellerem, pastösen Kotbeschaffenheit.

Häufigkeit vom Stuhlgang

Wie oft ein Hund Kot absetzt, wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben Haltungsbedingungen und Erziehung spielt hier auch die jeweilige Rasse eine entscheidene Rolle. Aufgrund ihres, vergleichweise geringen Darmgewichts, neigen größere Hunderassen dazu, häufiger Kot abzusetzen.

Auch die Futterzusammensetzung und dessen Verdaulichkeit nimmt Einfluss auf die Häufigkeit. So kann dies zwischen einmal in 2 Tagen bis hin zu viermal am Tag geschehen. Aber auch verschiedene Krankheiten können die Häufigkeit des Kotabsatzes beeinflussen.

Schleimiger Kot beim Hund – Woran liegt das?

Gesunder Hund - Freut sich der Mensch

Gesunder Hund – Freut sich der Mensch

Ist der Hundekot schleimig, mit Schleim überzogen oder in einer schleimigen Hülle, machen sich viele Hundebesitzer zuerst einmal große Sorgen, dass etwas mit Ihrem Liebling etwas nicht stimmt. Es ist ja auch nicht Gang und Gebe, dass der Kot vom Hund so aussieht.

Allerdings kann schleimiger Stuhlgang beim Hund viele Ursachen haben. So sollten Sie zuerst einmal schauen, wie der schleimige Hundekot genau aussieht. Ist die Konsistenz eher weich und dünn, hat der Hund Durchfall oder ist es mehr wie eine Art Schleimhülle?

Wichtig ist auch die Farbe! Ist der Schleim eher grün, gelb, orange, schwarz, weiß oder rot? Oder ist sogar Blut im Hundekot?

Blutiger Hundekot ist stets ein Alarmzeichen und hier sollte unbedingt die Ursache geklärt werden. Blutiger Durchfall kann auf eine Futtervergiftung hindeuten.

Ist der Hundekot schleimig mit Blut kann es an einer Darmblutung oder Entzündung im Darm liegen. Aber auch andere schwerwiegende Erkrankungen können dahinter stecken.

Gelber Schleim im Hundekot kann auf ein Futter mit zu wenig Fleisch hindeuten.

Ist der Kot chronisch schleimig und weich, wird über eine entstehende Futtermittelallergie spekuliert und Sie sollten auf ein hochwertigeres Hundefutter umsteigen.

Fühlt sich Ihr Hund wohl? Ist der Kot normal und eher von einer Art Schleim umhüllt? Haben Sie vielleicht Ihr Futter umgestellt, kann dies auch durchaus eine ungefährliche Entgiftungsreaktion sein und sollte nach ein paar Tagen wieder verschwunden sein.

Blut im Stuhl beim Hund

frisches blut und durchfall im stuhl beim hund

Hat der geliebte Hund Blut im Stuhl reagieren viele Hundebesitzer zunächst panisch. Es muss nicht immer zwangsläufig eine schwere Krankheit dahinter stecken, wenn der Hund Blut kackt. Denn es gibt gewisse Unterschiede zwischen dem Blut im Hundekot und eventuell noch weiteren Symptomen. In vielen Fällen deutet blutiger Stuhl beim Hund auf eine Darmblutung hin.
Doch der Darm ist bekanntlich lang und in verschiedene Regionen unterteilt.

Wichtig ist zunächst einmal auf die Farbe des Blutes zu achten! Handelt es sich um helles, frisches Blut im Stuhl beim Hund? Dann könnte dies auf eine Entzündung im Enddarm oder in der Afterregion (z.B. Analdrüsen) hindeuten. Eventuell ist der Kot zu hart und der Hund muss zu sehr drücken. Schnell können so Risse, Verletzungen oder Entzündungen entstehen.

Als Grundsatz gilt: Frisches, helles Blut im Stuhl beim Hund deutet eher auf eine akute, oberflächliche Blutung hin. Ist das Blut im Kot beim Hund jedoch dunkel, dann kommt es in der Regel eher aus der Tiefe. Das bedeutet, der Hund blutet bereits länger in den Darm und es dauert bis es mit dem Kot abgesetzt wird. Daher sollte dunkles Blut im Stuhl beim Hund ein wichtiges Warnsignal sein. Denn dunkles bis schwarzes Blut im Kot deutet auf Blutungen im Magen, Dünn- oder Dickdarm hin.

Blut im Stuhl beim Hund Ursachen

Blutiger Hundekot kann viele Ursachen haben. Wichtig ist, den Hund und besonders seine Ausscheidungen über mehrere Tage gut zu beobachten. Es gibt hier viele kleine, aber feine Unterschiede, was alles hinter dem Blut im Stuhl bei Hunden stecken kann.

Grundsätzlich sollte man sich folgende Fragen stellen:

  • Ist Blut im Stuhl beim Hund und er hat kein Durchfall?
  • Hat der Hund Blut im Stuhl und Schleim?
  • Hat der Hund Durchfall mit Schleim und Blut?
  • Ist der Hundekot mit Blut und Schleim überzogen?
  • Ist das Blut dunkel oder handelt es sich um frisches, helles Blut im Stuhl?

Mögliche Hundekrankheiten bei Blut im Stuhl

Blut im Stuhl bei Hunden und mögliche Ursachen bzw. Krankheiten, die dahinter stecken, können vielfältig sein. Besonders Welpen und immunschwache Hunde sind anfällig für Darmerkrankungen, Würmer und Giardien.

Mögliche Krankheiten:

  • Analdrüsenentzündung
  • Würmer/ Parasiten / Giardien
  • Magen-Darmerkrankungen
  • Chronische Dickdarmentzündung

  • Dünndarmentzündung (Enteritis)
  • Geschwüre / Tumore
  • Vergiftung / Fremdkörper
  • Verstopfung

Hund hat keinen Stuhlgang

Wenn der Hund nicht richtig kotet, kann das viele verschiedene Ursachen haben. Es muss nicht immer eine schlimme Erkrankung dahinter stecken. Sollte dieser Zustand aber länger anhalten, empfiehlt es sich, einen Tierarzt oder Tierheilpraktiker des Vertrauens aufzusuchen.

Aber vielleicht liegt auch nur eine kurzeitige Verstopfung vor oder Ihr Hund befindet sich gerade mitten in einer Ernährungsumstellung? Wichtig ist zunächst einmal viel Bewegung für Ihren Hund, um seinen Darm wieder in Schwung zu bringen.

Sie sollten Ihren Hund also möglichst viel und öfter bewegen, egal ob beim Gassi gehen, in der Wohnung oder bei Spielen. Angebracht sind auch mehrere kleine Spaziergänge, anstatt einer großen Runde.

Genug Flüssigkeit bei Verstopfung

Auch zu wenig Flüssigkeit im Hundekörper fördert eine Verstopfung. Achten Sie also stets darauf, dass Ihr Liebling genug trinkt, besonders wenn er nur Trockenfutter bekommt. Am Besten Sie geben immer etwas Wasser in das Trockenfutter, so ist es auch viel besser verträglich.

Ansonsten können Sie Ihrem Fellfreund in dieser Zeit auch mehr oder nur gesundes Nassfutter geben. Auch die Gabe von Knochen kann zum steinharten, so genannten Knochenkot führen. Haben Sie allerdings den Verdacht, dass Ihr Hund Steine oder irgendetwas Hartes verschluckt hat und nun nicht mehr koten kann, dann sollten Sie besser den Tierarzt aufsuchen.

Verdauung beim Hund

Gassirunde am Strand

Gassirunde am Strand

Das komplette Verdauungssystem vom Hund muss in Ordnung sein und funktionieren, um gesunden Kot absetzen zu können. Oft weist schlechter Kot auf eine falsche Ernährung oder eine Erkrankung des Verdauungstraktes hin. Um den Kot letztendlich zu verstehen, sollten wir uns also auch der Verdauung beim Hund widmen.

Das Hundefutter wird aufgenommen und je nach Hund im Mund zerkleinert oder gleich ganz runter geschlungen. So wird die Nahrung durch die Speisröhre in den Magen transportiert und hier gelagert.

Indem die Magensäure auf das Futter einzuwirken beginnt, fängt auch der Verdauungsprozess an. Das heißt also, die Verdauung beim Hund beginnt, anders als bei uns Menschen, erst im Magen!

Enzyme im Hundemagen helfen bei der Nährstoffaufnahme und dem Zerkleinern der Nahrung. Dann wandern die bereits leicht verdauten Reste weiter in den Dünndarm, wo die Verdauung weiter geht.

Die Nährstoffe ( Mineralstoffe, Proteine, Kohlenhydrate und Fett) werden hier durch die Darmwand aufgenommen.

Je verdaulicher das Futter, desto effektiver die Nährstoffaufnahme und desto weniger wird als Kot wieder ausgeschieden. Aber es geht noch weiter.

Im Dickdarm werden dem Kot Mineralstoffe und Wasser entzogen. Minderwertiges oder eben sehr schwer verdauliches Futter wird im Darm nicht so gut resorbiert und hinten kommt sehr viel Kot wieder raus.

Bei qualitativ schlechtem Futter kann sich auch Wasser im Darm ansammeln, anstatt aufgenommen zu werden. Dann ist der Kot sehr flüssig bzw. der Hund hat Durchfall. Das kann natürlich neben der falschen Ernährung auch ein Krankheits Alarmsignal sein. Meistens liegt jedoch ein Großteil der Ursache beim Futter.

Hundekot nach Futterumstellung

Der Kot wird nach der Umstellung auf ein hochwertiges Futter in der Regel viel besser.

Wichtig: Bei einer Futterumstellung kann sich die Kotkonsistenz anfangs verschlechtern! Auch Hundekot in einer schleimiger Hülle ist dabei keine Seltenheit. Das Magen Darm System des Hundes braucht eine gewisse Zeit, um sich an die neuen Inhaltsstoffe und veränderten Nährstoffgehalte zu gewöhnen.

Daher empfehlen wir eine langsame Futterumstellung. Außerdem sollte eine Übergangsphase von mindestens 5 Tagen auf jeden Fall eingehalten werden.

Desweiteren ist eine gesunde Ernährung ein wichtiger Bestandteil der Krankheitsvorsorge. Für uns Menschen scheint die Vorstellung, jeden Tag das Gleiche zu sich zu nehmen, eher unattraktiv. Dies hat sich aber bei Hunden und Katzen als die beste und verträglichste Fütterungsstrategie erwiesen. Außerdem sollten Sie zu viele Leckereien und ungesunde Kalorienbomben vermeiden.

CBD Öl stärkt zusätzlich das Immunsystem und hilft in vielen Fällen gegen Durchfall und bei (chronischen) Magen-Darm Problemen.


Hilfe bei Durchfall oder Verstopfungen beim Hund






Hundefutter richtig lagern und aufbewahren

Hundefutter richtig lagern und aufbewahren

Wie Hundefutter am besten lagern, um eine lange Haltbarkeit und vor allem Qualität zu gewährleisten? Diese Frage möchte ich heute so gut es geht beantworten. Denn die richtige Lagerung ist nicht nur enorm wichtig für die Gesundheit des Hundes, sondern wirft bei vielen Hundebsitzern auch oft einige Fragen auf.

Die Meinungen zu diesem Thema gehen in der Regel weit auseinander und oftmals sind Sie als Kunde verwirrter als vorher. Auch ich werde oft gefragt, wie man Hundefutter am besten lagert, um es lange frisch zu halten. Egal ob Nassfutter oder Trockenfutter, hier werden Sie eine Antwort auf Ihre Frage bekommen.

Damit das Futter Ihrem Liebling auch bei der nächsten Mahlzeit noch schmeckt und vor allem gut verträglich ist, sollten Sie bei der Hundefutter Aufbewahrung nämlich einige Dinge beachten.

Hitze und Licht vermeiden

Wärme, Licht, Luft und Wasser haben auf die verschiedenen Bestandteile des Hundefutters einen starken Einfluss und damit natürlich auch auf die Qualität. Aufgrund ihrer chemischen Struktur sind besonders Vitamin K und Vitamin A, sowie die Vorstufe Beta-Karotin sehr empfindlich gegenüber Hitze und Sonnenlicht.

Vitamin A kommt in natürlicher Form in tierischen Nahrungsmitteln vor und zählt zu den fettlöslichen Vitaminen. Es wird daher in der Leber gespeichert. Vitamin A ist beim Hund wichtig für das Sehvermögen, die Fortpflanzung, die Haut und das Immunsystem.

Vitamin K gibt es in drei Formen, wobei nur Vitamin K1 und K2 natürlich vorkommen und wie Vitamin A auch fettlöslich sind. Hingegen hat das rein synthetisch hergestellte Vitamin K3 gerade im Hundefutter einen eher schlechten Ruf und kann mitunter schwere Schäden hervorrufen.

Die Vitamin K Speicherung erfolgt in der Leber, sowie in der Haut und in den Muskeln. Die tägliche Gabe von Vitamin K im Hundefutter ist eigentlich nicht nötig, da durch die Eigensynthese des Hundedarms genug Vitamin K vorhanden sein sollte. Ein Vitamin K Mangel liegt beim Hund grundsätzlich nur vor, wenn die Darmflora durch starke Antibiotikagabe zerstört wurde oder der Hund Rattengift gefressen hat.

Aber auch andere nahrhafte Vitamine können durch zu viel Lichteinstrahlung verloren gehen. Doch damit nicht genug! Weiterhin beeinflussen diese äußeren Faktoren auch wichtige Makronährstoffe. So können zum Beispiel auch Fette im Hundefutter bei falscher Lagerung ranzig werden.

Eine richtige Aufbewahrung erhöht also nicht nur die Lagerzeit, sondern auch die Qualität. Somit können Sie dafür sorgen, dass Ihre Fellnase kein belastetes Futter bekommt. Ihr Vierbeiner wird es Ihnen mit Gesundheit und Vitalität danken.

Kurzfassung:

Aufbewahrung Nassfutter

  • Ungeöffnet im Schrank – kühl und trocken
  • Geöffnet im Kühlschrank max. 2 Tage
  • In Glas Behälter umfüllen oder mit Deckel luftdicht verschließen

Aufbewahrung kaltgepresstes Trockenfutter

  • Ungeöffnet und geöffnet im PE Sack
  • Kühl und trocken, ohne Sonneneinstrahlung
  • Nicht luftdicht lagern und nach max. 8 Wochen verbrauchen

Lagerung von Nassfutter für Hunde

Viel Futter in der Dose kostet meistens weniger, als kleine Hundefutter Dosen. Dennoch ist dies oft ein kleiner Trugschluss. Artgerechtes Hundefutter, welches nicht mit Konservierungsstoffen versehen ist, sollte innerhalb von max. 2 Tagen aufgebraucht sein. Bei unserer individuellen Bedarfsberechnung gehen wir sogar soweit, dass wir Nassfutter ohne Konservierungsstoffe nur für einen Tag aufbewahren würden. Natürlich kommt es immer auf den jeweiligen Hund und dessen Fütterungsempfehlung an.

Aber wie lagern Sie nun das Hunde Nassfutter richtig?

Die verschlossenen Dosen lagern Sie ganz bequem trocken und wenn möglich relativ kühl. Vielleicht haben sie einen Vorratsraum oder Keller, wo Sie die Dosen praktischerweise stapeln können. Aber auch der Küchenschrank ist eine gute Aufbewahrungsmöglichkeit für noch nicht geöffneten Nassfutter Dosen. Angebrochenes Nassfutter sollten Sie unbedingt im Kühlschrank aufbewahren.

Hundefutter im Kühlschrank lagern & richtig aufbewahren

Hundefutter im Kühlschrank aufbewahrenSie können das angefangene Hundefutter für einen Tag in der Dose lassen und mit einem passenden Hundefutterdeckel bequem luftdicht verschließen. Allerdings sind Metalldosen zur längeren Aufbewahrung nicht unbedingt geeignet, da schon kurz nach dem Öffnen einer Dose durch den Sauerstoff eine Metalloxidation stattfinden kann. Diese Schadstoffe können dann in die Nahrung übergehen.

Gerade sensible Hunde können so Probleme bekommen und vertragen das Futter aus diesem Grund dann nicht. So könnten Sie beispielsweise mit Durchfall oder Brechreiz reagieren.

Eine Aufbewahrung aus Glas mit fest verschraubbarem Deckel wäre eine bessere Alternative. Auch können Sie das Hundefutter in Dosen oder Aufbewahrungsboxen im Kühlschrank lagern. Bitte auch nicht das Hundefutter im Kühlschrank offen lagern.

Häufig wird aber nicht nur das Nassfutter falsch aufbewahrt, sondern auch oder gerade das Trockenfutter.

Nassfutter richtig füttern

Bitte achten Sie darauf, das Nassfutter nicht direkt aus dem Kühlschrank zu füttern! Das Futter darf nicht zu kalt aber auch nicht zu heiß sein, da es sonst nur den Magen des Hundes unnötig belastet. Zimmertemperatur ist ideal! Gerade bei empfindlichen Hunden stellt zu kaltes Futter für die Verdauung ein großes Problem dar und es kann zu Durchfall kommen.

Wichtig: Bitte auf keinen Fall das Hundefutter aus dem Kühlschrank in der Mikrowelle erwärmen und schon gar nicht die Metalldose in die Mikrowelle stellen. Diese Art des Erhitzens zerstört wichtige Enzyme und Nährstoffe in der Hundenahrung.

Zu den Mahlzeiten Ihres vierbeinigen Freundes, die idealerweise zweimal am Tag stattfinden sollten, geben Sie also einfach nur die benötigte Menge Hundefutter aus dem Kühlschrank in den Napf. Entweder holen Sie das Futter rechtzeitig ca. 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank, so dass es bei Fütterung etwa Raumtemperatur hat oder Sie gießen ganz einfach etwas warmes Wasser darüber und servieren es Ihrem Liebling sofort. So sollte das Hundefutter gut verträglich sein.

Aufbewahrung von Trockenfutter für Hunde

Trockenfutter aufbewahren und abwiegenTrockenfutter ist eine bequeme Erfindung der Menschen und kommt so in der Natur nicht vor! Daher ist es eigentlich nicht wirklich artgerecht.
Doch wenn es denn unbedingt Trockenfutter für den Liebling sein muß, sind auch bei der Lagerung einige Dinge zu beachten!
Viele Hundehalter füllen einen Teil Ihres Trockenfutters in eine Aufbewahrungsbox um und lagern es dann hier. Sicherlich ist so eine Hundefutter Aufbewahrungsbox schicker und vielleicht auch praktischer, als ein Trockenfutter Beutel, aber das kann mitunter gefährlich für die Gesundheit Ihres Hundes werden.
Allerdings ist bei Hunde Trockenfutter nochmals zwischen kaltgepresst oder extrudiert zu unterscheiden.

 

Aufbewahrungsbox für Hundefutter

Die Aufbewahrung von extrudiertem Hundefutter¹ kann durchaus in speziellen luftdichten Trockenfutter Boxen erfolgen. Hier ist die Auswahl riesig und für jeden Geschmack sollte es etwas zu kaufen geben.

AngebotBestseller Nr. 1 IRIS, luftdichte Futtertonne / Futtercontainer / Futterbehälter ATS-L, für Hundefutter, Kunststoff, transparent / schwarz, 45 Liter / 15 kg
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Wie und Wo Hundefutter Aufbewahrung

Für die richtige Aufbewahrung von kaltgepressten Trockenfutter, verwenden Sie idealerweise einfach den mitgelieferten Trockenfutterbeutel, aus dem Sie bequem mit einem Messbecher, die benötigte Futtermenge entnehmen können. Dieser spezielle PE Sack sollte atmungsaktiv sein. Nur durch diese Art der Aufbewahrung kann eine gleichbleibend hohe Qualität des Futters gewährleistet werden. Weiterhin sollten Sie das Trockenfutter im Beutel kühl sowie trocken und auf jeden Fall nicht zu lange offen lagern.

 

Hund mit Hundnapf und Geld

Kaltgepresstes Hundefutter lagern

Da die Feuchtigkeit bei kaltgepressten Trockenfutter aufgrund der Herstellungsmethode höher ist als bei anderen Sorten, fördert eine zu lange luftdichte Aufbewahrung die Entstehung schädlicher Keime (Schimmelpilze, Hefen, Bakterien) und führt so schneller zum mikrobiellen Verderb. Dieser Befall ist mit bloßem Auge erst viel später erkennbar. Mundgeruch, Hautreizungen oder schwerwiegendere Krankheiten können die Folge sein. Außerdem kann das Futter durch zu viel Feuchtigkeit weich werden, verliert den Geschmack und wichtige Vitamine sowie Mineralstoffe.

Weiterhin ist die Gefahr der Käferbildung und/oder der Futtermilben Befall größer. Milben können sogar zu Fellverlust führen. Das Futter muss dann sofort entsorgt werden. Daher bietet sich auch beim Trockenfutterkauf, gerade bei leichten Hunden, eher der kleinere Futtersack an. Natürlich hat nicht jeder den Platz und die Möglichkeit einen 15 kg oder 20 kg Sack in der Küche aufzubewahren. Außerdem darf Wuffi auch nicht an das Futter rankommen.

Dafür können Sie zur Not das benötigte Hundefutter für etwa eine Woche auch in eine Aufbewahrungsbox füllen, die am besten aus Glas besteht. In den Deckel pieksen Sie idealerweise ein paar kleine Löcher oder schließen in nicht richtig. Bitte lagern Sie kaltgepresstes Trockenfutter auf keinen Fall für längere Zeit in luftdichten Boxen.

¹ – https://de.wikipedia.org/wiki/Trockenfutter

Hundeschule

Hundeschule und Hundetrainer – Ratgeber

Damit du und dein Hund harmonisch und glücklich miteinander leben können, ist eine grundlegende Hundeerziehung sehr empfehlenswert und wichtig. Ein unerzogener Hund ist leider nur selten glücklich und zufrieden. Hast du mit dem Vierbeiner-ABC noch keine großen Erfahrungen gesammelt, so ist der Besuch einer Hundeschule mit einem ausgebildeten Hundetrainer eine gute Option.

Fehlt dir jedoch die Zeit dazu, so kannst du auch auf ein Online-Hundecoaching zurückgreifen. In der Hundeschule lernst du gemeinsam mit Gleichgesinnten die wichtigsten Grundlagen für deinen Vierbeiner kennen. Zudem sollte es nicht unerwähnt bleiben, dass auch deinem Vierbeiner der Kontakt zu anderen „Schulkameraden“ viel Freude und Spaß bereitet. In den kommenden Zeilen möchten wir dir wichtige Informationen zu den Themen Hundeschule und Hundetrainer näherbringen.

Was ist eine Hundeschule und was bringt sie meinem Vierbeiner?

In einer Hundeschule lernt dein Vierbeiner sich im Alltag mit Herrchen und Frauchen als auch mit anderen Hunden richtig zu verhalten. Genauer gesagt, soll dein Vierbeiner im Rahmen dieser Ausbildung das Verstehen und Ausführen unterschiedlicher Kommandos erlernen. In wiederkehrenden Alltagssituationen kann so ein angemessenes Verhalten beigebracht und gezeigt werden. Zu den wichtigsten Grundbefehlen gehören beispielsweise Kommandos wie „Sitz“, „Platz“ und „Steh“.

Du als Hundehalter erlernst, wie du deinem Hund diese Befehle verständlich und wirkungsvoll vermitteln kannst. Erfahrene Hundetrainer arbeiten mit geeigneten Übungen daran, dass dein Vierbeiner das gewünschte Verhalten in naher Zukunft uneingeschränkt beherrscht. Zudem ist es auch möglich, aggressive und schwierige Hunde zu erziehen, denn durch das richtige Training und Einwirken auf den Vierbeiner kann ein harmonisches Zusammenleben zwischen Hund und Halter erreicht werden.

Was kostet mich die Hundeschule?

Die Hundeschule Kosten sind nicht nur abhängig von den einzelnen Stundenpreisen oder Tarifen, sondern auch von anderen wichtigen Faktoren wie beispielsweise die Dauer und den zusätzlichen Gegenständen für deinen Hund, welche du regelmäßig mit zum Hundetraining nimmst. Genau aus diesem Grund sollte auf die einzelnen Aspekte gesondert eingegangen werden.

Was dich die Hundeschule nun genau kosten, liegt im Grunde an der Hundeschule selbst und an den eigenen Erwartungen, die du an die entsprechende Hundeschule stellst. Daraus ergibt sich, dass die Hundeschule Preise unterschiedlich stark variieren können. Geht es dir beispielsweise nur darum, die Bindung zu deinem bereits gehorsamen Vierbeiner zu stärken, so wirst du in den meisten Hundeschulen sehr kostengünstig davonkommen.

Die Hundeschule Preisen sind diesbezüglich zwischen minimal 8 und maximal 80 Euro pro Unterrichtsstunde anzusiedeln. Zudem werden dir unter diesen Voraussetzungen vermutlich nur wenige Stunden in der Hundeschule ausreichen. Daher wird diese Investition finanziell sehr überschaubar bleiben.

Möchtest du allerdings in einer Hundeschule für Welpen oder sogar in Einzeltrainingsstunden spezielle und besondere Angebote in Anspruch nehmen, so können die Hundeschule Kosten schnell in die Höhe steigen. Natürlich hängen diese Preise auch wieder von der jeweiligen Hundeschule ab, sodass man die Kostenfrage nicht zu hundert Prozent verallgemeinern kann.

Spezielle Gruppentrainings gibt es bereits ab ca. 25 Euro, jedoch gestaltet sich der Preis für eine Einzelstunde mit speziellen Angeboten etwas intensiver. Somit kannst du in einigen Hundeschulen mit einem Preis von etwa 100 Euro pro Einzelstunde rechnen. Möchtest du also ein wenig Geld sparen, so solltest du auf ein Online Hundecoaching zurückgreifen, denn der Preis ist hier um ein Vielfaches geringer.

Wo finde ich eine geeignete Hundeschule?

Es ist natürlich von großem Vorteil, wenn sich die Hundeschule in der Nähe befindet und nicht allzu weit weg von euren eigenen vier Wänden ist. Dies erspart nicht nur Zeit und Spritkosten, sondern macht es auch noch leichter, sich selbst und den „inneren Schweinehund“ zu überwinden.

Informiere dich am besten im Internet über die Hunde- und Welpenschulen in der Nähe. Zudem solltest du dich bestenfalls auch über den Ruf der jeweiligen Schule erkundigen und Erfahrungsberichte anderer lesen. Vielleicht hast du ja sogar Freunde oder Bekannte, die deine ausgewählte Hundeschule bereits besucht haben und dir einiges darüber berichten können.

Sehr beliebt und oft besucht ist auch die bekannte Martin Rütter Hundeschule. Die Martin Rütter Hundeschule hat ihren Sitz in zahlreichen deutschen Städten. Zudem wird sie von vielen Hundebesitzern sehr gerne und oft weiterempfohlen.

Martin Rütter wird oftmals als Hundeflüsterer bezeichnet, da seine Trainingseinheiten wahre Wunder bewirken. Auf unterschiedlichsten Online Plattformen findest du viele tolle Hundeschule Bücher vom beliebten Hundeflüsterer. Überzeuge dich doch einfach selbst davon und besuche gemeinsam mit deinem Vierbeiner die Martin Rütter Hundeschule.

Empfehlenswerte Hundeschulen

AnsprechpartnerOrtE-MailWebseite
Daniela KrügerSalzwedelinfo@hundeschule-salzwedel.dewww.hundeschule-salzwedel.de
Sabrina JägerNeuenstein-Untereppachinfo@jumas-hundeglueck.dewww.jumas-hundeglueck.de
Mathias GassertSchenefeld info@windimfell.dewww.windimfell.de

Alternative zur Hundeschule: Das Online Hundecoaching

Ein sehr neuer und beliebter Trend ist das Online Hundecoaching. Hier kannst du dich im Vorfeld über das Training informieren und im gewohnten Umfeld das Verhältnis zwischen dir und deinem Vierbeiner verbessern. Im Internet findest du viele tolle Online Hundeschulen die eine Vielzahl an unterschiedlichen Online Hundetrainingseinheiten anbieten.

Der größte Vorteil eines Online Hundecoachings liegt darin, dass du nicht immer an einen fest abgestimmten Termin gebunden bist. Du kannst selbst entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für ein ausführliches Hundetraining ist.

Online Hunde- und Welpenerziehung

Online Hunde- und Welpenerziehung

Das Online Hundecoaching eignet sich für alle Hundehalter:

• Die keine Hundeschule in der näheren Umgebung haben
• Bei denen die Zusammenarbeit zwischen Hundehalter, Vierbeiner und Hundetrainer nicht stimmt
• Die sowohl kostenbewusst als auch verantwortungsvoll sind
• Die einen wohlerzogenen Hund möchten
• Die sich die Erziehung selbst zutrauen, da es ihr eigener Hund ist
• Die ihre Zeit flexibel und individuell einteilen möchten

Hundetrainer & Hundeflüsterer

Hundetrainer/Hundeflüsterer

Was macht ein Hundetrainer?

Ein Hundetrainer arbeitet beispielsweise mit Hunden von Privatbesitzern oder mit Vierbeinern aus dem Tierheim, an deren Benehmen in Alltagssituationen. Sie schulen deinen Vierbeiner im Umgang mit anderen Menschen und Tieren. Der Hundetrainer arbeitet eng mit dem Hundebesitzer zusammen und gemeinsam bringen sie dem Vierbeiner bestimmte Grundkommandos und wichtige Verhaltensweisen im Alltag bei. Zudem kann dein Hund bei Bedarf auf bevorstehende Hundesport- oder Verhaltensprüfungen vorbereitet werden.

Was ist ein Hundeflüsterer?

Ein guter Hundeflüsterer verfügt über eine breite Palette an Hundeerfahrung. Diese hat er sich vor allem in der Ausbildung und während dem Hundetraining angeeignet. Ein Hundeflüsterer bringt sowohl theoretische als auch praktische Erfahrungen mit eigenen und fremden Hund mit sich. Ein gutes Beispiel hierfür ist, dass die meisten Probleme zwischen Vierbeiner und Zweibeiner aufgrund unklarer Dominanzstrukturen entstehen. Ein perfekter Hundeflüsterer erkennt dies direkt und kann in kürzester Zeit helfen. Er ist geübt darin, sich konsequent und bestimmt aber dennoch liebevoll durchzusetzen.

Ein Hundeflüsterer hat sehr viel Einfühlungsvermögen und kann daher auch optimal auf die Bedürfnisse von Hundehalter und Vierbeiner eingehen. Er erkennt ganz genau wann sein Schützling, ganz egal, ob Hund oder Mensch, mit einer bestimmten Situation über- oder unterfordert ist.

Zum Schluss das Wichtigste: Ein Hundeflüsterer hat sehr viel Geduld und Liebe für seine „Schüler“ übrig. Alle Fähigkeiten die er deinem Hund beibringen möchte, gibt er zudem auch an dich weiter. Dadurch lernst du, wie du dich auszudrücken hast, damit dein Hund versteht, was du von ihm erwartest.
Was darf ein Hundetrainer/Hundeflüsterer kosten?

Es ist völlig verständlich, dass man als Hundehalter auch auf die Kosten schaut, die für die Ausbildung des Lieblings anfallen. Schnell wirst du jedoch bemerken, dass es hier gravierende Unterschiede gibt. Es gibt beispielsweise Hundetrainer die ihre Leistungen zu Schleuderpreisen anbieten. Dies kann besonders dann der Fall sein, wenn der Hundetrainer schlichtweg keine ausreichende und kostenintensive Ausbildung genossen hat. Meistens sind das Hundetrainer, die ihre Aufgabe nur nebenberuflich, also als Zweit- oder Zusatzeinkommen ausüben. Ziel dieser Hundetrainer ist es leider nicht dem Hundehalter und seinem Vierbeiner eine hervorragende Ausbildung zu geben, sondern auf einfache Art und Weise ein Nebeneinkommen zu erlangen. Oftmals entpuppen sich dann vermeintlich günstige Hundetrainer als großes Fass ohne Boden, da die erhofften Lernerfolge ausbleiben und der Hundehalter wesentlich mehr Unterrichtsstunden absolvieren muss, als gedacht und vorgesehen.

Für qualitativ gute Hundetrainer wird es sehr schwer sein, sich dem unteren Preissegment anzuschließen, da sie bereits viel Zeit und Geld in eine intensive Ausbildung investiert haben und darin mittlerweile hauptberuflich tätig sind. Bitte bevorzuge stets einen ausgebildeten Hundetrainer, auch wenn der Preis vielleicht zu Beginn etwas höher erscheinen mag. Du wirst dir dadurch eine Menge Kosten für nötige Zusatzstunden ersparen.

Wo finde ich den perfekten Hundetrainer?

Bei einem Hundetrainer erhalten du und dein Vierbeiner professionelle Unterstützung bei der Erziehung im Alltag. In vielen Hundeschulen stehen dir qualitativ gute Hundetrainer zur Verfügung. Jedoch bist du hier zeitlich sehr an die Unterrichtsstunden der Hundeschulen gebunden. Genau aus diesem Grund ist es von Vorteil einen privaten Hundetrainer aus deiner näheren Umgebung in Erwägung zu ziehen. Dies hat zum einen den Vorteil, dass du beliebige Hundetrainer vorab unverbindlich kennenlernen kannst und zum anderen bist du nicht ständig an die Öffnungszeiten der Hundeschulen gebunden. Du kannst ganz individuell mit dem Hundetrainer deiner Wahl Termine für das Hundetraining festlegen.

Da es zahlreiche Hundetrainer gibt, möchten wir dir eine kleine Hilfestellung an die Hand geben. In unserer eingebundenen Map findest du alle Hundetrainer in deiner Umgebung. Dadurch hat die lange Suche ein Ende und du kannst einen geeigneten Hundetrainer in direkter Nähe besuchen.

Hundepension

Die Hundepension – Urlaub für den geliebten Vierbeiner

Normalerweise ist der Familienhund bei den meisten Ausflügen, bei Verwandtschaftsbesuchen sowie beim Einkaufen dabei. Schließlich wird der Vierbeiner stets als vollwertiges und geliebtes Familienmitglied angesehen. Die Situationen, in denen er für kurze Zeit alleine zu Hause gelassen wird oder im Auto warten muss, sind sehr selten.

In der Regel ist er auch auf den meisten Urlaubsreisen von der Partie. Doch spätestens dann, wenn Frauchen, Herrchen oder die gesamte Familie zu einer langen Flugreise aufbrechen, kann der Liebling leider nicht mehr ganz so selbstverständlich mitreisen.

Viele Fluggesellschaften bieten heute zwar die Möglichkeit an, den vierbeinigen Freund mitreisen zu lassen, jedoch birgt jede Flugreise ein Risiko und dies bedeutet viel Stress und Aufregung für deinen Hund. Zudem sollte man auch den finanziellen Aspekt nicht aus den Augen lassen, denn ein Flugticket kostet rund 100 bis 300 Euro.

Diese Stresssituationen sollten dringend vermieden werden. Gönne deinem Liebling also einige erholsame Tage in einer schönen und hochwertigen Hundepension.

Doch auch wenn für Herrchen oder Frauchen mal ein wichtiger Krankenhausaufenthalt oder eine Kur ansteht, muss der vierbeinige Liebling bestens untergebracht werden. Kann er nicht durch die weiteren Familienangehörigen, Freunde oder Nachbarn in den eigenen vier Wänden versorgt werden, dann bietet sich auch in diesem Fall eine gute Tierpension an.

Die meisten Hundepensionen werden in der Regel professionell als festes Gewerbe betrieben. Einige sind jedoch auch in privater Hand. Genau aus diesem Grund ist es nicht immer leicht, eine gute und liebevolle Hundepension zu finden.

In den kommenden Zeilen möchten wir dir einige wertvolle und hilfreiche Tipps näherbringen, welche dich bei der Auswahl einer optimalen Hundepension unterstützen. Zudem stellen wir dir auch eine Alternativlösung zur Hundepension vor.

Was ist eine Hundepension und ein Hundehotel – Gibt es Unterschiede?

Wie bereits kurz erwähnt, kann eine Hundepension eine wunderbare und zugleich hilfreiche Möglichkeit dafür sein, deinen Vierbeiner guten Gewissens unterzubringen, wenn du ihn einmal für mehrere Tage nicht bei dir haben kannst. Oftmals werden die Tierpensionen auch als Hundehotels bezeichnet.

Diese Bezeichnung kann jedoch zu einigen Verwirrungen und Verwechslungen führen. Denn es gibt in der Tat auch richtige Hundehotels, allerdings meint man hiermit ein Hotel, dass sowohl für den Halter als auch für den Hund geeignet ist. Dank diesen Hundehotels können Hundehalter und Vierbeiner ganz entspannt einen gemeinsamen Urlaub erleben.

Dennoch gibt es Hundebesitzer, die der Meinung sind, dass es einige Unterschiede im allgemeinen Unterbringungs- und Komfortfeeling zwischen einem Hundehotel und einer Pension gibt. Dies kann der Fall sein, muss aber nicht.

Wie gut sind Hundepensionen?

Es gibt viele Hundehalter, denen es sehr schwer fällt ihrem vierbeinigen Liebling den Aufenthalt in einer Hundepension zuzumuten. Diese Gefühle sind jedoch völlig normal und legitim. Nun sollte man allerdings positiv erwähnen, dass der Aufenthalt für die meisten Hunde überhaupt kein Problem ist.

Es gibt in den Pensionen viele Gleichgesinnte und Spielkameraden. In hochwertigen Hundepensionen kommt der Vierbeiner regelmäßig nach draußen und können ausgiebig im Grünen toben.

Natürlich kann man nie eine hundertprozentige Aussage treffen, die für alle Hundepensionen passend ist. Als Hundehalter empfiehlt es sich daher, sich vorab ganz genau über die Hundepension und den Tagesablauf zu informieren.

Wie oft werden die Hunde täglich ausgeführt?

Leider kann keine verbindliche Aussagen darüber getroffen werden, wie oft die Betreuer die Hunde ausführen. Jedoch solltest du dich vor der Auswahl einer geeigneten Hundepension ausführlich darüber informieren, wie oft die zuständigen Pfleger die stationierten Hunde ausführen.

Es ist sehr wichtig, dass dein Hund mindesten 3 Mal am Tag an die frische Luft und ins Grüne darf. Diese Angabe ist jedoch das Mindeste, was eine Hundepension leisten sollte. Schöner und angenehmer für deinen Hund ist es natürlich, wenn er über mehrere Stunden am Tag verteilt, nach draußen auf eine geeignete Spielwiese darf.

Was kostet mich eine Hundepension?

Die Kosten für eine Hundepension sind sehr unterschiedlich, denn diese hängen vor allem von der Bandbreite der möglichen Angebote ab. Gibt sich deine Vierbeiner mit einem sauberen Gemeinschaftszwinger, regelmäßigen Fütterungszeiten und etwas Auslauf im Freien zufrieden, dann kannst du mit einem passablen Preis rechnen.

Einige kostspieligere Luxus-Hundepensionen versuchen den geliebten Hund im Urlaub rundum zu betreuen, bis hin zu frisch zubereitetem Bio-Futter, Massagen und geistiger Herausforderungsspielen wie beispielsweise Hundesportangebote wie Agility. Entscheidest du dich für diese Art von Betreuung, dann kannst du in Extremfällen mit bis zu 100 Euro am Tag rechnen.

Eine gute Durchschnittbetreuung in einer Hundepension ist jedoch deutlich günstiger. Der Deutsche Tierschutzbund hält für kleine Hunderassen einen Tagessatz von bis zu 20 Euro und für große Vierbeiner einen Tagespreis von bis zu maximal 25 Euro für angemessen.

Wie finde ich eine hochwertige und geeignete Hundepension?

Um eine hochwertige Hundepension zu finden und mit einem guten Gefühl in die Urlaubsreise zu starten, mache vorher den Hundepensionscheck, damit sich dein Liebling auch zu hundert Prozent wohlfühlt. Werfe einen Blick auf unsere Hundepensions-Suche und finde dank einer integrierten Map alle geeigneten Hundepensionen in deiner Nähe. Entscheide dich für eine Unterkunft und besuche sie anschließend ohne jegliche Vorankündigungen. Lasse dich durch die Räume führen, um einen ersten Allgemeineindruck zu gewinnen.