- Seite 3 von 5 - HundePower.de

Category Archives for "Hunderatgeber"

Bioresonanz für Hunde

Bioresonanz für Hunde

Bioresonanz für Hunde

„Wozu nützt eigentlich der Arzt, wenn er Krankheiten nicht balder heilt, als die Natur, oder wenn er sie gar so phantastisch behandelt, dass die Natur genötigt ist, gleichzeitig Arzt und Krankheit zu bekämpfen?“

Rademacher

Bioresonanztherapie Erklärung

Seit über 25 Jahren wird die Bioresonanztherapie bereits in der Humanmedizin eingesetzt. Aber Bioresonanz – was ist das überhaupt? Sicherlich stellen sich viele diese Frage, wenn sie zum ersten Mal von diesem Begriff hören.

Da wir es gewöhnt sind, alles um uns herum begreifen, messen und abwiegen zu müssen, um dann unser Urteil zu fällen, wird es anfangs vielleicht schwer werden, die Funktionsweise der Bioresonanztherapie zu verstehen.

Denn Dinge, die nicht in dieses Schema F (allgemeines Schubladendenken) fallen, sind vielen von uns nur schwer zugänglich! Daher ist es enorm wichtig, auch bei der Bioresonanz, offen für neue und andere Therapieansätze zu sein, anderes als es die herkömmliche Schulmedizin hergibt. Denn hier werden oftmals nur die Symptome behandelt, aber kaum die Ursache richtig bekämpft.

Aber zurück zur Bioresonanztherapie Erklärung! Es ist eine biophysikalische Therapie, also ein Therapieverfahren der Ganzheitsmedizin, das mit patienteneigenen biophysikalischen Schwingungen arbeitet. Mehr dazu hier. http://www.claussen-husum.de/html/bioresonanztherapie.html

Was bedeutet Bioresonanz?

Desweiteren sollte geklärt werden, was der Name Bioresonanz oder auch Bioresonanztherapie eigentlich bedeutet. Der Name wird aus dem griechischen Wort bios = Leben und dem lateinischen
resonare = widerhallen, mitschwingen gebildet. Bioresonanz meint also so viel wie „Lebenswiderhall“ und wie der Name es bereits sagt, bilden sich Resonanzen gegenüber dem Leben.

Der lebende Organismus von Mensch oder Tier dient bei der klassischen Bioresonanz als Frequenzgenerator. Dabei gehört die Bioresonanztherapie, genauso wie beispielsweise die Akkupunktur, die Homöopathie und andere Naturheilverfahren, in den Bereich der Erfahrungsheilkunde.

„Erfahrungsheilkunde ist ein Sammelbegriff für diagnostische und therapeutische Methoden, die durch den unmittelbaren Kontakt mit dem kranken Menschen entstanden sind und für die praktische Ausübung der ärztlichen Heilkunst unentbehrlich wurden. Sie zeichnen sich durch pragmatische, sichere und überragende Therapieerfolge aus und sind beim Geübten risikolos.“

Dr. Franz Vida

Bioresonanz nach Paul Schmidt

Am bekanntesten ist wohl die Bioresonanztherapie nach Paul Schmidt. Paul Schmidt war ein Ingenieur und Visionär! Bereits 1976 entwickelte er ein Bioresonanzverfahren, was schließlich auch nach ihm benannt wurde. Von vornherein war sein Ansatz ursachenorientiert geprägt! International und national wenden heute Tausende Therapeuten die Bioresonanz nach Paul Schmidt an. Die Zahl der Anwender, allein in Deutschland, liegt mittlweile bei über 5.500!

Seine Kernaussage lautet:

„Eine Therapie hat nur dann Nachhaltigkeit, wenn ursächlich einwirkende Störfelder beseitigt werden.“

Wirksamkeitsstudie zur Bioresonanz nach Paul Schmidt

Mittlerweile ist bekannt, dass fast jede Krankheit mit disharmonischen Schwingungen einher geht. Demnach kann die Bioresonanztherapie also bei fast jeder Krankheit entweder ausschließlich oder zumindest therapiebegleitend eingesetzt werden. Hier als PDF.

Was ist mit Bioresonanz behandelbar?

Mit der Bioresonanz sind Krankheiten der Haut, der Verdauungsorgane, der Atemwege und des Nervensystems sehr gut und mit sichtbaren Erfolgen behandelbar. Dabei wirkt die Bioresonanztherapie nicht nur bei uns Menschen, sondern wird vermehrt auch immer mehr im Tierbereich eingesetzt. Auch hier mit großem und vor allem lang anhaltendem Erfolg!

Folgende Krankheiten können gut mit der Bioresonanztherapie behandelt werden:

Hauterkrankungen
Nesselsucht, Neurodermitis, Ekeme, Aphthen, Schuppenflechte, Akne, Haarausfall und Schuppen, Herpes-Infektionen wie Gürtelrose oder Lippen-Herpes

Verdauungserkrankungen
Reizdarm, Dickdarmentzündungen, Entzündungen des Darm mit Vernarbungen (Morbus Crohn), Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Magengeschwüre, Intoleranzen (Laktose-, Fruktose und Glutenunverträglichkeit bzw. Zöliakie), Nahrungs- bzw. Futtermittelallergien

Atemwegserkrankungen
chronische Bronchitis, Asthma, Stirnhöhlenentzündung, Atemwegsinfekte, Heuschnupfen

Nervensystemerkrankungen
Nervenschmerzen, Ohrgeräusche (Tinnitus), Migräne, Kopf-und Rückenschmerzen

Hinweis: Eine Blutanalyse stellt immer nur eine „Momentaufnahme“ dar. Aus diesem Grund können auch die Blutwerte massiv von den Bioresonanzwerten abweichen.

Bioresonanztherapie bei Tieren

Bereits seit mehr als 10 Jahren wird die Bioresonanz auch im Veterinärbereich eingesetzt. Hier wird die Diagnose und die Therapie beim Tier aus energetischer Sicht vereint. So ist das Hauptziel, den Körper von negativen, krankheitserregenden Einflüssen zu befreien, um am Ende die körpereigenen Regulationskräfte wieder herzustellen. Bei der Bioresonanz handelt es sich um eine schmerzfreie Therapie ohne Nebenwirkungen für das Tier.

Durch langanhaltende Belastungen wie Pilze, Bakterien, Viren und Umweltgifte werden die Selbstheilungskräfte unserer Tiere immer mehr überfordert. Dadurch werden sie krank! Zusätzlich beeinträchtigen die stetig steigende Zahl an Futtermittelunverträglichkeiten und Allergien sehr stark das Allgemeinbefinden des Tieres. Greifen Sie darum beispielsweise auf schwedisches Hundefutter zurück.

Auch ständige Impfungen, unnötige Wurmkuren, Medikamente und Co. beeinflussen die Gesundheit unserer geliebten Tiere extrem. Mit einer Bioresonanztherapie können diese Belastungen sanft ausgeleitet und daraus resultierende Symptome im besten Fall sogar geheilt werden.

Bioresonanz Hund Ablauf

Am Beispiel eines Hundes, möchte ich gern den Ablauf und die Anwendung der Bioresonanztherapie erklären. Zunächst müssen wir uns den Hund als eigenständiges Energiefeld vorstellen. Von diesem Energiefeld werden bioenergetische Schwingungen abgegeben, aber auch aufgenommen.

Die Bioresonanz arbeitet mit diesen Schwingungen sowie den erforderlichen Substanzen (beispielsweise bei einer Futterunverträglichkeit). So nutzt sie die enthaltenen Informationen, um körpereigene biochemische Prozesse zu aktivieren. Die wiederum stimulieren die körpereigene Entgiftung und lösen dann den Selbstheilungsprozess aus. Das hierfür benötigte Bioresonanzgerät nimmt also die Schwingungen des Körpers und der Substanzen mit Hilfe von Elektroden auf, modifiziert sie, dank speziell entwickelter Programme, und gibt sie an den Hund zurück.

Bioresonanz Haaranalyse beim Hund

Wie funktioniert denn nun so ein Bioresonanztest für Hunde? Hierbei handelt es sich um einen Informationstest, wobei Haare, Fell, Haut, Blut, Speichel oder Urin die Informationsträger sein können. In der Regel wird der Bioresonanztest beim Hund per Haaranalyse gemacht. Natürlich können auch Katzen, Pferde und andere Tiere per Bioresonanz Haaranalyse getestet werden.
Diese Haaranalyse basiert letztendlich auf den Schwingungen der jeweiligen Zelle. Wenn Mangelerscheinungen, Belastungen oder Krankheiten vorliegen, ändert sich das Schwingungsmuster.

Warum Bioresonanztest machen?

Meistens haben die Hunde ernsthafte Beschwerden wie beispielsweise Juckreiz, chronischen Husten, Durchfall oder Exkzeme. Mit den herkömmlichen Untersuchungsmethoden und auch beim Bluttest wurde oftmals nichts gravierendes festgestellt. Trotzdem sind die Symptome vorhanden.

Außerdem verändert sich das Blut erst relativ spät, da es der Körper, als wichtiges System, bis zum Schluß schonen möchte. Daher sucht er zunächst nach einem „Auslassventil“ wie über die Haut, die Leber, den Darm welche zu den Entgiftungsorganen beim Hund gehören.

Die Zellinformationen und Schwingungen sind jedoch schon jetzt messbar. Daher ermöglicht die Bioresonanz bzw. die Haaranalyse schon frühzeitig bestehende Krankheiten und belastete Organe auswindig zu machen, um sie dann auch gezielt in ihrer Heilung zu unterstützen. So können zum Beispiel auch Schwermetall -und Impfbelastungen, Vergiftungen, Hormonmangel, Lahmheiten, Lähmungen, chronische Darmentzündungen und Arthrose mit Hilfe der Bioresonanz festgestellt werden.

Bioresonanz und richtige Ernährung

Natürlich ist auch die Bioresonanztherapie kein Allheilmittel! Es gibt durchaus Fälle, bei denen die Selbstheilungskräfte nicht mehr aktiviert werden oder können. Hinzu kommen genetisch veranlagte hormonelle Dysfunktionen oder fehlende Enzyme, welche mit der Bioresonanztherapie nicht ersetzt werden können. Daher ist, wie immer, die richtige Ernährung enorm wichtig, damit das Tier alle benötigten Nährstoffe, Vitamine, Spurenelemente, Enzyme usw. erhält. So entstehen oftmals viele Erkrankungen erst garnicht.

Bioresonanz Hund Erfahrungen

Auch wenn bei der Bioresonanz nicht alles medizinisch nachvollzieh- und messbar ist, so belegen doch einschlägige Erfahrungen, gerade bei Pferden, Hunden und Katzen, den Erfolg dieser Therapie. Denn Tiere verspüren keinen Placeboeffekt!

So konnten bereits ernsthafte Erkrankungen mit Hilfe der Bioresonanztherapie erkannt und behandelt werden. Hierzu zählen auch Erkrankungen auf psychischer Ebene (z.B. Aggressivität, Verhaltensstörungen, Haarausfall, Juckreiz, Geschwulstbildung usw.)

Auch eine Kastration, ein Schockerlebnis, Unterdrückung, zu strenge Erziehung, Über- oder Unterforderung, Futterallergien uvm. können schwerwiegende Krankheiten beim Hund auslösen. All das lässt sich mit Hilfe einer Bioresonanz Haaranalyse feststellen.

Heilpraktiker Bioresonanztherapie Erfahrungen

Viele Heilpraktiker berichten von einer großen Erleichterungen bei der Behandlung von Symptomen. Besonders Symptome, deren Ursache eine Impfreaktion war, konnten oftmals nur mit einer Bioresonanz Haaranalyse festgestellt werden.

Eine gezielte Ausleitung macht die Tiere hier in der Regel beschwerdefrei. Folgende Beschwerden durch Impfungen wurden bereits dank einer einzigen Haaranalyse festgestellt: Hundeallergie, Ekzeme, Nachtaktivität, Zittern, Fieberschübe, Atemnot, Fibrosarkome, ständiges starkes Hecheln oder auch Futterverweigerungen ohne Grund.

Reaktionen nach Bioresonanz

Nach einer Bioresonanztherapie kann es , ähnlich wie bei der Homöopathie, zu einer so genannten Erstverschlimmerung kommen. Doch diese Verschlechterung nach der Bioresonanz ist meistens nur von kurzer Dauer. Außerdem sollte dies als gutes Zeichen gesehen werden, denn es zeigt, dass der Körper positiv auf die Behandlung reagiert. Die Entgiftung und anschließende Ausleitung beginnt.Wichtig ist aber auf jeden Fall auf eine reichliche Flüssigkeitszufuhr zu achten

Wer macht die Bioresonanztherapie beim Hund?

In der Regel bieten viele Tier Heilpraktiker die Bioresonanz an. Mit Sicherheit wird sich jemand finden, der die Bioresonanztherapie und einen entsprechenden Diagnose Test in der Nähe anbietet. Mittlerweile kann eine Bioresonanz Haaranalyse beim Hund, Pferd oder Katze auch online gemacht werden.

Dazu müssen lediglich ein paar Haare zu dem jeweiligen Arzt oder Heilpraktiker geschickt werden. Dieser analysiert sie dann und gibt Ihnen dann das Ergebnis bekannt. Die Kosten einer Bioresonanztherapie und Behandlung variieren von Fall zu Fall und sind sicherlich in Berlin anders als in München.

Ablauf eine Haaranalyse beim Hund

Bevor Sie eine hochwertige Haaranalyse bekommen

Haaran

Bioresonanzanalyse beim Hund – Angebot für Fellanalyse

Wir arbeiten mit Tierheilpraktikerin Gisela Behrendt zusammen. Frau Behrendt hat eine langjährige Erfahrung (seit 2004) bei der Fellanalyse. Nutzen Sie dafür das Kontaktformular.



Teilen Sie mit Ihre Anliegen mit:

Sie erklären sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwendet werden. Weitere Infos und Widerruf finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Erbrechen beim Hund

Erbrechen beim Hund

Grundsätzlich ist Erbrechen beim Hund eine körpereigene Reaktion, wobei dieser versucht sich von Fremdkörpern, Toxinen oder Parasiten zu befreien. Auch wenn es oftmals schlimmer aussieht, als es tatsächlich ist, muss der geliebte Vierbeiner nicht zwangsläufig krank sein.

Weiterlesen

Mythen über Hunde

Mythen über Hunde

Mythen über Hunde

Mythen über Hunde gibt es viele, sei es zum Thema Ernährung, Hundeerziehung oder sonstigen Hundefragen. Einige Geschichten sind bereits seit Jahren überliefert und werden einfach so, ohne nachzufragen bzw. nachzudenken, weitergegeben.

Andere Hunde Mythen sind neu enstanden. Als sehr gutes Beispiel dienen hier wohl die Mythen rund ums Barfen. Aber spätestens wenn man sich als Hundebesitzer/in mit dem Thema Hund und seine Ernährung richtig und intensiv beschäftigt, wird vielen klar, dass es sich bei dem Großteil der Mythen über Hunde schlichtweg um Märchen handelt. Oftmals wurden sie sogar von der Industrie und Werbemittelbranche ganz gezielt so in Umlauf gebracht, damit letztendlich der Profit noch mehr steigt.

Zugunsten unserer geliebten Vierbeiner möchte ich in diesem Artikel mit so einigen Mythen rund um den Hund aufräumen. Denn Sie als liebende/r Hundehalter/in haben es verdient, die ganze Wahrheit zu erfahren!

Mythen der Hundefütterung

Besonders, wenn es um das Thema Fütterung der Hunde geht, sind zahlreiche Mythen im Umlauf. Egal ob es sich um Trockenfutter, Nassfutter, B.A.R.F. oder selbst zubereitete Portionen handelt. Die Mythen betreffen jede Art der Fütterung gleichermaßen. Doch im Grunde handelt es sich in den meisten Fällen lediglich um Thesen, die zudem noch kaum bis garnicht belegt sind. Trotzdem haben sie sich schnell verbreitet und halten sich hartnäckig in den Köpfen der Menschen.

Einen großen Anteil daran haben sicherlich die großen Futtermittelindustrien und die Werbung. So soll z.B. rohes Fleisch agressiv machen, Trockenfutter gegen Zahnstein helfen oder spezielles Diätfutter bei Übergewicht helfen. Diese und noch mehr Aussagen sind sicherlich jedem schon einmal zu Ohren gekommen.

Aber es geht noch weiter! Denn es kursieren überdies noch jede Menge Unwahrheiten und Lügen, gerade in Bezug auf das Barfen und Nassfutter, unter den Hundebesitzern herum. Viele davon enstehen einfach aus Unwissenheit, andere wurden gezielt so verbreitet.

Um die Ernährung des Hundes richtig zu verstehen, sollte man sich aber zuerst einmal damit beschäftigen. Außerdem sollte man sich die richtigen Gedanken zum Thema Hundernährung machen. Gerade bei der heutigen Anzahl an „Billigfutter-Angeboten“ und der enormen Werbeflut.

Mein Bitte an SIE

Stellen wir uns mal bitte folgendes Szenario vor: Ihr Hund ist auf sich selber gestellt und muss in der „BÖSEN“ freien Natur überleben. Der Hunger ist groß! Kein Herrchen oder Frauchen in Sicht, nur seine reinen Tier- und Überlebensinstinkte. Was würde dieser Hund wohl nur so allein tun?

1. Er würde erstmal ein paar Zutaten suchen und sich Trockenfutter Brocken backen?
2. Er würde sich ein paar Kartoffeln ausbuddeln oder etwas Getreide futtern.
3. Er würde ein Tier jagen und es mit Genuss vertilgen.

Nun stellen Sie sich bitte selber noch folgende Fragen:

– gäbe es Punkt 18 Uhr genau 400 g totes Beutetier?
– gäbe es spezielle Beutetiere nur für ältere Hunde (Senioren) oder nur für Welpen?
– gäbe es bereits zerlegte Beutetiere für Hunde mit Zahnproblemen?
– gäbe es Beutetiere mit extra zugesetzten Vitaminen, Mineralstoffen ect.?

Lassen Sie sich die Antworten bitte mal in Ruhe durch den Kopf gehen…

Wir Menschen sehen viele Dinge in Bezug auf unsere Hunde oft einfach zu dramatisch!

Was fressen Hunde?

Hunde sind keine reinen Fleischfresser, sondern zählen zu den Aasfressern. Also am liebsten mögen sie ihr Fressen so richtig stinkig und verbuddeln darum auch gerne Knochen und Co.
Sogar ihr nähester Verwandte, der Wolf, frisst den Darm-und Bauchinhalt seiner Beutetiere. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass der Hund zu einem Allesfresser¹ mutiert ist.

Natürlich muss auch der Organismus des Hundes mit Nährstoffen versorgt werden, um seine lebensnotwendigen Stoffwechselfunktionen gewährleisten zu können. Aber bitte mit den richtigen! Denn aufgrund einer falschen Ernährung können schnell Probleme und/oder Krankheiten entstehen. Daher ist es um so wichtiger auf die artgerechte Ernährung vom Hund zu achten.

Merke: Eine Katze ist, im Gegensatz zum Hund, ein reiner Carnivore (Fleischfresser). Mindestens 98 % des Katzenfutters muss aus Fleisch bestehen, da Katzen keine Stärke spalten können. Übrigens können das auch Welpen (Anm. d. R. Ernährung für Welpen) noch nicht und auch einige erwachsene Hunde haben so ihre Probleme mit der Stärke, wie sie zum Beispiel sehr hoch in Kartoffeln vorkommt. Hier ein sehr schöner Artikel dazu².

Nachfolgend sind nun die häufigsten Mythen zur Ernährung unserer Hunde aufgeführt und was tatsächlich dahinter steckt.

Gerüchte rund um die Hundernährung

Hunde Mythos Nummer 1

Es ist artgerecht und wichtig, seinen Hund einen Tag in der Woche fasten zu lassen!

Na klar und Oma auch gleich noch dazu 😉 Für das eintägige Fasten gibt es keinen sinnvollen Grund, außer eventuell bei einem Magen-Darm Infekt. Ein Tag Fasten reinigt weder den Darm, noch ist die Aussage, dass „Wölfe auch nicht jeden Tag fressen“ auf unseren Haushund zutreffend.

Zum Einen vertilgen Hunde nicht mit einmal 15 kg bei einer Mahlzeit und zum Anderen haben sich unsere Lieblinge im Laufe der Evolution an eine regelmäßige Fütterung gewöhnt. Unregelmäßigkeiten verursachen lediglich Stress beim Hund.

Egal welcher Profi das regelmäßige Hungern vorschlägt, machen Sie es Ihrem Hund zuliebe nicht. Hunde sind keine Wölfe, sie stammen lediglich von ihnen ab.

Hunde Mythos Nummer 2

Trockenfutter beugt Zahnstein vor!

Glauben Sie das wirklich? Kein Wunder, hat doch die Werbe- und die Futtermittelindustrie alles Mögliche dafür getan, uns Menschen diesen Mythos zu verkaufen! Fakt ist, dass Trockenfutter einfach eine bequeme Erfindung von den Menschen ist und in der Natur so nicht vorkommt!

Aus welchem Grund soll eigentlich Trockenfutter gegen Zahnstein beim Hund helfen? Wirken denn Kekse oder Chips bei uns Menschen gegen Zahnprobleme?

Haben Sie schon einmal einen Wolf oder eine Wildkatze mit Zahnstein gesehen! Sicherlich nicht, aber bei Hunden gibt es mehr als genug Zahnsteinproblemfälle. Durchaus viele bekommen sicherlich auch Trockenfutter. Daß Trockenfutter gegen Zahnstein hilft, ist einfach ein Märchen. Sicherlich sind die Brocken hart, aber beim ersten Biss zerbröseln sie bereits. Ein Abrieb kann garnicht erst stattfinden!

Außerdem muss der Hund um einiges mehr Flüssigkeit zu sich nehmen, als bei der Nassfütterung. Das begünstigt zusätzlich Nierenprobleme und andere Krankheiten. Die Neigung des Hundes Zahnstein zu bekommen, gehört unter anderem zu den angeborenen Schwächen³ und dem PH-Wert im Mund des Hundes.

Hunde Mythos Nummer 3

Trockenfutter enthält alle benötigten Vitamine, Mineralstoffe usw. !

Ständig wird es in der Werbung, auf der Verpackung oder sonst wo betont: „Trockenfutter mit extra Vitaminzusatz.“ „Im Trockenfutter sind alle Vitamine, Mineralstoffe enthalten usw.!“ Dass es sich aber gerade hier in den meisten Fällen um synthetisch, also künstlich hergestellte Vitamine und Mineralstoffe handelt, wissen viele sicherlich nicht. Diese künstlichen Vitamine können oftmals vom Körper garnicht verwertet werden. Was aber noch schlimmer ist, in zu hoher Dosis sind sie schadhafter für den Hund als zu wenig Vitamine oder Mineralien.

Der Organsimus vom Hund, wie übrigens auch unser menschlicher, kann lediglich natürliche Vitamine und Mineralstoffe richtig verwerten.

Hunde Mythos Nummer 4

Nassfutter verursacht Mundgeruch und wird garnicht vertragen!

Im Vergleich zum Trockenfutter kann der Hund direkt nach der Fütterung mit Nassfutter aus dem Maul riechen. Es kommt dabei immer auf das verfütterte Futter an, aber der Geruch sollte recht schnell wieder verfliegen. Ein Mythos ist es jedoch, dass Hunde, die mit Nassfutter gefüttert werden, grundsätzlich mehr aus dem Maul riechen als „Trockenfutterhunde“.

Weiterhin hört man auch ständig die Worte: „Mein Hund verträgt kein einziges Nassfutter!“ Das ist ebenfalls ein Irrglaube vieler Hundebesitzer. Wichtig ist die Zusammensetzung des Nassfutters. Auf dem handelsüblichen Nassfutterdosen steht oftmals „mind. 4% Fleisch und tierische Nebenprodukte“, was soviel bedeutet, wie max. 4% Fleisch und Nebenprodukte.

Für einen Fleischfresser? Aber das ist noch nicht einmal das Schlimmste. Viel schlimmer ist der jeweilige Inhalt: angefangen von verdorbenen Tierkadavern, über Gammelfleisch bis hin zu Sägemehl, Altölen usw. Eigentlich alles, was auf den Sondermüll gehört. Die großen Futtermittelhersteller bekommen Geld für die Abnahme und Geld für den Verkauf der Tiernahrung. Was will man mehr?

Alles auch nachzulesen in dem Buch „Katzen würden Mäuse kaufen!“ und noch anderer Literatur.

Da ist es natürlich kein Wunder, dass Bello dieses Nassfutter nicht verträgt und mit Durchfall und Co. reagiert. Auch eine Futterumstellung von minderwertigem Futter und/oder Trockenfutter auf ein hochwertiges Nassfutter mit hohem Fleischanteil kann durchaus so gedeutet werden, als ob der Hund Nassfutter nicht verträgt.

Der komplette Stoffwechsel muss sich hier erst einmal umstellen und viele Hundebesitzer geben dann einfach viel zu schnell auf, anstatt die Futterumstellung langsam und andauernd (kann bis zu 8 Wochen gehen oder manchmal sogar noch länger) durchzuführen.

Frage: Wie würde denn Ihr Körper reagieren, wenn Sie jahrelang nur Chips, Kekse oder trockene Cornflakes in sich reingestopft hätten und nun auf einmal eine deftige Schweinshaxe essen? Probieren Sie es doch mal aus 😉

Hunde Mythos Nummer 5

Knochen sind für Hunde gefährlich!

Knochen splittern und der Hund soll davon einen Darmverschluss bekommen. Also sind sie gefährlich! Das wird immer wieder behauptet. Richtig ist, dass gekochte Knochen wirklich splittern und zu Verletzungen führen können, weil das Material spröde und brüchig wird.

Ein roher Knochen hingegen ist elastisch und sogar bestens zur natürlichen Zahnreinigung beim Hund geeignet. Auch verursacht die Gabe von Knochen in den seltesten Fällen einen Darmverschluss oder haben etwa ganze Wolfsrudel damit zu kämpfen?

Einzig der Kot kann bei der häufigen Gabe von Knochen fester, bröselig und sogar weiß werden. Es kann zum so genannter Knochenkot kommen. Dann aber einfach dem Hund weniger Knochen geben.

Hunde Mythos Nummer 6

Hunde dürfen kein Schweinefleisch essen!

Schweinefleisch ist für den Hund tabu!? Ganz so ist das nicht! Hunde dürfen Schweinefleisch fressen, nur darf es nicht roh sein. Denn rohes Schweinefleisch kann das Aujeszky-Virus enthalten, was die Pseudowut hervorruft und für den Hund tödlich endet. Daher dürfen Hunde Schweinefleisch fressen, wenn es nicht roh ist.

Hunde Mythos Nummer 7

Welpen benötigen extra Calciumzusätze für ihr Wachstum!

Das ist ein höchst fahrlässiger Mythos! Ein Zuviel an Calcium verursacht Skelettschäden bei den kleinen Welpen.

Hunde Mythos Nummer 8

Übergewichtige Hunde dürfen nicht zu viel Fett aufnehmen und brauchen extra Diätfutter!

Bei übergewichtigen Hunden muss die Energiebilanz verändert werden! Spezielles Diätfutter bringt nur der Futtermittelindustrie Nutzen (Profit), hilft aber in der Regel nicht gegen Übergewicht beim Hund. Oftmals ist solches Diätfutter einfach nur überteuert und die Zusammensetzung stimmt in keinster Weise.

In vielen Fällen handelt es sich dann auch noch um spezielles Diät Trockenfutter mit wenig Fettanteil. Doch nicht der Fettanteil ist entscheidend, sondern die Kohlenhydrate. Denn diese sind Dickmacher Nr. 1. Wenn dann also im Diättrockenfutter knapp 50% Kohlenhydrate enthalten sind und Mais, Reis & Co. noch ganz oben auf der Zutatenliste stehen, dann sieht es eher schlecht aus mit dem Abnehmen.

Nassfutter ist dann schon viel mehr für übergewichtige Hunde geeignet, aber auch hier sollte unbedingt auf die richtige Zusammensetzung und einen hohen Fleischanteil geachtet werden. Getreidefreies und stärkefreies Futter eignet sich hier wohl am besten!

Hunde Mythos Nummer 9

Durch rohes Fleisch werden Salmonellen und Bakterien auf den Hund übertragen!

Auch diese Aussage ist ein Märchen. Denn die Magensäure des Hundes hat einen absolut niedrigen ph Wert. Aus diesem Grund wird hier so gut wie jede Bakterie abgetötet! Allerdings können Salmonellen und Bakterien auf den Menschen übertragen werden, was gerade bei Kindern und älteren Leuten gefährlich ist.

Hunde Mythos Nummer 10

Hunde fressen nur soviel wie sie benötigen!

Leider stimmt das in der heutigen Zeit nicht mehr! Künstliche Aromastoffe, Geschmacksverstärker, Zucker usw. haben diesen Urinstinkt unserer Hunde bereits außer Kraft gesetzt.

Gerüchte rund um den Hund

Hunde Mythos Nummer 1

Hunde haben keine Schweißdrüsen – nur zwischen den Pfoten schwitzen sie!

Das ist so nicht richtig! Der Hund hat auf der kompletten Hautoberfläche Schweißdrüsen. An jedem Primärhaar befindet sich eine apokrine Schweißdrüse und eine Talgdrüse, welche zusammen für die Bildung des Hydro-Lipid-Films verantwortlich sind. Dieser schützt die Haut des Hundes.

Jedoch erfolgt die Kühlung beim Hund nicht durch Verdunstungskälte über die Schweißdrüsen wie bei uns Menschen. Der Hund hat hier andere Möglichkeiten zur Wärmeregulation. Hier ist der Wasserverlust auch deutlich geringer als beim Schwitzen. Vorallem gehen so auch keine Mengen- und Spurenelemente (Elektrolyte) verloren.

Hunde Mythos Nummer 2

Mein Hund ist unerziehbar!

Der Hund erzieht sich nicht selber, sondern wir Menschen erziehen ihn einfach falsch! Und manche Sachen sollten dem Hund erst garnicht angewöhnt werden. Eine Hundeschule kann hier wahre Wunder bewirken.

Hunde Mythos Nummer 3

Mein Hund tut niemanden etwas!

Diese Annahme stammt vom Menschen, nicht vom Hund. Es kann immer Situationen geben, in denen der Hund agiert und reagiert.

Hunde Mythos Nummer 4

Ich habe nicht genug Zeit für meinen Hund!

Dann muss man sich eben die Zeit nehmen oder man hätte sich erst gar keinen Hund anschaffen sollen!

Hunde Mythos Nummer 5

Mein Hund bleibt 8 Stunden ohne Probleme allein.

Was bleibt dem Armen auch anderes übrig! Schön ist es sicherlich nicht für ihn!

¹ – https://de.wikipedia.org/wiki/Allesfresser
² – http://www.sammys-futterschuessel.de/maerchen-von-der-staerke.html
³ – https://www.tierarzt-homoeopathie.de/hundekrankheiten/zahnstein-beim-hund/

Heilerde für Hunde

Heilerde für Hunde

Heilerde für Hunde

Heilerde für Hunde

Ist Heilerde für Hunde eingentlich was? Bereits vor tausenden Jahren haben Menschen erkannt, dass es Heilerde gibt. Mit deren Hilfe ließen und lassen sich noch heute die unterschiedlichsten Gesundheitsbeschwerden bei uns Homo sapiens lindern. Nun stellt sich die Frage, ob diese Heilerde auch unseren vierbeinigen Freunden bei Gesundheitsproblemen helfen kann. Denn was uns Menschen gut tut, hilft mit Sicherheit auch den Hunden, oder?

Was ist Heilerde überhaupt?

Heilerde ist ein Naturprodukt. Der Begriff Heilerde ist sogar im medizinischen Wörterbuch „Pschyrembel“ zu finden. Es ist ein feines Pulver, welches aus Lössablagerungen¹ gewonnen wird. Diese Ablagerungen sind bereits in der Eiszeit entstanden. Das Ursprungsland der Heilerde ist Nordafrika – Marokko. Über die heutigen Abbaugebiete lässt sich jedoch relativ schwer Auskunft gewinnen.

Wichtig ist jedoch zu wissen, dass die mineralogische Zusammensetzung der jeweiligen Heilerde vom Abbauort abhängt. So lässt sich auch die unterschiedliche Färbung der verschiedenen Heilerden auf dem Markt erklären.

Für den Endverbraucher wird die Heilerde gereinigt, getrocknet und fein zermahlen. Weiterhin wird sie durch Erhitzen keimfrei gemacht und abschließend verpackt. Dabei gibt es Heilerde als Granulat, Tabletten, Pulver oder Kapseln zu kaufen.

Gibt es spezielle Hunde-Heilerde?

Es gibt keine Heilerde speziell nur für Hunde zu kaufen. Was uns gut tut, hilft auch Bello! Es ist aber wichtig, auf die Qualität und Herkunft der Heilerde zu achten. Heilerde für den Hund ist wohl am einfachsten und sinnvollsten direkt in Pulverform anzuwenden. Dieses reine Naturprodukt kann dann über einen langen Zeitraum aufbewahrt werden, wenn es trocken gelagert wird.

Viele wichtige Menschen beschäftigten sich schon früh mit der „Heilerde“ Unter anderem auch Emanuel Felke, dem der Ruf des „Lehmpastors“ nachging. Er konnte große Erfolge bei der Anwendung von Heilerde verzeichnen.

Als Kind sah er, wie sich ein schwer verletzter Hund in Lehm wälzte. Zu seinem Erstaunen waren die Wunden des Hundes nach einigen Tagen verheilt. Bis heute ist Erde (Lehm, heilerde, Löss oder auch Fango) für ihre heilende Wirkungsweise bekannt und wird bei den unterschiedlichsten Erkrankungen erfolgreich eingesetzt.

Wirkungsweise von Heilerde

Heilerde wirkt wie ein Schwamm und bindet giftige Substanzen, sowie verschiedene Verbindungen wie Flüssigkeiten, Gase ect.. Dabei wirkt sie absorbierend, antibakteriell und basisch.
Es handelt sich bei Heilerde allerdings um kein typisches Nahrungsergänzungsmittel. Daher sollte sie auch nur bei Bedarf und nicht prophylaktisch (vorbeugend) eingesetzt werden, da es sonst beim Hund zu Verstopfungen kommen könnte.

Wenn sich die Symptome, trotz Gabe von Heilerde, nach einigen Tagen nicht bessern, sollte auf jeden Fall ein Tierarzt oder Tierheilpraktiker aufgesucht werden. Auch eine eventuelle Futterunverträglichkeit bzw. die gesamte Ernährung sollte geprüft werden.

“Lass Deine Nahrung Deine Medizin sein und Deine Medizin Deine Nahrung!” Hippokrates

Die Anwendung von Heilerde beim Hund

Heilerde kann innerlich, sowie äußerlich angewendet werden. Äußerlich wirkt sie schmerzlindernd, antientzündlich, abschwellend, austrocknend, Juckreiz stillend und beruhigend. Sogar Bakterien und Wundsekrete werden von der Heilerde gebunden.

Es entsteht eine Sogwirkung (Schwamm), wenn die Heilerde auf der Haut trocknet. So kann zum Beispiel ein entzündlicher Prozess von innen nach außen abtransportiert werden. Außerdem wird der Stoffwechsel an der betroffenen Stelle angekurbelt. Damit wird der Abtransport von Schlacken, sowie die Sauerstoffversorgung angeregt.

Erfolgt die Gabe innerlich, werden schädliche Stoffe ganz einfach aufgesaugt. Idealerweise werden diese Schadstoffe dann über den Verdauungstrakt abtransportiert und aus dem Körper befördert.

Bestandteile der Heilerde

Heilerde besteht aus wertvollen Mineralien und diversen Spurenelementen.

Mineralien

Silikat
Magnesium
Eisen
Feldspat
Kieselsäure
Calcium
Kalium
Dolomit
Dreischichttonminerale

Spurenelemente

Selen
Kupfer
Mangan
Fluor
Zink

Heilerde für Hunde

Heilerde für Hunde

Heilerde dem Hund wie verabreichen?

Wenn der Hund gebarft oder mit getreidefreien Nassfutter gefüttert wird, dann kann die entsprechende Menge Heilerde direkt über das Futter gestreut werden. Bei der Trockenfütterung ist es am Einfachsten die Heilerde zunächst mit etwas Wasser anzumischen und diese Mischung dann unter das Trockenfutter zu rühren und zu warten bis die Brocken es aufgesaugt haben.

Wieviel Heilerde für den Hund?

HundegrößePulver DosierungKapseln Dosierung
Kleine HundeEtwa 0,5–1 TeelöffelTäglich etwa 1-2 Kapseln
Mittlere HundeEtwa 1 TeelöffelTäglich etwa 2 Kapseln
Große HundeEtwa 1–1,5 TeelöffelTäglich etwa 3 Kapseln
RiesenrassenEtwa 1 EsslöffelTäglich etwa 3-4 Kapseln

Hilft Heilerde gegen Arthrose beim Hund?

Viele Hundebesitzer kennen das leidige Thema Arthrose bei ihrem Hund. Es wird immer wieder gesagt, dass Arthrose nicht heilbar ist und sich mit zunehmendem Alter immer mehr verschlechtet. Aber der Krankheitsverlauf kann durchaus positiv beeinflusst werden, was das Leben eines arthrosegeplagten Hundes erleichtert.

Um Arthrose beim Hund zu lindern, ist es wichtig die Gelenkentzündung in den Griff zu bekommen. Hier hat sich die äußerliche Anwendung von Heilerde sehr bewährt. Dazu wird einfach soviel Heilerde wie benötigt mit kaltem Wasser zu einem dicken Brei angerührt und auf die betroffene Stelle aufgebracht.

Anschließend gut mit einem Tuch abdecken. Wem das zuviel Dreck macht, der gibt den Heilerdebrei in ein Baumwolltuch.Wichtig ist natürlich diese Heilerde Wickel kontinuierlich über einen längeren Zeitraum anzuwenden. Die Arthrose hat sich auch nicht innerhalb einer Woche entwickelt.

Auch bei anderen Entzündungen des Bewegungsapparates z. B. Bei Prellungen, Quetschungen, Sehnenscheidenentzündungen oder rheumatischen Beschwerden sind solche kalten Heilerde Auflagen eine Wohltat und helfen zu heilen.

Wichtig:

Kalte Wickel lindern Entzündungen und entziehen dem Körper Wärme Wenn die kühlende Wirkung nachlässt, abnehmen und erneuern, sonst entwickeln sie Wärme.

Warme oder heiße Wickel führen dem Körper Wärme zu und fördern die Durchblutung. Weiterhin können sie auch krampflösend wirken.

Zur weiteren Unterstützung sollte unbedingt bei Arthrose ein nährstoffgerechtes und natürliches Hundefutter gegeben werden.

Sodbrennen bei Hunden – Kann Heilerde helfen?

Nicht nur wir Menschen leiden unter Sodbrennen, sondern auch einige Hunde werden gelegentlich von diesem Übel heimgesucht. In der Regel ist dieser Zustand an einem häufigen Schmatzen und Leerschlucken zu erkennen. Hunde, die unter Sodbrennen leiden, haben oft exzessive Leckanfälle und schlabbern alles in ihrer Nähe ab. Auch ein suchtartiges Fressen von Gras ( soll tatsächlich helfen) deutet auf Sodbrennen beim Hund hin.

Grund dafür ist zuviel Säure im Magen. Auch hier ist der innerliche Einsatz von Heilerde sehr zu empfehlen. Denn sie hilft Hunden, die an einer Übersäuerung des Magens und auch Sodbrennen leiden, da Heilerde in der Lage ist größere Mengen an überschüssiger Magensäure zu binden.

So wird der natürliche Basen-Säuren Ausgleich wieder hergestellt. Allerdings bindet Heilerde nur überschüssige Säuren. Wichtig zu wissen ist noch, dass sich die Heilerde vor dem Füttern nicht zu stark vollgesaugt hat, weil sie dann logischweise nicht mehr so viel Magensäure aufnehmen kann

Merke: Von Natur aus ist eine Übersäuerung des Magens nicht vorgesehen! Daher hat dies immer einen Grund! So können beispielsweise Stress, Futterunverträglichkeiten, ungeeignetes Futter und/oder Magenerkrankungen dafür in Frage kommen. Die Gabe von Heilerde kann diese Auslöser nicht heilen, sondern nur ihre Folgen lindern.

Ein wirksames Mittel gegen Übersäuerung beim Hund und sinnvolle Alternative zur Heilerde wäre zum Beispiel die Gabe von Basenpulver. Das natürliche Basenpulver von Anifit enthält wichtige Mineralien gegen die Übersäuerung im kompletten Körper und dient zur wirksamen Unterstützung. Im Gegensatz zu Heilerde kann das Basenpulver ständig gegeben werden.

Heilerde für Hunde bei Kotfressen

Sicherlich kennen viele das Problem des Kotfressens. Kaum ist der Hund draußen und hat Freilauf, frisst er schon bei erst bester Gelegenheit die Hinterlassenschaft eines anderen Hundes. Kotfressen ist keine Seltenheit, denn hier befinden sich besondere Enzyme, die erst nach der Verdauung aufgespalten werden. Es kann also sein, dass dem eigenen Hund etwas fehlt!

Genau hier kommt die Heilerde ins Spiel, denn sie ist reich an wichtigen Inhaltstoffen, die dem Vierbeiner eventuell genau das liefern, was er gerade benötigt. Viele Erfahrungen und Berichte bestätigen die Wirkung der Heilerde bei Kotfressen. Mit der innerlichen Gabe von Heilerde wurde diese Problem in den Griff bekommen. Es ist mit Sicherheit einen Versuch wert.

Heilerde für Hunde bei Magen Darm Problemen

Beim Hund kommen Erkrankungen des Verdauungssystems und damit verbundene Magen Darm Probleme sehr häufig vor. Durchfall und Erbrechen sind in den meisten Fällen die Hauptsymptome. Aber auch Magenschleimhautentzündungen, Reizdarm oder Giardien sind nicht selten.

In vielen Fällen kann die Gabe von Heilerde bei Magen Darm Problemen helfen und die Symptome lindern. Die vielen positiven Erfahrungen und Berichte von betroffenen Hundebesitzern sprechen jedenfalls dafür. Auchz muss nicht immer eine schwerwiegende Erkrankung dahinter stecken. Wichtig ist es auf die Symptome zu achten, sie zu beobachten und dann zu handeln!

Leichtere Magen Darm Probleme, die man mit natürlichen Mitteln in den Griff bekommen kann.

Erbrechen
Durchfall
Verstopfung
• Blähungen

Heilerde für Hunde bei Erbrechen

Manche Hunde haben Probleme, wenn der Magen zu leer ist. Dadurch bildet sich hier vermehrt Magensäure, welche dann zu sehr schäumt. Der Hund möchte dies dann loswerden und erbricht. Das kann mitunter nachts oder noch vor dem Frühstück passieren, wenn der Hund am Abend zuvor zu früh gefüttert wurde und der Magen demnach zu leer ist.

Aber auch die Aufnahme von unverdaulichen oder unverträglichen Dingen führt in vielen Fällen zum Erbrechen, um diese wieder loszuwerden. Auch eine Magenschleimhautentzündung beim Hund ( Gastritis ) kann der Auslöser von dessen Brechreizen sein.

Die Gabe von Heilerde kann in diesen Fällen helfen, da sie in der Lage ist, den übersäuerten Magen zu neutralisieren.

Heilerde bei Reizdarm

Eine relativ häufig vorkommende Funktionsstörung des Darms wird als Reizdarmsyndrom oder kurz als Reizdarm bezeichnet. Auch viele Hunde leiden darunter. Eine Heilerde Kur über mehrere Wochen hat sich hier bewährt und Erfahrungen bestätigen die anschließende Verbesserung oder sogar Heilung. Natürlich sollte auch hier der Ursache auf den Grund gegangen werden. Eine eventuelle Futterumstellung wäre ebenfalls zu überlegen.

Heilerde bei Durchfall

Die Gabe von Heilerde ist bei Durchfallerkrankungen durchaus sinnvoll. Das Trinken von Heilerde Wasser stoppt hier den zwangsläufig entstehenden Flüssigkeitsverlust. Außerdem liefert sie wertvolle Mineralien sowie Spurenelemente, bindet die Gifte im Darm und bringt sie zur Ausscheidung. Bei starken, blutigen oder langanhaltenden Durchfall sollte aber auf jeden Fall ein Tierarzt aufgesucht werden

Häufige Ursachen von Durchfallerkrankungen:

Futtermilben
• plötzliche Futterumstellung
• zu fettes oder verdorbenes Futter
• zu kaltes Futter oder zu große Portionen

• Futtermittelallergie
• Aufregung und Stress
• Infekte (Bakterien,Viren)
• Wurmbefall
• Giardien

Heilerde für Hunde bei Giardien

Eine sehr häufig vorkommende Durchfallerkrankung sind Giardien. Ausgewachsene Hunde mit einer stabilen Darmflora können diese Biester selber bekämpfen. Welpen oder Hunde mit einem schwachen Immunsytem hingegen, leiden sehr oft an Giardien. Die Gabe von Heilerde kann hier unterstützend wirken und den Darm wieder aufbauen.

Die beste Alternative im Kampf gegen die Giardien, ist jedoch beim Hundefutter auf Kohlenhydrate und Zucker zu verzichten. Trockenfutter ist die denkbar schlechteste Wahl bei Giardien. Aber auch stärkereiche Kohlenhydrate wie Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot usw. sollten tabu sein.

Weiterhin wird häufig nicht berücksichtigt, dass Obst und Gemüse teilweise auch große Mengen Zucker (Fruchtzucker) enthalten. Eine vermeintlich kohlenhydratarme, dafür sehr gemüsereiche Fütterung erfreut dann die Giardien. Bei Giardienbefall empfiehlt sich die Gabe von stärkefreiem Hundefutter mit viel leckerem Fleisch.

Heilerde nach Antibiotika

Heilerde wird auch gern als Mittel zur Darmsanierung oder Entgiftung eingesetzt. Dies ist beispielsweise nach einer längeren Medikamentengabe wie Antibiotika sehr sinnvoll. Die Heilerde kann hier den Wiederaufbau der natürlichen Darmflora unterstützen oder auch die natürliche Darmsanierung.

Heilerde gegen Hautprobleme

Hat der Hund Hautprobleme wie Pickel oder Pusteln, kann Heilerde innerlich sowie äußerlich angewendet werden. Als Wickel äußerlich auf die betroffenen Stellen aufgelegt, verschafft die Heilerde der gestressten Haut schnell Linderung.

Heilerde bei Allergie

Mittlerweile leidet jeder fünfte Hund hierzulande an einer Allergie. Eine traurige Statistik! Dabei liegt die Futtermittelallergie als Auslöser erst an dritter Stelle. Davor kommen die atopische Dermatitis² und die Flohallergie.
Bei Allergien kann die Gabe von Heilerde unterstützend wirken und Linderung verschaffen, doch behebt sie letztendlich nicht die Ursache.

Heilerde Nebenwirkungen

Abschließend lässt sich sagen, dass Heilerde ein tolles Allround-Mittel ist, welches auch von Laien gut angewendet werden kann. Es verursacht so gut wie keine Nebenwirkungen. Auch allergische Reaktionen sind bislang nicht bekannt.

Heilerde sollte aber stets nur als Kur eingenommen werden. Vorsicht ist bei der Gabe von anderen Medikamenten geboten, da Heilerde diese Wirkstoffe binden und sie so unwirksam machen kann. Bei Hunden kann die längere Gabe von Heilerde zu Verstopfungen führen.

Heilerde kaufen

Heilerde gibt es im Bioladen, in jeder Apotheke, in Drogeriemärkten und natürlich im Internet zu kaufen. Für den Hund wird die gleiche Heilerde wie auch für Menschen verwendet. Bekannte Marken sind beispielsweise Bullrichs und Luvos.

¹ – https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6ss
² – https://de.wikipedia.org/wiki/Atopische_Dermatitis_des_Hundes

Krebs bei Hunden

Krebs bei Hunden

Die Diagnose Krebs beim geliebten Hund ist zuerst einmal eine schockierende Nachricht. Schließlich möchten wir doch alles mögliche für ein langes und glückliches Leben unserer geliebten Fellnasen tun. Manchmal machen wir sogar mehr für sie, als für unsere eigene Gesundheit.

Darum ist es oftmals noch erschütternder, wenn ein Knoten oder Tumor beim Hund gefunden wird. Jedes Jahr erkranken, von den 70 Mio. in den USA lebenden Hunden, 4 Millionen an Krebs.¹ Auch in Deutschland wird die Zahl der krebskranken Hunde immer größer und macht hier auch keine Rassen Unterschiede.

Im Laufe seines Lebens entwickelt heutzutage einer von vier Hunden einen Tumor. Jeder 2. Hund über 10 Jahre stirbt dann auch daran. Tendenz weiter steigend. Krebs zählt mittlerweile zu der häufigsten Todesursache bei Hunden. Eine traurige Statistik!

Tumor beim Hund

Wenn beim Hund ein Tumor diagnostiziert wird, bedeutet das noch nicht zwangsläufig, das er auch an Krebs leidet. Denn es gibt gutartige und bösartige Tumore. Nur die bösartigen Tumore werden als Krebs bezeichnet, der wiederum viele wichtige Vorgänge im Körper negativ beeinflusst und den Hund in den meisten Fällen schwer leiden lässt.

Aber woran liegt es, dass immer mehr Menschen und nun auch Hunde an Krebs erkranken? Was bedeutet diese Krankheit für den geliebten Vierbeiner und welche Behandlungsmethoden gibt es bei Hunden? All diese und noch mehr Fragen, möchte ich gern in diesem Artikel aufgreifen.

Die Ursachen: Krebs bei Hunden

Weshalb haben wir dieses hässliche Gefühl, dass mittlerweile immer mehr Hunde an Krebs leiden? Noch vor 50-100 Jahren war die Anzahl krebskranker Hunde verschwindend gering im Vergleich zu heute. Doch warum ist das so?

Mit Sicherheit spielt zunächst einmal die moderne Form der Diagnose eine entscheidende Rolle. Die heutige Technik macht es möglich! Kleinste Geschwüre und Tumore können heutzutage mit Hilfe modernster Geräte bereits frühzeitig erkannt werden.

Vor 50 Jahren war dies noch undenkbar! Hunde sind zur damaligen Zeit vielleicht an Krebs gestorben, ohne dass wir Menschen es überhaupt wussten.

Das Risiko der Krebserkrankung beim Hund

Dabei steigt das Risiko einer Tumor Entstehung beim Hund mit zunehmendem Alter an. Wahrscheinlich ist die längere durchschnittliche Lebensdauer unserer Hunde auch mit ein Grund für die Zunahme der Krebserkrankungen. Obwohl gesagt sein muss, dass viele Hunde heute viel zu früh an Krebs erkranken.

Krebsrisiko beim Hund

Krebsrisiko beim Hund

Doch eine noch größere Rolle bei der Krebsentstehung spielen sicherlich die Menschen selber. Ja richtig gelesen! Wir Menschen, die unsere Haustiere so sehr lieben, tragen ebenfalls eine große Teilschuld an all den „Zivilisationskrankheiten“ bei unseren vierbeinigen Lieblingen. Wir erschaffen wunderbare Dinge. Doch viele davon können uns gleichzeitig auch umbringen!

Natürlich spielt auch die Genetik und Zucht der einzelnen Hunde im Kampf gegen den Krebs eine Rolle. Doch viel weitreichender sind wohl die Folgen, die wir Menschen einem Hund in seinem ganzen Leben antun.

Leider konnte die Medizin, trotz intensiver Forschung, bislang die ganz genauen Ursachen für die verschiedenen Krebserkrankungen noch nicht zweifelsfrei klären. Es kommen, wie bereits erwähnt, genetische Veranlagungen in Frage, aber auch Immunstörungen, Umweltgifte, Toxinbelastungen uvm.

Weiterhin spielen auch Übergewicht und die falsche Ernährung der Hunde mit Sicherheit eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Krebs.

Entstehung von Krebs

Jeden Tag werden von einem gesunden Hund mit einem intakten Abwehrsystem rund 400 bis 4000 Krebszellen eliminiert. Jeden Tag auf´s Neue! Ist das Immunsystem nun gestört oder kaum noch vorhanden, können sich die Krebszellen ungehindert verbreiten und es kommt zu den tödlichen Tumoren.

Einige Störquellen des Immunsystems

  • Chemische Mittel: Spot-Ons, Zeckenmittel, Entwurmungen uvm, all das sind chemische Mittel und gefährliche Erfindungen der Menschen. Es sind Nervengifte, die in erster Linie dazu dienen, Insekten und Parasiten zu eliminieren. Aber oft wird dabei vergessen, dass diese chemischen Mittelchen nicht nur für Insekten und Co. eine große Belastung darstellen, sondern auch für das Immunsystem des Hundes
  • Impfen: Jeder Hundebesitzer muss selber entscheiden, was er seinem Hund impft und was nicht. Allerdings ist er sinnvoll, sich vorab über die ganzen „Spezialimpfungen“ zu informieren und diese seinem Hund besser nicht anzutun.
    In vielen Impfungen ist übrigens zusätzlich Antibiotika enthalten, damit prophylaktisch einigen Impfreaktionen entgegengewirkt werden kann, da sich diese Stoffe schädlich auf den Körper auswirken. Auch die Anzahl an Nanopartikeln, die bei den verschiedenen Impfungen als Wirkverstärker eingesetzt werden, wirken sich in der Regel schlecht auf das Immunsystem aus. Genau diese Partikel sind dann auch in den meisten Fällen an eventuell auftretender Müdigkeit, Lähmungserscheinungen oder auch Krampfanfällen nach einer Impfung schuld.

Achtung: Seit April 2008 gilt Deutschland nach den Kriterien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) als tollwutfrei. Zwischen 1977 und 2000 wurden auch gerade einmal hierzulande fünf Fälle von Tollwut registriert , von denen drei ihren Ursprung im Ausland hatten. ² Grundsätzlich gibt es in Deutschland keine Impfpflicht!

  • Umweltbelastungen: Das sind all die negativen Beeinflussungen und Veränderungen der natürlichen Umwelt durch chemische oder physikalische Eingriffe, insbesondere des Menschen. Es wird nicht nur der Boden, die Luft und das Wasser belastet, sondern auch alle Lebewesen (wir und unsere Hunde mit eingeschlossen).
  • Stress: Seelischer oder dauerhafter Stress löst eine Reaktion der Psyche, aber auch des Körpers aus. Permanente Maßregelungen, sowie Über-und Unterforderung des Hundes sind übrigens auch Stress für ihn. Mittlerweile wurde die schädigende Wirkung von Stress direkt in den Zellen des Körpers nachgewiesen. ³
  • Bewegungsmangel: Hunde brauchen Bewegung, um gesund und vital zu bleiben. Durch ausreichende körperliche Aktivität werden vermehrt Abwehrzellen gebildet . Zu wenig Bewegung hingegen schwächt das Immunsystem und der ganze Organismus leidet darunter.
  • falsche Ernährung: Das Immunsystem ist von der Ernährung abhängig! Eine gesunde und artgerechte Ernährung des Hundes stärkt dessen Immunsystem und begünstigt die Gesundheit des ganzen Körpers. Wohingegen eine falsche Ernährung, Konservierungsstoffe, künstliche Zusätze usw. dem Hund auf Dauer schaden und Krankheiten wie Krebs begünstigen können. Mehr dazu unter Verdauung beim Hund

Krebs bei Hunden Ernährung

Tierarzt operiert Hund mit Krebs

Tierarzt operiert Hund mit Krebs

Ist nun der Krebs bereits diagnostiziert wurden, kann man ihn allein mit dem Futter nicht heilen, aber durchaus den Körper im Kampf gegen den Tumor unterstützen. Konservierungsstoffe, chemische Zusätze, Aromastoffe usw. haben grundsätzlich nichts in der Nahrung und schon gar nichts im Hundefutter für krebskranke Hunde zu suchen. Aber auch Dinge wie Pektine, Carragene, Soja, Schälkleie, Autolysate und vieles mehr sollten in einem Hundefutter bei Tumorerkrankungen und überhaupt generell nicht enthalten sein.

Merke: Ein gutes Hundefutter bei Krebserkrankung sollte nur natürliche Inhaltsstoffe enthalten.

Hundefutter für krebskranke Hunde

Wichtig ist jetzt auf eine ausgewogene, und natürliche, aber vor allem zuckerarme und kohlenhydratarme Ernährung mit hohem Fett- und mittleren Proteinanteil zu achten. Krebszellen verbrauchen nämlich vor allem Zucker für ihre eigene Energiegewinnung, um so den Stoffwechsel des Hundes zu verändern. Meine Empfehlung: Anifit Hundefutter – Sie möchten wissen warum? Dann kontaktieren Sie mich!

Fette hingegen verwerten sie nur geringfügig. Im Kampf gegen den Krebs sollte der Hund nun möglichst wenig Zucker und Kohlenhydrate, aber dafür umso mehr Fett zu sich nehmen. So haben es die Krebszellen schwer zu wachsen und sich auszubreiten.

Welche Fette bei Krebs?

Fett ist der wichtigste Energielieferant für Hunde, während Kohlenhydrate im Allgemeinen nicht unbedingt nötig für ihre Ernährung sind. Denn der Hund bezieht seine Energie aus Eiweißen und Fetten.

Daher ist es sehr wichtig, besonders bei einer Krebserkrankung, auf die Aufnahme der richtigen Fette beim Hund zu achten. Mittlerweile ist es wissenschaftlich erwiesen, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren entscheidende Nahrungsbestandteile sind, die im Organismus eine Fülle von wichtigen Aufgaben bei dem Stoffwechselgeschehen übernehmen.

Früher wurde lediglich zwischen gesättigten und ungesättigten Fetten unterschieden. Doch in den letzten Jahren stellte sich außerdem noch ein Wechselspiel innerhalb dieser ungesättigten Fettsäuren heraus. Dabei stellen die essentiellen Fettsäuren wie die Omega-6-Säure, aber vor allem die Omega-3-Säure, wichtige Stoffe für die Bildung von Hormonen dar.

Sie steuern ihrerseits lebensnotwendige Zellfunktionen und regeln das Zellwachstum. Besonders die Omega 3 Fettsäure sorgt für die Elastizität der Zellwände und vermindert die Entzündungsneigung. Außerdem vermindert sie die Klebrigkeit der Blutplättchen und erweiterrt die Gefäße. Als Folge dessen, wird der gesamte Körper besser durchblutet und mit Sauerstoff versorgt.

Darüber hinaus wird der Omega 3 Fettsäure eine vor Krebs schützende Funktion zugeschrieben.

Lachsöl für Omega 3 + 6 +9

Achtung: In Tierversuchen zeigte sich bereits ein Rückgang des Tumorwachstums nach zusätzlicher Gabe von Omega 3 Säure. Auch die Lebenszeit konnte verlängert werden. Omega 3 Fettsäuren sind vor allem in Fischen wie Lachs, Makrele oder Hering zu finden, aber auch Olivenöl, Lebertran oder Wild sind gute Omega 3 Fettlieferanten.

Nun stellt sich mir eine entscheidende Frage: Würden Hunde, die ihr Leben lang, ein hochwertiges, natürliches Hundefutter bekommen, genug Omega 3 Fette zu sich nehmen und ein ausgeglichenes Leben haben, überhaupt an Krebs erkranken?

Allgemeine Anzeichen für Krebs beim Hund

Auch unsere Haushunde sind, wie wir, für viele unterschiedliche Krebsarten anfällig. Letztendlich kann jeder Hund im Laufe seines Lebens einen Tumor entwickeln. Die Wahrscheinlichkeit steigt jedoch mit zunehmendem Alter. Ältere Hunde bekommen demnach häufiger einen Tumor als jüngere Hunde.

Eine frühe Erkennung und aufschlussreiche Diagnose der jeweiligen Tumorerkrankung sind von besonders großer Bedeutung. Oftmals kann so der Krebs früh genug behandelt und in vielen Fällen sogar geheilt werden. Daher ist es extrem wichtig, seinen Hund genau zu beobachten, um so frühzeitig Veränderung, die Anzeichen einer Krebserkrankung sein könnten, festzustellen.

klassische Tumor Symptome sind:

• plötzliche, drastische Gewichtsabnahme und Appetitlosigkeit
• ODER AUCH: schnelle Gewichtszunahme, trotz gleichem Essverhalten
• Veränderungen im Wesen u.a. Lustlosigkeit, Müdigkeit, Schlappheit
• Veränderungen im Mundraum
• Hautveränderungen, die nicht weggehen oder ständig weiterwachsen
• Verschmutzungen / Verklebungen im Augenbereich
• Durchfall in Kombination mit anderen Anzeichen
• schlecht heilende Wunden
• Häufiges Jaulen und Winseln

Häufige Krebserkrankungen beim Hund

TumorartenErklärungErste Anzeichen / Symptome
Darmkrebs beim HundDarmtumor gilt als einer der schmerzhaftesten und tödlichsten KrebserkrankungenVorderer Darmabschnitt: Gewichtsverlust, häufiges Erbrechen.
hinterer Darmabschnitt: Pressen beim Stuhlgang, blutiger oder schleimiger Kot, Durchfall oder auch Verstopfung
Lungenkrebs beim HundBetrifft überwiegend ältere Hunde zwischen 10 und 11 Jahren, Tumore sind fast immer bösartigAtemnot, längerer chronischer, unproduktiver Husten, Gewichtsverlust, erhöhtes Schlafbedürfnis
Hautkrebs beim Hund20 bis 30 Prozent der Hauttumore sind bösartig, häufigste Diagnose: MastzelltumorHautveränderungen z.B. Verhärtungen, Schwellungen, Rötungen, Juckreiz, Änderung des Allgemeinbefindens
Milchdrüsenkrebs beim Hundbetrifft hauptsächlich unkastrierte, ältere Hündinnen, Milchdrüsentumore sind knotige GewebeneubildungenLahmheit und Kurzatmigkeit, Schmerzen im Gesäugebereich
Anfangs: Millimetergroße kugel- oder ovalförmige Knötchen im Gesäugebereich
Später: mehrere Zentimeter große/r Knoten
Lymphdrüsenkrebs beim HundImmunkrankheit aller Altersklassen, besonders verbreitet das bösartige Lymphomtumore ( 5 Stadien) und LeukämieGeschwollene Lymphknoten, massives Trinken, vermindertes Allgemeinbefinden, Appetitlosigkeit
Maulhöhlenkrebs beim HundTumore im Maul, 50% bösartig, werden häufig sehr spät entdeckt, wegen schlechter EinblickbarkeitAppetitlosigkeit, starkes abmagern, blutiger Speichel
Knochenkrebs beim Hundbesonders große Hunde werden oft vom schmerzhaften Knochentumor (Osteosarkom)befallen, kann in allen Teilen des Skelettes und in allen Regionen des Körpers auftretenLahmheit, Anschwellen der betroffenen Körperregion, Schmerzen in diesem Bereich, Wärme u. Druckempfindlichkeit.
Weichteilkrebs beim HundHierzu zählen Tumore des Gefäßsystems und vom Bindegewebe ausgehende Fibrosarkome, bei Rüden auch Hoden-, Prostata- oder Analbeutelkarzinome möglichfühlbare und schmerzempfindliche Schwellungen , Änderung des Allgemeinbefindens
Hundkrebs beim Hund

Hundkrebs beim Hund – Wird für die Operation vorbereitet.

Tumore bei Hunden alternativ behandeln

Viele Tierbesitzer entscheiden sich bei der Diagnose Tumor für eine Operation. Doch leider treten nach einer OP bei vielen Hunden erneut Rezidive auf, die dann noch schneller wachsen als die vorherigen Geschwüre. Außerdem ist solch eine Operation auch immer ein riskanter Eingriff. Auch eine Chemotherapie bekämpft letzen Endes den Krebs nur, anstatt ihn zu heilen. Es werden hierbei keine Ursachen hinterfragt. ⁴

Darum ist die Naturheilkunde hier sicherlich eine gute Begleitung bzw. sogar Alternative. Sinnvoll ist auf jeden Fall auch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten und der Ernährung des Hundes. Zum Einen um den Tumor bekämpfen zu können und zum Anderen als hilfreiche Vorsorge.

Natürlich Futterzusätze bei der Tumorbehandlung

Viele natürliche (KEINE synthetische, also industriell hergestellten) Nahrungsergänzungsmittel können den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

  • Vitamin A: wirkt zytotoxisch (kann Krebszellen schädigen)
  • Vitamin B17: kann das Krebs Wachstum stoppen und Krebszellen abtöten
  • Vitamin C: unterdrückt freie Radikale, hemmt Krebszellen
  • Vitamin D3: unterdrückt freie Radikale
  • Vitamin E: stärkt das Immunsystem
  • Selen: wirkt Krebs zellschädigend
  • Omega-3-Fettsäuren: siehe oben
  • Aminosäuren: stärken und entgiften die Zellen
  • Ginseng: kräftig den Organismus und verringert Metastasierung
  • Krallendorn: hemmt Tumorzellen
  • CBD-Öl für Hunde

Nährstoffe für den Hund - Bierhefe und Chlorella

Hunde Tumore homöopathisch behandeln

Mittlerweile geht man davon aus, dass die Homöopathie Erleichterung bei Tumorerkrankungen verschaffen kann. In vielen Fällen kann die Alternativmedizin die Selbstheilungskräfte des Hundes aktivieren und typischen Symptomen entgegen wirken. Wichtig ist jedoch, so früh wie möglich mit einer homöopathischen Behandlung anzufangen, gerne auch in Kombination mit einer herkömmlichen Therapie. Denn nur der rechtzeitige homöopathische Behandlungsbeginn garantiert, dass der Hund und sein Organismus noch stark genug sind, um dem Tumor entgegen wirken zu können.

Hier noch ein sehr schöner Bericht zur Homöopathischen Krebsbehandlung bei Tieren.

Misteltherapie bei Hunden mit Krebs

Die Misteltherapie kann durchaus eine sinnvolle Ergänzung bei einem krebskranken Hund sein. In der Humanmedizin wird diese Therapieform schon relativ lang als Ergänzung zur herkömmlichen Tumortherapie eingesetzt. Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) beschäftigt sich seit nunmehr über 10 Jahren mit der Misteltherapie bei Tieren und kann auch in diesem Bereich bereits große Erfolge verzeichnen.

Fazit und Zusammenfassung

Krebs ist eine Volksseuche – egal ob bei Menschen, Katzen oder eben bei Hunden!

Abschließend lässt sich aber sagen, dass Krebs bei Hunden tatsächlich heilbar zu sein scheint. Natürlich kommt es immer auf die Schwere und die Art der Krebserkrankung an. Ist der Krebs beim Hund bereits im Endstadium und wichtige Organe haben schon irreparable Schäden, dann kommt vermutlich jede Hilfe zu spät. In diesem Fall sollte man dem Hund sein restliches Leben so schön wie möglich gestalten und die noch verbleibende Zeit zusammen genießen.

Wird die Krebserkrankung jedoch rechtzeitig erkannt, stehen dem Hundebesitzer einige Wege offen , um den Krebs erfolgreich zu behandeln. In diesem Sinne wünsche ich allen betroffenen Fellnasen und deren Besitzern alles Gute auf Ihrem weiteren Weg!

Quellen:
¹ – Spontaneously occurring tumors of companion animals as models for human cancer. Vail DM, MacEwen EG. Cancer Invest. (2000)
² – https://de.wikipedia.org/wiki/Tollwut
³ – https://www.embl.de/aboutus/communication_outreach/media_relations/2011/110204_Heidelberg/index.html
⁴ – http://www.krebs-bei-hunden.de/index.html

Trächtigkeit beim Hund

Trächtigkeit beim Hund

Eine Trächtigkeit beim Hund bzw. bei der Hündin bringt viele Umstellungen und spezielle Anpassungen mit sich. Auch eventuelle Gefahren während der Trächtigkeit können nicht ausgeschlossen werden. Daher ist es für jeden Hundebesitzer, dessen Hündin zukünftiges „Mutterglück“ erfahren soll oder bereits trächtig ist, ein Muss sich entsprechend über die Trächtigkeit zu informieren.

Vor der Trächtigkeit

So sollte die Hündin bereits vor dem Deckakt gesund und in ihrer Bestform sein. Das bedeutet der Hund sollte alt genug sein und die körperliche, sowie geistige Reife erreicht haben. Außerdem sollte der Abstand zur letzen Trächtigkeit und Welpenaufzucht groß genug sein, so dass sich die Hündin bereits von diesen Strapazen erholen konnte. Denn es ist nicht zu vergessen, dass die Mutterschaft auch bei Tieren eine extrem anstrengende Zeit ist, nicht nur körperlich, sondern auch psychisch!

Weiterhin birgt Übergewicht, genauso wie Untergewicht einige Risiken. Zu dicke Hündinnen könnten in der Trächtigkeit Probleme mit dem Kreislauf und den Gelenken bekommen. Auch bei einem eventuellen Kaiserschnitt erschwert das unnötige Fett die Operation. Zu dünne Hunde hingegen könnten den Anstrengungen einer Schwangerschaft nicht gewachsen sein bzw. über zu wenig Reserven verfügen. Auch zu alte Hündinnen sollten nicht mehr gedeckt werden.

Dauer der Trächtigkeit

Natürlich ist die Trächtigkeit der eigenen Hündin eine spannende und aufgregende Zeit, die nicht nur das Tier selber fordert, sondern auch den Besitzer. In der Regel dauert die Trächtigkeit einer Hündin im Durchschnitt 63 Tage. Natürlich kann diese Zahl von Hund zu Hund abweichen und zwischen 57 bis 65 Tage liegen.

Die Hündin ist trächtig!

Nach einer geglückten Paarung sollten verschiedene Dinge beachtet werden, damit es der zukünftigen Mama und den heranwachsenden Welpen an nichts fehlt. So ist gerade die richtige Ernährung in der Trächtigkeit ein sehr wichtiger Punkt, damit sich die Welpen schon von Anfang an im Mutterleib optimal entwickeln können und die Hündin bestmöglich versorgt ist.

Denn gerade im letzten Schwangerschaftsdrittel haben Hündinnen einen erhöhten Nährstoff- und Energiebedarf. Kein Wunder, bildet die Hündin doch durch das Welpenwachstum bis zu ein Siebtel ihres Eigengewichts. Das ist natürlich eine enorme Leistung und bedarf einer ausgesprochen guten Ernährung.

Das bedeutet allerdings nicht, die Hündin während ihrer Trächtigkeit einfach nur mehr als gewöhnlich zu füttern, sondern es kommt auf eine hochwertige und artgerechte Zusammensetzung des Futters an. Der gesteigerte Nährstoffbedarf liegt bei rund ein Drittel mehr, denn die Hündin muss nicht nur die wachsenden Welpen ernähren, sondern auch die Gebärmutter, das Gesäuge und die Plazenta brauchen eine ausreichende Energie- und Nährstoffzufuhr.

Wird also nur die Menge eines mittelmäßigen Hundefutters dem Bedarf angepasst, so erhöht sich die Futtermenge in der Trächtigkeit deutlich, was aber mit ständig weniger werdendem Platzangebot (u.a. Gebärmutterwachstum, Einengung der Verdauungswege) immer schwieriger wird. Außerdem kann schnell eine Über- oder Unterversorgung auftreten.

Daher ist es um so wichtiger ein energiereiches, natürliches und qualitativ hochwertiges Hundefutter, am besten Nassfutter, zu füttern und stets frisches Wasser zur Verfügung zu stellen.

Denn Qualität ist wichtiger als Quantität!

Ernährung in der Trächtigkeit

Viele Hundebesitzer möchten Ihrem Liebling besonders in dieser außergewöhnlichen Zeit viel Gutes tun. Denn eine gesunde und gut versorgte Hundemama bietet auch Ihren Welpen die besten Startbedingungen. Doch gerade bei der optimalen Ernährung in der Trächtigkeit sind einige Dinge zu beachten.

Ist die Verpaarung geplant, sollte der Tierbesitzer bereits vor dem Belegen für eine gesunde und nährstoffreiche Fütterung der Hündin sorgen. Eine Futterumstellung sollte dabei langsam durchgeführt werden und bereits einige Wochen vor dem geplanten Deckakt stattfinden.

Das Futter während der Trächtigkeit umzustellen, ist nur eine zusätzliche Belastung für die werdende Mama, ihr Immunsystem und für die Welpen.

Wie sollte das Futter in der Trächtigkeit sein?

In den ersten vier Wochen kann futtertechnisch erst einmal alles beim Alten bleiben, wenn bereits ein hochwertiges Hundefutter gegeben wird. Mit fortlaufender Schwangerschaft stellt sich der Stoffwechsel und der Hormonhaushalt dann aber immer mehr auf die veränderten Ansprüche ein. So kann sich beipielsweise auch das Verhalten der Hündin verändern, Brechreiz auftreten, ein vermehrtes Schlafbedürfnis vorliegen oder auch Fressunlust bzw. Fressattacken vorkommen. Die Hormone spielen halt ( wie bei uns Menschen ja auch ) verrückt 😉

Ab etwa Ende der vierten Woche braucht die Hündin dann mehr Protein und Energie. In dieser Zeit sollten mindestens 20 % der Energie im Futter aus Kohlenhydraten ( Reis, Kartoffeln usw.) stammen. Hinzu kommt ein erhöhter Nährstoffbedarf ( Eisen, Jod, Calcium, Phospor usw. )

Nährstoff- und Vitaminmangel Beispiele

• Eisenmangel: Blutarmut bei der Trächtigen Hündin erhöhte Infektionsanfälligkeit der Welpen
• Jod- u. Selenmangel: Kropfbildung oder Muskelschwäche bei den Neugeborenen
• Calciummangel: Milchfieber, Eklampsie
• Eiweißmangel: zu geringe Geburtsgewichte

Die trächtige Hündin frisst jetzt im Vergleich zu sonst die 1,5fache Menge und sollte am Ende der Trächtigkeit bei 120-125 % ihres Normalgewichts liegen. Weiterhin sollten ihr jetzt mehrere Mahlzeiten angeboten werden.

Allerdings sollte die Hündin auch nicht überfüttert werden und zuviel Gewicht zulegen, denn dies kann nicht nur zu Gelenkbeschwerden, sondern auch zu Komplikationen bei der Geburt und zu einem Milchmangel führen.

Ein hochwertiges und natürliches Hundefutter ohne Zucker, sowie ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe liefert genau die Nährstoffe, welche eine trächtige Hündin benötigt.

Der Körper bedient sich hier selber von dem, was er braucht. Von synthetischen Vitamin-Mineralstoff-Ergänzungen ist abzuraten, denn solche Präparate können schnell zu einem Überangebot führen, was z. B. wiederum Missbildungen (zuviel Vitamin A) und andere Mängel (Zinkmangel bei zu viel Calcium) hervorrufen kann.

Man liest auch immer wieder, dass tragende Hündinnen, aufgrund ihres erhöhten Energiebedarfs, nun Welpenfutter bekommen sollen, was allerdings bei einem hochwertigen, natürlichen Hundefutter nicht nötig sein sollte.

Merke: Nicht nur spezielle Zuchthündinnen sollten täglich hochwertiges, natürliches, leicht verdauliches und ausgewogenes Hundefutter erhalten, sondern alle Hunde.

Hündin trächtig oder scheinträchtig?

Ist meine Hündin scheinträchtig oder wirklich schwanger? Diese Frage stellen sich oftmals viele Hundebesitzer, wenn es bereits zu einem Deckungsakt gekommen ist.
Dabei ist übrigens eine Scheinträchtigkeit auch ohne, dass die Hündin gedeckt wurde, durchaus normal und kein krankhafter Zustand.

Bis ca. 9 Wochen nach ihrer Läufigkeit haben trächtige und scheinträchtige Hündinnen in etwa den gleich hohen Progesteronspiegel im Blut. Daher fühlen sich nicht tragende Hündinnen so als ob sie schwanger wären. Auch nach der ersten Läufigkeit kann eine Scheinträchtigkeit vorkommen und unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
Das ist kein Grund zur Besorgnis. Nehmen die Symptome einer Scheinträchtigkeit jedoch überhand, dann sollte eventuell über eine Kastration der Hündin nachgedacht werden.

Hündin scheinträchtig Symptome

  • Fiepen und Jammern
  • Anhänglichkeit, Verschmusheit, will nicht allein sein
  • erhöhtes Schlafbedürfnis
  • reduzierte Bewegungsfreudigkeit
  • Agressionen gegenübere anderen Hunden
  • vermehrter Appetit und Gewichtszunahme oder auch
  • schlechter Appetit mit Gewichtsabnahme
  • Verhalten ruhiger bis hin zur Lethargie
  • verminderter Spietrieb
  • Nestbau und „Adoptieren“ von Spielzeug als Welpenersatz
  • Anschwellen des Gesäuges und Milchbildung

Schwangerschaftsverlauf beim Hund

Trächtigkeit bei Hunden Kalender

Wenn der Decktermin bekannt ist, kann man sich mit diesem praktischen Tragzeit Hunde Rechner alle relevanten Daten und Termine anzeigen lassen.

Hier geht´s zum Trächtigkeit Kalender: https://www.welpen.de/traechtig/

Wie merkt man dass eine Hündin trächtig ist? Das ist in den ersten vier Wochen garnicht so einfach zu erkennen! Denn sichtbare Anzeichen einer Trächtigkeit machen sich erst nach etwa einem Monat nach einer erfolgreichen Befruchtung bemerkbar.

Aber es können bereits 1-2 Wochen nach dem Deckakt einige sichtbare Anzeichen auf eine eventuelle Trächtigkeit hinweisen, was natürlich von Hund zu Hund unterschiedlich stark ausgeprägt ist.

• vermehrtes Schlafbedürfnis
• Sonnenbäder
• Verschmustheit
• gesteigerter Appetit
• Brechreiz
• Futtermäkelei

Allerdings sind dies auch alles Anzeichen einer Schein-Schwangerschaft. Frühestens ab dem 18. – 21. Tag könnte Gewissheit herrschen, wenn ein zäher, glasiger, klarer Ausfluss bzw. Schleim (Trächtigkeitsausfluss) bei der Hündin bemerkbar ist. Aber auch der Gang zum Tierarzt und/oder ein Ultraschall kann schnell Aufschluss über eine bestehende Trächtigkeit geben.
Trächtigkeit beim Hund Ultraschall

Frühestens zwischen dem 22. und 28. Tag kann der Tierarzt oder ein erfahrener Züchter durch Abtasten der Gebärmutter feststellen, ob die Hündin trächtig ist. Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, bietet sich auch eine Ultraschalluntersuchung (Trächtigkeitsultraschall) an.

Allerdings sollte man Hunden, die extreme Angst vor dem Tierarzt haben, diesen Streß ersparen und auf eine Ultraschalluntersuchung verzichten

Trächtigkeit beim Hund weiterer Verlauf

Rund 30 Tage nach der Befruchtung macht sich in der Regel dann ein zäher durchsichtiger bis milchiger Schleim/Ausfluss an der Scheide bemerkbar. Ab der 5. Woche fängt dann das Gesäuge mit den Milchdrüsen und Zitzen an anzuschwellen und der Bauch wird immer runder.

Im letzten Drittel der Trächtigkeit wachsen die Föten jetzt sehr schnell und die Hündin wird noch dicker und hungriger, denn 3/4 des Fötenwachstums fällt in diese Zeit. Auch die Haare am Bauch fallen jetzt langsam aus, was nichts mit krankhaften Haarausfall zu tun hat.

Ende der Trächtigkeit bei Hunden

Erst am Ende der Trächtigkeit hat die zukünftige Mama weniger Hunger, was letztendlich durch den enormen Platzmangel im Bauch verursacht wird. Auch die Zitzen schwellen noch weiter an und es kann durchaus schon zur ersten Milchproduktion kommen. Außerdem verbringt die Hündin nun sehr viel mehr Zeit mit der eigenen Körperpflege.

Kurz vor der Geburt, also um den 60. Tag herum, wird die Hündin merklich unruhig und beginnt ein Nestbauverhalten zu zeigen, indem sie Höhlen gräbt, und überall scharrt, um so einen geeigneten Platz zum Werfen zu finden. Oftmals geschieht die Geburt der Welpen dann auch nicht, wie vom Besitzer am liebsten gewünscht, in der Wurfbox.

Bestseller Nr. 1 Alsino Wurfbox Welpenbox Wurfkiste Welpenkiste für Hunde & Katzen, aus Holz - handgefertigt - Maße: 60 x 60 x 25 cm
Bestseller Nr. 2 zoomundo Welpenauslauf Laufgitter Tierlaufstall Welpenkäfig Absperrgitter Freilaufgehege Welpenzaun 4-Eck
Bestseller Nr. 3 SAUERLAND Wurfkiste 120x100xH40 cm, inkl. Welpenschutz, Sonderserie, Welpenkiste, naturbelassen

Letzte Aktualisierung am 10.12.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Hier gibt es nochmal den Trächtigkeitsverlauf in Bildern und genau zum Nachlesen:
http://www.saupacker-vom-erzgebirgsblick.de/html/trachtigkeit.html
https://www.yellowstoneaussies.de/entwicklung-eines-welpen-im-mutterleib/

Die Geburt der kleinen neuen Lebewesen ist dann der grönende Abschluss einer spannenden und aufregenden Zeit!

Juckreiz beim Hund - Woran kann es liegen, dass sich mein Hund ständig juckt!

Juckreiz beim Hund

Ständiger Juckreiz beim Hund kommt leider ziemlich häufig vor. Viele Hundebesitzer denken nicht gleich unmittelbar an eine Erkrankung.

Doch sollte ständiger Juckreiz nicht verharmlost werden. Denn durch das anhaltende Kratzen wird auch die Haut zwangsläufig in Mitleidenschaft gezogen.

So wird dann verschiedenen Krankheitserregern der Weg geöffnet und Infektionen können entstehen. Die Haut verschlechtert sich, der Juckreiz wird noch stärker – ein Teufelskreis beginnt!

Weiterlesen

Zahnstein bei Hunden

Zahnstein bei Hunden

Zahnstein bei Hunden

Nicht nur bei uns Menschen ist die Zahnpflege extrem wichtig, auch unsere Hunde bleiben vor Zahnstein und Co., oftmals nicht verschont. Mittlerweile haben immer mehr Haushunde Probleme mit den Zähnen. Dabei leiden 4 von 5 Hunden über 3 Jahren an Zahnfleischproblemen aufgrund von Zahnbelag oder Zahnstein.

Dies kann mitunter schreckliche Schmerzen verursachen. Auch Mundgeruch, Parodontose und dunkle, sowie schmerzende Zähne sind mögliche Folgen. Wenn dann irgendwann jeder Biss zur Qual wird, ist es kein Wunder, dass der Fellfreund auch immer schlechter frisst.

Daher sind die richtige Zahn- und Mundpflege, sowie eine gesunde Ernährung die wichtigsten Punkte, um Zahnstein und Co. effektiv vorzubeugen.

Was ist Zahnstein eigentlich?

Wir wissen es von uns selber, dass ein wenig Zahnstein bei Hunden prinzipiell nicht schlimm ist. Es handelt sich lediglich um unschöne Zahnverfärbungen und in manchen Fällen auch um eine etwas rauere Zahnschicht. Zahnstein allein verursacht in der Regel keine Schmerzen. Trotzdem sollte er irgendwann entfernt werden, denn es können daraus sehr schnell Zahnfleischentzündungen und Folgekrankheiten entstehen.

Was verursacht Zahnstein beim Hund?

Zahnstein bei Hunden und Welpen

Reste vom Futter in Kombination mit dem Speichel und Mineralien bleiben an der Zahnoberfläche des Hundes kleben und es

kann zu Zahnsteinbildung kommen. Denn diese Futterreste bilden einen idealen Nährboden für Bakterien, die sich dann rasend schnell vermehren. So kommt es zu Plaque (Beläge an den Zähnen), woran die Nahrungsreste noch besser haften bleiben und der Zahnstein breitet sich weiter aus.

Dieser übermäßige Zahnstein kann dann nicht nur zu Mundgeruch und Verfärbungen führen, sondern auch zu schmerzhaften Zahnfleischentzündungen bis hin zur Parodontose, bei der sich dann das Zahnfleisch zurückbildet und die Zahnhälse frei liegen.

Bleibt diese Parodontose unendeckt, kann sie in den schlimmsten Fällen so weit fortschreiten, dass selbst die Zahnwurzel offen liegt oder aber sogar der Kieferknochen angegriffen wird und der Zahn oftmals nicht mehr zu retten ist.

Zahnstein kann im Prinzip jeder Hund bekommen, wenn die entsprechende Zahpflege ausbleibt. Jedoch ist die Neigung zu Zahnstein auch genetisch bedingt. Kleine Hunderassen neigen dabei häufiger zur Zahnsteinbildung aufgrund ihrer kleinen Kopf- bzw. Kieferform und/oder den eng angereihten Zähnen, in denen sich schneller Futterreste ansammeln können

Aber in der Regel gilt folgendes: Je schlechter die Zahnpflege ist und umso älter die Hunde werden, desto größer ist das Risiko von Zahnstein! Darum gilt es den Hund so früh wie möglich an die entsprechende Zahnpflege zu gewöhnen und bei Bedarf rechtzeitig dagegen vorzugehen.

Hunde Trockenfutter gegen Zahnstein?

Mythos: Trockenfutter bei ZahnsteinEs ist übrigens ein weit verbreitetes Märchen (wahrscheinlich von der Futterindustrie selber) dass Trockenfutter die Zähne reinigt und Zahnstein bei Hunden vorbeugt. Es gibt hier keine verwertbare Studie, die die prophylaktische Wirkung von Trockenfutter gegen Zahnstein belegt. Desweiteren ist auch die Besserung von bereits vorhandenem Zahnstein durch die Gabe von Trockenfutter wissenschaftlich nicht erwiesen.

Zum Einen ist der Hund ein Schlingfresser und zum Anderen können allenfalls die Zahnspitzen des Hundes beim eventuellen Zerbeissen mit der Krokette in Kontakt kommen,. Doch Zahnstein sitzt ganz woanders, nämlich in der Regel nahe am Zahnfleisch. Um mehr Einblick in dieses interessante Thema zu bekommen, sollten Sie auch die Verdauung beim Hund verstehen lernen.
Die Gabe von Trockenfutter ist also keine effektive Art der gesunden Zahnreinigung beim Hund!

Die wirksame Zahnsteinvorbeugung kann nur mit Sachen stattfinden, die dementsprechend hart sind, damit der Hund ausreichend darauf herumkauen muss. So sind natürliche Kauartikel ohne Zucker aus 100% Fleisch für den Hund und die regelmäßige Zahnsteinbekämpfung ideal. Auch unbehandelte Hunde Knochen sind ideale Ergänzungen im Kampf gegen den Zahnstein und zudem noch eine sinnvolle Beschäftigung für den Hund.

Nassfutter und Zahnstein

Im Vergleich zur Trockenfütterung kann der Hund nach der Nassfütterung durchaus schon mal aus dem Maul riechen. Doch dieser Geruch verfliegt in der Regel recht schnell wieder. Es ist nicht nachgewiesen, dass Hunde, die nur Nassfutter bekommen, grundsätzlich mehr aus dem Maul riechen.

Ein weiterer Irrglaube ist, dass Nassfutter Zahnstein beim Hund begünstigt. Es gibt keinerlei Studie, die belegen könnte, dass Hunde die Nassfutter bekommen mehr an Zahnstein leiden, als diese, die mit Trockenfutter gefüttert werden. Wichtig sind allein die Inhaltsstoffe und die Zusammensetzung des Hundefutters!

Weiterhin ist hochwertiges Nassfutter oder selber barfen grundsätzlich die artgerechtere Fütterung unserer vierbeinigen Lieblinge und begünstigt in den seltesten Fällen mehr Mundgeruch.

Aber egal ob Trocken- oder Nassfutter: Zucker, Zuckerersatzstoffe und Kohlenhydrate, die zu Zucker umgewandelt werden (Getreide) haben allein schon deshalb nichts in einem gesunden Hundefutter zu suchen, da sie nicht nur Zahnstein, sondern auch Karies fördern.

Merke: Ist ein ständiger unangenehmer Mundgeruch feststellbar, egal ob Nassfutter oder Trockenfutter, liegen in der Regel andere Ursachen vor.

Zahnstein beim Hund richtig erkennen

Eine regelmäßige Kontrolle des Hundegebiss ist enorm wichtig, um Zahnstein bei Hunden rechtzeitig zu erkennen. Bereits im Welpenalter sollte das Anschauen der Zähne trainiert werden, damit es später nicht zu Reibereien kommt. Anfangs ist Zahnstein als eine gelb-graue Verfärbung oberhalb des Zahnes (am Zahnfleischansatz) zu erkennen. Schreitet der Zahnstein weiter fort, dann bildet sich eine eher feste, bräunliche Schicht auf den Zähnen.

Weitere Anzeichen für Zahnstein:

• Vermehrte Speichelbildung
• Starker Mundgeruch
• Zahnfleischblutungen
• extrem rotes Zahnfleisch
• Appetitlosigkeit
• Einseitiges Kauen
• Zurückbildung vom Zahnfleisch

Was tun bei Zahnstein beim Hund?

Vorsorge ist besser als Nachsorge! Ist der Zahnstein noch nicht so weit fortgeschritten, lässt er sich oftmals auch zuhause selber entfernen. Ist der Zahnstein beim Hund allerdings massiv und liegen bereits andere Beschwerden vor, sollte er operativ von einem Tierarzt entfernt werden. In der Regel geschieht das dann unter Vollnarkose, die natürlich weitere Risiken mit sich bringt und das Immunsytem des Hundes zusätzlich schwächt.

Daher ist es ratsam schon frühzeitig gegen den Zahnstein vorzugehen. Nicht nur das richtige Hundefutter spielt dabei eine große Rolle, sondern auch die entsprechende Pflege der Beißerchen.

Zahnsteinentfernung beim Hund Tierarzt

Viele Hundebesitzer, die einen stark zahnsteingeplagten Hund besitzen, suchen zur Zahnsteinentfernung den Tierarzt auf. Das ist aber in der Regel nicht nur mit hohen Kosten verbunden, sondern stellt auch einen extremen Stress für den Hund dar. Oftmals ist der Zahnstein schon so weit fortgeschritten, dass der Hund sogar eine Narkose benötigt.
damit es erst garnicht so weit kommt, sollte bereits im Vorfeld gegen den Zahnstein vorgegangen werden. Erste Anzeichen vom Zahnstein, Zahnbelag und Verfärbungen können dabei durchaus selber entfernt werden.

Zahnstein beim Hund selbst entfernen

Wie entfernt man Zahnstein bei Hunden selber? Diese Frage haben sich sicherlich schon viele Hundebesitzer gestellt. Die Kosten beim Tierarzt sind oftmals immens hoch und wie gesagt, ist eine Narkose normalerweise immer notwendig.

Wer es sich zutraut, kann leichten Zahnstein bei seinem Hund zuhause selber entfernen. Mit dem richtigen Equipment ist dies gar nicht so schwer. Natürlich ist es wichtig, den Hund langsam daran zu gewöhnen.

Zahnstein selbst entfernen ohne Narkose

Zahnsteinentfernung beim Hund mit Ultraschall

Als Hundebesitzer kann man den Zahnstein in der Tierarztpraxis mit Ultraschall entfernen lassen. Aber mittlerweile gibt es auch eine spezielle Utraschall Zahnbürste für Hunde zu kaufen. Die Emmi-Pet Ultraschallzahnbürste ist speziell für die Zahnpflege von Tieren entwickelt wurden.

Elektrische Zahnbürsten für Hunde oder auch herkömmliche Handzahnbürsten sind eher nicht zu empfehlen, da sie oftmals den Hund durch das Brummern erschrecken und/oder viel zu hart für das empfindliche Zahnfleisch sind.

Ultraschallzahnbürste Emmi Pet für Hunde

Zahnstein bei Hunden entfernen mit der Emmi-Pet Ultraschallzahnbürste

Zahnstein effektiv vorbeugen

Sicherlich spielt die genetische Veranlagung bei der Zahnsteinbildung eine Rolle, aber auch die Pflege und die richtige Ernährung sind wirksame Mittel im Kampf gegen den Zahnstein. Den Zahnstein beim Hund natürlich entfernen, ist dabei eine sanfte Möglichkeit.

Dazu wird ein natürlicher Zahnsteinentferner und ein natürlicher Zahnsteinlöser gebraucht. Die Alge „Ascophyllum Nodosum“ (auch bekannt als Seealgenmehl) ist zum Beispiel solch ein natürlicher Zahnsteinlöser, was sogar wissenschaftlich bewiesen ist. Als natürliche Zahnsteinentferner eignen sich dann beispielsweise Knochen oder Kaustangen ohne Zucker und Getreide gegen Zahnstein.

Info: Der Wolf reinigt seine Zähne durch das Reißen und Fressen seiner Beutetiere. Daher bieten sich unbehandelte Knochen, Kaustangen oder Kauartikel besten zur natürlichen Zahnpflege beim Hund an.

Herkömmliche, industriell hergestellte Zahnpflegeartikel verschlimmern oftmals noch das Problem, als zu helfen. Denn zum Großteil ist hier Zucker und/oder Getreide enthalten, was die Bildung von bakteriellem Zahnbelag und daraus folgendem Zahnbelag noch verstärkt.

Ein weiteres wirksames und vorallem natürliches Mittel gegen Zahnstein bei Hunden sind Enzyme, die währrend der Futteraufnahme für den Abbau von Zahnstein und Zahnbelag sorgen und einer Neubildung entgegen wirken können. Denn die Zusammensetzung des Speichels hat eine wesentliche Auswirkung auf die Zahnsteinanfälligkeit.

Anifit PRO Dentax mit Enzymen ist ein Naturprodukt, was effektiv gegen Zahnstein und Zahnbelag hilft, speziell für Hunde, die aufgrund erblicher Veranlagung oder unregelmässiger Zahnstellungen eher zu Zahnstein neigen.

Richtige Ernährung von Welpen

Richtige Ernährung von Welpen

Richtige Ernährung von Welpen

Fütterung – Keep it simple

Der Großteil aller herkömmlichen Hundefutter Anbieter oder Hersteller bieten spezielle Welpennahrung an. Die Auswahl im Welpenfutterbereich ist riesig und als neuer Hundebesitzer ist man oftmals auch sehr schnell überfordert.

Da gibt es Welpenfutter für kleine Rassen, große Rassen, spezielle Hunderassen, Nassfutter, Trockenfutter und so viel mehr zu kaufen.

Doch das ist alles nur geniales Marketing und Augenwischerei! Denn so ein spezielles Welpenfutter für den neuen Mitbewohner hört sich nur anfangs erst einmal gut an…

Besonders wenn es der erste Hund ist, möchten Herrchen und Frauchen auch alles richtig machen und vertrauen in der Regel dem Züchter und/oder Werbung. Das gerade im Hundefutterbereich aber noch viel Aufklärungsbedarf ist, wissen die wenigsten!

Denn das falsche Hundfutter kann am Ende sogar eher schädlich für den kleinen Welpen sein, besonders wenn es sich auch noch um, von den Menschen erfundenes, Trockenfutter handelt.

Grundsatz: Das was man dem Welpen im ersten Lebensjahr GUTES tut, zahlt sich ein Leben lang aus! Ist der Start ins 1. Lebensjahr schlecht, dann äußert sich das oftmals an kranken und allergiegeplagten Hunden.

Die Qualität von Hunde- und Welpenfutter

Die Qualität vieler Hundefutter Marken lässt heutzutage mehr zu wünschen übrig, denn ja. Gerade die ständige Industrialisierung ist schuld daran und hat gute Abnehmer im Tierfutterbereich gefunden! Buchtip: Katzen würden Mäuse kaufen!

Wie hochwertig die Fleischkomponenten sind und ob die Einwaage, dem entspricht, was die Dose enthält, ist auch oft fraglich. Die tierischen Nebenerzeugnisse enthalten oftmals weitgehend alles, was an Schlachtabfällen möglich ist. Ob das Fleisch und die tierischen Nebenerzeugnisse abgekocht sind oder nicht, entzieht sich der Kenntnis des Hundehalters und ist auf der Verpackung nicht ersichtlich.

Hohe Qualität und hochwertige Fleischverarbeitung beim Herstellen vom Hundefutter ist nicht mehr vorauszusetzen. Das Missverhältnis von Kalzium und Phosphor spricht eine deutliche Sprache zur Qualität.

Die Bekanntheit der unterschiedlichen Marken sagt nichts mehr über die Hochwertigkeit der Produkte aus und erschwert die Suche nach einem hochwertigen Produkt zur Aufzucht eines Welpen sehr.

Eine tolle und gesunde Alternative ist hier beispielsweise Hundefutter aus Schweden.

Qualitativ hochwertiges Hundefutter ist ein Futter:

  • mit hochwertigem, hohem Proteingehalt aus Fleisch
  • mit niedrigem pflanzlichen Proteingehalt
  • Zuckerfrei
  • Frei von Zusatzstoffen
  • Keine Zugaben von Konservierungsstoffen

Vitamine, Spurenelemente und Mineralien sind weitgehend im Fleisch und den pflanzlichen Anteilen enthalten. Ihre gesonderte Aufstellung auf der Dose oder der Tüte weist jedoch ebenfalls auf spezielle Zusätze hin.

Das Welpenwachstum

Aber zurück zur richtigen Ernährung der Welpen. Der heranwachsende Welpe hat natürlich einen erhöhten Nährstoff- und Energiebedarf, gerade in den ersten 6 bis 8 Lebensmonaten. Für einen gesunden Start ins Leben bekommen die Kleinen zu Beginn die sehr nahrhafte und gesunde Muttermilch.

Hundebabys saugen in der 1. bis 4. Lebenswoche etwa 8 -12 mal täglich. Erst ab der 6. Woche geht das Saugen auf rund 5-6 Mal am Tag zurück. In der Regel wird bereits ab der 4. Woche schrittweise mit der Zufütterung durch den Züchter begonnen.

Ab der 8. Woche sollte der Welpe dann vollständig entwöhnt sein und kann eigene feste Nahrung zu sich nehmen. Das ist dann auch oftmals der Zeitpunkt, wo die Kleinen zu ihren neuen Familien ziehen dürfen.

Welpen wie oft füttern

Diese Entwicklung sollte man sich als neuer Hundebesitzer vor Augen führen, um die weitere Fütterung des Welpen richtig anzugehen und verstehen zu können.
Daher sollten die neuen Hundeeltern wenn der Welpe mit 8 – 10 Wochen einzieht, anfangs am Besten 5-6 mal kleine Mahlzeiten täglich füttern.

Ist die Mahlzeit zu groß, kommt nicht genug im kleinen Welpen Organismus an. Mit der Zeit kann die Fütterung dann auf viermal reduziert werden und mit etwa 6 Monaten auf drei Mahlzeiten.

Nach ungefähr einem dreiviertel Jahr sollte sich die Fütterung auf 2 Mahlzeiten am Tag einpegeln. Die Einmalfütterung des Hundes ist für ihn nicht optimal und der Zeitraum von 24 Stunden zu lang.

Wichtig: Bitte immer zimmerwarm füttern!

Hundefutter für Welpen worauf achten

Als erste feste Nahrung füttern viele Züchter Hundefutter ab der 3. 4. Woche zu. Mit diesem Futter lernen die Welpen feste Nahrung anzunehmen und das Abstillen von der Mutter, zu gegebener Zeit, führt zu weniger Problemen. Gut gerüstet kann der kleine Vierbeiner in einem Alter von circa acht Wochen die Reise in sein neues Zuhause antreten.

Während der Übergabe des Welpen an seinen neuen Besitzer bekommt dieser vom Züchter oft das Futter mit, welches er den kleinen Hunden zuletzt gefüttert hat. Dieses Futter sind die Welpen gewohnt und haben es oftmals ab der dritten Woche erhalten ( ob es auch gesund und artgerecht ist, sei hier mal dahingestellt)

Das ist anfangs auch in Ordnung, da dem kleinen Hund so die Umstellung auf die neue Umgebung und die Umstellung auf ein neues Leben leichter fällt.

Der neue Hundebesitzer kann seinen Welpen dann in Ruhe auf ein hochwertiges und natürliches Hundefutter umstellen. Bei dem Futter ist jedoch darauf zu achten, dass es wirklich alles enthält, was der Welpe nun benötigt und das alle Bestandteile in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen, um späteren Krankheiten vorzubeugen.

Ist der Welpe etwas untergewichtig oder weist andere Probleme auf, die häufig erst einige Tage nach der Übergabe zu Tage treten, dann ist dringend ein schneller Futterwechsel angezeigt.

Welpenfutter umstellen

Die Umstellung des Futters auf eine andere Sorte sollte in der Regel langsam und Stück für Stück erfolgen, nur so lassen sich Durchfälle und Probleme mit dem Magen oder Darm des kleinen Hundes vermeiden.

Der Magen-Darmtrakt eines Welpen ist sehr empfindlich und braucht bei einer Futterumstellung genug Zeit, um sich an das neue Futter und seine Bestandteile zu gewöhnen. Der Darm ändert zum Teil seine Schleimhautzusammensetzung, damit er das Futter besser verarbeiten kann.

Das bisherige Futter wird nach und nach durch die neue Sorte ersetzt. Hierzu werden in den ersten Tagen nur ein wenig des neuen Futters unter das Gewohnte gemischt.

Verträgt der Welpe dieses, so bekommt er am folgenden Tag vom neuen Futter etwas mehr unter das gewohnte Futter und so fort. Ist das Ursprungsfutter ersetzt und es geht dem Hund gut, dann ist die Umstellung vollendet und das neue Futter von da an sein Hauptfutter.

Futterumstellung Welpenfutter

Eine sofortige Welpenfutterumstellung auf eine andere Sorte hat immer dann zu erfolgen wenn:

  • der Welpe zu schnell wächst und nur eine geringe bis keine Gewichtszunahme zu verzeichnen ist
  • der Welpe Unverträglichkeiten anzeigt durch Durchfall, Erbrechen, Verstopfung, Blähungen,
  • stumpfes, schuppiges Fell, Hautjucken, Hautentzündungen oder Fellverlust
  • der Welpe nicht wächst und/oder abmagert
  • der Welpe nicht satt wird und ständig nach Futter sucht

Eventuell vorliegende Krankheiten sollten in dem oben genannten Zusammenhang der Futterumstellung durch einen Tierarzt abgeklärt werden.

Falsche Ernährung bei Welpen

Gewichtsabnahmen eines Welpen weisen oft auf ungeeignetes Futter hin. Das Erhöhen der Futtermenge verbessert den Zustand des Welpen nicht, da sich dadurch keine höhere Gewichtszunahme ergibt, sondern das Wachstum noch schneller voran schreitet. Ein böser Kreislauf setzt sich in Gang und der ausgewachsene Hund hat später Probleme mit den Gelenken und den Knochen.

Organschäden und hohe Kosten durch den Tierarzt sind keine Seltenheit. Dazu kommen womöglich Operationen und viel Leid, das der erwachsene Hund ertragen muss.

Ein Welpe soll daher langsam, seiner Rasse entsprechend wachsen und der Rasse entsprechend zunehmen. Dazu gehört ein qualitativ hochwertiges Hundefutter, welches den Bedürfnissen des jungen Hundekörpers entsprechend ausgewogen ist.

Die Ausgewogenheit bezieht sich nicht allein auf einen hohen Fleischanteil, sondern auf alle Inhaltsstoffe. Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente bilden dabei keine Ausnahme und verdienen besondere Beachtung.

Zur Kontrolle hat es sich bewährt den Welpen einmal in der Woche zu wiegen und dabei seine Gewichtszunahmen zu protokollieren. Das Wachstum ist ebenfalls zu beobachten und ein Protokollieren der Hundegröße hilfreich. Je nach Rasse kann der Halter des Hundes sich mit seinen Aufzeichnungen schnell ein Bild davon machen, wie gut es dem Welpen geht und ob seine Entwicklung seiner Rasse entspricht.

Das Futter hat übrigens keinen Einfluss auf die Endgröße des Hundes. Die Endgröße ist genetisch fest gelegt und verändert sich nicht dadurch, dass der Hund mehr frisst oder das Futter hochwertiger ist. Das Hundefutter hat so gesehen, nur Einfluss auf die Gewichtszunahme und die Wachstumsgeschwindigkeit des Welpen.

Welpenfutter und Allergien

In den letzten Jahren führen Weizen und Soja im Hundefutter mit zunehmender Tendenz zu Allergien. Da diese Inhaltsstoffe oder Teile dieser Inhaltskombinationen nicht nur im Trockenfutter, sondern auch in vielen Nassfuttersorten Verwendung finden, ist es wichtig, dem besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Auch Zucker, minderwertige Fleischabfälle, Konservierungs- Aroma oder andere Füllstoffe haben in einem gesunden Hundefutter für Welpen nichts zu suchen und führen in der Regel zu späteren Unverträglichkeiten oder Allergien.

Beim Auftreten einer Unverträglichkeit ist das Futter auf seine Inhaltsstoffe zu überprüfen. Spezielles Selektieren der einzelnen Stoffe durch Ausschlussverfahren bringt den möglichen Übeltäter schnell ans Licht und die Suche nach einem Futter ohne diesen speziellen Stoff grenzt die große Auswahl der verschiedenen Futtersorten ein.

In manchen Fällen kann sich das Ausschlussverfahren als langwierig erweisen, hilft aber Allergien und Unverträglichkeiten in den Griff zu bekommen. Ist die geeignete Sorte Hundefutter gefunden, geht es dem kleinen Welpen meist schnell wieder besser und er spielt fröhlich wie zuvor.

Trockenfutter für Welpen?

Das trockene Welpenfutter soll angeblich den Zähnen dienen und Karies / Zahnstein vorbeugen. Allerdings ist das eher ein Märchen! Für die Zahnpflege und die kleinen spitzen Zähnchen eignen sich spezielle zuckerfreie Naturkauartikel viel besser. Außerdem sind die Kleinen beschäftigt und kauen aus Langeweile auf keinen „verbotenen“ Sachen herum.

Denn egal, ob Nass- oder Trockenfutter gefüttert wird, Zahnprobleme und Mundgeruch kommen vom Zucker und zu vielen schlechten Kohlenhydraten, die widerrum zu Zucker umgewandelt werden. Daher ist es umso wichtiger, bereits im Welpenalter auf ein hochwertiges Hundefutter zu setzen.

Wenn es denn unbedingt ein Trockenfutter für den Welpen sein soll, dann aber bitte ein hochwertiges, am besten kaltgepresstes Hundefutter wählen. Auf jeden Fall das trockene Futter schön einweichen und als Art Brei oder Brei mit Brocken füttern. So nimmt der Welpe bereits etwas Feuchtigkeit mit der Nahrung auf und verschluckt sich zudem auch nicht an den trockenen Brocken.

Außerdem ist das Futter dann besser für den kleinen, noch unausgreiften Magen-Darm Trakt verträglich. Übrigens kann der Darm junger Welpen Stärke, wie sie beispielsweise viel in Kartoffeln enthalten ist, noch nicht richtig bzw. garnicht abbauen.

Welpenfutter worauf achten

Das Welpenfutter muss ausgewogen sein in seinen Bestandteilen. Die Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente müssen dem Alter des Welpen entsprechend hoch und für die rassespezifischen Eigenarten ausreichend sein.

Spezielle Welpenfuttersorten für spezielle Rassen sind eher gezieltes Marketing der Futterindustrie und vollkommen unnötig! Ein Welpenfutter für große Rassen und auch ein Welpenfutter für kleine Rassen sind daher vollkommen uninteressant.

Viel wichtiger ist, dass das Welpenfutter frei von Zucker oder Zuckerersatzstoffe ( zum Großteil alles was mit -ose endet) hergestellt wird. Also unbedingt immer die Deklaration richtig lesen.

Ein ausgewogenes Futter mit hohem Fleischanteil, ohne Zusatzstoffe, kein Konservierungsstoffe und null Zucker ist verträglicher für einen Welpen als ein Welpenfutter, dass mehr Zusätze als wichtige Bestandteile enthält. Das Futter soll den Hund nicht aufblähen und mit leeren Kalorien füllen, sondern gut verträglich sein und ihn gesund aufwachsen lassen.

Dazu soll es satt machen und genug Energie liefern, damit der Kleine seinen Körper stabilisieren kann. Zum Wachsen benötigt ein Welpe viel schnell umsetzbare Energie, aber keine Artikel die ihm schwer im Magen liegen.

Das Verhältnis zwischen Kalzium und Phosphor bedarf einer besonderer Beachtung. In vielen Welpenfuttersorten stimmt das Verhältnis nicht und kann zu Problemen führen.

Kalzium Phosphor Verhältnis

Im Idealfall weist das Welpenfutter ein Kalzium-Phosphor-Verhältnis von 1,2-1,5 :1 aus. Das Verhältnis von Kalzium und Phosphor ist leider bei vielen Futtersorten nicht eindeutig angegeben, das führt zu Missverständnissen und Unsicherheit.

Speziell das Wachstum und die Gesundheit großer Rassen erweisen sich, während des Welpenalters, durch das Ungleichgewicht in Kalzium und Phosphor als stark gefährdet. Zu schnelles Wachstum und zu hohe oder niedrige Gewichte der Welpen führen zu erhöhter Belastung der Knochen und Gelenke.

Hüftdysplasien und Ellbogendysplasien sind bei großen Rassen nicht allein rassetypische Erkrankungen, sondern zeugen oft von einem falschen Verhältnis des Kalzium-Phosphor-Gehaltes im Futter, welches sie als Welpe erhielten.

Welpenfutter Fleischanteil

Der Anteil tierischen Eiweißes im Welpenfutter muss hoch und hochwertig sein. Das heißt, ein gutes Welpenfutter enthält hochwertiges Fleisch. Hierbei ist wohl Geflügel das Fleisch, welches das hochwertigste Eiweiß liefert und am leichtesten verdaulich ist.

Fertigfutter, ob nass oder trocken enthält Fleisch und tierische Nebenprodukte. Achten sie unbedingt darauf, dass es sich bei den tierischen Nebenerzeugnissen um lebensmitteltaugliche und für die Ernährung des Hundes notwendige Innereien handelt.

Bei sehr vielen Anbietern sind die tierischen Nebenerzeugnisse minderwertige Schlachtabfälle oder anderer Tiermüll, die für den menschlichen Verzehr nicht zur Verwendung kommen. Oft eingefroren und zersägt gelangen diese Anteile in die Futterverwertung. Welche Fleischsorten und Tier Teile eingewogen sind, ist nicht ersichtlich, denn ein Eisblock mit Fleischanteilen kann sowohl Schweinefleisch, Rindfleisch, Geflügel oder Fisch enthalten.

Wildschwein kann ebenfalls eingewogen sein, es ist nicht nachvollziehbar. Noch eckliger wird es, wenn Schnäbel, Krallen und Hufe gleich mitverarbeitet wurden.

Welpenfutter Rohprotein

Roheiweiß oder Rohprotein ist der Inhaltsstoff, der das Gesamteiweiß des Futters bekannt gibt. Hierzu gehören viele Bestandteile des Fleisches und diverse pflanzliche Inhaltsstoffe. Der Gesamtwert des Roheiweißes oder Rohproteins ist somit eine Zusammensetzung von Bestandteilen des Fleisches, der tierischen Nebenerzeugnisse und der eingewogenen Pflanzenteile.

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse sind wichtige Energielieferanten und sorgen zudem für den Gewichtsaufbau. Welpen benötigen viel Energie und somit viel hochwertiges Fleisch. Ein Welpe mit seiner fast ständigen Aktivität neigt nur selten zum Übergewicht.

Diese quirligen, kleinen Gesellen, bauen ihre Energien und die aufgenommenen Fette schneller ab, als sie diese zu sich nehmen. Ein ausgewogen ernährter Welpe wird selten fett, magert aber auch nicht zusehends ab. Er entwickelt sich seiner Rasse entsprechend und bleibt gesund.

Ein Welpe benötigt hochwertiges, tierisches Protein (aus Fleisch, Muskeln, Sehnen, Knochen, ebenso wie allen Organen) nicht um schneller zu wachsen, sondern um ordentlich und gleichmäßig zu wachsen. Die Betonung liegt auf der Begrifflichkeit des hochwertigen tierischen Eiweißes (tierisches Protein).

Was den Hund viel zu schnell wachsen lässt, ist ein reiner Energieüberschuss. Ein Energieüberschuss kommt aber nur durch das Zusammenspiel mehrerer Komponenten zustande, wie zu viel Futter, zu viel pflanzliches Eiweiß und zu viele leere Kalorien bewirkt, dazu kommt dann noch das tierische Eiweiß und die zugesetzten Fette.

Die Zusammensetzung des Hundefutters muss so ausgelegt sein, dass der Welpe genug Energie bekommt, die aufgenommene Energie hochwertig und schnell verwertbar ist und keine leeren Kalorien den Körper zu stark belasten. Vitamine, Spurenelemente und Mineralien sind natürlich keine leeren Kalorien, sondern notwendige Bestandteile für einen gesunden stabilen Körper.

Welpenfutter pro und contra

Hundefutter für Welpen sollte hochwertige natürliche Inhaltsstoffe, viel Fleisch und ein ausgewogenes Verhältnis an Kalzium und Phosphor haben. Der Welpe muss seinem Alter und seiner Rasse entsprechend zu nehmen. Das Wachstum sollte altersgerecht stattfinden und seiner rassebedingten Endgröße entsprechen.

Erkrankungen im ausgewachsenen Alter finden durch falsches Futter im Welpenalter Begünstigung und ziehen häufig teure Behandlungen nach sich. Lebenslange Probleme der ausgewachsenen Hunde sind oftmals vorprogrammiert, was beim kritischen Auswählen des entsprechenden Futters nicht sein muss.

Viele Hundefuttersorten enthalten zu wenig Fleisch, aber dafür zu hohe Pflanzen und Getreideanteile, die nur den Magen füllen, dem Hund jedoch keine weiteren Vorteile bieten. Dazu begünstigen diese hohen Pflanzenanteile Allergien und Unverträglichkeiten, die einem Welpen schwer zu setzen.

Ausgewachsene Hunde leiden immer öfter unter den Erkrankungen, die schon im Welpenalter, durch ungeeignetes, oder qualitativ unzureichendes Futter begünstigt wurden.

Spezielles Welpenfutter – ja oder nein?

Der Energiebedarf vom Welpen im 1. bis etwa 8. Monat ist etwa 2-4 mal so hoch wie bei einem ausgewachsenen Hund. Dabei handelt es sich nicht nur um die Bewegung, sondern auch um das Wachstum.

Im herkömmlichen Welpenfutter werden die dazu benötigten Nährstoffe zum Großteil extrem hoch zugesetzt, oftmals sind die Vitamine und Mineralien synthetisch. Dadurch kann es später vermehrt zu Stoffwechselerkrankungen kommen.

Auch das zu schnelle Wachsen eines Welpen ist bedenklich. Ein Großteil aller Welpenfuttersorten und auch Futtersorten für erwachsene Hunde führen beim Verfüttern an Welpen zu einem beschleunigten Wachstum. Die Auswahl eines geeigneten Futters für Welpen ist deshalb unerlässlich.

Mittlerweile raten auch immer mehr Züchter zunehmend von speziellem Welpenfutter ab. Besonders die Riesenrassen wie der Irish Wolfshund oder die Deutsche Dogge wachsen durch den hohen Energiegehalt im Welpenfutter viel zu schnell, was später zu Knochenproblemen und anderen Krankheiten führen kann.

Alternative zu Welpenfutter

Daher ist es ratsam, bereits den Welpen mit natürlichem und artgerechten Nassfutter zu füttern.
Denn bei natürlicher Nahrung bedient sich der Körper mit dem was er braucht. Alles was zuviel ist, wird automatisch ausgeschieden. Also reichlich anbieten, damit keine Mängel enstehen.

Bei einem natürlichen und hochwertigen Nassfutter beispielsweise sollten die Welpen bereits die gleiche Portion wie ein ausgewachsener Hund bekommen. Das heißt, benötigt der adulte Hund mit 40 kg laut Fütterungsempfehlung 800 g täglich, dann auch der Welpe.

Beträgt die Tagesbedarfsmenge des ausgewachsenen Hundes an Futter pro Tag also 800 g, so sind diese 800 g durch die Menge der Tagesmahlzeiten zu teilen. Bei 5 Mahlzeiten am Tag benötigt der Welpe pro Mahlzeit 160g. Verringert sich die Menge der Mahlzeiten auf zwei, so sind die 800g durch 2 zu teilen und der Welpe erhält dann 400 g pro Mahlzeit. Feste Fütterungszeiten erleichtern das Einhalten der einzelnen Mahlzeiten.

Merke: Je niedriger die Fütterungsempfehlung, desto hochwertiger das Hundefutter!

Bei selbst hergestelltem Welpenfutter / Barf ist das etwas anders und erfordert einiges an Arbeit zur Berechnung der Futtermenge. Ein wirklich ausgewogenes Welpenfutter selbst zusammen stellen, erweist sich für viele schnell als ein großes Puzzle und wichtige Komponenten sind nicht immer direkt erhältlich.

Spezielle Fachhändler bieten mittlerweile sogenannte Baukastensysteme zum Erstellen von Futtermischungen an. Auch gefriergetrocknetes Easy Barf ist eine tolle Möglichkeit, gerade als Barfbeginner. Das ist eine effektive und praktische Lösung, wenn der Hundehalter über die notwendigen Grundkenntnisse in Sachen Lebensmittel und Hundenahrung verfügt.

Bei einem Feuchtfutter mit sehr hohem Fleischanteil wie z.B. Anifit oder auch beim Barfen, sollten aber unbedingt auch etwas Kohlenhydrate mit dazu gegeben werden, wie beispielsweise spezielle Flocken, Kartoffeln, Reis oder auch gekochte Haferflocken.

Fazit: Der Welpe braucht kein spezielles Welpenfutter! Das Beste Beispiel liefert uns die Natur! Auch kleine Wolfswelpen werden groß und stark, obwohl sie dasselbe fressen wie die erwachsenen Wölfe auch. Und in früheren Jahrhunderten gab es für die Hunde der Menschen auch kein spezielles Welpenfutter.

Welpen brauchen also kein extra Welpenfutter und wir Menschen sollten auch nicht immer aus Allem eine Wissenschaft machen !

Mundgeruch beim Hund

Mundgeruch beim Hund

Leidet Ihr Hund unter Mundgeruch?
Unsere Experten beraten Sie und Ihren Hund gerne, um eine schnelle Lösung zu finden.

Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@hundepower.de oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Mundgeruch beim Hund – Warum? Was hilft?

Im Zusammenleben zwischen Mensch und Hund kann starker Mundgeruch durchaus eine große Belastung darstellen. Wenn die ganze Wohnung oder auch das Auto unerträglich nach schlechtem Hunde Atem riecht, wird es unbedingt Zeit etwas gegen den Mundgeruch beim Hund zu tun. In vielen Fällen liegt die Ursache im Maul!

Hier können Zähne, Zahnbelag oder auch Nahrungsreste schuld am ekligen Mundgeruch sein.  Mundgeruch bei Hunden kann zudem auch vom Futter ausgelöst werden. Allerdings kann Mundgeruch auch ein Hinweis auf Erkrankungen sein, denn auch wenn der Hund krank ist, kann er unangenehm aus dem Maul riechen. Sollte sich der Mundgeruch beim Hund nicht bessern, ist ein Tierarztbesuch auf jeden Fall zu empfehlen.

Welche Krankheiten und andere Ursachen zu Mundgeruch führen können und warum sich schlechter Atem vom Futter entwickeln kann, wird im folgenden Text erklärt. Außerdem sind Tipps zu erhalten, wie gegen Mundgeruch beim Hund vorgegangen werden kann.

Welche Krankheiten können für Mundgeruch sorgen?

Manche Krankheiten haben Mundgeruch als Begleitsymptom. Häufig machen sich Zahnerkrankungen durch Mundgeruch bemerkbar. So riecht der Atem des Hundes faulig oder eitrig, wenn der Vierbeiner unter Karies, Parodontose, Gingivitis oder Zahnstein leidet. Bei Krankheiten an Zähnen oder Zahnfleisch treten neben dem Mundgeruch häufig weitere Anzeichen auf. Je nach Schweregrad kann der Hund nicht mehr richtig kauen oder verweigert sogar komplett die Futteraufnahme.

Mundgeruch beim Hund loswerden so klappt´s

Kommt der Mundgeruch von den Zähnen oder von Zahnfleischerkrankungen, dann kann bereits mit etwas Mundhygiene vieles verbessert werden. Zahnstein, Paradontose usw. lassen sich beispielsweise perfekt mit der speziell entwickelten Emmi Pet Ultraschall Zahnbürste für Hunde schonend und ohne Narkose entfernen. Auch für die tägliche, prophylaktische Mund -und Zahnpflege ist diese Zahnbürste bestens geeignet.

Mundgeruch durch Krankheiten
Doch auch andere Krankheiten kommen als Ursache für den Mundgeruch in Frage:

  • Bei einer Gastritis riecht der Atem des Hundes bitter. Diese Magenschleimhautentzündung ist häufig von Erbrechen begleitet
  • Ebenso kann Mundgeruch bei anderen Magenproblemen wie bei einer Magen-Darm-Infektion auftreten
  • Bei verstopften Analdrüsen lecken Hunde oftmals an diesen Drüsen. Nehmen sie dabei das Sekret auf, stinken sie aus dem Maul
  • Bei einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse kann Mundgeruch auftreten
  • Eine Allergie kann Mundgeruch auslösen • Ekzeme an der Lefze führen zu Maulgeruch, denn die Hautfalten entzünden sich und dadurch siedeln sich Pilze und Bakterien an
  • Nach Urin riechender Atem weist auf Probleme mit der Niere hin
  • Erkrankungen der Leber können von üblem Atem begleitet sein
  • Ebenso kann die Ursache in einer Krebserkrankung oder in Tumoren im Bereich der Maulhöhle liegen

Was steckt hinter dem Mundgeruch?

Manchmal kommt es zum Verwesungsgeruch, wenn sich ein Fremdkörper im Hundemaul befindet. Zum Beispiel kann beim Spielen mit einem Stock ein Stück Holz im Zahnzwischenraum hängen bleiben. Daran haften sich Reste vom Futter, die allmählich verwesen.

Hat der Vierbeiner Aas, Müll oder ähnliches gefressen, wirkt sich das mit unangenehm riechendem Atem aus. In dem Fall ist der Mundgeruch nur kurzzeitig vorhanden. Riecht der Hund über längere Zeit unangenehm aus dem Maul, sollte tierärztlich abgeklärt werden, ob eine Krankheit Ursache dieses Symptomes ist.

Wie riecht der Hund aus dem Mund?

Art des MundgeruchsMögliche Ursachen
Süßlicher – süßer MundgeruchEin süßlich riechender Geruch kann auf einen Pilzbefall oder auf Diabetes hinweisen
Säuerlicher – saurer MundgeruchSaurer Mundgeruch hat meistens mit einem Überschuss an Magensäure zu tun. Dies kann stressbedingt sein, mit dem Futter zusammenhängen oder durch Sodbrennen verursacht werden.
Fischiger – nach Fisch riechendFischiger Mundgeruch kommt in der Regel von der Fütterung mit Fisch oder von Futter mit Fischmehl.
Nach Stuhl und Kot riechendEin nach Kot riechender Geruch ist meistens die Folge vom Kotfressen.
Blutiger –Blut – Metallisch - EisenKommt häufig bei Junghunden während des Zahnwechsels vor: Der blutig oder metallisch riechende Atem rührt von den Blutungen her, nachdem ein Zahn ausgefallen ist.
Eitriger – EiterEin eitriger, fauliger Geruch weist in der Regel auf Entzündungen des Zahnfleisches oder der Zähne hin.
Aceton – chemischDer Mundgeruch eines Hundes, der an Diabetes erkrankt ist, hat einen chemischen Geruch, der an Aceton erinnert. Bei einigen Hunderassen tritt Diabetes gehäuft auf. Diese Krankheit zeigt sich neben Mundgeruch auch an einem erhöhten Trinkbedürfnis.
Urin - AmmoniakEin nach Ammoniak riechender Geruch ist ein Anzeichen für Erkrankungen der Nieren.

Falsches Hundefutter kann Mundgeruch fördern

Falsches Futter kann zu Mundgeruch führenMundgeruch zeigt sich oftmals durch falsches Hundefutter. Manches – meist sehr günstige – Trockenfutter riecht bereits beim Öffnen der Verpackung schlecht. In billigem Hundefutter befinden sich dann auch oftmals  Schlachtabfälle und in einigen Fällen auch Zutaten, die nicht in den Hundemagen gehören. Hunde, die solche Futtersorten regelmäßig fressen, haben meistens einen übelriechenden Mundgeruch.

Zucker im Hundefutter?

Ebenso führt zuckerhaltiges Hundefutter zu schlechtem Atem, zumal Zucker für Karies, Zahnstein und andere Erkrankungen mitverantwortlich ist und diese wiederum Mundgeruch verursachen können. Hochwertiges Hundefutter enthält weder Zucker noch andere ungesunde Bestandteile. Somit kann durch das richtige Hundefutter auch kein Zahnstein entstehen. Dabei macht es auch keinen Unterschied, ob Trockenfutter oder Nassfutter gefüttert wird. Wichtig ist, dass kein Zucker oder Zuckersatzstoffe enthalten sind.

Hingegen der weit verbreiteten Meinung, dass Trockenfutter die Zähne reinigt, ist die Gabe von Nassfutter oder B.A.R.F. zu bevorzugen, da dies der natürlichen Ernährung des Hundes einfach am nächsten kommt und gerade von sensiblen Hundemägen besser vertragen wird.

Kommt es bei einer Futterumstellung zu Mundgeruch, sollte abgeklärt werden, ob der Hund Bestandteile des neuen Futters nicht verträgt. Dies gilt auch bei Mundgeruch trotz Nassfutter oder BARF. Generell kann es bei Futterunverträglichkeiten zu Maulgeruch kommen.

Außerdem wirken sich stark riechende Nahrungsmittel wie Pansen oder Knoblauch auf den Atem aus. In dem Fall kann mit Kräutern – beispielsweise mit Petersilie – gegen den Mundgeruch vorgegangen werden.

Zahnwechsel beim Hund und Mundgeruch

Mundgeruch durch ZahnwechselBeim Zahnwechsel kann sich durch die leichten Blutungen, die durch den Zahnausfall bedingt sind, ein metallischer Mundgeruch einstellen. Dieser Geruch hält aber nur kurz an. Manchmal entzündet sich jedoch das Zahnfleisch an bereits lockeren Zähnen: Futterreste bleiben zwischen lockerem Zahn und Zahnfleisch hängen und es bilden sich Fäulnisbakterien. Dies führt zu einem übel riechenden Atem.

Beim Zahnen kann es zur Eiterbildung kommen, wenn ein Milchzahn abbricht. Bei manchen Junghunden wächst bereits der neue Zahn, obwohl der Milchzahn noch nicht ausgefallen ist. Auch dann kann sich Eiter bilden, der letztlich Mundgeruch verursacht.

Mundgeruch Hund Homöopathie

Homöopathische Mittel und Schüssler Salze können gut gegen Mundgeruch helfen. Natürlich ist das Mittel der Wahl immer von Hund zu Hund und deren Symptome unterschiedlich. Folgende homöopathische Mittel könnten bei Mundgeruch vom Hund in Frage kommen:

Homöopathisches Mittel gegen MundgeruchWirkung
Acidum hydrochloricumWird hauptsächlich bei Ekzemen, Verdauungsproblemen und Gastritis angewendet.
BovistaBietet sich bei Mundgeruch durch Blutungen bei Zahnwechsel an.
Carbo animalisBei Mundgeruch aufgrund Verdauungsproblemen, Sodbrennen oder Gastritis.
Mercurius bijodatusWenn Mundgeruch durch Entzündungen oder Vereiterungen der Mandeln oder durch Halsschmerzen ausgelöst wird.
Mercurius cyanatusMaulgeruch wegen Entzündungen im Rachen oder des Zahnfleisches.
Mercurius dulcisWenn Lebererkrankungen Grund für den Mundgeruch sind.
Natrium chloratumBei schlechtem Atem aufgrund einer Zahnfleischentzündung oder Erkältung.
Auch Schüssler Salze können gut bei schlechtem Atem angewendet werden. Hier eignen sich Schüssler Salz Nr. 2 (Calcium Phosphoricum) oder Schüssler Salz Nr. 5 (Kalium Phosphoricum). Daneben stehen noch Hausmittel und Kräuter zur Verfügung, die ebenfalls als Gegenmittel bei Mundgeruch eingesetzt werden können.

Mundgeruch Hausmittel

  • Petersilie, Basilikum oder Pfefferminze kleinhacken und ins Futter geben
  • Ingwer, Thymian oder Zimt unters Futter mischen
  • Kräuter Hundekekse backen
  • Frisches Obst füttern, beispielsweise Apfelschnitze
  • Eine ganze, rohe Mohrrübe/ Karotte zum Zerkauen geben
  • Bierhefetabletten
  • Knochen oder natürliche Kauartikel
  • Zähne putzen

11 Tipps, um Mundgeruch beim Hund loszuwerden

Mundgeruch beim Hund durch Leckerli

Wie oben beschrieben kann Mundgeruch mittels Homöopathie oder Schüssler Salzen zum Verschwinden gebracht werden. Folgend weitere Tipps, um den unangenehmen Maulgeruch zu behandeln:

  1. Da Mundgeruch beim Hund häufig mit Problemen an Zähnen oder Zahnfleisch zusammenhängt, sollte dem Vierbeiner so früh wie möglich angewöhnt werden, dass er sich von seinen Menschen die Zähne putzen lässt. Dazu stehen verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung, beispielsweise eine Fingerzahnbürste.
  2. Auch mit Kauknochen, frischen rohen Knochen oder hochwertigem Trockenfutter sorgt man wie nebenbei für geputzte Zähne. Bekommt der Hund regelmäßige diese Möglichkeit zur Zahnpflege, entsteht eher selten Zahnstein.
  3. Sind bereits Zähne oder Zahnfleisch erkrankt, sollte dies umgehend vom Tierarzt behandelt werden.
  4. Der Rachenraum sollte kontrolliert werden, ob sich eventuell ein Fremdkörper oder Futterreste in den Lefzen oder in Zahnzwischenräumen befinden.
  5. Liegt die Ursache für den Mundgeruch in einer Überproduktion von Magensäure, sollte der Hund seine tägliche Ration an Futter auf kleinere Portionen verteilt bekommen. Ebenso könnte Stress hinter dem Magenproblem stecken, sodass im ersten Schritt die Stressfaktoren erkannt werden müssen.
  6. Als wirksames Hausmittel gegen Mundgeruch empfiehlt sich Petersilie, die möglichst frisch unter das Futter gemischt werden kann.
  7. Auch Minze hilft dabei, den unangenehmen Atem loszuwerden.
  8. Auf zuckerhaltige Futtersorten sollte ganz verzichtet werden und dies durch hochwertiges und gesundes Hundefutter ersetzt werden.
  9. Auch getreidefreies Futter wirkt sich häufig positiv auf den Atem aus.
  10. Falls der Hund gerne Gemüse frisst, kann man ihn rohe Möhren oder auch Äpfel knabbern lassen. Diese Hausmittel wirken besonders gut, wenn der Vierbeiner sich an Aas, Kot oder ähnlich übelriechenden Dingen gelabt hat.
  11. Natron und Heilerde sind weitere Hausmittel gegen Hunde Mundgeruch.

Wenn nichts hilft, ab zum Tierarzt

Falls der Mundgeruch beim Hund schon über längere Zeit anhält und scheinbar nicht vom Futter oder von Zahnproblemen verursacht wurde, sollte tierärztlich nach dem Grund des Maulgeruchs gesucht werden. Steckt eine ernsthafte Krankheit hinter dem Mundgeruch, ist dies in der Regel am Allgemeinbefinden des Vierbeiners zu erkennen.

Die häufigsten Fragen zu Mundgeruch beim Hund

Oftmals lässt sich sporadischer Mundgeruch schlicht und einfach auf Reste des vorher verspeisten Hundefutters zurückführen. Besonders nach dem Genuß von Fisch oder Pansen riecht der Hund anders aus dem Maul, als nach einem Hundefutter mit Huhn oder Rind.

Wichtig ist ganz einfach auf eine hochwertige Ernährung zu achten und damit dem Hund alle Nährstoffe, die er für ein gesundes Leben braucht, zukommen zu lassen. Hochwertiges Hundefutter enthält keinen Zucker, keine künstlich hergestellten Süßstoffe oder Zuckerersatzstoffe. Das ist in der Regel alles, was mit der Endung -ose aufhört z.B.

  • Saccharose (Zucker)
  • synthetische Fructose
  • Glucose aus Kartoffel-, Weizen- oder Maisstärke
  • künstliche hergestellte Maltose
  • Saccharin (E 954)
  • Melasse
  • Aspartam

Fehlen diese Inhaltststoffe kann auch kein bis kaum Karies, Zahnbelag oder Zahnstein entstehen, was oftmals der Auslöser für Mundgeruch ist. Zur weiteren Zahnpflege bieten sich Knochen oder natürliche Kauartikel, auf jeden Fall OHNE Zucker an.

Wenn der Mundgeruch eher aus dem Magenbereich kommt, kann dies auf eine Erkrankung der inneren Organe hinweisen. So kann Mundgeruch beispielsweise von einer Gastritis (Magenschleimhautentzündung), einem Magengeschwür oder einem Magen-Darm Infekt kommen, aber auch auf Nierenkrankheiten, Diabetes oder Lebererkrankungen hinweisen.

Falls der Verdacht auf eine ernsthafte Krankheit vorliegt, sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden.

Eine andere Möglichkeit wäre, dass der Mundgeruch auf ein Magensäure Problem beim Hund hinweist. Um dies in den Griff zu bekommen, sollten die Futterrationen auf mehrere kleinere Mahlzeiten am Tag aufgeteilt werden. Auch eine Futterumstellung auf hochwertiges Hundefutter könnte gegen Mundgeruch aus dem Magen helfen.

Dass der junge Hund beim Zahnwechsel starken Mundgeruch bekommen kann, ist keine Seltenheit. Dieser Mundgeruch entsteht in der Regel dadurch, dass sich das Zahnfleisch an den lockeren, aber noch nicht ausgefallenen Milchzähnen entzündet.

So können Blutungen entstehen, Nahrungsreste und Fäulnisbakterien in den Zwischenräumen hängenbleiben oder der betroffene Zahn faulig riechen. Dieser unangenahme Welpenmundgeruch sollte spätestens nach dem Zahnwechsel wieder verschwunden sein.

Auch Kiefererkrankungen und darunter liegender Eiter könnte eine Ursache des Mundgeruchs sein. Desweiteren spielt natürlich auch die richtige Ernährung eine entscheidene Rolle. Sollte der Mundgeruch aber länger anhalten, empfiehlt sich der Gang zum Tierarzt, um ernsthafte Krankheiten auszuschließen.


Hilfe bei Mundgeruch beim Hund