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Nierenprobleme beim Hund

Nierenprobleme beim Hund - Woran kann es liegen?

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Nierenprobleme beim Hund

Nicht nur wir Menschen können unter diversen Nierenproblemen und Erkrankungen leiden, sondern auch unsere geliebten Haustiere. Die traurige Wahrheit ist leider, dass Nierenprobleme beim Hund und noch öfter bei Katzen, in der heutigen Zeit, immer häufiger auftreten und das nicht nur bei älteren Tieren. Schon Jungtiere können an schweren Nierenerkrankungen leiden. Dabei zählt die Niereninsuffizienz beim Hund zu einer der häufigsten Beschwerden.

Doch woran könnten diese vermehrten Nierenprobleme liegen? Wie kann man Nierenproblemen vorbeugen? Wie eine Nierenerkrankung beim Hund behandeln? Ich versuche mit meinem Artikel ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen!

Nierenprobleme beim Hund erkennen

Im Normalfall werden akute und chronische Nierenerkrankungen beim Hund unterschieden. Doch beide Nierenerkrankungen haben eins gemeinsam: Sie schränken die Nierenfunktion stark ein.

Akutes und chronisches Nierenleiden

Bei akuten Nierenerkrankungen ist der plötzliche Verlust der Nierenfunktion kennzeichnend. Die Verschlechterung tritt schnell und innerhalb weniger Tage auf. Allerdings kann ein akutes Nierenleiden bei rechtzeitiger Behandlung wieder in den Griff bekommen werden.

Ganz im Gegensatz zu chronischen Nierenproblemen, die sich in der Regel langsam über Jahre hinweg entwickeln und zu einer fortschreitenden Abnahme der Nierenentgiftungsfunktion führen. Hier sollte eine lebenslange Nierendiät (leicht verdauliche Kost) für alle betroffenen Hunde Pflicht sein!

Nur so kann einer weiteren Schädigung des Gesundheitszustandes vom Hund entgegen gewirkt werden. Unterschiedliche (Folge-) Erkrankungen können dann noch zusätzlich zu einem dauerhaften Verlust von funktionsfähigem Nierengewebe führen. In den meisten Fällen sind hier beide Nieren betroffen.

Nierenerkrankungen und mögliche Ursache

NierenproblemMögliche Ursachen
Erhöhte Nierenwerte- schlechte Proteinqualität durch falsches Futter
- Funktionsstörung der Niere
- Durchfall / Flüssigkeitsmangel
- Medikamente
Nierensteine- falsche Ernährung und Vitamin-Ergänzungen
- Nieren- und Harnwegsinfektionen
- angeborene Faktoren
Nierenschwäche (Niereninsuffizienz)- Erkrankungen des Immunsystems
- Tumore, Nierensteine, Entzündungen
- nierenschädigende Gifte oder Medikamente
- angeborene Nierenerkrankungen
Nierenentzündung- bestehende Diabetes-Erkrankung
- Infektionskrankheiten wie Hepatitis
- bestimmte Medikamente
- Einlagerungen von Abwehrstoffen des Immunsystems
- Autoimmunerkrankungen
- Krebs
Nierenzysten- Meist erblich bedingt
- Folge von chronischen Nierenerkrankungen
Nierenversagen- Herz-Kreislauferkrankungen
- Blutvergiftung
- extremer Wasser- und Elektrolytverlust
- Folge von Operationen oder Unfällen
verschiedene Ursachen von Nierenerkrankungen beim Hund

verschiedene Ursachen von Nierenerkrankungen beim Hund

Woher kommen Nierenprobleme beim Hund?

Häufig sind chronische Nierenprobleme schon länger vorhanden, ehe die klinischen Beschwerden deutlich werden und entstehen. In den meisten Fällen liegt eine Vorerkrankung vor, die auf lange Sicht zu einer Schädigung der Nieren geführt hat.

Nierenerkrankungen beim Hund Symptome

Häufige Symptome bei bestehenden Nierenproblemen sind Erbrechen, verminderte Fresslust, Abmagern, extremes Trinken und Urinieren, Verdauungsprobleme, mattes Fell und Schleimhautschädigungen.

Nierenerkrankungen feststellen

Niere beim Hund - Innere Organe

Niere beim Hund – Innere Organe

Mit Hilfe einer Urin- und Blutuntersuchung können Nierenerkrankungen beim Hund festgestellt werden. In einzelnen Fällen sind dann noch weitere Maßnahmen wie eine Ultraschalluntersuchung sinnvoll. Doch in der Regel werden diese Untersuchen, gerade bei chronischen Nierenproblemen, viel zu spät durchgeführt und die bereits fortgeschrittene Nierenschädigung festgestellt.

Denn erst wenn ca. 70% der kompletten Nierenfunktion verloren gegangen sind, sammeln sich die Abfallstoffe im Körper und können nicht mehr richtig gefiltert werden. Normalerweise werden diese Abfallstoffe aus dem Blut von den Nieren gefiltert. Bei einem Nierenleiden kann dies nicht mehr asureichend geschehen und der Hund vergiftet sich so zu sagen selber von innen.

Doch wenn dann eine chronische Schädigung der Nieren festgestellt wurde, ist es bereits zu spät. Denn sind die Nieren einmal geschädigt, können sie Ihrer natürlichen Entgiftungsfunktion nicht mehr ordnungsgemäß nachkommen. Die wohl einzige Alternative, um einer weiteren Schädigung vorzubeugen, ist eine spezielle nierengeeignete Schonkost! Auf jeden Fall sollte aus Liebe zum nierenkranken Hund auf die Gabe von Trockenfutter verzichtet werden!

CBD Öl kann ebenfalls zusätzliche Erfolge bringen. Gerade bei chronischen Erkrankungen hat sich die heilende und unterstützende Wirkung von CBD Öl bewährt. Dabei soll es nicht nur gegen Schmerzen beim Hund wirken, sondern auch das komplette Immunsystem stärken.

Studien zum Industriefutter bzw. Trockenfutter

Verschiedene Studien bestätigen, dass Trockenfutter nachweislich zur Austrocknung und zu diversen Nierenproblemen führen kann. Unter der Führung von Dr. Kollath startete in Stockholm eine Studie, die die verheerenden Folgen der Trockenfutterfütterung bestätigen sollte. In dieser Studie wurden Jungtiere ausschließlich mit Trockenfutter gefüttert.

Anfangs schienen sie auch prächtig und gesund aufzuwachsen, doch mit der Reife entstanden sehr schnell degenerative Krankheitssymptome. Außerdem setzte der Alterungsprozess verfrüht ein. Natürlich wurden in dieser Studie im Gegenzug auch Jungtiere mit rohem Fleisch, Organen und weiteren tierischen Bestandteilen ernährt. Doch bei diesen Versuchstieren traten keinerlei dieser Probleme auf.

Auch in Belgien wurde eine ähnliche Studie von Gerard Lippert und Bruno Sapy gemacht. Hier wurden über 500 Haushunde über 5 Jahre (von 1998-2002) lang begleitet und untersucht. Die beiden konnten in ihrer Studie¹ nachweisen, dass Hunde, welche hochwertiges Fleisch, das auch Menschen verzehren könnten, bekamen, deutlich gesünder waren, als Hunde die mit herkömmlichen Industriefutter gefüttert wurden. Desweiteren stellten sie fest, dass die Lebenserwartung der „Industriefutterhunde“ etwa 32 Monate ( fast 3 Jahre!) niedriger lag.

Nierenprobleme beim Hund durch Trockenfutter

Aber zurück zum Thema Nierenprobleme beim Hund. Wie gesagt, ist Trockenfutter bei einem bereits nierenkranken Hund vermutlich Gift. Denn die Gabe von Trockenfutter kann zwangsläufig zur Austrocknung und somit zu weiteren, schwerwiegenderen Nierenproblemen führen. Entgegen vielen Meinungen, kann der Hund die fehlende Flüssigkeit im Trockenfutter nicht durch genügend Trinken ausgleichen.

Im Gegenteil! Trockenfutter entzieht dem Körper noch zusätzlich Flüssigkeit. Wegen diesem Flüssigkeitsmangel fängt der Magen dann an mehr Magensäure zu produzieren und es kommt zur Übersäuerung. Probleme wie Struvit- und Oxalatsteine (Harnsteine) und chronische Nierenerkrankungen sind oftmals die Folge.

Außerdem ist Trockenfutter an sich eine unnatürliche und denaturierte Art der Tierfütterung. Es ist lediglich eine bequeme und praktische Erfindung für uns Menschen. Egal ob Pellets, Kroketten, kalt gepresst oder extrudiertes Hundefutter, mit relativ viel oder wenig Fleisch, Trockenfutter hat mit gesunder Tiernahrung nicht viel zu tun und bietet auch einem (noch) gesunden Hund keinerlei Vorteile!

Vielmehr ist die Gabe von Trockenfutter eher schädlich für Hunde mit Nierenproblemen. Bei einer artgerechten Ernährung erhält der Hund bis zu 80% Feuchtigkeit allein über die Nahrung. Zusätzlich trinkt er noch nach Bedarf Wasser. So ist der Körper optimal mit Feuchtigkeit versorgt. Im Trockenfutter beträgt die maximale Feuchtigkeit² jedoch gerade einmal maximal 14 Prozent! Wie also den restlichen Flüssigkeitsbedarf ausgleichen?

Mein Hund trinkt doch aber sehr viel

Toll, doch das ist bei der Trockenfutterfütterung bei weitem nicht genug! Denn eine Faustregel besagt, dass ein Durchschnittshund mit normalen Energielevel pro Tag etwa 60-100 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen sollte. Bekommt der Hund nun noch Trockenfutter, steigt der Bedarf auf etwa die vierfache Menge an, um einen Wasserentzug im Körper zu verhindern. So müsste ein 15 kg Hund bis zu 6 Liter Wasser täglich trinken! Das ist natürlich völlig utopisch!

Selbsttest: Nehmen Sie eine schöne Brotmahlzeit ein und versuchen Sie anschließend bitte das 4 bis 6-fache noch zusätzlich zu trinken! Das ist körperlich nicht möglich und allein der Versuch löst eher schmerzhafte Magenkrämpfe aus, als sinnvoll zu sein.

Mögliche Folgen der Trockenfutter Fütterung

Bei einer permanenten Unterversorgung mit Feuchtigkeit drohen dem Hund schwere gesundheitliche Folge. Nicht nur besonders die Nieren, sondern auch andere innere Organe nehmen Schaden, Krankheiten und Entzündungen enstehen und/oder breiten sich weiter aus.

Weiterhin besteht Trockenfutter in vielen Fällen aus mind. 60 % Kohlenhydraten und nur minimalen Mengen Protein, welches dann auch meistens nur eine absolut minderwertige Qualität aufweist.

Der größte Teil der hier enthaltenen Proteine stammt in der Regel aus rein pflanzlichen Quellen, was eher an das tägliche Grasen einer Kuh auf einer Weide als an eine artgerechte Hundenahrung erinnert. Ist die Proteinqualität nicht sehr hoch, muss viel davon im Dickdarm verdaut werden. So entstehen giftige Stoffwechselprodukte, die in der Leber entgiftet und durch die Niere ausgeschieden werden müssen.

Auch die große Menge an Getreide und pflanzlichem Eiweiß im Industriemix hat großen Einfluss auf die ständige Zunahme von nieren- und blasenkranker Tiere. Außerdem entwickeln nur mit Pellets gefütterte Hunde in der Regel einen empfindlichen Darm³.

Ernährung für einen nierenkranken Hund

Wie wir bereits erfahren haben, sollte ein Hund mit bestehenden Nierenproblemen auf keinen Fall Trockenfutter erhalten. Die Frage lautet also: Nierenkranker Hund – was füttern?

Die richtige Fütterung von einem nierenerkrankten Hund ist von besonderer Wichtigkeit. Nur eine angepasste Ernährung kann dem Hund über längere Zeit seine Lebensqualität verbessern, Nährstoffverluste ausgleichen und die Ansammlung harnpflichtiger Stoffe reduzieren.

Daher muss das Futter für nierenkranke Hunde leicht verdaulich sein. Chemische Zusätze, Konservierungs-, Lock-, und Aromastoffe, Geschmacksverstärker, Zucker und so weiter haben generell in einem guten und gesundem Hundefutter nichts zu suchen. Doch bei einer Nierendiät sollte noch auf einige weitere Faktoren geachtet werden.

Proteinarme Ernährung beim Hund mit Nierenleiden?

Jahrelang wurde, besonders Hunden mit einer chronischen Niereninsuffizienz, eine extrem proteinarme Kost verordnet. Auch heute noch hält sich hartnäckig das Gerücht, dass eine proteinreiche Ernährung eine Nierenerkrankung sogar herbeiführen oder begünstigen kann. Das ist schlichtweg falsch! Denn es kommt hier immer auf die Herkunft des Proteins (umgangssprachlich Eiweiß) an.

Gerade bei einem Hund, der bereits an Nierenproblemen leidet, ist es besonders wichtig, auf die Gabe von hochwertigem Eiweiß zu achten. Hochwertig ist dabei das, was der Hund auch am besten verdauen kann. Aufgrund seiner Beschaffenheit des Verdauungsapparats kann der Hund eben Fleisch am besten verarbeiten. Die Verdaulichkeit von frischem Fleisch liegt bei 98 Prozent!⁴

Grundsätzlich empfehlen Tierärzte bei einem bestehenden Nierenleiden proteinarmes Futter. Doch unter Umständen kann genau das Gegenteil nötig sein, eine proteinhochdosierte Ernährung. Das ist von Hund zu Hund und der jeweiligen Nierenerkrankung unterschiedlich und lässt sich also so pauschal nicht klären. Bei der Ernährung von nierenkranken Hunden müssen nämlich viele Dinge differenziert betrachtet werden.

Ein vernünftiger Diätplan für chronisch nierenerkrankte Hunde lässt sich nicht mit einer festen mathematischen Formel errechnen. Essentiell wichtig ist, wie bereits erwähnt, dass der betroffene Hund hochwertige Proteine erhält!

Nieren Diätplan für Hunde

Um die Nieren wirklich zu entlasten, werden nicht nur hochwertige Proteine, sondern auch leicht verdauliche benötigt. Spezielles, industriell hergestelltes Nierenfutter ist damit nicht wirklich oft gesegnet. Außerdem schmeckt es vielen Hunden, die eh schon unter Appetitlosigkeit leiden, auch nicht. Hunde wissen zum Glück oftmals noch instinktiv was gut für sie ist!

Daher ist es besser hier auf ein natürliches Hundefutter mit hohem Fleischanteil umzusteigen. Soweit es möglich ist, sollte dem Hund auch mehrmals täglich sein Futter angeboten werden. Weiterhin ist es sinnvoll, den Phosphorgehalt des Hundefutters im Auge zu behalten. Die Phosphoraufnahme sollte laut Meyer/Zentek 60 mg/kg Körpermasse nicht übersteigen.

Phosphor und die Ernährung beim nierenkranken Hund

Wichtig, besonders beim selber kochen oder bei einer Barf Nierendiät ist zu wissen, dass Knochen extreme Phosphorbomben sind. Auch Reis und Hirse enthalten viel Phosphor. Daher sollten diese Dinge vom Fütterungsplan bei nierenkranken Hunden gestrichen werden.

Dahingegen sind Blättermagen und Pansen sehr zu empfehlen, weil sie verhältnismäßig viel Calcium und wenig Phosphor enthalten. Auch fette Fleischsorten und fettreicher Fisch sollten den Speiseplan eines nierenkranken Hundes bereichern.

Weiterhin sollten Sie besonders bei den Leckerlis für nierenkranke Hunde Obacht geben. Am Besten eignen sich hier 100% getrocknete Fleisch-Happen.

¹ – http://www.ukrmb.co.uk/images/LippertSapyFullReport.pdf
² – https://de.wikipedia.org/wiki/Trockenfutter
³ – https://www.welt.de/wissenschaft/article13435563/Deutsche-servieren-Haustieren-den-letzten-Frass.html
⁴ – http://www.vetmeduni.ac.at/hochschulschriften/diplomarbeiten/AC10913906.pdf


Hilfe bei Nierenprobleme beim Hund






Pankreatitis beim Hund

Pankreatitis beim Hund

Pankreatitis beim Hund

Seit einiger Zeit steigt die Anzahl der Hunde, die an Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust oder vermehrten Darmgeräuschen leiden stetig an. Die Tierarztpraxen sind voll und oftmals bleibt der wahre Grund leider ungeklärt. Natürlich kommen viele Ursachen in Betracht. Aber haben Sie schon einmal etwas von einer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) gehört? Diese Krankheit ist bei Hunden immer häufiger anzutreffen.

Was ist eine Pankreatitis beim Hund?

Eine Pankreatitis ist eine Bauchspeicheldrüsenerkrankung. Es werden hier zwei Formen unterschieden. Zum Einen gibt es die Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) und zum anderen die Pankreasinsuffizienz (Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse).

Eine Pankreatitis ist heutzutage nicht mehr selten bei Hunden. Es ist eine sehr ernste Krankheit, die häufig schwere Verläufe zeigt. Dabei kann eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse chronisch, aber auch akut auftreten.

In manchen Fällen kann die Pankreatitis sogar lebensbedrohlich werden. Zudem ist solch eine Bauchspeicheldrüsenentzündung in der Regel für die betroffenen Hunde sehr schmerzhaft.

Achtung: Akute Pankreatitis -> chronische Pankreatitis -> Pankreasinsuffizienz (exokrin-endokrin)

Welche Funktionen hat die Bauchspeicheldrüse?

Bei der Bauchspeicheldrüse handelt es sich um ein lebenswichtiges Organ, welches lebensnotwendige Stoffwechsel- und Verdauungsfunktionen übernimmt. Die Bauchspeicheldrüse sondert dabei wichtige Sekrete, sowohl nach innen (endokrine Sekretion), als auch nach außen (exokrine Sekretion) ab. Unter anderem wird hier Insulin produziert, was für die körpereigene Blutzuckerregulierung verantwortlich ist und über die endokrine Sekretion in die Blutbahn gelangt.

Weiterhin produziert die Bauchspeicheldrüse (=Pankreas) den relevanten Pankreassaft, der von hier aus in den Zwölffingerdarm abgegeben wird. Dieser enthält verschiedene, wichtige Enzyme, die jeweils für einen ganz bestimmten Verdauungsprozess verantwortlich sind.

Hier sind wohl besonders die Lipasen zu erwähnen, die für die Fettspaltung verantwortlich sind, Amylase zur Kohlenhydratverdauung / Zucker spalten und diverse Enzymvorstufen für die Eiweißspaltung.

Denn all diese wichtigen Nahrungsbestandteile werden erst durch die Spaltung für den Organismus verwertbar. Tritt in der Bauchspeicheldrüse also ein Problem auf bzw. sind die erforderlichen Enzyme nicht vorhanden, können die Nahrungsbestandteile nur unzureichend verdaut werden. Trotz ausreichender Nahrungszufuhr magern die betroffenen Hunde also logischerweise immer mehr ab und scheiden die nicht verwertete Nahrung aus. Das äußert sich mitunter am häufigen Stuhlgang.

Ist nun die Bauchspeicheldrüse entzündet, wird diese Karnkheit Pankreatitis genannt. Sie kann dabei, wie bereits erwähnt, akut oder auch chronisch auftreten.

Merke: Die akute Pankreatitis ist eine plötzlich auftretende Entzündung, die etwa 3-14 Tage andauert. Bei der chronischen Pankreatitis hingegen handelt es sich um einen langsamen und schleichenden Krankheitsprozess, der länger als 14 Tage besteht.
Bauchspeicheldrüse beim Hund

Bauchspeicheldrüse beim Hund

Akute Pankreatitis

Die Hauptsymptome einer akuten Pankreatitis sind in der Regel Bauchschmerzen und Erbrechen. Hinzu kommen in einigen Fällen noch Durchfall und Fieber. Das Allgemeinbefinden des Hundes ist sichtlich gestört und in den meisten Fällen kommen Appetit- und Teilnahmslosigkeit hinzu.

Als Auslöser können bestimmte Medikamente in Betracht kommen, aber auch fetthaltige Mahlzeiten sind ein hoher Risikofaktor, um eine akute Pankreatitis auszulösen.

Chronische Pankreatitis

Im Gegensatz dazu stellt die chronische Pankreatitis einen fortlaufenden entzündlichen Prozess der Bauchspeicheldrüse dar. Beim Hund tritt eine chronische Pankreatitis eher seltener auf. Durch die anhaltende Verdauungsstörung sind die Folgen Gewichtsabnahme und stumpfes Fell. In der Regel ist der Auslöser schwer ausfindig zu machen.

Doch aus Erfahrungen wurde festgestellt, dass übergewichtige Hunde eher zur chronischen Pankreatitis neigen, als normalgewichtige Hunde. Weiterhin können Störungen im Hormonhaushalt bzw. im Hormonstoffwechsel das Risiko an chronischer Pankreatitis zu erkranken, verstärken.

Außerdem sind eher ältere Hunde und bestimmte Hunderassen (z.B. Yorkshire Terrier, Briard, Zwergschnauzer oder Sheltie) besonders häufig betroffen.

Ursache einer Pankreatitis beim Hund

Beim Hund bleibt die genaue Ursache, die zu einer Pankreatitis führt, oft unklar. Oft werden Übergewicht in Zusammenhang mit fettreicher Nahrung mit einer Pankreatitis in Verbindung gebracht. Aber auch die Einnahme bestimmter Medikamente und schwere Traumata ( heftige Raufereien, Verkehrsunfälle, chirurgische Eingriffe, Narkose usw.) stehen in dem Verdacht eine Pankreatitis auslösen zu können.

Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung kann aber auch ohne äußere Einwirkungen entstehen, so zum Beispiel durch eine Verstopfung des Ausführungsganges zum Zwölffingerdarm. Hier kommt es dann zum Rückstau vom Pankreassektret im Bindegewebe, welches dann anschwillt und eine akute Entzündung entstehen lässt, das Pankreasödem. Eiter oder Steinchen können hierfür als Auslöser in Betracht kommen.

Ferner kann eine akute Bauchspeichdrüsenentzündung durch Bakterien oder Viren ausgelöst werden. Die Bakterien oder Viren dringen dabei vom Zwölffingerdarmausführungsgang in die Bauchspeicheldrüse ein und eine Entzündung entsteht. Auch Keime können über die Blutbahn in das Drüsengewebe gelangen und eine akut entzündliche Pankreatitis auslösen.

Mögliche Ursachen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung

• Übergewicht
• besonders fettreiche Nahrung
• Medikamente ( z.B. Kortison, Antibiotika, Entzündungshemmer )
• Hormonstörungen ( z.B. Morbus Cushing, Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion)

• Verletzungen der Bauchspeicheldrüse (beispielsweise durch Sturz oder Unfall)
• Infektionen
• Traumata
• Veranlagung bestimmter Rassen

Symptome Bauchspeicheldrüsenentzündung

Meistens geht der chronischen Pankreatitis eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung voraus. Manche Tiere zeigen zunächst kein Symptome. Erst mit fortschreitender Rückbildung der Bauchspeicheldrüse kommt es zur Gewichtsabnahme. In anderen Fällen kommt es bei den Hunden zu akuten Schüben in nicht bestimmbaren Abständen, die sich mit dann Erbrechen und Durchfall oder als schwere akute Pankreatitis äußern.

Da bei einer Pankreatitis viele Stoffwechselvorgänge gestört werden können, sind die Symptome auch dementsprechend vielseitig. Daher ist auch die Diagnose in vielen Fällen sehr schwierig und erfordert oftmals viele einzelne Untersuchungen.

Mögliche Symptome einer Pankreatitis

• Appetitlosigkeit
• Erbrechen
• Durchfall
• allgemeine Schwäche / Apathie
• Dehydratation / viel Durst
• Abdominalschmerz (gespannte Bauchdecke mit Schmerzen im vorderen Bauchraum)

• Fieber
• Herzrhythmusstörungen
• Schock mit Zittern, Atemnot, Ohnmacht, verfärbtem Zahnfleisch (Extremfall)
• Abmagerung
• Verdauungsstörungen
• schwere Blähungen

Diagnose und Behandlung eine Pankreatitis

Die Diagnose einer Pankreatitis ist in vielen Fällen äußerst schwierig, da die Symptome vielseitig sind und auch andere Krankheiten dahinter stecken können. Oft braucht es mehrere einzelne Untersuchungen, um eine Bauchspeicheldrüsenentzündung definitiv festzustellen.

Hierbei spielen Blut- sowie Ultraschalluntersuchungen wohl die wichtigste Rolle, aber auch eine Laparotomie (Bauchhöhleneröffnung) oder Laparoskopie (Bauchhöhlenspiegelung) kann unter Umständen Gewissheit bringen. Weiterhin können einzelne Gewebeproben untersucht werden, um eine eventuelle Pankreatitis feststellen zu können.

Selbstverdauung der Bauchspeicheldrüse

Wenn eine schwere akute Bauchspeicheldrüsenentzündung nicht behandelt wird, kann es zu schwersten Gewebeschäden bis hin zum Tod des Tieres kommen. Denn die Bauchspeicheldrüsensäfte werden nicht mehr ordnungsgemäß weitergeleitet, sondern fangen an das Gewebe zu verdauen.

So werden zwangsläufig Gefäßwände beschädigt und Einblutungen können die Folge sein. Mit der Zeit und forlaufender Zerstörung vom Drüsengewebe kommt die Durchblutung zum Stillstand und die Bauchspeicheldrüse stirbt ab.

So werden Giftstoffe frei, welche wiederum schwerste Herzprobleme auslösen können bis der Hund letzendlich daran stirbt.

Bauchspeicheldrüsenentzündung Behandlung und Heilung

Da es sich bei einer Pankreatitis um eine sehr ernstzunehmende Krankheit handelt, sollte grundsätzlich ein Tierarzt oder Tierheilpraktiker aufgesucht werden.

Bei einem Pankreatits erkrankten Hund sind oftmals die drei wichtigsten Maßnahmen:

1. Flüssigkeitstherapie
2. Schmerzmanagement
3. richtige Fütterung (Diät)

Nach der erfolgreichen Ursachenentfernung kann die akute Pankreatitis ausheilen. Dahingehend stellt die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung einen fortlaufenden Entzündungsprozess dar, welcher nicht rückgängig zu machen ist.

Allerdings können Hunde, die an einer chronischen Pankreatitis leiden, durchaus ein langes und erfülltes Leben haben, wenn einige Dinge beachtet werden. So ist wohl auch hier der wichtigste Punkt, die richtige Ernährung des Hundes!

Hausmittel, Homöopathie und Naturheilkunde

Um einer Bauchspeicheldrüsenentzündung unterstützend oder vorbeugend entgegen zu wirken und bestehende Symptome zu lindern, eignen sich homöopatische Mittel, altbewährte Hausmittel und Kräuter mit antioxidativer und entzündungshemmender Wirkung sowie die Naturheilkunde bestens. Auch die Bioresonanztherapie kann bei einer Pankreatitis große Erfolge bringen.

Pankreatitis-Ernährung beim Hund

Während dem kurzfristigen, aber auch bei dem langfristigen Heilungsprozess einer Bauchspeicheldrüsenentzündung spielt die Ernährung eine entscheidende Rolle.

Was darf der Hund denn bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung essen?

Auf jeden Fall sollte eine konsequente Diät mit fettarmer Nahrung und gut verdaulichen Kohlenhydraten eingehalten werden. Das Hundefutter besteht am besten aus nur einer fettarmen Fleischquelle, um die Bauchspeicheldrüse zu schonen und die Heilung zu beschleunigen. Wir treiben ja auch kein Sport bzw. schonen uns bei einem bestehendem Bänderris.

Auf keinen Fall darf bei einem Hund mit Pankreatitis eine Fehlversorgung aber auch keine Überversorgung mit Spurenelementen, Mengenelementen und Vitaminen vorliegen. Unverträgliches Futter und Futter mit chemischen Zusätzen und Konservierungsstoffen sind natürlich tabu. Außerdem sollte der Hund keinem Streß ausgesetzt werden und viel Ruhe in seinem geregeltem Tagesablauf finden.

Pankreatitis beim Hund welches Fleisch?

Wie gesagt, sollte die Ernährung bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung fettarm sein. Denn je leichter verdaulich das Futter ist, desto weniger muss die Bauchspeicheldrüse und der Magen-Darmtrakt arbeiten. Um den Ernährungsbedarf des Körpers auch zu decken, muss unbedingt auf eine hohe, natürliche Fleischqualität und eine schonende Herstellung des Hundefutters geachtet werden.

Hundefutter aus Schweden bietet hier so einige Vorteile gegenüber deutschem Fleisch!

Bei einer Pankreatitis eignen sich am besten magerer Fisch oder auch Huhn. Aber bitte unbedingt darauf achten, daß es sich wirklich nur um eine Fleischquelle handelt. Liegt der Verdacht nahe, dass die Pankreatitis von einer bestehenden Futterunverträglichkeit herrührt, dann sollte jetzt auf eine eher seltenere Fleischsorte umgestellt werden. Pferdefleisch ist hier wohl die beste Wahl.

Meine Hundefutter Empfehlung bei Pankreatitis: Anifit Gockel´s Duett oder Pferdewurst.

Fütterung bei Pankreatitis

Neben der Frage, was der Hund bei einer Pankreatitis alles fressen darf, ist auch besonders die Häufigkeit der Fütterung ausschlaggebend! Leidet der Hund unter einer Bauchspeicheldrüsenentzündung, sollte er mehrmals täglich mit kleinen Portionen gefüttert werden. Nach Möglichkeit sollte ihm das Futter alle 4 Stunden angeboten werden. So wird die Bauchspeicheldrüse nicht übermäßig belastet und kann sich schnell erholen.

Bauchspeicheldrüsenentzündung und barfen

B.A.R.F. („Bones And Raw Food“ ) ist eine tolle Möglichkeit, den Hund artgerecht zu ernähren. Doch besonders beim Barfen ist es extrem wichtig, es auch richtig zu machen! Der Hund muss alle benötigten Nährstoffe in der richtigen Menge erhalten und in der Regel müssen die Barf Rationen auf jeden Hund individuell abgestimmt werden. Das ist bei einem gesunden Hund schon oftmals sehr schwierig, aber bei einem Hund, der an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung leidet, fast schon eine Lebensaufgabe. Denn eine Über- als auch Unterversorgung kann die Genesung des Hundes drastisch stören.

Es ist daher abzuraten, bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung den Hund zu barfen. Falls doch, muss ein genauer Futterplan strengstens eingehalten werden, sonst kann es zu einer weiteren Verschlimmerung kommen.

Vorbeugung gegen Pankreatitis

Besonders bei Hunden, mit der genetischen Veranlagung zu einer Pankreatitis, sollte ein Leben lang auf sehr fettreiches Hundefutter verzichtet werden. Auch die Gabe von Medikamenten, Wurmkuren, chemischen Zeckenmitteln und/oder Impfungen sollten der Gesundheit zu Liebe sinnvoll abgewogen werden.

Leidet Ihr Hund an Pankreatitis? - Soforthilfe
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eichen-prozessionspinner beim hund

Eichenprozessionsspinner

Eichen-Prozessionspinner beim Hund

Eichenprozessionsspinner – Gefahr für Hund und Mensch

Der Eichenprozessionsspinner ist nicht nur für Hunde und Katzen extrem gefährlich! Auch wir Menschen können verschiedenste Symptome beim Kontakt mit diesen lästigen Biestern bekommen.

Erklärung Prozessionsspinner

Es gibt unterschiedliche Arten von Prozessionsspinnern, welche stets nach den Bäumen benannt sind, in denen sie auch ihr Nest bauen. Am bekanntesten ist hier wohl der Eichenprozessionsspinner, der seine Nester eben in Eichen baut. Weiterhin sind der Kiefernprozessionsspinner und der Pinienprozessionsspinner noch die bekannteren Arten in Deutschland und Europa.

Prozessionsraupen in Deutschland

Schild Achtung Eichenprozessionsspinner

Schild Achtung Eichenprozessionsspinner

Wie bereits erwähnt wurde, ist der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) in Deutschland wohl am häufigsten zu finden. In Folge von Massenvermehrungen sollen mittlerweile alle Bundesländer in ganz Deutschland von dieser gefährlichen Insektenplage betroffen sein.

Zu den am stärksten betroffenen Ländern zählen Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen , Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

Aber auch Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und das Saarland haben seit 2012 ein vermehrtes Vorkommen der Eichenprozessionsspinner gemeldet.

Eichenprozessionsspinner – was ist das?

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling aus der Familie der Zahnspinner. Er ist hauptsächlich im Flachland in eichenreichen Wäldern, bevorzugt an lichten und trockenen Orten zu finden. Aber auch an Einzelbäumen in der Stadt, in Parks usw. kann der Eichenprozessionsspinner und dessen Nest angetroffen werden.

Im Herbst legt der Eichenprozessionsspinner bis zu 200 Eier in Eichen- oder Hainbuchen ab. Etwa Anfang Mai schlüpfen dann die Larven. Es werden dabei von den Raupen fünf bis sechs Entwicklungsstadien bis zur endgültigen Verpuppung durchlaufen.

Nahaufnahme vom Eichenprozessionsspinner

Nahaufnahme vom Eichenprozessionsspinner

Die Eichenprozessionsspinnerraupen sind gesellig und gehen zum Großteil in Gruppen von 20-30 Tieren auf Nahrungssuche. Wenn sich die Raupe bedroht fühlt, kann jede einzelne ihre Neselhaare abschießen, wobei die Reichweite bis zu drei Meter beträgt. Durch ihre Widerhaken bleiben die Haare dann an Haut und Fell des „Feindes“ hängen und verbreiten hier ihr Nesselgift.

Aber auch ohne unmittelbare Gefahr können sich überall in der Nähe diese Haare befinden, da die Raupen bei ihrer Wanderung durch das Gehölz eine große Anzahl ihrer Härchen verlieren. Diese gefährlichen Haare schweben dann in der Luft, haften sich an Bäumen oder liegen im Unterholz.

Hier können sie viele Jahre überdauern. Außerdem können die Haare auch am Fell der Tiere haften bleiben und so weitergeschleppt werden.

Achtung: Die Reaktion auf das Gift der Eichenprozessionsspinner Raupenhaare ist vergleichbar mit der Reaktion auf eine Brennessel. Nur ist das Gift der Prozessionsspinnerraupen viel potenter und die anschließende Reaktion länger andauernder.

Also sind es die Eichenprozessionsspinner Raupen und deren Spiegel- bzw. Brennhaare, welche bei Hautkontakt Auschlag sowie juckende und entzündliche Hautreaktionen auslösen können. Auch ein anaphylaktischer Schock (allergische Extremreaktion) bis hin zum Tod kann als schlimmste Folge nicht ausgeschlossen werden.

Eichenprozessionsspinner was tun?

Eichenprozessionsspinner melden

Eichenprozessionsspinner im Baum erkennen

Eichenprozessionsspinner im Baum erkennen

Nester der Eichenprozessionsspinner sollten umgehend beim zuständigen Gesundheits- oder Grünflächenamt der jeweiligen Stadt oder Gemeinde gemeldet werden.

Im Verdachtsfall der öffentlichen Gefährdung werden dann weitere Schritte geplant, eine Gefährdungsanalyse durchgeführt und die abschließende Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner eingeleitet.

Kontakt zu Eichenprozessionsspinner

Egal ob Mensch oder Tier, wir alle sind von der ständig wachsenden Gefahr der Eichenprozessionsspinner Raupen betroffen. Doch während bei uns Menschen hauptsächlich die verschiedenen Hautsymptome vorwiegen, sind Hunde und Katzen durch ihr Fell geschützer.

Doch dafür kommen sie oftmals mit ihrer Schnauze, über ihre Schleimhäute und Atemwege mit dem gefährlichen Gift der Eichenprozessionsspinner in Kontakt. Dies ist häufig viel schwerwiegender!

Hunde hatte Kontakt mit Eichenprozessionsspinner

Gerade unsere neugierigen Hundefreunde können bei einem Spaziergang schnell in den Kontakt mit den Eichenprozessionsspinnern bzw. deren Nest kommen. Aufgrund der enormen Vermehrung, kann es schnell vorkommen, dass der Hund beim Herumschnüffeln im Wald auf eine oder mehrere Prozessionsspinnerraupen trifft. Im allerschlimmsten Fall hält der vierbeinige Liebling diese Raupe für einen Leckerbissen und verspeist sie genüßlich.

Doch hier ist besondere Vorsicht geboten, denn dann befindet sich der Hund in akuter Lebensgefahr. Denn die rund 600.000 Brennhaare von nur einer Raupe, weisen den gefährlichen Stoff „Thaumetopoein“ auf. Dies ist ein Nesselgift, welches auf Eiweißbasis aufbaut und schlimmste allergische Reaktionen, Atemnot und Schockzustände bei Hund und Mensch hervorrufen kann.

Gelangt dieses Gift also in den Körper kann es hier sehr großen Schaden anrichten und bis hin zum Tod führen. Daher ist schnelles Handeln gefragt, wenn der Hund in Kontakt mit den Raupen bzw. den Haaren der Eichenprozessionsspinner kommt.

Ausschlag/Verätzung beim Hund durch Eichenprozessionsspinner – Bilder

Erste Hilfe bei Eichenprozessionsspinner Kontakt

Zunächst sollte die Schnauze mit lauwarmen Wasser abgespült werden, damit die Raupenhaare so gut es geht weggewaschen werden. Dann sollte der Hund auf jeden Fall sehr gut beobachtet werden. Arnika Globulis oder Creme kann die Heilung unterstützen. Zeigt der Liebling aber erste schwerere Anzeichen oder Symptome, dann empfiehlt sich auf jeden Fall der Gang zum Tierarzt.

In sehr schlimmen Fällen sollte unbedingt sofort ein Tierarzt aufgesucht werden, der die weitere Behandlung mit Medikamenten oder Salben entscheidet. In einigen Fällen ist es durchaus auch nötig, einen Teil der Zunge zu entfernen.

Eichenprozessionsspinner Symptome beim Hund

Mögliche Symptome und erste Anzeichen nach dem Kontakt mit den Raupen bzw. Haaren der Eichenprozessionsspinner können sein:

– ständiges Nase am Boden reiben
– Anschwellen von Zunge und/oder Kopf
– Reizungen an Mund und Nasenschleimhaut
– Entzündungen / Verkrustungen
– lokale Quaddeln
– Raupendermatitis
– Nesselsucht

– starker Juckreiz
ständiger Husten
– Fieber
– Müdigkeit
– Augen- bzw. Bindehautentzündung
– allergische Schocks
– Atemnot

Raupendermatitis durch Eichenprozessionsspinner

Als Raupendermatitis wird eine allergische Hautreaktion, ausgelöst durch den Kontakt mit den Nesselhärchen verschiedener Raupen- und Schmetterlingsarten, bezeichnet. Durch das Gift der Nesselhaare wird eine Immunsystemreaktion ausgelöst und es entsteht die Raupendermatitis. Starker Juckreiz mit insektenstichartigen Hautschwellungen und Quaddelbildung sind die Hauptsymptome.

In einigen Fällen kann die Raupendermatitis auch zu einer akuten Nesselsucht führen. Ganz besonders, wenn das Immunsystem des Hundes bereits geschwächt oder kaum noch vorhanden ist.

Hausmittel gegen Raupendermatitis und Nesselsucht

Kälte ist ein effektives Hausmittel gegen Nesselsucht und Raupendermatitis. Auch Ringelblumentinktur oder Salbe können Wunder wirken. Weiterhin wirken Quarkwickel und Essigeinreibungen kühlend und können den extremen Juckreiz für einige Zeit lindern. Doch Vorsicht! Zuviel kann die Haut auch austrocknen.

Richtige Ernährung für ein starkes Immunsystem

Natürlich schützt ein gesundes und artgerechtes Hundefutter nicht vor der Gefahr mit den gefährlichen Eichenprozessionsspinnern in Kontakt zu kommen. ABER: Es kann eine Menge beeinflussen! Denn zum Einen hat ein täglich gesund ernährter Hund bereits ein starkes Immunsystem und kann somit viele Krankheiten oftmals ganz allein besiegen. Zum Anderen kann das richtige Hundefutter ein geschwächtes Immunsystem wieder aufbauen. Das dies nicht über Nacht funktioniert, sollte jedem klar sein.

Mein Futter Tipp für ein starkes Immunsystem
Ohne Zugabe von chemischen Stoffen, keine Konservierungsstoffe und sehr hohen Fleischanteil (+90%) und viele weitere Vorteile. Unsicher? Schreiben Sie eine E-Mail: info@hundepower.de Meine Empfehlung <- Klick

Bindehautentzündung durch Eichenprozessionsspinner

Wenn die feinen Nesselhaare der Eichenprozessionsspinnerraupen bzw. ihr Gift mit den Augen in Kontakt kommt, kann die Augenschleimhaut gereizt werden, was mitunter eine Bindehautentzündung beim Hund verursacht.

Hausmittel Bindehautentzündung Hund

Auch bei einer Bindehautentzündung kann eine Kühlung der betroffenen Stellen helfen. Weiterhin sollten die Augen öfter mit warmen, abgekochten! Wasser abgewaschen werden. Bitte aber unbedingt auf fusselfreie und saubere Tücher achten. Auch Augentrost (Euphrasia officinalis) Kompressen, Augentropfen oder Globuli haben sich bei einer Bindehautentzündung bewährt.

Halsentzündung, Bronchitis und asthmatische Beschwerden

Durch die Maulschleimhäute und/oder das Einatmen der feinen Eichenprozessionsspinner Haare wird die Hals- und Rachenschleimhaut gereizt. Es kommt dann in der Regel zu Schwellungen und Husten. In seltenen Fällen kann dies auch zu Atemnot, chronischer Bronchitis oder asthmatischen Anfällen führen.

Eichenprozessionsspinner Allergie beim Hund

Eine mögliche Allergie auf die Brennhaare des Eichenprozessionspinners oder die allergische Reaktion des Immunsystems kann ganz individuell und von Hund zu Hund sehr unterschiedlich ausfallen.

Wie kann ich meinen Hund schützen?

Abschließend lässt sich sagen, dass es wohl keinen hundertprozentigen Schutz vor dem Eichenprozessionsspinner Kontakt gibt. In vielen Fällen sind die Folgen zwar sehr unangenehm, aber zum Glück nur von kurzer Dauer. Jedoch ist es von großem Vorteil, über das Aussehen und Vorkommen der Eichenprozessionsspinner Raupen und den typischen Symptomen Bescheid zu wissen. Im Verdachtsfall sollten dann die geeigneten Maßnahmen ergriffen werden. Auch die Stärkung des Immunsystems beim Hund, durch ein gesundes und artgerechtes Futter, sollte oberste Priorität haben!

Faltblatt Eichenprozessionsspinner des Landesministeriums für Umwelt
https://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/Skript_365.pdf

Bioresonanz für Hunde

Bioresonanz für Hunde

Bioresonanz für Hunde

„Wozu nützt eigentlich der Arzt, wenn er Krankheiten nicht balder heilt, als die Natur, oder wenn er sie gar so phantastisch behandelt, dass die Natur genötigt ist, gleichzeitig Arzt und Krankheit zu bekämpfen?“

Rademacher

Bioresonanztherapie Erklärung

Seit über 25 Jahren wird die Bioresonanztherapie bereits in der Humanmedizin eingesetzt. Aber Bioresonanz – was ist das überhaupt? Sicherlich stellen sich viele diese Frage, wenn sie zum ersten Mal von diesem Begriff hören.

Da wir es gewöhnt sind, alles um uns herum begreifen, messen und abwiegen zu müssen, um dann unser Urteil zu fällen, wird es anfangs vielleicht schwer werden, die Funktionsweise der Bioresonanztherapie zu verstehen.

Denn Dinge, die nicht in dieses Schema F (allgemeines Schubladendenken) fallen, sind vielen von uns nur schwer zugänglich! Daher ist es enorm wichtig, auch bei der Bioresonanz, offen für neue und andere Therapieansätze zu sein, anderes als es die herkömmliche Schulmedizin hergibt. Denn hier werden oftmals nur die Symptome behandelt, aber kaum die Ursache richtig bekämpft.

Aber zurück zur Bioresonanztherapie Erklärung! Es ist eine biophysikalische Therapie, also ein Therapieverfahren der Ganzheitsmedizin, das mit patienteneigenen biophysikalischen Schwingungen arbeitet. Mehr dazu hier. http://www.claussen-husum.de/html/bioresonanztherapie.html

Was bedeutet Bioresonanz?

Desweiteren sollte geklärt werden, was der Name Bioresonanz oder auch Bioresonanztherapie eigentlich bedeutet. Der Name wird aus dem griechischen Wort bios = Leben und dem lateinischen
resonare = widerhallen, mitschwingen gebildet. Bioresonanz meint also so viel wie „Lebenswiderhall“ und wie der Name es bereits sagt, bilden sich Resonanzen gegenüber dem Leben.

Der lebende Organismus von Mensch oder Tier dient bei der klassischen Bioresonanz als Frequenzgenerator. Dabei gehört die Bioresonanztherapie, genauso wie beispielsweise die Akkupunktur, die Homöopathie und andere Naturheilverfahren, in den Bereich der Erfahrungsheilkunde.

„Erfahrungsheilkunde ist ein Sammelbegriff für diagnostische und therapeutische Methoden, die durch den unmittelbaren Kontakt mit dem kranken Menschen entstanden sind und für die praktische Ausübung der ärztlichen Heilkunst unentbehrlich wurden. Sie zeichnen sich durch pragmatische, sichere und überragende Therapieerfolge aus und sind beim Geübten risikolos.“

Dr. Franz Vida

Bioresonanz nach Paul Schmidt

Am bekanntesten ist wohl die Bioresonanztherapie nach Paul Schmidt. Paul Schmidt war ein Ingenieur und Visionär! Bereits 1976 entwickelte er ein Bioresonanzverfahren, was schließlich auch nach ihm benannt wurde. Von vornherein war sein Ansatz ursachenorientiert geprägt! International und national wenden heute Tausende Therapeuten die Bioresonanz nach Paul Schmidt an. Die Zahl der Anwender, allein in Deutschland, liegt mittlweile bei über 5.500!

Seine Kernaussage lautet:

„Eine Therapie hat nur dann Nachhaltigkeit, wenn ursächlich einwirkende Störfelder beseitigt werden.“

Wirksamkeitsstudie zur Bioresonanz nach Paul Schmidt

Mittlerweile ist bekannt, dass fast jede Krankheit mit disharmonischen Schwingungen einher geht. Demnach kann die Bioresonanztherapie also bei fast jeder Krankheit entweder ausschließlich oder zumindest therapiebegleitend eingesetzt werden. Hier als PDF.

Was ist mit Bioresonanz behandelbar?

Mit der Bioresonanz sind Krankheiten der Haut, der Verdauungsorgane, der Atemwege und des Nervensystems sehr gut und mit sichtbaren Erfolgen behandelbar. Dabei wirkt die Bioresonanztherapie nicht nur bei uns Menschen, sondern wird vermehrt auch immer mehr im Tierbereich eingesetzt. Auch hier mit großem und vor allem lang anhaltendem Erfolg!

Folgende Krankheiten können gut mit der Bioresonanztherapie behandelt werden:

Hauterkrankungen
Nesselsucht, Neurodermitis, Ekeme, Aphthen, Schuppenflechte, Akne, Haarausfall und Schuppen, Herpes-Infektionen wie Gürtelrose oder Lippen-Herpes

Verdauungserkrankungen
Reizdarm, Dickdarmentzündungen, Entzündungen des Darm mit Vernarbungen (Morbus Crohn), Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Magengeschwüre, Intoleranzen (Laktose-, Fruktose und Glutenunverträglichkeit bzw. Zöliakie), Nahrungs- bzw. Futtermittelallergien

Atemwegserkrankungen
chronische Bronchitis, Asthma, Stirnhöhlenentzündung, Atemwegsinfekte, Heuschnupfen

Nervensystemerkrankungen
Nervenschmerzen, Ohrgeräusche (Tinnitus), Migräne, Kopf-und Rückenschmerzen

Hinweis: Eine Blutanalyse stellt immer nur eine „Momentaufnahme“ dar. Aus diesem Grund können auch die Blutwerte massiv von den Bioresonanzwerten abweichen.

Bioresonanztherapie bei Tieren

Bereits seit mehr als 10 Jahren wird die Bioresonanz auch im Veterinärbereich eingesetzt. Hier wird die Diagnose und die Therapie beim Tier aus energetischer Sicht vereint. So ist das Hauptziel, den Körper von negativen, krankheitserregenden Einflüssen zu befreien, um am Ende die körpereigenen Regulationskräfte wieder herzustellen. Bei der Bioresonanz handelt es sich um eine schmerzfreie Therapie ohne Nebenwirkungen für das Tier.

Durch langanhaltende Belastungen wie Pilze, Bakterien, Viren und Umweltgifte werden die Selbstheilungskräfte unserer Tiere immer mehr überfordert. Dadurch werden sie krank! Zusätzlich beeinträchtigen die stetig steigende Zahl an Futtermittelunverträglichkeiten und Allergien sehr stark das Allgemeinbefinden des Tieres. Greifen Sie darum beispielsweise auf schwedisches Hundefutter zurück.

Auch ständige Impfungen, unnötige Wurmkuren, Medikamente und Co. beeinflussen die Gesundheit unserer geliebten Tiere extrem. Mit einer Bioresonanztherapie können diese Belastungen sanft ausgeleitet und daraus resultierende Symptome im besten Fall sogar geheilt werden.

Bioresonanz Hund Ablauf

Am Beispiel eines Hundes, möchte ich gern den Ablauf und die Anwendung der Bioresonanztherapie erklären. Zunächst müssen wir uns den Hund als eigenständiges Energiefeld vorstellen. Von diesem Energiefeld werden bioenergetische Schwingungen abgegeben, aber auch aufgenommen.

Die Bioresonanz arbeitet mit diesen Schwingungen sowie den erforderlichen Substanzen (beispielsweise bei einer Futterunverträglichkeit). So nutzt sie die enthaltenen Informationen, um körpereigene biochemische Prozesse zu aktivieren. Die wiederum stimulieren die körpereigene Entgiftung und lösen dann den Selbstheilungsprozess aus. Das hierfür benötigte Bioresonanzgerät nimmt also die Schwingungen des Körpers und der Substanzen mit Hilfe von Elektroden auf, modifiziert sie, dank speziell entwickelter Programme, und gibt sie an den Hund zurück.

Bioresonanz Haaranalyse beim Hund

Wie funktioniert denn nun so ein Bioresonanztest für Hunde? Hierbei handelt es sich um einen Informationstest, wobei Haare, Fell, Haut, Blut, Speichel oder Urin die Informationsträger sein können. In der Regel wird der Bioresonanztest beim Hund per Haaranalyse gemacht. Natürlich können auch Katzen, Pferde und andere Tiere per Bioresonanz Haaranalyse getestet werden.
Diese Haaranalyse basiert letztendlich auf den Schwingungen der jeweiligen Zelle. Wenn Mangelerscheinungen, Belastungen oder Krankheiten vorliegen, ändert sich das Schwingungsmuster.

Warum Bioresonanztest machen?

Meistens haben die Hunde ernsthafte Beschwerden wie beispielsweise Juckreiz, chronischen Husten, Durchfall oder Exkzeme. Mit den herkömmlichen Untersuchungsmethoden und auch beim Bluttest wurde oftmals nichts gravierendes festgestellt. Trotzdem sind die Symptome vorhanden.

Außerdem verändert sich das Blut erst relativ spät, da es der Körper, als wichtiges System, bis zum Schluß schonen möchte. Daher sucht er zunächst nach einem „Auslassventil“ wie über die Haut, die Leber, den Darm welche zu den Entgiftungsorganen beim Hund gehören.

Die Zellinformationen und Schwingungen sind jedoch schon jetzt messbar. Daher ermöglicht die Bioresonanz bzw. die Haaranalyse schon frühzeitig bestehende Krankheiten und belastete Organe auswindig zu machen, um sie dann auch gezielt in ihrer Heilung zu unterstützen. So können zum Beispiel auch Schwermetall -und Impfbelastungen, Vergiftungen, Hormonmangel, Lahmheiten, Lähmungen, chronische Darmentzündungen und Arthrose mit Hilfe der Bioresonanz festgestellt werden.

Bioresonanz und richtige Ernährung

Natürlich ist auch die Bioresonanztherapie kein Allheilmittel! Es gibt durchaus Fälle, bei denen die Selbstheilungskräfte nicht mehr aktiviert werden oder können. Hinzu kommen genetisch veranlagte hormonelle Dysfunktionen oder fehlende Enzyme, welche mit der Bioresonanztherapie nicht ersetzt werden können. Daher ist, wie immer, die richtige Ernährung enorm wichtig, damit das Tier alle benötigten Nährstoffe, Vitamine, Spurenelemente, Enzyme usw. erhält. So entstehen oftmals viele Erkrankungen erst garnicht.

Bioresonanz Hund Erfahrungen

Auch wenn bei der Bioresonanz nicht alles medizinisch nachvollzieh- und messbar ist, so belegen doch einschlägige Erfahrungen, gerade bei Pferden, Hunden und Katzen, den Erfolg dieser Therapie. Denn Tiere verspüren keinen Placeboeffekt!

So konnten bereits ernsthafte Erkrankungen mit Hilfe der Bioresonanztherapie erkannt und behandelt werden. Hierzu zählen auch Erkrankungen auf psychischer Ebene (z.B. Aggressivität, Verhaltensstörungen, Haarausfall, Juckreiz, Geschwulstbildung usw.)

Auch eine Kastration, ein Schockerlebnis, Unterdrückung, zu strenge Erziehung, Über- oder Unterforderung, Futterallergien uvm. können schwerwiegende Krankheiten beim Hund auslösen. All das lässt sich mit Hilfe einer Bioresonanz Haaranalyse feststellen.

Heilpraktiker Bioresonanztherapie Erfahrungen

Viele Heilpraktiker berichten von einer großen Erleichterungen bei der Behandlung von Symptomen. Besonders Symptome, deren Ursache eine Impfreaktion war, konnten oftmals nur mit einer Bioresonanz Haaranalyse festgestellt werden.

Eine gezielte Ausleitung macht die Tiere hier in der Regel beschwerdefrei. Folgende Beschwerden durch Impfungen wurden bereits dank einer einzigen Haaranalyse festgestellt: Hundeallergie, Ekzeme, Nachtaktivität, Zittern, Fieberschübe, Atemnot, Fibrosarkome, ständiges starkes Hecheln oder auch Futterverweigerungen ohne Grund.

Reaktionen nach Bioresonanz

Nach einer Bioresonanztherapie kann es , ähnlich wie bei der Homöopathie, zu einer so genannten Erstverschlimmerung kommen. Doch diese Verschlechterung nach der Bioresonanz ist meistens nur von kurzer Dauer. Außerdem sollte dies als gutes Zeichen gesehen werden, denn es zeigt, dass der Körper positiv auf die Behandlung reagiert. Die Entgiftung und anschließende Ausleitung beginnt.Wichtig ist aber auf jeden Fall auf eine reichliche Flüssigkeitszufuhr zu achten

Wer macht die Bioresonanztherapie beim Hund?

In der Regel bieten viele Tier Heilpraktiker die Bioresonanz an. Mit Sicherheit wird sich jemand finden, der die Bioresonanztherapie und einen entsprechenden Diagnose Test in der Nähe anbietet. Mittlerweile kann eine Bioresonanz Haaranalyse beim Hund, Pferd oder Katze auch online gemacht werden.

Dazu müssen lediglich ein paar Haare zu dem jeweiligen Arzt oder Heilpraktiker geschickt werden. Dieser analysiert sie dann und gibt Ihnen dann das Ergebnis bekannt. Die Kosten einer Bioresonanztherapie und Behandlung variieren von Fall zu Fall und sind sicherlich in Berlin anders als in München.

Ablauf eine Haaranalyse beim Hund

Bevor Sie eine hochwertige Haaranalyse bekommen

Haaran

Bioresonanzanalyse beim Hund – Angebot für Fellanalyse

Wir arbeiten mit Tierheilpraktikerin Gisela Behrendt zusammen. Frau Behrendt hat eine langjährige Erfahrung (seit 2004) bei der Fellanalyse. Nutzen Sie dafür das Kontaktformular.



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Erbrechen beim Hund

Erbrechen beim Hund

Erbrechen beim Hund

Erbrechen beim Hund

Grundsätzlich ist Erbrechen beim Hund eine körpereigene Reaktion, wobei dieser versucht sich von Fremdkörpern, Toxinen oder Parasiten zu befreien. Auch wenn es oftmals schlimmer aussieht, als es tatsächlich ist, muss der geliebte Vierbeiner nicht zwangsläufig krank sein.

Vielmehr stellt das gelegentliche Erbrechen oft auch eine Art Reinigungsfunktion dar, die von manchen Hunden sogar absichtlich herbeigeführt wird. Das Fressen von viel Gras wäre ein gutes Beispiel hierfür. Auch das Kauen von zuviel Holz kann einen Brechreiz beim Hund hervorrufen.

Weiterhin kann zu gieriges und schnelles Fressen ein Auslöser zum Erbrechen beim Hund sein. Gerade wenn das Leckerli oder Teile des geliebten Knochens unzerkaut heruntergeschluckt werden, kann das mit anschließendem Erbrechen enden.

Auch andere verschluckte Fremdkörper, wie zum Beispiel kleine Spielzeugteile, Socken, Stücke von der Inneneinrichtung usw. können dazu führen, dass der Hund sich erbricht oder versucht zu erbrechen.

Brechreiz beim Hund

Weiterhin können ein Magen-Darm Infekt, eine Futterumstellung, Stress, Medikamente oder auch eine Magenübersäurerung das Erbrechen beim Hund auslösen. Doch solange der Brechreiz nur von kurzer Dauer ist und nicht chronisch vorkommt, braucht man sich als Hundebesitzer noch nicht verrückt machen.

Jedoch sollte der Hund und sein Verhalten stets aufmerksam beobachtet werden, um Hinweise auf einen eventuell gesundheitsbedrohlichen Zustand zu erhalten. Erbricht der Hund mehrmals hintereinander, braun oder sogar Blut und hat noch Durchfall, keinen Appetit und/oder ist apathisch, dann sollte auf jeden Fall ein Tierarzt aufgesucht werden.

Erbrechen und mögliche Ursachen

Akutes und spontanes ErbrechenChronisches Erbrechen
Verschlucken von Fremdkörper/nMagengeschwüre
Psychische Ursachen (z.B. Stress, Trauer, Alleinsein)Infektionen ( Giardien, Würmer )
Hormone (z.B. Kastration, Läufigkeit)Erkrankungen vom Herz
Zu schnelles Fresen / SchlingenBauschpeicheldrüsenentzündung
FutterwechselTumore z.B. Krebs
Futterunverträglichkeit / verdorbenes FutterNierenerkrankungen
Sonnenstich / große HitzeMagenschleimhautentzündung
VergiftungStaupe
Übersäuerung vom Magen ( meist morgens )Diabetes Mellitus (Diabetes oder Zuckerkrankheit)
ÜberanstrengungLeishmaniose ( Infektionskrankheit)
ReisekrankheitParvovirose ( Viruserkrankung)
Nebenwirkungen von Medikamenten / ImpfungenLeptospirose ( ansteckende Infektionskrankheit)
Magen-Darm Infekt
Magendrehung ( besonders große Rassen )
Ursachen - Erbrechen beim Hund

Ursachen – Erbrechen beim Hund

Hund erbricht weißen Schaum oder Schleim

Hund erbricht weißen Schaum

Hund erbricht weißen Schaum

Der Hund würgt weißen Schleim, spuckt durchsichtigen Schleim oder erbricht Schaum und hat Durchfall? Dann kann es sein, dass die Fellnase einen Fremdkörper verschluckt hat und ihn auf diese Weise loswerden will. Ist der Magen bereits leer, doch der Fremdkörper befindet sich noch darin, dann spuckt der Hund meist nur Schleim und Schaum.

Auch wenn sich der Fremdkörper bereits im Darm befindet, kann er diesen verstopfen/verschließen. Der Darm kann dann nicht mehr richtig funktionieren bzw. es kann im schlimmsten Fall zu einem Darmverschluß kommen.

Bei solch einem Verdacht sollte auf jeden Fall ein Tierarztbesuch erfolgen und hier sicherheitshalber auf ein Ultraschall bestanden werden. Das ist nicht nur gesundheitsbewußter als Röntgen, sondern hier können auch Holz-, Glas- oder Kunststoffteile gesehen werden, was beim Röntgen kaum bis garnicht möglich ist.

Magenübersäuerung, Erkältung oder Gastritis

Natürlich kommen immer auch noch andere Ursachen in Betracht, wenn der Hund Schaum erbricht. Es kann sich auch einfach um eine Erkältung, leichte Gastritis oder Magenübersäuerung handeln. Wenn das Erbrechen nur am Morgen vor der Fütterung vorkommt, dann ist letzteres häufig der Grund. Die Ursache ist in der Regel ein zu leerer Magen, der dann übersäuert.

Folge ist bei einigen Hunden das Erbrechen von weißem bis durchsichtigen Schleim, der aber auch durchaus grün bis gelb aussehen kann. Eine effektive Maßnahme gegen diesen Brechreiz ist die Gabe von einem gesunden Leckerli oder auch eine zuckerfreie Reiswaffel vor dem Zubettgehen.

Bitte keinen Zwieback, Leberwurstbrot oder sonstiges füttern, da hier Zucker und Gluten enthalten ist, was dem, schon empfindlichen Hund, letztendlich mehr schadet als nützt.

Hund erbricht gelben Schleim

Der Hund erbricht Galle bzw. gelben Schleim und frisst nicht mehr? Vielleicht spuckt er auch Blut und ist sehr apathisch? Das können alles Anzeichen für eine Vergiftung sein.

Pflanzenschutzmittel, Hornspäne (oft mit Rizin versetzt), Dünger (gerade auf Feldern), aber auch Rattengift oder andere Giftköder, sowie Schokolade können eine Vergiftung beim Hund hervorrufen. Hier heißt es dann oftmals schnell zu handeln, sonst kann es mitunter zu spät sein.

Hund Vergiftung – was tun?

Aufgrund der Vielfalt und Wirkungsweise der verschiedenen Giftstoffe, ist das Thema Vergiftung beim Hund sehr umfangreich! So wirken manche Giftstoffe erst zeitversetzt und zerstören schleichend die inneren Organe, andere Gifte hingegen wirken recht schnell. Auf jeden Fall sollte bei dem Verdacht einer Vergiftung sofort der Tierarzt aufgesucht werden, der dann die entsprechenden Maßnahmen einleitet.

Hund erbricht gelbe Flüssigkeit

Natürlich muß es nicht immer gleich eine Vergiftung sein, wenn der Hund gelben Schleim erbricht. Es kann sich auch durchaus um eine Magenschleimhautentzündung oder andere Verdauungsbeschwerden handeln. Der Gang zum Tierarzt bringt hier Sicherheit.

Hund erbricht Blut

Gerade wenn der Hund Blut erbricht, kann das auf eine ernsthafte Krankheit hindeuten. Allerdings gibt es auch hier noch kleine, aber feine Unterschiede.

Hund erbricht helles Blut

Erbricht der Hund helles Blut, dann kommt dies in der Regel nicht aus dem Magen. Eher deutet es auf eine Blutung im oberen Verdauungstrakt oder im Rachenbereich hin, meistens ausgelöst durch eine Fremdkörperverletzung, beispielsweise nach Stöckchen Spielen. Aber auch Zahnfleischprobleme, Schleimhautreizungen durch vorheriges Erbrechen, das Platzen eines Magengeschwürs oder von Blutgefäßen in der Speiseröhre können für das Erbrechen von hellem Blut in Frage kommen.

Hund erbricht dunkles Blut

Erbricht der Hund dunkles Blut, dann könnten schwere Krankheiten dahinter stecken. So könnte der Hund durchaus an Nierenerkrankungen oder auch Tumoren leiden.

Hund erbricht rote Punkte

Der Hund erbricht eher rote Punkte? Das kann ein Anzeichen für eine Rattengiftvergiftung sein. Aber auch bei einer Vergiftung mit bestimmten Medikamenten kommt es zu punktartigen Blutungen in der Schleimhaut, die wie gesprenkelt aussehen.

Hund erbricht Wasser

Der Hund erbricht sogar Wasser und frisst nicht? Das kann beispielsweise bei einem Magen-Darm Infekt durchaus vorkommen. Sollte dieser Zustand aber länger anhalten, dann unbedingt darauf achten, dass der Hund nicht austrocknet. Auch folgeschwere Nierenschäden können entstehen, wenn der Hund ständig viel Wasser erbricht.

Erbrechen beim Hund Hausmittel und Homöopathie

Ist das Erbrechen beim Hund nur von kurzer Dauer oder tritt es nur einmalig auf, kann von einer harmlosen Ursache ausgegangen werden. In leichten Fällen von Brechreiz können schon natürliche Hausmittel oder auch die Homöopathie helfen und Abhilfe schaffen. Auch zur Unterstützung und/oder Vorbeugung sind diese natürlichen Mittel ideal.

Bewährte Hausmittel bei Erbrechen

– Schonkost
Heilerde
– Kohletabletten / Aktivkohle für Hunde
– Elektrolyte
– Fenchel- oder Kamillentee
– Morosche Möhrensuppe

Rezept Morosche Möhrensuppe

Homöopathische Mittel gegen Erbrechen

Die Gabe von Schüssler Salzen und Globuli haben sich bei Erbrechen beim Hund bereits seit längerem bewährt. Da natürlich auch beim Erbrechen verschiedene Arten auftreten, ist es wichtig auch das passende homöopatschische Mittel dagegen zu verabreichen. Im Normalfall wird Hunden bei Globulis die Potenz D6 verabreicht. Jedoch kann dies von Fall zu Fall unterschiedliche sein und stellt lediglich einen Richtwert dar. Bei Schüssler Salzen handelt es sich in der Regel um Tabletten, die am besten in Wasser aufgelöst werden, um sie dem Hund anschließend mit einer nadellosen Spritze zu verabreichen. Einige Hunde trinken auch gerne Wasser mit den aufgelösten Schüssler Salzen. Auch ein Untermischen der aufgeweichten Tabletten unters Futter ist möglich.

Wer sich nicht sicher ist oder einen ganz speziellen Fall zuhause hat, sollte unbedingt vorab einen darauf geschulten Homöopath für Tiere oder Tierheilpraktiker konsultieren.

Bewährte homöopathische Globulis bei Erbrechen, die in der Regel gut helfen sind beispielsweise folgende:

  • Pulsatilla – wenn Der Hund lange nach dem Essen erbricht
  • Bryonia – Erbrechen im Zusammenhang mit strakem Durst
  • Eecale Cornutum – bei Erbrechen mit anschließendem großen Hunger
  • Kreosotum – unverdautes Futter wird vom Hund erbrochen
  • Nux vomica – bei Erbrechen innerhalb von 1-2 Stunden nach dem Fressen
  • Arsenicum album – gut bei Erbrechen durch verdorbenem Futter oder Vergiftungen
  • Calcium carbonicum – gut geeignet als allgemeines Konstitutionsmittel bei Erbrechen

Mögliche Schüssler Salze bei Erbrechen:

  • Schüssler Salz Nr. 3 – Ferrum Phosphoricum (Eisenphosphat)
  • Schüssler Salz Nr. 5 – Kalium Phosphoricum (Kaliumphosphat)
  • Schüssler Salz Nr. 8 – Natrium Chloratum (Natriumchlorid/Kochsalz)
  • Schüssler Salz Nr. 10 – Natrium Sulfuricum (Natriumsulfat/Glaubersalz)
  • Schüssler Salz Nr. 14 – Kalium Bromatum (Kaliumbromid)

Hund erbricht Futter

Erbricht der Hund nach dem Fressen oder erbricht er das Fressen unverdaut aus, dann hat er vielleicht etwas aufgenommen, was ihm nicht gut bekommt oder sogar gefährlich für ihn sein könnte. Darum ist es um so besser, das es der Hund instinktiv durch Erbrechen wieder los wird.

Mögliche unverträgliche bzw. gefährliche Futtermittel:

• Rosinen, Weintrauben
• verdorbenes, schimmliges Essen (z.B. Aus dem Müll)
• unsauberes Trinkwasser
• einige Nußsorten

• Milch bzw. Milchprodukte mit Milchzucker (Laktose)
• Schokolade (in großen Mengen sogar giftig)
• gekochte Knochen / Fischgräten
• Pilze
• Kaffee

Erbricht der Hund aber öfter nach dem Fressen oder auch mehrmals hintereinander über einen längeren Zeitraum, dann kann auch eine Futtermittelunverträglichkeit bzw. Allergie oder Intoleranz vorliegen. Zur Diagnose einer tatsächlichen Futtermittelallergie ist ein Bluttest leider nicht aussagekräftig. Am Besten ist hier eine Ausschlußdiät geeignet mit nur einer Fleischquelle.

Erbrechen beim Hund was füttern?

Erbrechen beim Autofahren

Der Hund speichelt und erbricht beim Autofahren? Keine Sorge, das geht vielen Vierbeinern so! Über 16% aller Hunde haben dieses Problem und Erbrechen beim Autofahren, im Flugzeug, in der Bahn oder auf dem Schiff. Die so genannte Reisekrankheit tritt in vielen Fällen bereits im Welpenalter auf und kann durch Stress oder eine Innenohrstimulation ausgelöst werden. Neben dem Erbrechen können Unruhe, Speicheln, Angst und Übelkeit weitere Reisekrankheit Hund Symptome sein.
Homöopathie
Ein wirksames Mittel gegen Übelkeit beim Autofahren für Hunde können homöopathische Globuli sein. Besonders hat sich bei Reiseübelkeit oder Reisekrankheit Nux Vomica oder Cocculus für Hunde in den gängigen Potenzen D6 oder D12 bewährt.

Mythen über Hunde

Mythen über Hunde

Mythen über Hunde

Mythen über Hunde gibt es viele, sei es zum Thema Ernährung, Hundeerziehung oder sonstigen Hundefragen. Einige Geschichten sind bereits seit Jahren überliefert und werden einfach so, ohne nachzufragen bzw. nachzudenken, weitergegeben.

Andere Hunde Mythen sind neu enstanden. Als sehr gutes Beispiel dienen hier wohl die Mythen rund ums Barfen. Aber spätestens wenn man sich als Hundebesitzer/in mit dem Thema Hund und seine Ernährung richtig und intensiv beschäftigt, wird vielen klar, dass es sich bei dem Großteil der Mythen über Hunde schlichtweg um Märchen handelt. Oftmals wurden sie sogar von der Industrie und Werbemittelbranche ganz gezielt so in Umlauf gebracht, damit letztendlich der Profit noch mehr steigt.

Zugunsten unserer geliebten Vierbeiner möchte ich in diesem Artikel mit so einigen Mythen rund um den Hund aufräumen. Denn Sie als liebende/r Hundehalter/in haben es verdient, die ganze Wahrheit zu erfahren!

Mythen der Hundefütterung

Besonders, wenn es um das Thema Fütterung der Hunde geht, sind zahlreiche Mythen im Umlauf. Egal ob es sich um Trockenfutter, Nassfutter, B.A.R.F. oder selbst zubereitete Portionen handelt. Die Mythen betreffen jede Art der Fütterung gleichermaßen. Doch im Grunde handelt es sich in den meisten Fällen lediglich um Thesen, die zudem noch kaum bis garnicht belegt sind. Trotzdem haben sie sich schnell verbreitet und halten sich hartnäckig in den Köpfen der Menschen.

Einen großen Anteil daran haben sicherlich die großen Futtermittelindustrien und die Werbung. So soll z.B. rohes Fleisch agressiv machen, Trockenfutter gegen Zahnstein helfen oder spezielles Diätfutter bei Übergewicht helfen. Diese und noch mehr Aussagen sind sicherlich jedem schon einmal zu Ohren gekommen.

Aber es geht noch weiter! Denn es kursieren überdies noch jede Menge Unwahrheiten und Lügen, gerade in Bezug auf das Barfen und Nassfutter, unter den Hundebesitzern herum. Viele davon enstehen einfach aus Unwissenheit, andere wurden gezielt so verbreitet.

Um die Ernährung des Hundes richtig zu verstehen, sollte man sich aber zuerst einmal damit beschäftigen. Außerdem sollte man sich die richtigen Gedanken zum Thema Hundernährung machen. Gerade bei der heutigen Anzahl an „Billigfutter-Angeboten“ und der enormen Werbeflut.

Mein Bitte an SIE

Stellen wir uns mal bitte folgendes Szenario vor: Ihr Hund ist auf sich selber gestellt und muss in der „BÖSEN“ freien Natur überleben. Der Hunger ist groß! Kein Herrchen oder Frauchen in Sicht, nur seine reinen Tier- und Überlebensinstinkte. Was würde dieser Hund wohl nur so allein tun?

1. Er würde erstmal ein paar Zutaten suchen und sich Trockenfutter Brocken backen?
2. Er würde sich ein paar Kartoffeln ausbuddeln oder etwas Getreide futtern.
3. Er würde ein Tier jagen und es mit Genuss vertilgen.

Nun stellen Sie sich bitte selber noch folgende Fragen:

– gäbe es Punkt 18 Uhr genau 400 g totes Beutetier?
– gäbe es spezielle Beutetiere nur für ältere Hunde (Senioren) oder nur für Welpen?
– gäbe es bereits zerlegte Beutetiere für Hunde mit Zahnproblemen?
– gäbe es Beutetiere mit extra zugesetzten Vitaminen, Mineralstoffen ect.?

Lassen Sie sich die Antworten bitte mal in Ruhe durch den Kopf gehen…

Wir Menschen sehen viele Dinge in Bezug auf unsere Hunde oft einfach zu dramatisch!

Was fressen Hunde?

Hunde sind keine reinen Fleischfresser, sondern zählen zu den Aasfressern. Also am liebsten mögen sie ihr Fressen so richtig stinkig und verbuddeln darum auch gerne Knochen und Co.
Sogar ihr nähester Verwandte, der Wolf, frisst den Darm-und Bauchinhalt seiner Beutetiere. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass der Hund zu einem Allesfresser¹ mutiert ist.

Natürlich muss auch der Organismus des Hundes mit Nährstoffen versorgt werden, um seine lebensnotwendigen Stoffwechselfunktionen gewährleisten zu können. Aber bitte mit den richtigen! Denn aufgrund einer falschen Ernährung können schnell Probleme und/oder Krankheiten entstehen. Daher ist es um so wichtiger auf die artgerechte Ernährung vom Hund zu achten.

Merke: Eine Katze ist, im Gegensatz zum Hund, ein reiner Carnivore (Fleischfresser). Mindestens 98 % des Katzenfutters muss aus Fleisch bestehen, da Katzen keine Stärke spalten können. Übrigens können das auch Welpen (Anm. d. R. Ernährung für Welpen) noch nicht und auch einige erwachsene Hunde haben so ihre Probleme mit der Stärke, wie sie zum Beispiel sehr hoch in Kartoffeln vorkommt. Hier ein sehr schöner Artikel dazu².

Nachfolgend sind nun die häufigsten Mythen zur Ernährung unserer Hunde aufgeführt und was tatsächlich dahinter steckt.

Gerüchte rund um die Hundernährung

Hunde Mythos Nummer 1

Es ist artgerecht und wichtig, seinen Hund einen Tag in der Woche fasten zu lassen!

Na klar und Oma auch gleich noch dazu 😉 Für das eintägige Fasten gibt es keinen sinnvollen Grund, außer eventuell bei einem Magen-Darm Infekt. Ein Tag Fasten reinigt weder den Darm, noch ist die Aussage, dass „Wölfe auch nicht jeden Tag fressen“ auf unseren Haushund zutreffend.

Zum Einen vertilgen Hunde nicht mit einmal 15 kg bei einer Mahlzeit und zum Anderen haben sich unsere Lieblinge im Laufe der Evolution an eine regelmäßige Fütterung gewöhnt. Unregelmäßigkeiten verursachen lediglich Stress beim Hund.

Egal welcher Profi das regelmäßige Hungern vorschlägt, machen Sie es Ihrem Hund zuliebe nicht. Hunde sind keine Wölfe, sie stammen lediglich von ihnen ab.

Hunde Mythos Nummer 2

Trockenfutter beugt Zahnstein vor!

Glauben Sie das wirklich? Kein Wunder, hat doch die Werbe- und die Futtermittelindustrie alles Mögliche dafür getan, uns Menschen diesen Mythos zu verkaufen! Fakt ist, dass Trockenfutter einfach eine bequeme Erfindung von den Menschen ist und in der Natur so nicht vorkommt!

Aus welchem Grund soll eigentlich Trockenfutter gegen Zahnstein beim Hund helfen? Wirken denn Kekse oder Chips bei uns Menschen gegen Zahnprobleme?

Haben Sie schon einmal einen Wolf oder eine Wildkatze mit Zahnstein gesehen! Sicherlich nicht, aber bei Hunden gibt es mehr als genug Zahnsteinproblemfälle. Durchaus viele bekommen sicherlich auch Trockenfutter. Daß Trockenfutter gegen Zahnstein hilft, ist einfach ein Märchen. Sicherlich sind die Brocken hart, aber beim ersten Biss zerbröseln sie bereits. Ein Abrieb kann garnicht erst stattfinden!

Außerdem muss der Hund um einiges mehr Flüssigkeit zu sich nehmen, als bei der Nassfütterung. Das begünstigt zusätzlich Nierenprobleme und andere Krankheiten. Die Neigung des Hundes Zahnstein zu bekommen, gehört unter anderem zu den angeborenen Schwächen³ und dem PH-Wert im Mund des Hundes.

Hunde Mythos Nummer 3

Trockenfutter enthält alle benötigten Vitamine, Mineralstoffe usw. !

Ständig wird es in der Werbung, auf der Verpackung oder sonst wo betont: „Trockenfutter mit extra Vitaminzusatz.“ „Im Trockenfutter sind alle Vitamine, Mineralstoffe enthalten usw.!“ Dass es sich aber gerade hier in den meisten Fällen um synthetisch, also künstlich hergestellte Vitamine und Mineralstoffe handelt, wissen viele sicherlich nicht. Diese künstlichen Vitamine können oftmals vom Körper garnicht verwertet werden. Was aber noch schlimmer ist, in zu hoher Dosis sind sie schadhafter für den Hund als zu wenig Vitamine oder Mineralien.

Der Organsimus vom Hund, wie übrigens auch unser menschlicher, kann lediglich natürliche Vitamine und Mineralstoffe richtig verwerten.

Hunde Mythos Nummer 4

Nassfutter verursacht Mundgeruch und wird garnicht vertragen!

Im Vergleich zum Trockenfutter kann der Hund direkt nach der Fütterung mit Nassfutter aus dem Maul riechen. Es kommt dabei immer auf das verfütterte Futter an, aber der Geruch sollte recht schnell wieder verfliegen. Ein Mythos ist es jedoch, dass Hunde, die mit Nassfutter gefüttert werden, grundsätzlich mehr aus dem Maul riechen als „Trockenfutterhunde“.

Weiterhin hört man auch ständig die Worte: „Mein Hund verträgt kein einziges Nassfutter!“ Das ist ebenfalls ein Irrglaube vieler Hundebesitzer. Wichtig ist die Zusammensetzung des Nassfutters. Auf dem handelsüblichen Nassfutterdosen steht oftmals „mind. 4% Fleisch und tierische Nebenprodukte“, was soviel bedeutet, wie max. 4% Fleisch und Nebenprodukte.

Für einen Fleischfresser? Aber das ist noch nicht einmal das Schlimmste. Viel schlimmer ist der jeweilige Inhalt: angefangen von verdorbenen Tierkadavern, über Gammelfleisch bis hin zu Sägemehl, Altölen usw. Eigentlich alles, was auf den Sondermüll gehört. Die großen Futtermittelhersteller bekommen Geld für die Abnahme und Geld für den Verkauf der Tiernahrung. Was will man mehr?

Alles auch nachzulesen in dem Buch „Katzen würden Mäuse kaufen!“ und noch anderer Literatur.

Da ist es natürlich kein Wunder, dass Bello dieses Nassfutter nicht verträgt und mit Durchfall und Co. reagiert. Auch eine Futterumstellung von minderwertigem Futter und/oder Trockenfutter auf ein hochwertiges Nassfutter mit hohem Fleischanteil kann durchaus so gedeutet werden, als ob der Hund Nassfutter nicht verträgt.

Der komplette Stoffwechsel muss sich hier erst einmal umstellen und viele Hundebesitzer geben dann einfach viel zu schnell auf, anstatt die Futterumstellung langsam und andauernd (kann bis zu 8 Wochen gehen oder manchmal sogar noch länger) durchzuführen.

Frage: Wie würde denn Ihr Körper reagieren, wenn Sie jahrelang nur Chips, Kekse oder trockene Cornflakes in sich reingestopft hätten und nun auf einmal eine deftige Schweinshaxe essen? Probieren Sie es doch mal aus 😉

Hunde Mythos Nummer 5

Knochen sind für Hunde gefährlich!

Knochen splittern und der Hund soll davon einen Darmverschluss bekommen. Also sind sie gefährlich! Das wird immer wieder behauptet. Richtig ist, dass gekochte Knochen wirklich splittern und zu Verletzungen führen können, weil das Material spröde und brüchig wird.

Ein roher Knochen hingegen ist elastisch und sogar bestens zur natürlichen Zahnreinigung beim Hund geeignet. Auch verursacht die Gabe von Knochen in den seltesten Fällen einen Darmverschluss oder haben etwa ganze Wolfsrudel damit zu kämpfen?

Einzig der Kot kann bei der häufigen Gabe von Knochen fester, bröselig und sogar weiß werden. Es kann zum so genannter Knochenkot kommen. Dann aber einfach dem Hund weniger Knochen geben.

Hunde Mythos Nummer 6

Hunde dürfen kein Schweinefleisch essen!

Schweinefleisch ist für den Hund tabu!? Ganz so ist das nicht! Hunde dürfen Schweinefleisch fressen, nur darf es nicht roh sein. Denn rohes Schweinefleisch kann das Aujeszky-Virus enthalten, was die Pseudowut hervorruft und für den Hund tödlich endet. Daher dürfen Hunde Schweinefleisch fressen, wenn es nicht roh ist.

Hunde Mythos Nummer 7

Welpen benötigen extra Calciumzusätze für ihr Wachstum!

Das ist ein höchst fahrlässiger Mythos! Ein Zuviel an Calcium verursacht Skelettschäden bei den kleinen Welpen.

Hunde Mythos Nummer 8

Übergewichtige Hunde dürfen nicht zu viel Fett aufnehmen und brauchen extra Diätfutter!

Bei übergewichtigen Hunden muss die Energiebilanz verändert werden! Spezielles Diätfutter bringt nur der Futtermittelindustrie Nutzen (Profit), hilft aber in der Regel nicht gegen Übergewicht beim Hund. Oftmals ist solches Diätfutter einfach nur überteuert und die Zusammensetzung stimmt in keinster Weise.

In vielen Fällen handelt es sich dann auch noch um spezielles Diät Trockenfutter mit wenig Fettanteil. Doch nicht der Fettanteil ist entscheidend, sondern die Kohlenhydrate. Denn diese sind Dickmacher Nr. 1. Wenn dann also im Diättrockenfutter knapp 50% Kohlenhydrate enthalten sind und Mais, Reis & Co. noch ganz oben auf der Zutatenliste stehen, dann sieht es eher schlecht aus mit dem Abnehmen.

Nassfutter ist dann schon viel mehr für übergewichtige Hunde geeignet, aber auch hier sollte unbedingt auf die richtige Zusammensetzung und einen hohen Fleischanteil geachtet werden. Getreidefreies und stärkefreies Futter eignet sich hier wohl am besten!

Hunde Mythos Nummer 9

Durch rohes Fleisch werden Salmonellen und Bakterien auf den Hund übertragen!

Auch diese Aussage ist ein Märchen. Denn die Magensäure des Hundes hat einen absolut niedrigen ph Wert. Aus diesem Grund wird hier so gut wie jede Bakterie abgetötet! Allerdings können Salmonellen und Bakterien auf den Menschen übertragen werden, was gerade bei Kindern und älteren Leuten gefährlich ist.

Hunde Mythos Nummer 10

Hunde fressen nur soviel wie sie benötigen!

Leider stimmt das in der heutigen Zeit nicht mehr! Künstliche Aromastoffe, Geschmacksverstärker, Zucker usw. haben diesen Urinstinkt unserer Hunde bereits außer Kraft gesetzt.

Gerüchte rund um den Hund

Hunde Mythos Nummer 1

Hunde haben keine Schweißdrüsen – nur zwischen den Pfoten schwitzen sie!

Das ist so nicht richtig! Der Hund hat auf der kompletten Hautoberfläche Schweißdrüsen. An jedem Primärhaar befindet sich eine apokrine Schweißdrüse und eine Talgdrüse, welche zusammen für die Bildung des Hydro-Lipid-Films verantwortlich sind. Dieser schützt die Haut des Hundes.

Jedoch erfolgt die Kühlung beim Hund nicht durch Verdunstungskälte über die Schweißdrüsen wie bei uns Menschen. Der Hund hat hier andere Möglichkeiten zur Wärmeregulation. Hier ist der Wasserverlust auch deutlich geringer als beim Schwitzen. Vorallem gehen so auch keine Mengen- und Spurenelemente (Elektrolyte) verloren.

Hunde Mythos Nummer 2

Mein Hund ist unerziehbar!

Der Hund erzieht sich nicht selber, sondern wir Menschen erziehen ihn einfach falsch! Und manche Sachen sollten dem Hund erst garnicht angewöhnt werden. Eine Hundeschule kann hier wahre Wunder bewirken.

Hunde Mythos Nummer 3

Mein Hund tut niemanden etwas!

Diese Annahme stammt vom Menschen, nicht vom Hund. Es kann immer Situationen geben, in denen der Hund agiert und reagiert.

Hunde Mythos Nummer 4

Ich habe nicht genug Zeit für meinen Hund!

Dann muss man sich eben die Zeit nehmen oder man hätte sich erst gar keinen Hund anschaffen sollen!

Hunde Mythos Nummer 5

Mein Hund bleibt 8 Stunden ohne Probleme allein.

Was bleibt dem Armen auch anderes übrig! Schön ist es sicherlich nicht für ihn!

¹ – https://de.wikipedia.org/wiki/Allesfresser
² – http://www.sammys-futterschuessel.de/maerchen-von-der-staerke.html
³ – https://www.tierarzt-homoeopathie.de/hundekrankheiten/zahnstein-beim-hund/

Heilerde für Hunde

Heilerde für Hunde

Heilerde für Hunde

Heilerde für Hunde

Ist Heilerde für Hunde eingentlich was? Bereits vor tausenden Jahren haben Menschen erkannt, dass es Heilerde gibt. Mit deren Hilfe ließen und lassen sich noch heute die unterschiedlichsten Gesundheitsbeschwerden bei uns Homo sapiens lindern. Nun stellt sich die Frage, ob diese Heilerde auch unseren vierbeinigen Freunden bei Gesundheitsproblemen helfen kann. Denn was uns Menschen gut tut, hilft mit Sicherheit auch den Hunden, oder?

Was ist Heilerde überhaupt?

Heilerde ist ein Naturprodukt. Der Begriff Heilerde ist sogar im medizinischen Wörterbuch „Pschyrembel“ zu finden. Es ist ein feines Pulver, welches aus Lössablagerungen¹ gewonnen wird. Diese Ablagerungen sind bereits in der Eiszeit entstanden. Das Ursprungsland der Heilerde ist Nordafrika – Marokko. Über die heutigen Abbaugebiete lässt sich jedoch relativ schwer Auskunft gewinnen.

Wichtig ist jedoch zu wissen, dass die mineralogische Zusammensetzung der jeweiligen Heilerde vom Abbauort abhängt. So lässt sich auch die unterschiedliche Färbung der verschiedenen Heilerden auf dem Markt erklären.

Für den Endverbraucher wird die Heilerde gereinigt, getrocknet und fein zermahlen. Weiterhin wird sie durch Erhitzen keimfrei gemacht und abschließend verpackt. Dabei gibt es Heilerde als Granulat, Tabletten, Pulver oder Kapseln zu kaufen.

Gibt es spezielle Hunde-Heilerde?

Es gibt keine Heilerde speziell nur für Hunde zu kaufen. Was uns gut tut, hilft auch Bello! Es ist aber wichtig, auf die Qualität und Herkunft der Heilerde zu achten. Heilerde für den Hund ist wohl am einfachsten und sinnvollsten direkt in Pulverform anzuwenden. Dieses reine Naturprodukt kann dann über einen langen Zeitraum aufbewahrt werden, wenn es trocken gelagert wird.

Viele wichtige Menschen beschäftigten sich schon früh mit der „Heilerde“ Unter anderem auch Emanuel Felke, dem der Ruf des „Lehmpastors“ nachging. Er konnte große Erfolge bei der Anwendung von Heilerde verzeichnen.

Als Kind sah er, wie sich ein schwer verletzter Hund in Lehm wälzte. Zu seinem Erstaunen waren die Wunden des Hundes nach einigen Tagen verheilt. Bis heute ist Erde (Lehm, heilerde, Löss oder auch Fango) für ihre heilende Wirkungsweise bekannt und wird bei den unterschiedlichsten Erkrankungen erfolgreich eingesetzt.

Wirkungsweise von Heilerde

Heilerde wirkt wie ein Schwamm und bindet giftige Substanzen, sowie verschiedene Verbindungen wie Flüssigkeiten, Gase ect.. Dabei wirkt sie absorbierend, antibakteriell und basisch.
Es handelt sich bei Heilerde allerdings um kein typisches Nahrungsergänzungsmittel. Daher sollte sie auch nur bei Bedarf und nicht prophylaktisch (vorbeugend) eingesetzt werden, da es sonst beim Hund zu Verstopfungen kommen könnte.

Wenn sich die Symptome, trotz Gabe von Heilerde, nach einigen Tagen nicht bessern, sollte auf jeden Fall ein Tierarzt oder Tierheilpraktiker aufgesucht werden. Auch eine eventuelle Futterunverträglichkeit bzw. die gesamte Ernährung sollte geprüft werden.

“Lass Deine Nahrung Deine Medizin sein und Deine Medizin Deine Nahrung!” Hippokrates

Die Anwendung von Heilerde beim Hund

Heilerde kann innerlich, sowie äußerlich angewendet werden. Äußerlich wirkt sie schmerzlindernd, antientzündlich, abschwellend, austrocknend, Juckreiz stillend und beruhigend. Sogar Bakterien und Wundsekrete werden von der Heilerde gebunden.

Es entsteht eine Sogwirkung (Schwamm), wenn die Heilerde auf der Haut trocknet. So kann zum Beispiel ein entzündlicher Prozess von innen nach außen abtransportiert werden. Außerdem wird der Stoffwechsel an der betroffenen Stelle angekurbelt. Damit wird der Abtransport von Schlacken, sowie die Sauerstoffversorgung angeregt.

Erfolgt die Gabe innerlich, werden schädliche Stoffe ganz einfach aufgesaugt. Idealerweise werden diese Schadstoffe dann über den Verdauungstrakt abtransportiert und aus dem Körper befördert.

Bestandteile der Heilerde

Heilerde besteht aus wertvollen Mineralien und diversen Spurenelementen.

Mineralien

Silikat
Magnesium
Eisen
Feldspat
Kieselsäure
Calcium
Kalium
Dolomit
Dreischichttonminerale

Spurenelemente

Selen
Kupfer
Mangan
Fluor
Zink

Heilerde für Hunde

Heilerde für Hunde

Heilerde dem Hund wie verabreichen?

Wenn der Hund gebarft oder mit getreidefreien Nassfutter gefüttert wird, dann kann die entsprechende Menge Heilerde direkt über das Futter gestreut werden. Bei der Trockenfütterung ist es am Einfachsten die Heilerde zunächst mit etwas Wasser anzumischen und diese Mischung dann unter das Trockenfutter zu rühren und zu warten bis die Brocken es aufgesaugt haben.

Wieviel Heilerde für den Hund?

HundegrößePulver DosierungKapseln Dosierung
Kleine HundeEtwa 0,5–1 TeelöffelTäglich etwa 1-2 Kapseln
Mittlere HundeEtwa 1 TeelöffelTäglich etwa 2 Kapseln
Große HundeEtwa 1–1,5 TeelöffelTäglich etwa 3 Kapseln
RiesenrassenEtwa 1 EsslöffelTäglich etwa 3-4 Kapseln

Hilft Heilerde gegen Arthrose beim Hund?

Viele Hundebesitzer kennen das leidige Thema Arthrose bei ihrem Hund. Es wird immer wieder gesagt, dass Arthrose nicht heilbar ist und sich mit zunehmendem Alter immer mehr verschlechtet. Aber der Krankheitsverlauf kann durchaus positiv beeinflusst werden, was das Leben eines arthrosegeplagten Hundes erleichtert.

Um Arthrose beim Hund zu lindern, ist es wichtig die Gelenkentzündung in den Griff zu bekommen. Hier hat sich die äußerliche Anwendung von Heilerde sehr bewährt. Dazu wird einfach soviel Heilerde wie benötigt mit kaltem Wasser zu einem dicken Brei angerührt und auf die betroffene Stelle aufgebracht.

Anschließend gut mit einem Tuch abdecken. Wem das zuviel Dreck macht, der gibt den Heilerdebrei in ein Baumwolltuch.Wichtig ist natürlich diese Heilerde Wickel kontinuierlich über einen längeren Zeitraum anzuwenden. Die Arthrose hat sich auch nicht innerhalb einer Woche entwickelt.

Auch bei anderen Entzündungen des Bewegungsapparates z. B. Bei Prellungen, Quetschungen, Sehnenscheidenentzündungen oder rheumatischen Beschwerden sind solche kalten Heilerde Auflagen eine Wohltat und helfen zu heilen.

Wichtig:

Kalte Wickel lindern Entzündungen und entziehen dem Körper Wärme Wenn die kühlende Wirkung nachlässt, abnehmen und erneuern, sonst entwickeln sie Wärme.

Warme oder heiße Wickel führen dem Körper Wärme zu und fördern die Durchblutung. Weiterhin können sie auch krampflösend wirken.

Zur weiteren Unterstützung sollte unbedingt bei Arthrose ein nährstoffgerechtes und natürliches Hundefutter gegeben werden.

Sodbrennen bei Hunden – Kann Heilerde helfen?

Nicht nur wir Menschen leiden unter Sodbrennen, sondern auch einige Hunde werden gelegentlich von diesem Übel heimgesucht. In der Regel ist dieser Zustand an einem häufigen Schmatzen und Leerschlucken zu erkennen. Hunde, die unter Sodbrennen leiden, haben oft exzessive Leckanfälle und schlabbern alles in ihrer Nähe ab. Auch ein suchtartiges Fressen von Gras ( soll tatsächlich helfen) deutet auf Sodbrennen beim Hund hin.

Grund dafür ist zuviel Säure im Magen. Auch hier ist der innerliche Einsatz von Heilerde sehr zu empfehlen. Denn sie hilft Hunden, die an einer Übersäuerung des Magens und auch Sodbrennen leiden, da Heilerde in der Lage ist größere Mengen an überschüssiger Magensäure zu binden.

So wird der natürliche Basen-Säuren Ausgleich wieder hergestellt. Allerdings bindet Heilerde nur überschüssige Säuren. Wichtig zu wissen ist noch, dass sich die Heilerde vor dem Füttern nicht zu stark vollgesaugt hat, weil sie dann logischweise nicht mehr so viel Magensäure aufnehmen kann

Merke: Von Natur aus ist eine Übersäuerung des Magens nicht vorgesehen! Daher hat dies immer einen Grund! So können beispielsweise Stress, Futterunverträglichkeiten, ungeeignetes Futter und/oder Magenerkrankungen dafür in Frage kommen. Die Gabe von Heilerde kann diese Auslöser nicht heilen, sondern nur ihre Folgen lindern.

Ein wirksames Mittel gegen Übersäuerung beim Hund und sinnvolle Alternative zur Heilerde wäre zum Beispiel die Gabe von Basenpulver. Das natürliche Basenpulver von Anifit enthält wichtige Mineralien gegen die Übersäuerung im kompletten Körper und dient zur wirksamen Unterstützung. Im Gegensatz zu Heilerde kann das Basenpulver ständig gegeben werden.

Heilerde für Hunde bei Kotfressen

Sicherlich kennen viele das Problem des Kotfressens. Kaum ist der Hund draußen und hat Freilauf, frisst er schon bei erst bester Gelegenheit die Hinterlassenschaft eines anderen Hundes. Kotfressen ist keine Seltenheit, denn hier befinden sich besondere Enzyme, die erst nach der Verdauung aufgespalten werden. Es kann also sein, dass dem eigenen Hund etwas fehlt!

Genau hier kommt die Heilerde ins Spiel, denn sie ist reich an wichtigen Inhaltstoffen, die dem Vierbeiner eventuell genau das liefern, was er gerade benötigt. Viele Erfahrungen und Berichte bestätigen die Wirkung der Heilerde bei Kotfressen. Mit der innerlichen Gabe von Heilerde wurde diese Problem in den Griff bekommen. Es ist mit Sicherheit einen Versuch wert.

Heilerde für Hunde bei Magen Darm Problemen

Beim Hund kommen Erkrankungen des Verdauungssystems und damit verbundene Magen Darm Probleme sehr häufig vor. Durchfall und Erbrechen sind in den meisten Fällen die Hauptsymptome. Aber auch Magenschleimhautentzündungen, Reizdarm oder Giardien sind nicht selten.

In vielen Fällen kann die Gabe von Heilerde bei Magen Darm Problemen helfen und die Symptome lindern. Die vielen positiven Erfahrungen und Berichte von betroffenen Hundebesitzern sprechen jedenfalls dafür. Auchz muss nicht immer eine schwerwiegende Erkrankung dahinter stecken. Wichtig ist es auf die Symptome zu achten, sie zu beobachten und dann zu handeln!

Leichtere Magen Darm Probleme, die man mit natürlichen Mitteln in den Griff bekommen kann.

Erbrechen
Durchfall
Verstopfung
• Blähungen

Heilerde für Hunde bei Erbrechen

Manche Hunde haben Probleme, wenn der Magen zu leer ist. Dadurch bildet sich hier vermehrt Magensäure, welche dann zu sehr schäumt. Der Hund möchte dies dann loswerden und erbricht. Das kann mitunter nachts oder noch vor dem Frühstück passieren, wenn der Hund am Abend zuvor zu früh gefüttert wurde und der Magen demnach zu leer ist.

Aber auch die Aufnahme von unverdaulichen oder unverträglichen Dingen führt in vielen Fällen zum Erbrechen, um diese wieder loszuwerden. Auch eine Magenschleimhautentzündung beim Hund ( Gastritis ) kann der Auslöser von dessen Brechreizen sein.

Die Gabe von Heilerde kann in diesen Fällen helfen, da sie in der Lage ist, den übersäuerten Magen zu neutralisieren.

Heilerde bei Reizdarm

Eine relativ häufig vorkommende Funktionsstörung des Darms wird als Reizdarmsyndrom oder kurz als Reizdarm bezeichnet. Auch viele Hunde leiden darunter. Eine Heilerde Kur über mehrere Wochen hat sich hier bewährt und Erfahrungen bestätigen die anschließende Verbesserung oder sogar Heilung. Natürlich sollte auch hier der Ursache auf den Grund gegangen werden. Eine eventuelle Futterumstellung wäre ebenfalls zu überlegen.

Heilerde bei Durchfall

Die Gabe von Heilerde ist bei Durchfallerkrankungen durchaus sinnvoll. Das Trinken von Heilerde Wasser stoppt hier den zwangsläufig entstehenden Flüssigkeitsverlust. Außerdem liefert sie wertvolle Mineralien sowie Spurenelemente, bindet die Gifte im Darm und bringt sie zur Ausscheidung. Bei starken, blutigen oder langanhaltenden Durchfall sollte aber auf jeden Fall ein Tierarzt aufgesucht werden

Häufige Ursachen von Durchfallerkrankungen:

Futtermilben
• plötzliche Futterumstellung
• zu fettes oder verdorbenes Futter
• zu kaltes Futter oder zu große Portionen

• Futtermittelallergie
• Aufregung und Stress
• Infekte (Bakterien,Viren)
• Wurmbefall
• Giardien

Heilerde für Hunde bei Giardien

Eine sehr häufig vorkommende Durchfallerkrankung sind Giardien. Ausgewachsene Hunde mit einer stabilen Darmflora können diese Biester selber bekämpfen. Welpen oder Hunde mit einem schwachen Immunsytem hingegen, leiden sehr oft an Giardien. Die Gabe von Heilerde kann hier unterstützend wirken und den Darm wieder aufbauen.

Die beste Alternative im Kampf gegen die Giardien, ist jedoch beim Hundefutter auf Kohlenhydrate und Zucker zu verzichten. Trockenfutter ist die denkbar schlechteste Wahl bei Giardien. Aber auch stärkereiche Kohlenhydrate wie Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot usw. sollten tabu sein.

Weiterhin wird häufig nicht berücksichtigt, dass Obst und Gemüse teilweise auch große Mengen Zucker (Fruchtzucker) enthalten. Eine vermeintlich kohlenhydratarme, dafür sehr gemüsereiche Fütterung erfreut dann die Giardien. Bei Giardienbefall empfiehlt sich die Gabe von stärkefreiem Hundefutter mit viel leckerem Fleisch.

Heilerde nach Antibiotika

Heilerde wird auch gern als Mittel zur Darmsanierung oder Entgiftung eingesetzt. Dies ist beispielsweise nach einer längeren Medikamentengabe wie Antibiotika sehr sinnvoll. Die Heilerde kann hier den Wiederaufbau der natürlichen Darmflora unterstützen oder auch die natürliche Darmsanierung.

Heilerde gegen Hautprobleme

Hat der Hund Hautprobleme wie Pickel oder Pusteln, kann Heilerde innerlich sowie äußerlich angewendet werden. Als Wickel äußerlich auf die betroffenen Stellen aufgelegt, verschafft die Heilerde der gestressten Haut schnell Linderung.

Heilerde bei Allergie

Mittlerweile leidet jeder fünfte Hund hierzulande an einer Allergie. Eine traurige Statistik! Dabei liegt die Futtermittelallergie als Auslöser erst an dritter Stelle. Davor kommen die atopische Dermatitis² und die Flohallergie.
Bei Allergien kann die Gabe von Heilerde unterstützend wirken und Linderung verschaffen, doch behebt sie letztendlich nicht die Ursache.

Heilerde Nebenwirkungen

Abschließend lässt sich sagen, dass Heilerde ein tolles Allround-Mittel ist, welches auch von Laien gut angewendet werden kann. Es verursacht so gut wie keine Nebenwirkungen. Auch allergische Reaktionen sind bislang nicht bekannt.

Heilerde sollte aber stets nur als Kur eingenommen werden. Vorsicht ist bei der Gabe von anderen Medikamenten geboten, da Heilerde diese Wirkstoffe binden und sie so unwirksam machen kann. Bei Hunden kann die längere Gabe von Heilerde zu Verstopfungen führen.

Heilerde kaufen

Heilerde gibt es im Bioladen, in jeder Apotheke, in Drogeriemärkten und natürlich im Internet zu kaufen. Für den Hund wird die gleiche Heilerde wie auch für Menschen verwendet. Bekannte Marken sind beispielsweise Bullrichs und Luvos.

¹ – https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6ss
² – https://de.wikipedia.org/wiki/Atopische_Dermatitis_des_Hundes

Krebs bei Hunden

Krebs bei Hunden

Die Diagnose Krebs beim geliebten Hund ist zuerst einmal eine schockierende Nachricht. Schließlich möchten wir doch alles mögliche für ein langes und glückliches Leben unserer geliebten Fellnasen tun. Manchmal machen wir sogar mehr für sie, als für unsere eigene Gesundheit.

Darum ist es oftmals noch erschütternder, wenn ein Knoten oder Tumor beim Hund gefunden wird. Jedes Jahr erkranken, von den 70 Mio. in den USA lebenden Hunden, 4 Millionen an Krebs.¹ Auch in Deutschland wird die Zahl der krebskranken Hunde immer größer und macht hier auch keine Rassen Unterschiede.

Im Laufe seines Lebens entwickelt heutzutage einer von vier Hunden einen Tumor. Jeder 2. Hund über 10 Jahre stirbt dann auch daran. Tendenz weiter steigend. Krebs zählt mittlerweile zu der häufigsten Todesursache bei Hunden. Eine traurige Statistik!

Tumor beim Hund

Wenn beim Hund ein Tumor diagnostiziert wird, bedeutet das noch nicht zwangsläufig, das er auch an Krebs leidet. Denn es gibt gutartige und bösartige Tumore. Nur die bösartigen Tumore werden als Krebs bezeichnet, der wiederum viele wichtige Vorgänge im Körper negativ beeinflusst und den Hund in den meisten Fällen schwer leiden lässt.

Aber woran liegt es, dass immer mehr Menschen und nun auch Hunde an Krebs erkranken? Was bedeutet diese Krankheit für den geliebten Vierbeiner und welche Behandlungsmethoden gibt es bei Hunden? All diese und noch mehr Fragen, möchte ich gern in diesem Artikel aufgreifen.

Die Ursachen: Krebs bei Hunden

Weshalb haben wir dieses hässliche Gefühl, dass mittlerweile immer mehr Hunde an Krebs leiden? Noch vor 50-100 Jahren war die Anzahl krebskranker Hunde verschwindend gering im Vergleich zu heute. Doch warum ist das so?

Mit Sicherheit spielt zunächst einmal die moderne Form der Diagnose eine entscheidende Rolle. Die heutige Technik macht es möglich! Kleinste Geschwüre und Tumore können heutzutage mit Hilfe modernster Geräte bereits frühzeitig erkannt werden.

Vor 50 Jahren war dies noch undenkbar! Hunde sind zur damaligen Zeit vielleicht an Krebs gestorben, ohne dass wir Menschen es überhaupt wussten.

Das Risiko der Krebserkrankung beim Hund

Dabei steigt das Risiko einer Tumor Entstehung beim Hund mit zunehmendem Alter an. Wahrscheinlich ist die längere durchschnittliche Lebensdauer unserer Hunde auch mit ein Grund für die Zunahme der Krebserkrankungen. Obwohl gesagt sein muss, dass viele Hunde heute viel zu früh an Krebs erkranken.

Krebsrisiko beim Hund

Krebsrisiko beim Hund

Doch eine noch größere Rolle bei der Krebsentstehung spielen sicherlich die Menschen selber. Ja richtig gelesen! Wir Menschen, die unsere Haustiere so sehr lieben, tragen ebenfalls eine große Teilschuld an all den „Zivilisationskrankheiten“ bei unseren vierbeinigen Lieblingen. Wir erschaffen wunderbare Dinge. Doch viele davon können uns gleichzeitig auch umbringen!

Natürlich spielt auch die Genetik und Zucht der einzelnen Hunde im Kampf gegen den Krebs eine Rolle. Doch viel weitreichender sind wohl die Folgen, die wir Menschen einem Hund in seinem ganzen Leben antun.

Leider konnte die Medizin, trotz intensiver Forschung, bislang die ganz genauen Ursachen für die verschiedenen Krebserkrankungen noch nicht zweifelsfrei klären. Es kommen, wie bereits erwähnt, genetische Veranlagungen in Frage, aber auch Immunstörungen, Umweltgifte, Toxinbelastungen uvm.

Weiterhin spielen auch Übergewicht und die falsche Ernährung der Hunde mit Sicherheit eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Krebs.

Entstehung von Krebs

Jeden Tag werden von einem gesunden Hund mit einem intakten Abwehrsystem rund 400 bis 4000 Krebszellen eliminiert. Jeden Tag auf´s Neue! Ist das Immunsystem nun gestört oder kaum noch vorhanden, können sich die Krebszellen ungehindert verbreiten und es kommt zu den tödlichen Tumoren.

Einige Störquellen des Immunsystems

  • Chemische Mittel: Spot-Ons, Zeckenmittel, Entwurmungen uvm, all das sind chemische Mittel und gefährliche Erfindungen der Menschen. Es sind Nervengifte, die in erster Linie dazu dienen, Insekten und Parasiten zu eliminieren. Aber oft wird dabei vergessen, dass diese chemischen Mittelchen nicht nur für Insekten und Co. eine große Belastung darstellen, sondern auch für das Immunsystem des Hundes
  • Impfen: Jeder Hundebesitzer muss selber entscheiden, was er seinem Hund impft und was nicht. Allerdings ist er sinnvoll, sich vorab über die ganzen „Spezialimpfungen“ zu informieren und diese seinem Hund besser nicht anzutun.
    In vielen Impfungen ist übrigens zusätzlich Antibiotika enthalten, damit prophylaktisch einigen Impfreaktionen entgegengewirkt werden kann, da sich diese Stoffe schädlich auf den Körper auswirken. Auch die Anzahl an Nanopartikeln, die bei den verschiedenen Impfungen als Wirkverstärker eingesetzt werden, wirken sich in der Regel schlecht auf das Immunsystem aus. Genau diese Partikel sind dann auch in den meisten Fällen an eventuell auftretender Müdigkeit, Lähmungserscheinungen oder auch Krampfanfällen nach einer Impfung schuld.

Achtung: Seit April 2008 gilt Deutschland nach den Kriterien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) als tollwutfrei. Zwischen 1977 und 2000 wurden auch gerade einmal hierzulande fünf Fälle von Tollwut registriert , von denen drei ihren Ursprung im Ausland hatten. ² Grundsätzlich gibt es in Deutschland keine Impfpflicht!

  • Umweltbelastungen: Das sind all die negativen Beeinflussungen und Veränderungen der natürlichen Umwelt durch chemische oder physikalische Eingriffe, insbesondere des Menschen. Es wird nicht nur der Boden, die Luft und das Wasser belastet, sondern auch alle Lebewesen (wir und unsere Hunde mit eingeschlossen).
  • Stress: Seelischer oder dauerhafter Stress löst eine Reaktion der Psyche, aber auch des Körpers aus. Permanente Maßregelungen, sowie Über-und Unterforderung des Hundes sind übrigens auch Stress für ihn. Mittlerweile wurde die schädigende Wirkung von Stress direkt in den Zellen des Körpers nachgewiesen. ³
  • Bewegungsmangel: Hunde brauchen Bewegung, um gesund und vital zu bleiben. Durch ausreichende körperliche Aktivität werden vermehrt Abwehrzellen gebildet . Zu wenig Bewegung hingegen schwächt das Immunsystem und der ganze Organismus leidet darunter.
  • falsche Ernährung: Das Immunsystem ist von der Ernährung abhängig! Eine gesunde und artgerechte Ernährung des Hundes stärkt dessen Immunsystem und begünstigt die Gesundheit des ganzen Körpers. Wohingegen eine falsche Ernährung, Konservierungsstoffe, künstliche Zusätze usw. dem Hund auf Dauer schaden und Krankheiten wie Krebs begünstigen können. Mehr dazu unter Verdauung beim Hund

Krebs bei Hunden Ernährung

Tierarzt operiert Hund mit Krebs

Tierarzt operiert Hund mit Krebs

Ist nun der Krebs bereits diagnostiziert wurden, kann man ihn allein mit dem Futter nicht heilen, aber durchaus den Körper im Kampf gegen den Tumor unterstützen. Konservierungsstoffe, chemische Zusätze, Aromastoffe usw. haben grundsätzlich nichts in der Nahrung und schon gar nichts im Hundefutter für krebskranke Hunde zu suchen. Aber auch Dinge wie Pektine, Carragene, Soja, Schälkleie, Autolysate und vieles mehr sollten in einem Hundefutter bei Tumorerkrankungen und überhaupt generell nicht enthalten sein.

Merke: Ein gutes Hundefutter bei Krebserkrankung sollte nur natürliche Inhaltsstoffe enthalten.

Hundefutter für krebskranke Hunde

Wichtig ist jetzt auf eine ausgewogene, und natürliche, aber vor allem zuckerarme und kohlenhydratarme Ernährung mit hohem Fett- und mittleren Proteinanteil zu achten. Krebszellen verbrauchen nämlich vor allem Zucker für ihre eigene Energiegewinnung, um so den Stoffwechsel des Hundes zu verändern. Meine Empfehlung: Anifit Hundefutter – Sie möchten wissen warum? Dann kontaktieren Sie mich!

Fette hingegen verwerten sie nur geringfügig. Im Kampf gegen den Krebs sollte der Hund nun möglichst wenig Zucker und Kohlenhydrate, aber dafür umso mehr Fett zu sich nehmen. So haben es die Krebszellen schwer zu wachsen und sich auszubreiten.

Welche Fette bei Krebs?

Fett ist der wichtigste Energielieferant für Hunde, während Kohlenhydrate im Allgemeinen nicht unbedingt nötig für ihre Ernährung sind. Denn der Hund bezieht seine Energie aus Eiweißen und Fetten.

Daher ist es sehr wichtig, besonders bei einer Krebserkrankung, auf die Aufnahme der richtigen Fette beim Hund zu achten. Mittlerweile ist es wissenschaftlich erwiesen, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren entscheidende Nahrungsbestandteile sind, die im Organismus eine Fülle von wichtigen Aufgaben bei dem Stoffwechselgeschehen übernehmen.

Früher wurde lediglich zwischen gesättigten und ungesättigten Fetten unterschieden. Doch in den letzten Jahren stellte sich außerdem noch ein Wechselspiel innerhalb dieser ungesättigten Fettsäuren heraus. Dabei stellen die essentiellen Fettsäuren wie die Omega-6-Säure, aber vor allem die Omega-3-Säure, wichtige Stoffe für die Bildung von Hormonen dar.

Sie steuern ihrerseits lebensnotwendige Zellfunktionen und regeln das Zellwachstum. Besonders die Omega 3 Fettsäure sorgt für die Elastizität der Zellwände und vermindert die Entzündungsneigung. Außerdem vermindert sie die Klebrigkeit der Blutplättchen und erweiterrt die Gefäße. Als Folge dessen, wird der gesamte Körper besser durchblutet und mit Sauerstoff versorgt.

Darüber hinaus wird der Omega 3 Fettsäure eine vor Krebs schützende Funktion zugeschrieben.

Lachsöl für Omega 3 + 6 +9

Achtung: In Tierversuchen zeigte sich bereits ein Rückgang des Tumorwachstums nach zusätzlicher Gabe von Omega 3 Säure. Auch die Lebenszeit konnte verlängert werden. Omega 3 Fettsäuren sind vor allem in Fischen wie Lachs, Makrele oder Hering zu finden, aber auch Olivenöl, Lebertran oder Wild sind gute Omega 3 Fettlieferanten.

Nun stellt sich mir eine entscheidende Frage: Würden Hunde, die ihr Leben lang, ein hochwertiges, natürliches Hundefutter bekommen, genug Omega 3 Fette zu sich nehmen und ein ausgeglichenes Leben haben, überhaupt an Krebs erkranken?

Allgemeine Anzeichen für Krebs beim Hund

Auch unsere Haushunde sind, wie wir, für viele unterschiedliche Krebsarten anfällig. Letztendlich kann jeder Hund im Laufe seines Lebens einen Tumor entwickeln. Die Wahrscheinlichkeit steigt jedoch mit zunehmendem Alter. Ältere Hunde bekommen demnach häufiger einen Tumor als jüngere Hunde.

Eine frühe Erkennung und aufschlussreiche Diagnose der jeweiligen Tumorerkrankung sind von besonders großer Bedeutung. Oftmals kann so der Krebs früh genug behandelt und in vielen Fällen sogar geheilt werden. Daher ist es extrem wichtig, seinen Hund genau zu beobachten, um so frühzeitig Veränderung, die Anzeichen einer Krebserkrankung sein könnten, festzustellen.

klassische Tumor Symptome sind:

• plötzliche, drastische Gewichtsabnahme und Appetitlosigkeit
• ODER AUCH: schnelle Gewichtszunahme, trotz gleichem Essverhalten
• Veränderungen im Wesen u.a. Lustlosigkeit, Müdigkeit, Schlappheit
• Veränderungen im Mundraum
• Hautveränderungen, die nicht weggehen oder ständig weiterwachsen
• Verschmutzungen / Verklebungen im Augenbereich
• Durchfall in Kombination mit anderen Anzeichen
• schlecht heilende Wunden
• Häufiges Jaulen und Winseln

Häufige Krebserkrankungen beim Hund

TumorartenErklärungErste Anzeichen / Symptome
Darmkrebs beim HundDarmtumor gilt als einer der schmerzhaftesten und tödlichsten KrebserkrankungenVorderer Darmabschnitt: Gewichtsverlust, häufiges Erbrechen.
hinterer Darmabschnitt: Pressen beim Stuhlgang, blutiger oder schleimiger Kot, Durchfall oder auch Verstopfung
Lungenkrebs beim HundBetrifft überwiegend ältere Hunde zwischen 10 und 11 Jahren, Tumore sind fast immer bösartigAtemnot, längerer chronischer, unproduktiver Husten, Gewichtsverlust, erhöhtes Schlafbedürfnis
Hautkrebs beim Hund20 bis 30 Prozent der Hauttumore sind bösartig, häufigste Diagnose: MastzelltumorHautveränderungen z.B. Verhärtungen, Schwellungen, Rötungen, Juckreiz, Änderung des Allgemeinbefindens
Milchdrüsenkrebs beim Hundbetrifft hauptsächlich unkastrierte, ältere Hündinnen, Milchdrüsentumore sind knotige GewebeneubildungenLahmheit und Kurzatmigkeit, Schmerzen im Gesäugebereich
Anfangs: Millimetergroße kugel- oder ovalförmige Knötchen im Gesäugebereich
Später: mehrere Zentimeter große/r Knoten
Lymphdrüsenkrebs beim HundImmunkrankheit aller Altersklassen, besonders verbreitet das bösartige Lymphomtumore ( 5 Stadien) und LeukämieGeschwollene Lymphknoten, massives Trinken, vermindertes Allgemeinbefinden, Appetitlosigkeit
Maulhöhlenkrebs beim HundTumore im Maul, 50% bösartig, werden häufig sehr spät entdeckt, wegen schlechter EinblickbarkeitAppetitlosigkeit, starkes abmagern, blutiger Speichel
Knochenkrebs beim Hundbesonders große Hunde werden oft vom schmerzhaften Knochentumor (Osteosarkom)befallen, kann in allen Teilen des Skelettes und in allen Regionen des Körpers auftretenLahmheit, Anschwellen der betroffenen Körperregion, Schmerzen in diesem Bereich, Wärme u. Druckempfindlichkeit.
Weichteilkrebs beim HundHierzu zählen Tumore des Gefäßsystems und vom Bindegewebe ausgehende Fibrosarkome, bei Rüden auch Hoden-, Prostata- oder Analbeutelkarzinome möglichfühlbare und schmerzempfindliche Schwellungen , Änderung des Allgemeinbefindens
Hundkrebs beim Hund

Hundkrebs beim Hund – Wird für die Operation vorbereitet.

Tumore bei Hunden alternativ behandeln

Viele Tierbesitzer entscheiden sich bei der Diagnose Tumor für eine Operation. Doch leider treten nach einer OP bei vielen Hunden erneut Rezidive auf, die dann noch schneller wachsen als die vorherigen Geschwüre. Außerdem ist solch eine Operation auch immer ein riskanter Eingriff. Auch eine Chemotherapie bekämpft letzen Endes den Krebs nur, anstatt ihn zu heilen. Es werden hierbei keine Ursachen hinterfragt. ⁴

Darum ist die Naturheilkunde hier sicherlich eine gute Begleitung bzw. sogar Alternative. Sinnvoll ist auf jeden Fall auch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten und der Ernährung des Hundes. Zum Einen um den Tumor bekämpfen zu können und zum Anderen als hilfreiche Vorsorge.

Natürlich Futterzusätze bei der Tumorbehandlung

Viele natürliche (KEINE synthetische, also industriell hergestellten) Nahrungsergänzungsmittel können den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

  • Vitamin A: wirkt zytotoxisch (kann Krebszellen schädigen)
  • Vitamin B17: kann das Krebs Wachstum stoppen und Krebszellen abtöten
  • Vitamin C: unterdrückt freie Radikale, hemmt Krebszellen
  • Vitamin D3: unterdrückt freie Radikale
  • Vitamin E: stärkt das Immunsystem
  • Selen: wirkt Krebs zellschädigend
  • Omega-3-Fettsäuren: siehe oben
  • Aminosäuren: stärken und entgiften die Zellen
  • Ginseng: kräftig den Organismus und verringert Metastasierung
  • Krallendorn: hemmt Tumorzellen
  • CBD-Öl für Hunde

Nährstoffe für den Hund - Bierhefe und Chlorella

Hunde Tumore homöopathisch behandeln

Mittlerweile geht man davon aus, dass die Homöopathie Erleichterung bei Tumorerkrankungen verschaffen kann. In vielen Fällen kann die Alternativmedizin die Selbstheilungskräfte des Hundes aktivieren und typischen Symptomen entgegen wirken. Wichtig ist jedoch, so früh wie möglich mit einer homöopathischen Behandlung anzufangen, gerne auch in Kombination mit einer herkömmlichen Therapie. Denn nur der rechtzeitige homöopathische Behandlungsbeginn garantiert, dass der Hund und sein Organismus noch stark genug sind, um dem Tumor entgegen wirken zu können.

Hier noch ein sehr schöner Bericht zur Homöopathischen Krebsbehandlung bei Tieren.

Misteltherapie bei Hunden mit Krebs

Die Misteltherapie kann durchaus eine sinnvolle Ergänzung bei einem krebskranken Hund sein. In der Humanmedizin wird diese Therapieform schon relativ lang als Ergänzung zur herkömmlichen Tumortherapie eingesetzt. Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) beschäftigt sich seit nunmehr über 10 Jahren mit der Misteltherapie bei Tieren und kann auch in diesem Bereich bereits große Erfolge verzeichnen.

Fazit und Zusammenfassung

Krebs ist eine Volksseuche – egal ob bei Menschen, Katzen oder eben bei Hunden!

Abschließend lässt sich aber sagen, dass Krebs bei Hunden tatsächlich heilbar zu sein scheint. Natürlich kommt es immer auf die Schwere und die Art der Krebserkrankung an. Ist der Krebs beim Hund bereits im Endstadium und wichtige Organe haben schon irreparable Schäden, dann kommt vermutlich jede Hilfe zu spät. In diesem Fall sollte man dem Hund sein restliches Leben so schön wie möglich gestalten und die noch verbleibende Zeit zusammen genießen.

Wird die Krebserkrankung jedoch rechtzeitig erkannt, stehen dem Hundebesitzer einige Wege offen , um den Krebs erfolgreich zu behandeln. In diesem Sinne wünsche ich allen betroffenen Fellnasen und deren Besitzern alles Gute auf Ihrem weiteren Weg!

Quellen:
¹ – Spontaneously occurring tumors of companion animals as models for human cancer. Vail DM, MacEwen EG. Cancer Invest. (2000)
² – https://de.wikipedia.org/wiki/Tollwut
³ – https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/ShowSingleNews.176.0.html?&no_cache=1&L=0&tx_ttnews%5Btt_news%5D=5421&cHash=bcc18187678755f02dbd947f2cda3591
⁴ – http://www.krebs-bei-hunden.de/index.html

Trächtigkeit beim Hund

Trächtigkeit beim Hund

Eine Trächtigkeit beim Hund bzw. bei der Hündin bringt viele Umstellungen und spezielle Anpassungen mit sich. Auch eventuelle Gefahren während der Trächtigkeit können nicht ausgeschlossen werden. Daher ist es für jeden Hundebesitzer, dessen Hündin zukünftiges „Mutterglück“ erfahren soll oder bereits trächtig ist, ein Muss sich entsprechend über die Trächtigkeit zu informieren.

Vor der Trächtigkeit

So sollte die Hündin bereits vor dem Deckakt gesund und in ihrer Bestform sein. Das bedeutet der Hund sollte alt genug sein und die körperliche, sowie geistige Reife erreicht haben. Außerdem sollte der Abstand zur letzen Trächtigkeit und Welpenaufzucht groß genug sein, so dass sich die Hündin bereits von diesen Strapazen erholen konnte. Denn es ist nicht zu vergessen, dass die Mutterschaft auch bei Tieren eine extrem anstrengende Zeit ist, nicht nur körperlich, sondern auch psychisch!

Weiterhin birgt Übergewicht, genauso wie Untergewicht einige Risiken. Zu dicke Hündinnen könnten in der Trächtigkeit Probleme mit dem Kreislauf und den Gelenken bekommen. Auch bei einem eventuellen Kaiserschnitt erschwert das unnötige Fett die Operation. Zu dünne Hunde hingegen könnten den Anstrengungen einer Schwangerschaft nicht gewachsen sein bzw. über zu wenig Reserven verfügen. Auch zu alte Hündinnen sollten nicht mehr gedeckt werden.

Dauer der Trächtigkeit

Natürlich ist die Trächtigkeit der eigenen Hündin eine spannende und aufgregende Zeit, die nicht nur das Tier selber fordert, sondern auch den Besitzer. In der Regel dauert die Trächtigkeit einer Hündin im Durchschnitt 63 Tage. Natürlich kann diese Zahl von Hund zu Hund abweichen und zwischen 57 bis 65 Tage liegen.

Die Hündin ist trächtig!

Nach einer geglückten Paarung sollten verschiedene Dinge beachtet werden, damit es der zukünftigen Mama und den heranwachsenden Welpen an nichts fehlt. So ist gerade die richtige Ernährung in der Trächtigkeit ein sehr wichtiger Punkt, damit sich die Welpen schon von Anfang an im Mutterleib optimal entwickeln können und die Hündin bestmöglich versorgt ist.

Denn gerade im letzten Schwangerschaftsdrittel haben Hündinnen einen erhöhten Nährstoff- und Energiebedarf. Kein Wunder, bildet die Hündin doch durch das Welpenwachstum bis zu ein Siebtel ihres Eigengewichts. Das ist natürlich eine enorme Leistung und bedarf einer ausgesprochen guten Ernährung.

Das bedeutet allerdings nicht, die Hündin während ihrer Trächtigkeit einfach nur mehr als gewöhnlich zu füttern, sondern es kommt auf eine hochwertige und artgerechte Zusammensetzung des Futters an. Der gesteigerte Nährstoffbedarf liegt bei rund ein Drittel mehr, denn die Hündin muss nicht nur die wachsenden Welpen ernähren, sondern auch die Gebärmutter, das Gesäuge und die Plazenta brauchen eine ausreichende Energie- und Nährstoffzufuhr.

Wird also nur die Menge eines mittelmäßigen Hundefutters dem Bedarf angepasst, so erhöht sich die Futtermenge in der Trächtigkeit deutlich, was aber mit ständig weniger werdendem Platzangebot (u.a. Gebärmutterwachstum, Einengung der Verdauungswege) immer schwieriger wird. Außerdem kann schnell eine Über- oder Unterversorgung auftreten.

Daher ist es um so wichtiger ein energiereiches, natürliches und qualitativ hochwertiges Hundefutter, am besten Nassfutter, zu füttern und stets frisches Wasser zur Verfügung zu stellen.

Denn Qualität ist wichtiger als Quantität!

Ernährung in der Trächtigkeit

Viele Hundebesitzer möchten Ihrem Liebling besonders in dieser außergewöhnlichen Zeit viel Gutes tun. Denn eine gesunde und gut versorgte Hundemama bietet auch Ihren Welpen die besten Startbedingungen. Doch gerade bei der optimalen Ernährung in der Trächtigkeit sind einige Dinge zu beachten.

Ist die Verpaarung geplant, sollte der Tierbesitzer bereits vor dem Belegen für eine gesunde und nährstoffreiche Fütterung der Hündin sorgen. Eine Futterumstellung sollte dabei langsam durchgeführt werden und bereits einige Wochen vor dem geplanten Deckakt stattfinden.

Das Futter während der Trächtigkeit umzustellen, ist nur eine zusätzliche Belastung für die werdende Mama, ihr Immunsystem und für die Welpen.

Wie sollte das Futter in der Trächtigkeit sein?

In den ersten vier Wochen kann futtertechnisch erst einmal alles beim Alten bleiben, wenn bereits ein hochwertiges Hundefutter gegeben wird. Mit fortlaufender Schwangerschaft stellt sich der Stoffwechsel und der Hormonhaushalt dann aber immer mehr auf die veränderten Ansprüche ein. So kann sich beipielsweise auch das Verhalten der Hündin verändern, Brechreiz auftreten, ein vermehrtes Schlafbedürfnis vorliegen oder auch Fressunlust bzw. Fressattacken vorkommen. Die Hormone spielen halt ( wie bei uns Menschen ja auch ) verrückt 😉

Ab etwa Ende der vierten Woche braucht die Hündin dann mehr Protein und Energie. In dieser Zeit sollten mindestens 20 % der Energie im Futter aus Kohlenhydraten ( Reis, Kartoffeln usw.) stammen. Hinzu kommt ein erhöhter Nährstoffbedarf ( Eisen, Jod, Calcium, Phospor usw. )

Nährstoff- und Vitaminmangel Beispiele

• Eisenmangel: Blutarmut bei der Trächtigen Hündin erhöhte Infektionsanfälligkeit der Welpen
• Jod- u. Selenmangel: Kropfbildung oder Muskelschwäche bei den Neugeborenen
• Calciummangel: Milchfieber, Eklampsie
• Eiweißmangel: zu geringe Geburtsgewichte

Die trächtige Hündin frisst jetzt im Vergleich zu sonst die 1,5fache Menge und sollte am Ende der Trächtigkeit bei 120-125 % ihres Normalgewichts liegen. Weiterhin sollten ihr jetzt mehrere Mahlzeiten angeboten werden.

Allerdings sollte die Hündin auch nicht überfüttert werden und zuviel Gewicht zulegen, denn dies kann nicht nur zu Gelenkbeschwerden, sondern auch zu Komplikationen bei der Geburt und zu einem Milchmangel führen.

Ein hochwertiges und natürliches Hundefutter ohne Zucker, sowie ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe liefert genau die Nährstoffe, welche eine trächtige Hündin benötigt.

Der Körper bedient sich hier selber von dem, was er braucht. Von synthetischen Vitamin-Mineralstoff-Ergänzungen ist abzuraten, denn solche Präparate können schnell zu einem Überangebot führen, was z. B. wiederum Missbildungen (zuviel Vitamin A) und andere Mängel (Zinkmangel bei zu viel Calcium) hervorrufen kann.

Man liest auch immer wieder, dass tragende Hündinnen, aufgrund ihres erhöhten Energiebedarfs, nun Welpenfutter bekommen sollen, was allerdings bei einem hochwertigen, natürlichen Hundefutter nicht nötig sein sollte.

Merke: Nicht nur spezielle Zuchthündinnen sollten täglich hochwertiges, natürliches, leicht verdauliches und ausgewogenes Hundefutter erhalten, sondern alle Hunde.

Hündin trächtig oder scheinträchtig?

Ist meine Hündin scheinträchtig oder wirklich schwanger? Diese Frage stellen sich oftmals viele Hundebesitzer, wenn es bereits zu einem Deckungsakt gekommen ist.
Dabei ist übrigens eine Scheinträchtigkeit auch ohne, dass die Hündin gedeckt wurde, durchaus normal und kein krankhafter Zustand.

Bis ca. 9 Wochen nach ihrer Läufigkeit haben trächtige und scheinträchtige Hündinnen in etwa den gleich hohen Progesteronspiegel im Blut. Daher fühlen sich nicht tragende Hündinnen so als ob sie schwanger wären. Auch nach der ersten Läufigkeit kann eine Scheinträchtigkeit vorkommen und unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
Das ist kein Grund zur Besorgnis. Nehmen die Symptome einer Scheinträchtigkeit jedoch überhand, dann sollte eventuell über eine Kastration der Hündin nachgedacht werden.

Hündin scheinträchtig Symptome

  • Fiepen und Jammern
  • Anhänglichkeit, Verschmusheit, will nicht allein sein
  • erhöhtes Schlafbedürfnis
  • reduzierte Bewegungsfreudigkeit
  • Agressionen gegenübere anderen Hunden
  • vermehrter Appetit und Gewichtszunahme oder auch
  • schlechter Appetit mit Gewichtsabnahme
  • Verhalten ruhiger bis hin zur Lethargie
  • verminderter Spietrieb
  • Nestbau und „Adoptieren“ von Spielzeug als Welpenersatz
  • Anschwellen des Gesäuges und Milchbildung

Schwangerschaftsverlauf beim Hund

Trächtigkeit bei Hunden Kalender

Wenn der Decktermin bekannt ist, kann man sich mit diesem praktischen Tragzeit Hunde Rechner alle relevanten Daten und Termine anzeigen lassen.

Hier geht´s zum Trächtigkeit Kalender: https://www.welpen.de/traechtig/

Wie merkt man dass eine Hündin trächtig ist? Das ist in den ersten vier Wochen garnicht so einfach zu erkennen! Denn sichtbare Anzeichen einer Trächtigkeit machen sich erst nach etwa einem Monat nach einer erfolgreichen Befruchtung bemerkbar.

Aber es können bereits 1-2 Wochen nach dem Deckakt einige sichtbare Anzeichen auf eine eventuelle Trächtigkeit hinweisen, was natürlich von Hund zu Hund unterschiedlich stark ausgeprägt ist.

• vermehrtes Schlafbedürfnis
• Sonnenbäder
• Verschmustheit
• gesteigerter Appetit
• Brechreiz
• Futtermäkelei

Allerdings sind dies auch alles Anzeichen einer Schein-Schwangerschaft. Frühestens ab dem 18. – 21. Tag könnte Gewissheit herrschen, wenn ein zäher, glasiger, klarer Ausfluss bzw. Schleim (Trächtigkeitsausfluss) bei der Hündin bemerkbar ist. Aber auch der Gang zum Tierarzt und/oder ein Ultraschall kann schnell Aufschluss über eine bestehende Trächtigkeit geben.
Trächtigkeit beim Hund Ultraschall

Frühestens zwischen dem 22. und 28. Tag kann der Tierarzt oder ein erfahrener Züchter durch Abtasten der Gebärmutter feststellen, ob die Hündin trächtig ist. Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, bietet sich auch eine Ultraschalluntersuchung (Trächtigkeitsultraschall) an.

Allerdings sollte man Hunden, die extreme Angst vor dem Tierarzt haben, diesen Streß ersparen und auf eine Ultraschalluntersuchung verzichten

Trächtigkeit beim Hund weiterer Verlauf

Rund 30 Tage nach der Befruchtung macht sich in der Regel dann ein zäher durchsichtiger bis milchiger Schleim/Ausfluss an der Scheide bemerkbar. Ab der 5. Woche fängt dann das Gesäuge mit den Milchdrüsen und Zitzen an anzuschwellen und der Bauch wird immer runder.

Im letzten Drittel der Trächtigkeit wachsen die Föten jetzt sehr schnell und die Hündin wird noch dicker und hungriger, denn 3/4 des Fötenwachstums fällt in diese Zeit. Auch die Haare am Bauch fallen jetzt langsam aus, was nichts mit krankhaften Haarausfall zu tun hat.

Ende der Trächtigkeit bei Hunden

Erst am Ende der Trächtigkeit hat die zukünftige Mama weniger Hunger, was letztendlich durch den enormen Platzmangel im Bauch verursacht wird. Auch die Zitzen schwellen noch weiter an und es kann durchaus schon zur ersten Milchproduktion kommen. Außerdem verbringt die Hündin nun sehr viel mehr Zeit mit der eigenen Körperpflege.

Kurz vor der Geburt, also um den 60. Tag herum, wird die Hündin merklich unruhig und beginnt ein Nestbauverhalten zu zeigen, indem sie Höhlen gräbt, und überall scharrt, um so einen geeigneten Platz zum Werfen zu finden. Oftmals geschieht die Geburt der Welpen dann auch nicht, wie vom Besitzer am liebsten gewünscht, in der Wurfbox Werbelink.

Hier gibt es nochmal den Trächtigkeitsverlauf in Bildern und genau zum Nachlesen:
http://www.saupacker-vom-erzgebirgsblick.de/html/trachtigkeit.html
https://www.yellowstoneaussies.de/entwicklung-eines-welpen-im-mutterleib/

Die Geburt der kleinen neuen Lebewesen ist dann der grönende Abschluss einer spannenden und aufregenden Zeit!

Juckreiz beim Hund

Juckreiz beim Hund - Wieso kratzt mein Hund sich ständig? - Hilfe & Tipps

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Juckreiz beim Hund

Ständiger Juckreiz beim Hund kommt leider ziemlich häufig vor. Viele Hundebesitzer denken nicht gleich unmittelbar an eine Erkrankung. Doch sollte ständiger Juckreiz nicht verharmlost werden. Denn durch das anhaltende Kratzen wird auch die Haut zwangsläufig in Mitleidenschaft gezogen. So wird dann verschiedenen Krankheitserregern der Weg geöffnet und Infektionen können entstehen. Die Haut verschlechtert sich, der Juckreiz wird noch stärker – ein Teufelskreis beginnt!

Außerdem verursacht das ständige Kratzen enormen Stress – nicht nur beim Hund, sondern auch bei den Besitzern. So bleiben Spaß und Lebensfreude gänzlich auf der Strecke! Umso wichtiger ist es, rechtzeitig die Ursache des Juckreizes zu finden und zu bekämpfen. Eine reine Symptombehandlung bringt höchstwahrscheinlich keinen lang anhaltenden Erfolg.

Auch steckt nicht gleich immer eine Erkrankung dahinter, wenn sich der Hund gelegentlich leckt oder kratzt, etwa im Rahmen seiner Fellpflege. Doch juckt sich der Vierbeiner ständig über den Tag und kommt kaum noch zur Ruhe, handelt es sich mit größter Wahrscheinlichkeit um ein Krankheitssymptom.

Juckreiz beim Hund

by Robberwood.de Juckreiz beim Hund

Juckreiz beim Hund Ursachen

Es gibt zahlreiche Ursachen für den Juckreiz bei einem Hund. In vielen Fällen ist die Ursache schwer zu finden, wenn nicht gerade ein eindeutiger und sichtbarer Parasitenbefall, zum Beispiel durch Flöhe oder Zecken beim Hund, vorliegt.

Juckreiz beim Hund an den Pfoten

Juckreiz beim Hund an den Pfoten

  • Parasiten und Pilze
     Einer der häufigsten Auslöser für Juckreiz bei Hunden sind wohl Parasiten wie Flöhe, Milben oder Zecken.
  • Flöhe
    Flöhe sieht man allerdings nur bei hochgradigem Befall direkt. Kleine, schwarze Kügelchen (Flohkot) im Fell des Hundes sind jedoch ein eindeutiges Indiz für einen Flohbefall, der so schnell wie möglich behandelt werden muss.
  • Milben
    Es gibt verschiedene Arten von Milben. Bereits ab Mitte März sind die Grasmilben, wie der Name es bereits vermuten lässt, auf Gräsern zu finden. Gerade im Herbst sind die Herbstgrasmilben sehr aktiv und fördern starken Juckreiz. Auch die Grabmilbe kommt sehr häufig in freier Natur vor. Die Hausstaubmilbe hingegen findet man das ganze Jahr hindurch, praktisch in jeder Wohnung. Besonders beliebt bei Milben sind dünne Hautstellen, wie beispielsweise die Ellenbogen des Hundes.
  • Zecken
    Auch die Vielfalt der Zecken ist groß und es gibt unterschiedliche Vetreter ihrer Art, die neben Juckreiz, noch schlimme Krankheiten übertragen können. Zecken sind mittlerweile eigentlich überall zu finden und extrem widerstandsfähig. Besonders wohl fühlen sich sich in Gebüschen, hohen Gräsern und an Wegrändern, aber auch an Waldrändern und Waldlichtungen.

Allergien können Juckreiz beim Hund auslösen

Allergien zählen, ähnlich wie bei uns Menschen, in der Regel zu den Hauptursachen, wenn sich der Hund ständig juckt und kratzt.

Umweltallergie

Tritt der Juckreiz nur saisonal (meist im Frühjahr bis Sommer) auf, dann kann es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Gräser- oder Pollenallergie handeln. Geht der Hund gerne baden, kann es sich um eine Badedermatitis auch Zerkariendermatitis (Zerkadien sind kleine Wasserparasiten, die eine Allergie auslösen können) handeln.

Kontaktallergie

Aber auch Unkrautvernichter, Dünger und andere Pestizide schaden der empfindlichen Hundenase beim Schnüffeln und sind nicht nur für Pflanzenschädlinge giftig. Denn einmal über die Haut aufgenommen, sind diese Mittel eine ständige Gefahr für unsere geliebten Vierbeiner, was sich mitunter durch Juckreiz äußert.

Andere Allergieauslöser

Weitere Allergieauslöser können zum Beispiel Schimmel- oder Hefepilze und Hausstaubmilben sein. Hier tritt der Juckreiz dann aber das ganze Jahr hindurch auf. Auch das falsche Futter kann eine Allergie beim Hund auslösen.

Ernährungsbedingter Juckreiz

Desweiteren steht ziemlich weit oben auf der Juckreiz-Auslöser-Liste eine Futtermittelunverträglichkeit. Viele Hunde reagieren beispielsweise auf Getreide, bestimmte Proteine oder chemische Zusatzmittel im Futter allergisch. Auch eine Laktoseunverträglichkeit (mindestens 50 % aller ausgewachsenen Hunde) bringt Beschwerden wie Juckreiz mit sich. Symptome einer Futterunverträglichkeit und/oder Laktoseintoleranz beim Hund können, neben einem eventuell starken Juckreiz, auch folgende Beschwerden sein.

– Verdauungsbeschwerden
– Schleimabsonderungen
– Rötungen, Entzündungen, Quaddeln
Durchfall oder Verstopfung
Erbrechen
Haarausfall
Mundgeruch

Falsches Futter kann zu Juckreiz führen

Welches Futter für Hunde mit Juckreiz ?

Diese Krankheitszeichen treten dann oftmals plötzlich und nicht saisonal auf. Um den ernährungsbedingten Juckreiz und die Verdauungsprobleme wieder in den Griff zu bekommen, empfiehlt es sich eine Ausschlußdiät über mehrere Wochen zu machen. Wobei zunächst nur eine Fleischquelle gefüttert wird, mit der der Hund noch nie in Kontakt gekommen ist.

Bei einer Besserung sollten dann langsame Versuche mit den alten Futterkomponenten gestartet werden, um zu erkennen, auf was der Hund letztendlich allergisch reagiert.

Allerdings ist solch eine Eliminationsdiät sehr unausgewogen und mit enormen Stress für den Hund verbunden. Es könnte also sein, dass trotz Ausschlußdiät die Beschwerden bleiben.

Daher ist es ratsam gleich auf ein getreidefreies oder besser noch stärkefreies Futter umzusteigen. So wird dem Hund die einseitige Ernährung und der daraus resultierende Stress erspart, sowie gleichzeitig seine Darmflora geschont. Denn in der Regel haben Krankheiten und Allergien ihren Ursprung im Darm.

Juckreiz durch Infektionen und Verletzungen

Desweiteren können Infektionen und/oder Verletzungen Juckreiz auslösen. Hunde sind für Bakterien- und Pilzinfektionen genauso anfällig, wie wir Menschen. Hautprobleme und Juckreiz sind als unmittelbare Folge solch einer Infektion fast unvermeidbar. Aber auch ein einfacher Insektenstich (Mücke, Zecke ect.), eitrige Ekzeme und/oder Hot Spots können als Grund für den Juckreiz in Frage kommen.

Hot Spots:

Juckreiz durch scheren und trimmen

– als Folge einer verminderten Belüftung der Hautoberfläche und einer hohen Umgebungstemperatur
– wegen dem Einsatz chemischer Zecken -und Flohhmittel ( Spot Ons, Halsband ect. )
– aufgrund von Fremdkörpern oder reizender Substanzen im Fell (z.B. Medikamente, Shampoos etc.)
– durch verschmutztes, verfilztes Fell etc.
– als Reaktion auf Verletzungen (Schürfwunden, Bisse etc.)
– infolge von Irritationen (Scheren und Trimmen)

Sonstige Ursachen für Juckreiz beim Hund

Tritt der Juckreiz besonders in den kalten Monaten drinnen auf, könnte die trockene Heizungsluft Schuld daran sein, dass sich Hunde mit empfindlicher Haut ständig jucken und kratzen. Aber auch psychosomatische Eigenarten, Stress oder hormonelle Umstellungen, zum Beispiel nach einer Kastration, können für starkes knabbern, lecken und kratzen verantwortlich sein.

Juckreiz Regionen und mögliche Ursachen

Natürlich lässt es sich nicht pauschalisieren, wo genau der Juckreiz bei welcher Erkrankung auftritt. Hier nur ein kleiner Überblick über mögliche Juckreizursachen. Den Gang zum Tierarzt ersetzt diese Liste jedoch nicht.

Juckreiz RegionMögliche Ursachen
OhrOhrmilben, Ohrenentzündung, Fremdkörper, Umweltallergie
Augen / SchnauzeBindehautentzündung, Demodexmilbe, Allergie, Zeckenbiss
Bauch / BrustParasiten, Verletzungen, Stress, Kontaktallergie,
Fuchs-Räude¹
Pfoten / BeineStreusalz, Tick, Interdigitalabszess (eitriger Vorgang zwischen den Zehen)
Analbereich / AfterAnaldrüsenentzündung, Würmer, Nahrungsmittelunverträglichkeit
Am ganzen KörperFuttermittelallergie, trockene Haut, Dreck, Milben

Juckreiz an den Augen

Was hilft gegen Juckreiz beim Hund

Natürlich sollte bei dem Verdacht auf Parasitenbefall oder andere schwerwiegende Erkrankungen, die den Juckreiz beim Hund auslösen könnten, der Tierarzt aufgesucht werden. Doch Juckreiz beim Hund kann eben auch aufgrund verschiedenster Hautprobleme auftreten.

Hier können Herrchen und Frauchen versuchen, den Juckreiz beim Hund natürlich zu behandeln und das Problem somit zu lösen. Das funktioniert oftmals mit einfachen Hausmitteln oder Homöopathie z.B. Schüssler Salze oder Globulis.

Natürliche Mittel gegen Juckreiz

Trockene Hundehaut lässt sich beispielsweise mit wertvollen Fettsäuren vermeiden. So sind im Lachsöl wertvolle Omega-3-Fettsäuren enthalten, die nicht nur dem Hund, sondern auch seiner Haut gut tun.

Ein weiteres natürliches Mittel, nicht nur gegen Juckreiz bei Hunden, ist Bierhefe. Die Gabe von Bierhefe beim Hund mit Juckreiz hat sich schon seit Jahrzehnten gegen Kratzen und schuppige Haut bewährt. In Bierhefe sind hochwertigen Inhaltsstoffe enthalten, die auf natürliche Weise gegen starken Juckreiz helfen können.

Juckreiz – Hunde baden ja oder nein?

Besonders Hunde mit Hautproblemen sollten nicht übermäßig oft gebadet werden, da hierdurch der natürliche Feuchtigkeitshaushalt des Hundes ins Ungleichgewicht geraten kann. Im schlimmsten Fall führt ein ungeeignetes Shampoo zur Verschlimmerung der Hautprobleme und birgt mehr Schaden als Nutzen. Wenn die Haut juckt nach Wasserkontakt, dann sollte lieber auf das Bad verzichtet werden.

Welches Hundeshampoo bei Juckreiz ?

Ist ein Bad jedoch unvermeidbar, dann sollte auf jeden Fall ein sanftes und natürliches Hundeshampoo verwendet werden. Grundsätzlich braucht jedoch kein Hund gebadet und einshampooniert werden, oftmals reicht es schon ihn mit lauwarmen Wasser abzubrausen.

Homöopathie kann Hunden mit Juckreiz helfen

In der Regel hat die Naturheilkunde sehr bildliche Gedankenmodelle. Häufig sind diese Modelle durch Beobachten, in Zeiten ohne große wissenschaftliche Informa-tionen, entstanden. Es wird sich hier häufig an Bildern und Vergleichen aus der Na-tur bedient.

Merke: Trockenfutter zum Beispiel wärmt aus Sicht der traditionellen Chinesischen Medizin und enthält kaum noch Lebensenergie. Es ist sozusagen tod.

Was tun, wenn der Hund sich ständig kratzt?

Aus Sicht der Homöopathie werden Hautprobleme wie Juckreiz, Schorf oder auch Rötungen usw. als Symptome innerer „Störungen“ angesehen. Irgendwo im inneren Zusammenspiel von tausenden ständig interagierenden Elementen gibt es Probleme, die als Symptome nach außen getragen werden – über die Haut.

Somit ist zum Beispiel der Juckreiz aus naturheilkundlicher Sicht nicht durch eine äußere Anwendung von Salben heilbar.

Vielmehr kann die äußerliche Behandlung von Hautsymptomen eher dazu führen, dass die inneren Störungen nicht mehr über das Ausleitungsorgan „Haut“ ausgelei-tet werden, da der Weg „verstopft“ wurde. Der Körper sucht dann oftmals nach anderen Ausleitungswegen und produziert neue Symptome.²

Globulis bei Juckreiz

Globulis bei Juckreiz beim HundGlobulis sind kleine Streukügelchen und eine beliebtest Darreichungsform bei Krankheitsproblemen jeglicher Art. Mittlerweile werden sie auch gern bei Hunden angewendet. Da Globulis allerdings aus Rohrzucker (Saccharose) bestehen, sollte die Dosierung beim Hund nicht zu hoch und zu lang erfolgen.

Welche Globuli bei Juckreiz beim Hund genau in Betracht kommen, kommt immer auch auf die vorhandenen Symptome an. Die Rücksprache mit einem Tierarzt,  Homöopath oder Tierheilpraktiker ist daher sinnvoll. Letztendlich sind für die richtige Wahl der Globulis gegen Juckreiz die Beschwerden und deren Ausprägungen wichtig.

Hier mal einige mögliche Globulis gegen Juckreiz

GlobuliBeschwerdenVerschlechterung bei
Sulfurbrennende, warme, schuppige, gerötete Haut, die schlecht heiltWärme, nachts beim Schlafen und beim Waschen
Urtica urensrote Hauterhebungen, Pusteln, Bläschen und Quaddeln, allergische Ursache oder im Rahmen einer WurmerkrankungWärme, nach Anstrengungen und durch kühles Baden
Rhus toxicodendronkleinen Hautrötungen oder Bläschen, die nässen können, große Unruhe, Haut fühlt sich trocken und warm anNässe und kalter Luft
MezereumRötung und Bläschenildung, die nässen und von dicken Krusten bedeckt werdenwarmen Baden oder Waschen, nachts
CantharisBrennende Hautrötung, große Berührungs- und SchmerzempfindlichkeitBerührung
Staphisagriafeuchter Hautausschlag mit dicken Schuppen oder Schorf, große Unruhe
Graphiteshartnäckige, meist trockene Hautausschläge, Pigmenteinlagerungen, honigartiges, gelbliches und übelriechendes SekretWärme
Arsenicum albumsehr trockene, warme Haut, meist bei älteren Tieren, oft in Zusammenhang mit Leber- oder Nierenerkrankungenkörperlicher Anstrengung und Kälte

Schüssler Salze für Hunde mit Juckreiz

Schüssler-Salze sind alternativmedizinische Präparate von körpereigenen Mineralien in Tablettenform, die auch bei Hundeproblemen mittlerweile sehr beliebt sind. Sie enthalten jedoch in der Regel Milchzucker. Je nach Bedarf können unterschiedliche Schüssler-Salze zur Problembehandlung in Betracht kommen. Auch können verschiedene Mittel miteinander kombiniert werden.

Dem Hund verabreicht man die aufgelöste Tablette am Besten mit einer nadellosen Spritze. Einige Hunde trinken auch gern Wasser mit den aufgelösten Schüssler Salzen oder nehmen es dem Futter beigemischt auf. Für den Juckreiz beim Hund haben sich folgende Schüssler Salze bewährt. Natürlich ist auch hier die Rücksprache mit einem Fachmann/frau sinnvoll.

– Kalium Sulfuricum > Schüssler Salz Nr. 6Schüssler Salze für Hunde mit Juckreiz
– Magnesium Phosphoricum > Schüssler Salz Nr. 7
– Natrium Sulfuricum > Schüssler Salz Nr. 10
– Silicea > Schüssler Salz Nr. 11
– Kalium arsenicosum > Schüssler Salz Nr. 13
– Kalium aluminium sulfuricum > Schüssler Salz Nr. 20
– Zincum chloratum > Schüssler Salz Nr. 21
– Arsenum jodatum > Schüssler Salz Nr. 24
– Aurum chloratum natronatum > Schüssler Salz Nr. 25

¹ – http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=19563
² – http://www.tier-naturheil-therapie.de/thema/052007_Hauterkrankungen-hund.html

Hilfe bei Juckreiz beim Hund