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Husten beim Hund

Husten beim Hund - Alles über Hundehusten und was zu tun ist

Husten beim Hund

Tritt Husten beim Hund auf, muss nicht immer gleich zwangsläufig eine schwere Krankheit dahinter stecken. Grundsätzlich ist Husten ein Schutzreflex und nicht weiter schlimm.
Hält der Husten aber länger an und ist eventuell sogar schon chronisch, dann sollte gehandelt werden.

Was sind denn aber mögliche Husten beim Hund Auslöser und wie kann ich meinem Liebling helfen? Warum hustet mein Hund nur nachts oder nur bei Aufregung? Warum hustet mein Hund und würgt oder warum hustet er nach dem Trinken?

In meinem Artikel versuche ich diese und noch weitere Fragen zu klären. Wichtig ist aber, wie bei anderen Erkrankungen auch, stets die Ursache des Hustens zu finden und nicht nur die Symptome zu bekämpfen.

Husten beim Hund – Was tun? Unsere Experten beraten Sie und Ihren Hund gerne, um eine schnelle Lösung zu finden. Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@hundepower.de oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Husten beim Hund Ursachen

Ein Husten beim Hund kann, wie auch bei uns Menschen, zahlreiche Ursachen haben. Die folgende Übersicht soll als grobe Einordnung dienen, welche Auslöser der Husten theoretisch haben könnte. Natürlich ist das von Fall zu Fall verschieden. Für die genaue Abklärung des Hustens sollte ein Tierarzt oder Tierheilpraktiker kontaktiert werden, der aufgrund detaillierter Informationen den möglichen Grund finden kann.

So können beispielsweise normale Erkältungen, Verkühlungen, Allergien, Fremdkörper, Parasiten, aber genauso gut auch schwerere Herz- und Lungenerkrankungen, Atemwegs- oder Luftröhrenerkrankungen, aber auch Lebererkrankungen für den Husten beim Hund in Frage kommen.

Wussten Sie, dass Probleme mit der Leber schätzungsweise zu über 80% Auslöser für Atemwegsprobleme sein können?!

Erkältung oder Verkühlung

Hund mit Erkältung und Husten

Hund mit Erkältung und Husten

Kommt der Husten beim Hund eher in der kälteren Jahreszeit oder nach einer Verkühlung vor, handelt es sich in der Regel um typische Erkältungssymptome, genau wie bei uns Menschen. Doch hört sich so ein Hundehusten etwas anders an!

Der Husten beim Hund gleicht eher einem heftigem Würgen oder einer Art umgekehrtem Niesen / Rückwärtsniesen. Gewöhnungsbedürftig, aber im Regelfall kaum besorgniserregend. Meist reichen hier ein paar Tage Ruhe und natürliche Hustenmittel um den Husten beim Hund zu beseitigen.

Hinweis: Hundehusten hört sich anders als unser Husten an. Es ähnelt einer Mischung aus Würgen und umkehrten Niesen, welches ein anfallartiges, kräftiges Luft einatmen durch die Nase ist. Bei einigen Hunden kann dies auch Niesen oder Atemnot gleichen.

Bronchitis beim Hund

Hat der Hund starken, häufigen Husten mit eventuellen Schleimauswurf, kann es sich um Bronchitis handeln – eine Entzündung der unteren Luftwege im Bereich der Bronchien. Durch den ausgeprägten Hustenreiz kann es mitunter auch zu Erbrechen kommen. Bronchitis beim Hund gilt als eine der häufigsten Atemwegserkrankungen. Dabei muss allerdings zwischen einer akuten und chronischen ( länger als 2 Monate ) Bronchitis unterschieden werden.

Ursachen einer Bronchitis beim Hund

Es kommen vielfältige Ursachen für eine Bronchitis in Betracht. In den meisten Fällen entzünden sich die Bronchien aufgrund von Virusinfektionen, auch oft im Zusammenhang mit dem Zwingerhusten. Aber auch Allergien, beispielsweise durch Pollen, Luftverschmutzung oder auch Passivrauchen, können eine Bronchitis auslösen.

Aus einer nicht ausgeheilten und/oder auch ständig wiederkehrenden akuten Bronchitis, entsteht in den meisten Fällen die chronische Bronchitis mit konstanten und immer wiederkehrenden Symptomen. Oft ist dies auch ein Hinweis auf eine schwere Lungenerkrankung, was wiederum bis zu einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung beim Hund führen kann.

Hiervon sind oftmals vorwiegend kleine bis mittelgroße und auch insbesondere übergewichtige Hunde betroffen. Wenn die Bronchitis das Stadium der chronisch-obstruktiven Bronchitis (COB) erreicht, dann wird es für den Hund richtig gefährlich! Denn nun hat sich in den Atemwegen bereits ein irreversibler Zerstörungsprozess in Gang gesetzt, der oftmals tödlich endet.

Chronische Bronchitis beim Hund

Bei einer fortgeschrittenen chronischen Bronchitis sinkt die Lebenserwartung beim Hund beträchtlich. Deshalb ist eine passende Therapie und gleichzeitige Unterstützung des Immunsystems so früh wie möglich wichtig.

Hat der Hund Bronchitis hilft in der Regel kein Antibiotika, da die Auslöser in den meisten Fällen Viren sind. Oftmals werden vom Tierarzt kortisonhaltige Medikamente als Spray oder zum Inhalieren verschrieben. Das mag für die kurzzeitige Bekämpfung des Hustenreizes helfen, sollte aber nicht zum Regelfall werden, denn Kortison schädigt das Immunsystem erheblich!

Hat Ihr Hund ständig Probleme mit den Bronchien, dann sollten nicht nur die Symptome wie der Husten bekämpft, sondern auch der Ursprung gefunden werden.

Dauer einer Bronchitis

Wie lange eine Bronchitis beim Hund dauert, ist letztlich von Fall zu Fall verschiedenen. In der Regel geht man von etwa 2 Wochen bei einer akuten Bronchitis aus. Handelt es sich bereits um eine chronische Bronchitis beim Hund kann es natürlich seine Zeit dauern.

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Zwingerhusten beim Hund

Eine weitere, sehr ernstzunehmende Form von einer Atemwegserkrankung, ist der so genannte Zwingerhusten oder auch Hundegrippe (Infektiöse Tracheobronchitis). Diese Infektionskrankheit wird durch unterschiedliche Erreger ausgelöst. Als Krankheitserreger können verschiedene Bakterien und Viren in Frage kommen.

Zwingerhusten Übertragung

Welpen mit Zwingerhusten

Welpen mit Zwingerhusten

Die Übertragung erfolgt als Tröpfcheninfektion, wenn bereits erkrankte Tiere erregerhaltiges Material ausniesen oder aushusten. Aber auch eine Luftübertragung (aerogen) ist möglich. Besonders auf engem Raum (z.B. im Zwinger) lebende Hunde infizieren sich so sehr schnell, woher auch der Name Zwingerhusten stammt.

Aber auch auf größeren Veranstaltungen, wo sich Hunde aus unterschiedlichen Haltungen begegnen, etwa bei einer Hundeausstellung oder einem Welpentreffen, ist das Infektionsrisiko erhöht. Selbiges gilt auch bei Aufenthalten im Tierheim oder Tierpension.

Zwingerhusten / Hundegrippe Ansteckungsgefahr

Der Zwingerhusten beim Hund ist nicht ansteckend für Menschen, aber umgekehrt können Menschen Hunde mit Grippeviren anstecken. Allerdings ist die Ansteckungsgefahr von Hund zu Hund oder auch von Hund zu Katze sehr groß. Die Zwingerhusten Inkubationszeit beträgt, je nach Erregertyp 2-30 Tage.

Zwingerhusten Symptome

Besonders typisch für Zwingerhusten ist ein trockener Husten ohne Auswurf und/oder Würgen. Zunächst erinnert dieser würgende Husten an einen verschluckten Fremdkörper, den der Hund loswerden will. Auch hustet der Hund zwangsläufig nicht ständig. In manchen Fällen tritt der Hustenreiz nur kurzzeitig bei Belastungen wie Aufstehen, Spielen oder Laufen auf.

Zusätzlich zum Husten kann bei einem schweren Krankheitsverlauf des Zwingerhusten Fieber, eine Rachenentzündung (Pharyngitis), eine Mandelentzündung (Tonsillitis), eine Entzündung der Bronchien (Tracheobronchitis) oder ein Luftröhrenentzündung (Trachea) hinzukommen. Weiterhin können Schnupfen und eine eitrige Bindehautentzündung als weitere Zwingerhusten Symptome auftreten.

Zwingerhusten beim Hund Video

Zwingerhusten beim Hund lindern

Wichtig bei Zwingerhusten ist auf jeden Fall die körpereigene Selbstheilung zu aktivieren und das Immunsystem zu stärken. Daher ist es auch nicht wirklich sinnvoll, den betroffenen Hund vorsorglich mit Antibiotika vollzustopfen, wenn der genaue Krankheitserreger nicht festgestellt wurde.

Denn Antibiotikum tötet lediglich Bakterien (im Regelfall leider auch die guten und wichtigen Darmbakterien) und schwächt aber dafür das komplette Immunsystem. Gegen Viren ist Antibiotika allerdings wirkungslos!

Natürlich kann in bestimmten Fällen die Gabe von Antibiotika in Kombination mit Husten stillenden Medikamenten sinnvoll sein. Das sollte aber stets ganz individuell geprüft werden!

Wie lange dauert Zwingerhusten beim Hund?

Aufgrund eines starken Immunsystems stecken manche vitale Hunde diese Krankheit nach zwei bis drei Tagen einfach so weg. Andere Hunde (wie auch bei uns Menschen) erwischt es schwerer und sie haben länger mit dem Zwingerhusten/Hundegrippe zu kämpfen. In der Regel verkraften gesunde Hunde solch eine Infektion aber problemlos.

Bei bereits immungeschwächten, älteren und/oder gestressten Hunden sowie bei Welpen ist der Zwingerhusten eine gefürchtete Krankheit. Hier kann Zwingerhusten mitunter zu bleibenden Schäden und Komplikationen bis hin zum Tod führen. Im Regelfall heilt ein einfacher Zwingerhusten aber auch bei diesen Tieren nach 1 bis 2 Wochen von selbst wieder ab.

Zwingerhusten Hund Impfung

Natürlich gibt es in der heutigen Zeit auch eine Impfung gegen Zwingerhusten bzw. Hundegrippe. Doch logisch betrachtet, ist dies wohl nur eine weitere Strapaze für den Hund und sein Immunsystem. Denn auch der Erfolg einer Impfung gegen Zwingerhusten ist nicht garantiert, weil gar nicht gegen alle in Frage kommenden Erreger geimpft werden kann und wird.

Herzhusten beim Hund

Wenn Ihr Hund insbesondere nachts hustet oder unter besonderer Anstrengung, könnte eine Erkrankungen von Herz und/oder Lunge die Ursache sein. Gesellt sich zum feucht und tief sitzenden Husten noch Auswurf, dann wird diese Diagnose zusehends bestärkt. Dabei ist auch die Farbe des Auswurfs zur Ursachenfindung extrem wichtig. Oft hängt gelblicher Auswurf mit einer Lungenerkrankung zusammen, wohingegen rötlicher Auswurf eher auf Herzprobleme hinweist.

Herzhusten Ursache und Symptome

Hustet Ihr Hund und neigt er zu schneller Erschöpfung und Leistungsabfall? Dann könnten dies erste Anzeichen einer beginnenden Herzschwäche sein. Herzhusten ist dabei ein sehr charakteristisches Symptom, wird aber oftmals übersehen.

Wie hört sich Herzhusten beim Hund an?

Vornehmlich tritt Herzhusten abends auf und dann meistens wenn sich der Hund in Ruhe begibt. Es handelt sich in der Regel um ein mehrmaliges, ziemlich lautes Husten, was von eine Art Würgen begleitet wird, so als wollte der Hund etwas ausspucken. Danach zeigt der Vierbeiner keine anderen Anzeichen von Unwohlsein und er ist wieder ruhig.

Herzhusten Symptome

Je geschädigter das Herz bereits ist, desto ausgeprägter sind auch die Symptome. Neben dem typischen Herzhusten, können Schwäche, Wassereinlagerungen, Kurzatmigkeit, Atemnot und teilweise sogar Bewusstlosigkeit vorkommen. Abgesehen von dem Wasser in den Lungen, kann sich auch Flüssigkeit in den Körperhöhlen ansammeln und so einen Trommelbauch verursachen.

Oft wird der Herzhusten mit Flüssigkeitsbildungen in der Lunge begleitet, was sich wie ein gurgelnder Husten anhört. In diesem Fall sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden, da der Hund im schlimmsten Fall einen Sekundenherztod sterben kann.

Herzhusten beim Hund Behandlung

Logischerweise kann ein einmal erkranktes Herz nicht wieder ganz geheilt, aber durchaus in seiner Arbeit unterstützt werden. Rechtzeitig erkannt und behandelt, kann der schleichende Verschlechterungsprozess verlangsamt werden. Unterstützend wirkt bei Herzerkrankungen eine spezielle Herz Diät in Kombination mit einer natriumarmen und Taurin reichen, ausgewogenen Ernährung.

Mein Tipp bei Herzhusten: Anifit B.A.R.F. Schnupperpaket + Pro Taurin

Herzhusten beim alten Hund

Insbesondere ältere und immunschwache aber auch ganz speziell kleine Hunde haben ein erhöhtes Risiko an Herzhusten zu erkranken. Herzhusten beim alten Hund kann unbehandelt schnell zum Tod führen. Einschläfern wäre hier dann sogar oftmals die sanftere Alternative, als die elenden Qualen, die mit dem Herzhusten und Herzerkrankungen einhergehen.

Herzhusten Hund Youtube Video

Husten durch Allergien

Husten beim Hund kann auch durch eine Vielzahl an Allergien ausgelöst werden. Teilweise entsteht durch die allergischen Reaktionen auch Asthma. Wichtig ist zunächst die Gründe der Allergie herauszufinden, um so auch das Husten Symptom zu bekämpfen.

Husten durch trockene Luft

Der Husten tritt nur drinnen und nur zu bestimmten Jahreszeiten auf? Gerade in den Wintermonaten kann zu trockene Raumluft Schuld am Husten beim Hund sein. Hier kann der Kauf eines Luftbefeuchters bereits Abhilfe schaffen.

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Husten durch Fremdkörper

Sehr lebhafte und/oder neugierige Hunde laufen ganz besonders Gefahr, beim Herumtoben und Spielen draußen Fremdkörper einzuatmen. Meist sind es Pflanzenteile, kleine Holzstücke oder Schmutzpartikel, aber auch zerbissenes (Hunde)Spielzeug oder geschlungene Futterreste, die den Husten beim Hund auslösen. Seit einiger Zeit ist auch der Eichenprozessionsspinner bei Hunden ein Feind in Deutschland.

Es kann nämlich leicht passieren, dass sich diese Fremdkörper oder auch Futterbrocken in der Luftröhre verfangen. Durch das Husten versucht der Hund selbiges loszuwerden. Auch Brechreiz, Auswurf und Mundgeruch sind mögliche Folgen einer Fremdkörpereinnahme.

Hustet der Hund Blut, dann ist der Besuch einer Tierarztpraxis ein Muss, damit der Fremdkörper so schnell wie möglich entfernt wird und keine weiteren Schäden anrichtet.

Parasitenbefall fördert Husten beim Hund

Mitunter kann es vorkommen, dass sich direkt im Lungenbereich Würmer (sog. Lungenwürmer) einnisten. So kann sich das Gewebe hier stark entzünden und und es kommt zu Husten. In diesen Fällen ist der Husten beim Hund meist laut und trocken.

Husten beim Hund natürlich behandeln

Husten natürlich behandeln mit Inhalation

Husten natürlich behandeln mit Inhalation

Zunächst muss der Husten beim Hund nicht immer zwangsläufig mit einer schweren Krankheit in Verbindung stehen. Der Husten selbst ist eigentlich ein körpereigener Schutzreflex und zudem ein Säuberungsprozess, um die Atemwege zu reinigen.

Daher ist es in der Regel nicht sinnvoll, den Husten mit Hustenstiller und Medikamenten zu unterdrücken, sondern lieber sanft und natürlich zu unterstützen. Gerade wenn auch Auswurf mit im Spiel ist, ist es hilfreicher den Schleim zu lösen, so dass er vom Hund abgehustet werden kann. Denn zäher Schleim führt zu Problemen mit der Atmung!

CBD ÖL bei Husten und Asthma

CBD Öl für den Hund, kann bei Hundehusten und insbesondere bei Asthma bestens eingesetzt werden. Vorläufige Studien belegen, dass CBD Öl entzündungshemmend und entkrampfend wirkt und dabei hilft Husten sowie Atemnot zu senken bzw. zu lindern.  Bis weit in die Menschheitsgeschichte lässt sich die Anwendung von Cannabis gegen Husten und Asthma sogar durch Literatur zurückzuverfolgen.

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Welche Hausmittel, wenn der Hund Husten hat?

Honig, Kräuter, Wurzeln und bestimmte Pflanzen haben sich seit jeher als natürliche Haus-und Heilmittel bei Husten bewährt. Egal ob Zwingerhusten, Bronchitis, Allergien und Co. Hausmittel können stets eingesetzt werden, natürlich auch in Kombination mit einer medikamentösen Behandlung. Denn auch Hunde dürfen diese alten Hausmittel bekommen. Traditionell hat sich der Einsatz der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) ganz besonders auch bei Hunden etabliert.

Einige schleimlösende natürliche Hausmittel bei Husten und Atemwegsproblemen:

Thymian
Süßholz
Salbei
Anis
Bockshornkleesamen

Fenchel
Isländisch Moos
Borretschkraut
Primel-und Bibernellwurzel
u.v.a.

Seit Jahrhunderten werden diese Kräuter, Wurzeln und Pflanzen eingesetzt, um den Schleim zu lösen. Aber sie haben auch noch ganz andere faszinierende Fähigkeiten. Aufgrund ihrer basenbildenden Eigenschaften, helfen diese natürlichen Mittel den Körper von Schlacken zu entgiften und seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Auch ihre antivirale, antibakterielle und antioxidative Wirkung ist mittlerweile bereits sogar wissenschaftlich nachgewiesen wurden.

Welcher Honig für Hunde?

Seit jeher gilt Honig als wirksames Hausmittel bei Husten. Er hat eine heilende sowie desinfizierende Wirkung und schmeckt zudem noch köstlich! Mittlerweile weiß man, dass, die im Honig enthaltenen antimikrobiell wirksamen Inhibine¹, diesen positiven Effekt bewirken.

Für die Heilwirkung ist die Sorte des Honigs relativ egal. Wichtig ist nur, dass es sich um reinen, nicht erhitzen, kaltgeschleuderten Honig handelt. Auf der sicheren Seite ist man beim Kauf von „Echtem Deutschen Honig“ von Imkern des Deutschen Imkerbundes e.V. (D.I.B.).

Nicht nur bei uns Menschen kann Honig wahre Wunder bewirken, sondern auch bei unseren vierbeinigen Freunden. Ein weiterer positiver Nebeneffekt von (echtem) Honig bei Husten: Er ist ein reines Naturprodukt und hat keinerlei Nebenwirkungen! Mehr zum Thema Honig als Heilmittel für Hunde finden Sie bei den Quellen.²

Achtung: Hustensaft für Hunde selber machen, ist ganz simpel! Dafür einfach warmes Wasser mit einem Teelöffel Zitronensaft und einem Teelöffel Honig vermischen und dem Hund nach Bedarf geben.

Husten Hund Homöopathie

Neben den Hausmitteln kann auch die Homöopathie bei Husten beim Hund wirksam eingesetzt werden und die Behandlung von Bronchitis, Zwingerhusten, Asthma und Co. unterstützend begleiten. So können Schüßler Salze, Bachblüten und Globuli wahre Wunder im Kampf gegen den Husten wirken.

Natürlich sollte nicht blind irgendein homöopathisches Mittel verabreicht, sondern genau auf die jeweiligen Symptome geachtet werden. Auch die Rücksprache mit einem/r Tierheilpraktiker/in ist im Einzelfall sinnvoll.

Mögliche homöopathische Mittel:

Belladonna
Ipecacuanha (Brechwurzel)
Aconitum
Bryonia alba (Zaunrübe)

Drosera (Sonnentau)
Rumex crispus (Ampfer)
Ammonium carbonat – besonders bei älteren Hunden mit Übergewicht

Husten beim Hund lindern

Zusammengefasst noch einige nützliche Tipps, wenn der Hund hustet und/oder krank ist:

Honig, Hausmittel und Homöopathie können bei leichtem Husten grundsätzlich bedenkenlos eingesetzt werden. Normalerweise sollten die Beschwerden dann innerhalb weniger Tage verschwinden.

Zuneigung und eine extra Portion Aufmerksamkeit tun eigentlich immer gut, aber im Krankheitsfall können sie sogar zur schnelleren Genesung beitragen. Besonders sensible Hunde sollten allerdings nicht zu sehr bemuttert werden, da sie sonst noch mehr leiden. Der Hund braucht in dieser Zeit Ruhe, um sich zu erholen und darf sich ruhig öfter auf seinem Lieblingsplatz entspannen.

Frische Luft tut gut, aber bitte nicht übertreiben! Am Besten nur kurze Gassi Runden machen, aber dafür öfter. Allerdings sollte der Hund keiner extremen Kälte oder Nässe ausgesetzt werden. Insbesondere kurzhaarige Hunde sind hier sehr empfindlich. Spezielle Hundekleidung kann helfen.

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Auch die Raumluft ist wichtig! Zigarettenrauch, Raumsprays, Deo und trockene Luft gilt es zu vermeiden. Auf jeden Fall zusätzlich immer das Immunsystem stärken, nicht nur bei bereits vorhandenem Husten. Eine gesunde und artgerechte Ernährung reicht oftmals schon aus! Denn ein schwaches Immunsystem begünstigt Infektionen. Gerade wenn der Husten öfter auftritt oder bereits chronisch ist, hilft ein gesundes Immunsystem dagegen anzugehen.

Für ein gesundes Immunsystem und starke Abwehrkräfte – Anifit Nassfutter!


Husten beim Hund, melden Sie sich?






¹ – https://www.die-honigmacher.de/glossarbegriff/Inhibine.html
² – http://www.kuriosetierwelt.de/honig-als-heilmittel-fur-hunde/

Magendrehung beim Hund

Magendrehung beim Hund

Magendrehung beim Hund

Eine Magendrehung beim Hund gehört mit Sicherheit zu den Top 3 der am meist gefürchtetsten Erkrankungen – gleich nach Krebs und Herzerkrankungen.

Kein Wunder, denn eine nicht sofort behandelte Magendrehung steht ebenfalls ganz oben auf der Liste möglicher Todesursachen beim Hund. Nicht ohne Grund fürchten sich viele Hundebesitzer vor einer Magendrehung bei Ihrem Liebling.

Magendrehung, wie vorbeugen und nachsorgen? Unsere Experten beraten Sie und Ihren Hund gerne, um eine schnelle Lösung zu finden. Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@hundepower.de oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Selbst eine sofortige klinische Behandlung ist keine Garantie für das Überleben des Hundes. Besonders größere Hunderassen sind in der Regel öfter von solch einer Magendrehung betroffen.
Doch soweit muss es erst gar nicht kommen! Die richtige Ernährung und einige hilfreiche Tipps helfen, der Magendrehung vorzubeugen.

Was ist eine Magendrehung beim Hund?

Der Magen vom Hund dreht sich bei einer Magendrehung (Torsio ventriculi) um die Längsachse. Dadurch wird der Mageneingang und -ausgang abgeschnürt, was dazu führt, dass im Magen entstehende Gase nicht entweichen können. Demzufolge bläht sich der Magen immer mehr auf und wird stark gedehnt und hart.

Weiterhin werden durch die Verdrehung größere Blutgefäße abgeschnürt, was eine Sauerstoff Unterversorgung vom Magen und anderen Organen zur Folge hat. Wird nicht sofort gehandelt, stirbt das betroffene Gewebe im schlimmsten Fall ab, was in den meisten Fällen den Tod des Hundes bedeuten kann.

Häufige Ursachen einer Magendrehung bei Hunden

Die Ursache einer Magendrehung kann vielfältig sein. Festgestellt wurde bereits in diversen Studien¹, dass insbesondere die einmal tägliche Fütterung mit Trockenfutter das Risiko einer Magendrehung um ein Vielfaches erhöht.

Auch weisen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse darauf hin, dass die Zusammensetzung des Hundefutters Einfluss auf eine Magendrehung haben kann. So soll zuviel zugesetztes Kalzium die Verdauung verlangsamen und demzufolge bleibt das Futter länger im Magen.

Ein weiterer Risikofaktor ist auch die jeweilige Hunderasse und ihre spezielle Anatomie. So sind insbesondere große Rassen wie Weimaraner, Dobermann, Bassets, Irish & Gordon Setter sowie die Deutsche Dogge aufgrund ihrer Körperform besonders anfällig für eine Magendrehung.

Gerade diese Hunde weisen im Vergleich zum Bauchumfang eine tiefe Brust auf, wodurch eine stärkere Beweglichkeit vom Magen im Bauchraum gegeben und somit das Risiko einer Verlagerung der Organe erhöht ist.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass größere Hunde vermehrt an einer Magendrehung erkranken, weil gerade sie, aufgrund des Kostenfaktors, vermehrt Trockenfutter bekommen?

Doch auch ein großer Hund kann artgerecht mit gesundem Nassfutter in Kombination mit der Zugabe von Flocken, Kartoffeln oder Reis gefüttert werden.

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Obwohl eine Magendrehung bei kleineren Hunden seltener auftritt, können auch sie durchaus davon betroffen sein. Auch ältere Hunde sind öfter von einer Magendrehung betroffen. Weiterhin kann Stress und Futter schlingen eine Magendrehung fördern. Ein Antischlingnapf für Hunde könnte hier Abhilfe schaffen.

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Wie bereits kurz erwähnt, spielt bei einer Magendrehung auch die Größe und Art der Mahlzeit des Hundes eine entscheidende Rolle. Häufig treten Magendrehungen nach großen Mahlzeiten auf. Weiterhin können ausgiebiges Herumtollen, Spielen und enorme Bewegung direkt nach der Futteraufnahme eine Magendrehung begünstigen. Daher sollte dem Hund nach der Nahrungsaufnahme etwas Ruhe gegönnt werden.

Wann kann ein Hund eine Magendrehung bekommen?

  • Futterart – ein hoher Anteil von Kohlenhydraten insbesondere im Trockenfutter, sowie zu einseitige Ernährung verdreifachen das Risiko einer Magendrehung
  • Zu stark zerkleinertes Futter – gewolftes Fleisch
  • Futtermenge – eine große Futterportion verdoppelt das Risiko der Magendrehung
  • Futterqualität – eine große Anzahl von Gas produzierenden Bakterien im Futter wirken sich ungünstig aus
  • Fressverhalten – zu schnelle Futteraufnahme / Schlingen
  • Ernährungszustand – Untergewicht erhöht das Risiko einer Magendrehung
  • Rasse – Riesenrassen haben ein dreifach höheres Risiko, Rassehunde ein 2,5faches
  • Körpergröße – Hunde mit großer Brusttiefe und große Hunde sind öfter betroffen
  • Veranlagung – negative Auswirkung bei familiärem Vorkommen der Erkrankung
  • Temperament – lebhafte und ängstliche Hunde erkranken mehr
  • Alter – ältere Hunde haben ein erhöhtes Risiko
  • Gemütszustand – Stress kann sich negativ auswirken
Merke: Bisher konnte allerdings eine eindeutige Ursache der Magendrehung noch nicht ausfindig gemacht werden!

Die Magendrehung beim Hund erkennen

Da eine Magendrehung für den Hund lebensbedrohlich sein kann, sollten Sie als Hundebesitzer die Symptome einer Magendrehung kennen. So können Sie im Notfall schnell handeln und den Tierarzt kontaktieren.

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Symptome bei einer Magendrehung

Wie bereits beschrieben, gast sich der Magen bei einer Magendrehung auf, so dass der Bauchumfang dann direkt hinter den Rippen zunimmt. Auch starke Unruhe, heftiges Würgen ohne Erbrechen und extremes Hecheln können Anzeichen einer Magendrehung sein. Auch wird der Kreislauf vom Hund geschwächt, wenn über längere Zeit die Gefäße im Bauchraum abgeschnürt werden. Dadurch nimmt die Schädigung der Magenwand zu und letztendlich ist der betroffene Hund kaum mehr ansprechbar und liegt apathisch rum.

OP bei Hund mit Magendrehung

OP bei Hund mit Magendrehung

Weiterhin kann die Magenwand durch die starke Drehung reißen. So gelangt der Mageninhalt und die Magensäure in die Bauchhöhle, was akute Lebensgefahr für den Hund bedeutet. Des Weiteren führen die Gefäß Abschnürungen unweigerlich zum Herzversagen, wenn nicht schnell gehandelt wird.

Daher ist es im Fall einer Magendrehung extrem wichtig, sofort zum Tierarzt oder am besten sogar gleich in eine Tierklinik zu fahren! Denn bei einer Magendrehung beim Hund ist eine OP grundsätzlich nötig und unumgänglich, um den Magen wieder in die richtige Lage zu bringen.

Eine Magendrehung beim Welpen erkennen

Wann und ab welchem Alter eine Magendrehung auftritt, lässt sich pauschal nicht so einfach sagen! Es kommt immer auf die jeweilige Situation und den Hund an. Das Gerücht, daß eine Magendrehung bei Welpen nie auftritt, stimmt leider auch nicht! Es ist durchaus möglich, dass auch Welpen eine Magendrehung bekommen und sogar daran sterben.

Magendrehung bei kleinen Hunderassen

Wie bei Welpen, kann eine Magendrehung auch bei kleinen Hunden vorkommen. Auch bei kleinen Hunden ist die Überlebenschance bei einer fortgeschrittenen Magendrehung eher gering. Wie viel Zeit dem Hund noch bleibt, lässt sich so nicht pauschal sagen.

Am Besten ist es, bei Verdacht auf eine Magendrehung und den dazugehörigen Symptomen sofort zum Tierarzt zu fahren und keine Zeit zu verlieren! Dabei ist es egal, ob es sich um Welpen, kleine, große oder ältere Hunde handelt.

Auch die entsprechende Nachsorge ist bei einer erfolgreich behandelten Magendrehung wichtig.

Ersparen Sie Ihrem Liebling dieses Risiko und beugen Sie vor! Artgerechtes Nassfutter und mehrmalige, tägliche Fütterung sowie ausreichend Ruhe nach dem Fressen minimieren das Risiko einer Magendrehung!

Hund vor Magendrehung schützen

Um eine Magendrehung beim Hund vorbeugen bzw. vermeiden zu können, gibt es einige hilfreiche Tipps. Manche Risikofaktoren wie das Alter, die Genetik oder das Temperament lassen sich natürlich nicht beeinflussen. Jedoch können Sie mit der richtigen Fütterungstechnik und Futterart das Risiko einer Magendrehung minimieren.

So sollte das Futter nicht zu stark zerkleinert (gewolft) oder zu sehr gekocht und hygienisch einwandfrei sein. Das Hundefutter sollte nicht unnötig viel Kalzium enthalten. Auch der Kohlenhydrat- und Rohascheanteil sollte gering sein und das Futter im Magen nicht aufquellen.

Ernährung nach einer Magendrehung

Nicht nur die Qualität des Hundefutters ist entscheidend, sondern auch der Zustand. Aus Liebe zum Tier sollte eigentlich generell komplett auf Trockenfutter verzichtet werden!
Zum Einen fördert die Gabe von Trockenfutter die Wasseraufnahme, aber auch Hunde mit leerem Magen, die zu viel Wasser getrunken haben, erlitten bereits eine Magendrehung.

Selbst die These, dass langes Einweichen eine Magendrehung verhindert, stimmt in keinster Weise. Vielmehr können sich auf lange eingeweichtem Trockenfutter zusätzlich noch Bakterien bilden, die dann zu einer vermehrten Gasbildung im Magen führen.

Magendrehung Risikofaktor Trockenfutter

Magendrehung Risikofaktor Trockenfutter

In mehreren Studien wurde bereits bewiesen, dass gerade Trockenfutter eine höhere Wahrscheinlichkeit einer Magendrehung hervorruft als anderes Futter. Denn wird der Magen mit herkömmlichen trockenem Futter aufgefüllt, quillt dieses auf. Zwangsläufig wird das Magenvolumen vergrößert und das höhere Gewicht dehnt die Bänder. Somit wird das Risiko einer Magendrehung erhöht.

Außerdem verstärkt, die durch Trockenfutter erzeugte, höhere Wasseraufnahme diesen Effekt. Untersuchungen zu Folge haben Hunde, die regelmäßig Trockenfutter erhalten, einen wesentlich größeren Magen im Gegensatz zu den Hunden die Nassfutter oder Hausmannskost bekommen. Noch dazu hemmt Trockenfutter sowie Futter mit hohen Rohascheanteilen die Magensäureproduktion.⁴

Was wiederum zur Folge hat, dass die gasbildende Bakterien nicht mehr so effizient abgetötet werden können. Demnach sollte Trockenfutter auf jeden Fall vom Speiseplan gestrichen werden.

Hunde Trockenfutter Selbsttest: Geben Sie Ihr Trockenfutter für mindestens 1 Stunde in ein Glas Wasser. Was können Sie beobachten? Sicherlich tritt ein ähnlicher Effekt auf wie bei einem Gummibärchen im Wasserglas.

Aber auch gewolftes Hundefutter (also stark zerkleinertes Futter) hat durchaus negative Auswirkungen. Es nimmt im Magen eine breiartige Konsistenz an. Dadurch kann gewolltes Hundefutter schlechter mit Magensäure durchtränkt werden als beispielsweise Fleischstücken. Weiterhin ist bei stark zerkleinertem Fleisch das Risiko der Bakterienbelastung mehr gegeben – vergleichbar mit Hackfleisch, was ja auch anfälliger ist als Fleisch am Stück!

Um Ihren Hund optimal zu versorgen und gesund zu ernähren sollten Sie auf jeden Fall Natürliches Nassfutter mit einem hohen Fleischanteil ohne irgendwelche Konservierungsstoffe und dergleichen füttern oder richtig Barfen.

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Gründe für artgerechtes Nassfutter / Barf

Die Fütterung von Fleisch senkt das Risiko um 59 % (im Vergleich zu Trockenfutter)²
Die Fütterung von Nassfutter senkt das Risiko um 28 % (im Vergleich zu Trockenfutter)³
Die Fütterung verschiedener Futterkomponenten senkt das Risiko deutlich – man sollte also auf keinen Fall dauerhaft nur eine Fleischquelle verwenden, sondern abwechslungsreich füttern

Weitere wichtige Informationen zum Thema Magendrehung und Ernährung sind hier zu finden http://www.hundeausbildung-boeker.de/images/ernaehrung/magendrehungsstudie.pdf

Das Leben nach der Magendrehung

Das Leben nach einer Magendrehung ist für die meisten Hundebesitzer mit Sicherheit nicht mehr wie davor! Denn wer einmal solch eine Magendrehung bei seinem Hund miterlebt oder eventuell seinen Liebling dadurch verloren hat, sieht diese furchtbare Erkrankung noch einmal mit anderen Augen.

Daher ist es umso wichtiger, die bestmöglichsten Vorbereitungen zu treffen, damit es erst gar nicht zu einer Magendrehung kommen kann. Natürlich bieten all diese Dinge keinen 100% Schutz vor einer Magendrehung, aber das Risiko kann damit durchaus minimiert werden.

Welches Futter nach Magendrehung OP?

Nach einer überstandenen Magendrehung Operation ist der Hund nicht wieder gleich vollkommen hergestellt! Nach der gelungenen OP ist die Schonung des Verdauungstraktes und besonders vom Magen extrem wichtig. Es kann mitunter sehr lange dauern, bis der Magen wieder vollkommen normal funktioniert.

Daher sollten Sie über einen längeren Zeitraum (mindestens aber 14 Tage) Schonkost füttern und dem gesamten Organismus vom Hund genug Zeit geben, sich wieder voll zu regenerieren.

Meine Futter-Empfehlung speziell für einen empfindlichen Magen: Anifit Schonkost Huhn und Reis

Zusammenfassung und Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass wohl kein Hund vor einer Magendrehung geschützt ist. Es kann große, aber auch kleine Hunde treffen, Senioren als auch Welpen. Die genaue Ursache ist bislang noch nicht bekannt, aber es gibt einige Faktoren, die eine Magendrehung begünstigen können.

Versuchen Sie diese Risikofaktoren bereits im Vorfeld zu unterbinden, aber bitte machen Sie sich nicht verrückt! Falls es doch zu einer Magendrehung beim Hund kommen sollte, ist es sehr hilfreich die Symptome zu kennen und vor allem im Ernstfall schnell zu handeln.

² und ³ – Glickman LT, Glickman NW, Schellenberg NW (1997): Multiple risk factors for the gastric dilatation-volvulus syndrome in dogs: a practitioner/owner case-control study. J Am Anim Hosp Assoc.
⁴ – Meyer/Zentek (2005): Ernährung des Hundes, S. 25.


Magendrehung, wie vorbeugen und nachsorgen?






Analdrüsen beim Hund

Analdrüsen beim Hund

Analdrüsen beim Hund

Meistens werden die Analdrüsen beim Hund erst vermerkt, wenn sie Probleme bereiten. Normalerweise dienen sie zur Markierung und geruchlichen Kommunikation mit anderen Hunden. Doch mitunter können die Analdrüsen auch massive Probleme bereiten. Eine Analdrüsenentzündung oder Analbeutelerkrankung beim Hund ist mittlerweile eine verbreitete Erscheinung und wird stetig mehr. Vor allem kleinere Hunderassen sind oft davon betroffen.

  1. Doch wie geht man mit einer Analbeutelentzündung richtig um?
  2. Sollten die Analdrüsen regelmäßig wie oft entleert werden und wie funktioniert das?
  3. Wie kann eine Analdrüsenentzündung verhindert werden?
  4. Warum verstopfen und entzünden sich Analdrüsen beim Hund eigentlich?
  5. Diese und noch mehr Fragen möchte ich in meinem Artikel beantworten.
Leidet Ihr Hund unter Analdrüsenprobleme? Unsere Experten beraten Sie und Ihren Hund gerne, um eine schnelle Lösung zu finden. Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@hundepower.de oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Was und wo sind Analdrüsen beim Hund?

Wo befinden sich die Analdrüsen?

Die Analbeutel sind beim Hund, aber auch bei Katzen, an beiden Seiten des Afters zu finden. Es sind zwei sackartige, etwa haselnussgroße Hohlräume an dessen Wände sich eine Vielzahl von Drüsen befinden, die dem Hund zur Duft- und Reviermarkierung dienen. Die Analdrüsen sind sozusagen die Visitenkarte des Hundes.

Die Drüsen produzieren ein fettiges, talgähnliches, bräunliches und stark übelriechendes Sekret. Dieses Analdrüsensekret wird Normalfall beim Kot absetzen durch den Druck des Schließmuskels auf die Analbeutel ausgeschieden und überzieht den Stuhl. Die Hunde nehmen diesen Duft dann beim Beschnuppern wahr.

Mitunter entleeren Hunde ihre Analbeutel auch reflexartig in extremen Streß Situationen (Schreck, Aufregung usw.)

Was sind Analbeutel bzw. die Analdrüsen?

Analdrüsen sind ein sehr gutes Beispiel dafür, dass manche Erkrankungen überflüssig und zivilisationsbedingt erst entstanden sind. Denn ich denke, dass einem Wolf mit Sicherheit noch nie die Analdrüsen ausgedrückt wurden bzw. er unter einer Analbeutelentzündung gelitten hat.

Aber zurück zum Thema. Normalerweise tun die Analdrüsen beim Hund brav ihre Arbeit am Ende vom Dickdarm und geben dem Kot ein Revier makierenden Geruch. Der Anus weitet sich beim Kot absetzen und der Schließmuskel drückt dabei kleinere Mengen von dem Analdrüsensekret heraus. Es kommt zwangsläufig zu einer Verstopfung, wenn dieser Ablauf gestört ist und das Sekret nicht selbstständig abgesetzt werden kann, da es der Hundeorganismus ständig weiter produziert.

Denn die Analdrüsen können nur ordnungsgemäß funktionieren, wenn der Darm genug Kraft und Durchblutung an sie abgibt. Ständiger Durchfall, zu weicher Kot und falsche Ernährung können zunächst zu einer Analdrüsenverstopfung führen, die sich auch schnell zu einer Entzündung entwickeln kann.

Analdrüsenverstopfung und Analdrüsenentzündung

Mit Analdrüsenentzuendung beim Tierarzt

Mit Analdrüsenentzuendung beim Tierarzt

Wie bereits beschrieben, kommt es anfangs zu einer Verstopfung der Analdrüsen, wenn das Analdrüsensekret nicht richtig abgesetzt werden kann. Das passiert in der Regel wenn der Hund öfter an Durchfall leidet oder generell zu weichen Stuhlgang hat.

Denn dadurch weitet sich der Anus weniger und der Druck auf die Analdrüsen vermindert sich, wodurch eben das Sekret nicht oder nicht richtig abgesetzt werden kann. So kommt es zu einer Analdrüsenweitung und anschließender Verstopfung.

Damit stellen die Analdrüsen auch einen idealen Bakterienherd dar. Werden die verstopften Analdrüsen nun nicht manuell vom Halter oder Tierarzt ausgedrückt, können sich die Bakterien weiter ausbreiten und eine Analdrüsenentzündung ist die Folge.

Wie vorbeugen?

Eine Analdrüsenverstopfung kann nicht nur aufgrund von Durchfall entstehen, sondern auch durch zu weichen Kot. Leidet der Hund öfter an einer Analbeutelverstopfung oder sogar Entzündung, dann sollt auf jeden Fall die Ernährung genau unter die Lupe genommen werden! Denn ein ständiges Ausdrücken der Analdrüsen lindert zwar kurzzeitig die Beschwerden, setzt aber auch mitunter einen Teufelskreis in Bewegung und bekämpft auch nicht die Ursache!

Besonders im Trockenfutter ist der Anteil an unverdaulichen Eiweißen und Kohlenhydraten extrem hoch, was mitunter zu weichem Stuhlgang führt. Durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit artgerechtem Hundefutter lässt sich dieses Problem schneller in den Griff bekommen und schon bald könnte die ständige Analbeutelverstopfung der Vergangenheit angehören!

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Wie erkennt man verstopfte Analdrüsen beim Hund?

Es gibt verschiedene Anzeichen für verstopfte Analdrüsen beim Hund. Sicherlich ist es auch von Hund zu Hund unterschiedlich. Die wichtigsten Anzeichen, dass die Analbeutel verstopft sein könnten, sind wohl:

  • Seltsamer Geruch
  • ständiges Lecken vom Analbereich
  • Beule oder Schwellung am Hintern

  • komischer Gang / Hintern wackeln
  • fremde Hunde riechen verstärkt am After
  • ständiges Häufchen zurückhalten

Wie drückt man Analdrüsen beim Hund aus?

Das ständige Ausdrücken der Analdrüsen beim Tierarzt kann ganz schön ins Geld gehen. Die Tierarzt Kosten für das Ausdrücken der Analdrüse beim Hund variieren, je nach Schweregrad. Die Analdrüsen selber auszudrücken wäre eine Option, denn letztendlich ist es garnicht so schwer.

Anleitung: Analdrüsen selber ausdrücken

Wer es probieren möchte, findet hier eine kurze Anleitung, um die Analdrüsen beim Hund selber zu entleeren.

Analdrüse selber ausdrücken

Anschauen

Analdrüse beim Hund ausdrücken wie oft?

Zu beachten gilt allerdings, dass zu häufiges ausdrücken der Analdrüsen nicht prophylaktisch ist, sondern sogar kontraproduktiv wirkt. Es ist nämlich so, dass je öfter die Analdrüsen entleert werden, desto mehr wird das Sekret vom Hund nachproduziert.

Es entsteht also ein Teufelskreis!

Achtung: Das Ausdrücken der Analdrüsen sollte nur eine Art Notlösung darstellen! Wichtig ist die Ursache zu bekämpfen. Denn es muss erst garnicht soweit kommen, wenn einer Analbeutelverstopfung rechtzeitig vorgebeugt wird.

Analdrüsenentzündung beim Hund

Schutzkragen nach Analdrüsenentleerung

Schutzkragen nach Analdrüsenentleerung

Wie bereits erwähnt, folgt der nicht behandelten Analdrüsenverstopfung in der Regel eine Analdrüsenentzündung, wobei insbesondere kleinere Rassen wie beispielsweise Beagle oder Spaniel und Zwergrassen z.B. Chihuahua, Malteser usw. öfter davon betroffen sind als größere Hunderassen.

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Aber auch eine gesteigerte Drüsenfunktion, Allergien, mögliche Krankheiten, die Gabe von Medikamenten oder eine Übersäuerung der Dickdarmflora und die gleichzeitige Überschwemmung der Analdrüsen mit Toxinen und Säuren kann zu einer Analdrüsenentzündung führen. Denn das Drüsensekret verdickt sich und wird zäh, so dass es nicht mehr von allein abgegeben werden kann. Spätestens jetzt sollte gehandelt werden, damit sich das Sekret verflüssigen und wieder erholen kann. Eine Futterumstellung reicht in den meisten Fällen schon aus!

Achtung: Das Gerücht, das sogenannte „Schlittenfahren“ (auf dem Hintern rutschen) käme von zu vollen Analdrüsen oder Würmern, ist meist unbegründet. Auf dem Popo (und somit auf den gespannten Drüsen) zu rutschen, würde viel zu viel Schmerz erzeugen!

Wer schon einmal einen entzündeten Pickel berührt oder sogar daran gerieben hat, weiß wovon ich rede 🙂

Die Ursache vom “Schlitten fahren” ist vielmehr in der Säurebelastung der Afterschleimhaut zu suchen, welche eben so juckt, daß eine mechanische Reibung Linderung bringen kann. Darum bitte nicht immer gleich die Analdrüsen verdächtigen und eventuell sogar nur rein prophylaktisch entleeren lassen.

Analdrüsenentzündung Hund Behandlung

Die Analdrüsen beim Hund operativ entfernen lassen, ist wohl ein Gedanke, der betroffenen Hundebesitzern vielleicht schon einmal in den Sinn gekommen ist. Allerdings ist das Entfernen der Analdrüsen nicht zu empfehlen! Es ist nicht nur eine sehr schwierige Operation mit meist langer Nachbehandlung und langer Abheilung, sondern auch mit anderen Risiken verbunden.

Verstopften Analdrüsen beim Hund vorbeugen

Auch das ständige Ausdrücken der Analbeutel ist, wie bereits weiter oben beschrieben, keine Dauerlösung! Vielmehr lässt sich verstopften oder entzündeten Analdrüsen auch auf natürlicher Art und Weise vorbeugen. So kann bereits eine Darmsanierung und Aufbaukur, die Futterumstellung in Kombination mit homöopathischen Mitteln und/oder alten Hausmitteln schnelle Linderung schaffen.

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Hunde Ernährung bei Analdrüsen Probleme

Am Wichtigsten ist es zunächst, das Futter bei einer ständigen Analdrüsenverstopfung umzustellen. Ziel ist es, den Kot fester zu bekommen, damit sich die Analdrüse beim Hund in Zukunft von selbst entleert und es zu keine Verstopfung kommen kann.

Sind die pflanzlichen Anteile im Hundefutter zu hoch, kann zu weicher und oft auch recht voluminöser Kot ein Hinweis darauf sein. Dies ist sehr oft im Industriefutter der Fall! Wenn also Getreide, Mais und Co. an erster Stelle auf der Zutatenliste steht, sollte so schnell wie möglich eine Futterumstellung stattfinden. Der genaue und prüfende Blick auf die Futterverpackung kann da schnell Gewissheit schaffen.

Merke: Weicher Kot (dabei muss es sich nicht um Durchfall handeln, sondern um generell und bereits langjährigen weichen Stuhlgang) und ständig verstopfte oder entzündete Analdrüsen können mit der richtigen Ernährung in der Regel in den Griff bekommen werden!

Darmkur beim Hund zur Vorbeugung

Zur Vorbeugung, aber auch zur Erholung der Analdrüsen beim Hund empfiehlt sich eine Darmaufbaukur von mindestens 3 Wochen zur Aktivierung und Stärkung der Dickdarm Flora.

Zusätzlich sollten die freigesetzten Gifte und Säure mit Hilfe von Algen (am Besten Chlorella) gebunden werden, damit sie anschließend auf direktem Weg vom Organismus des Hundes ausgeschieden werden können.

Geschieht das nicht, kann es sein, dass der Hund weiterhin oder sogar noch mehr übersäuert ist und es mit Brechreiz oder ständigem, starkem Durchfall dankt.
Weiterhin hilft Traubenkernöl den Darmwand-Zellstoffwechsel zu dynamisieren und auch Bierhefe aktiviert die Dickdarm Flora auf natürliche Weise.

Analdrüsen beim Hund Homöopathie

Die Gabe von Globulis und anderen homöopathischen Mitteln sollte in Absprache mit dem Tierarzt oder einem Tierheilpraktiker erfolgen. Alte natürliche Hausmittel und auch die Homöopathie können bei Analdrüsenproblemen wahre Wunder bewirken und stärken gleichzeitig das Immunsystem, so dass es in Zukunft eventuell erst garnicht zu Analdrüsenverstopfungen bzw. Entzündungen kommt.

GlobuliSymptome
Agaricus- heftiger und unerträglicher Juckreiz

- kratzen und lecken am Hinterteil

- keine äußeren sichtbaren Entzündungszeichen erkennbar

- empfindlichste Stelle in der Hinterkopf-Rute-Linie
Aesculus- Rötung und Reizung des Afters und Umgebung

- wunder und schmerzender Anus

- kein Abszess vorhanden
Calcium sulfuricum
- ständig eiternde Analdrüsen

- Übergang zur Fistelbildung erkennbar

- besonders bei älteren Hunden geeignet

- gelbes, dickes, eitriges und klumpiges Sekret
Causticum- Juckreiz am Anus

- ständig wiederkehrende entzündete Analbeutel (chronisch)

- zähes Sekret
Hepar sulfuris- stark eiternde Analbeutelentzündung

- Analbeutelabszess

- starke Schmerzen mit der Angst, berührt zu werden

- Verschlechterung durch Kälte

- Verbesserung bei Wärme

- oft auch in Verbindung mit Fieber
Mercurius solubilis- ätzende Sekrete, die den After wund machen

- heftiger Juckreiz

- Entzündung hat die Tendenz, in Eiterung überzugehen

- mögliche Fistelbildungen

- Verschlimmerung Nachts und bei Wärme
Silicea- Entzündung oder Abszess heilt nicht ab

- Fistelbildung (Verbindung zwischen einem Organ und der Körperoberfläche)

- ständig wiederkehrende Analdrüsenentzündung mit Abszessbildungstendenz

Fazit Analdrüsen beim Hund

Abschließend lässt sich feststellen, dass verstopfte oder entzündete Analdrüsen wohl zu den neuen Zivilisationskrankheiten unsere Hunde gehören und mit einer (darm)gesunden Ernährung oftmals bald der Vergangenheit angehören. Das manuelle Entleeren der Analbeutel sollte nur im Notfall geschehen und nicht zur Dauerlösung werden. Wichtig ist die Ursache zu finden!

Hilfe bei Analdrüsenprobleme beim Hund






Diabetes beim Hund

Diabetes beim Hund

Diabetes beim Hund

Diabetes beim Hund

Diabetes mellitus ist mittlerweile auch beim Hund zu einer echten Zivilisationskrankheit geworden. Heutzutage ist es die meist verbreiteste hormonell bedingte Krankheit bei Hunden. Etwa 0,3% bis 1% aller Haushunde auf der ganzen Welt sind von dieser Stoffwechselerkrankung betroffen. Jährlich erkrankt eine Vielzahl an Hunden allein in Deutschland neu an Diabetes, Tendenz weiter steigend!

Doch wo könnten die Ursachen liegen, dass so viele Hunde an Diabetes mellitus erkranken? Welche Symptome und Folgen hat diese Krankheit? Wie sollte Diabetes beim Hund behandelt werden? Welche Ernährung ist bei Hundediabetes angebracht? All diese Fragen und noch mehr möchte ich in diesem Artikel klären.

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Was ist Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) beim Hund?

Hund mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

Hund mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

Wenn der Hund ständig Durst hat, vermehrt Urin absetzt, schlapp ist, immerzu Hunger hat und trotz genügend Futter abnimmt, handelt es sich mit größter Wahrscheinlichkeit um Diabetes mellitus, umgangssprachlich auch Zuckerkrankheit¹ genannt.

Diese Stoffwechselkrankheit tritt beim Hund vor allem in der zweiten Lebenshälfte auf. Aber auch jüngere Hunde können vereinzelt an Diabetes erkranken.

Hat ein Hund nun Diabetes, fehlt ihm das wichtige Hormon Insulin, welches für die Senkung des Blutzuckerspiegels verantwortlich ist oder er leidet an der sogenannten „Insulinresistenz“, bei der die Körperzellen nicht mehr auf dieses Hormon ansprechen.

Was ist Insulin?

Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet und hat im Körper eine lebenswichtige Aufgabe! Es sorgt dafür, dass die über die Nahrung aufgenommenen und in Glukose umgewandelten Kohlenhydrate in die jeweiligen Körperzellen transportiert werden. Fehlt nun Insulin kann dieser Transport nicht mehr richtig stattfinden und die Glukose in den Zellen nicht mehr verwertet werden.

Somit reichert sie sich zunächst im Blut an (Hyperglykämie) und ab einem bestimmten Grenzwert kann die Niere dies auch nicht mehr kompensieren, so dass es zur Zuckerausscheidung im Urin (Glukosurie) kommt.

Gleichzeitig wird auch vermehrt Wasser über den Urin ausgeschieden und die Urinmenge steigt an (Polyurie). Dieser steigende Wasserverlust muss wiederum durch die vermehrte Aufnahme von Wasser (Polydipsie) ausgeglichen werden. Daher trinkt der betroffene Hund auch deutlich mehr als üblich.

Auch führt der Glukosemangel im Gehirn (speziell im Sättigungszentrum) zwangsläufig zu einem vermehrten Hungergefühl und einer somit gesteigerten Nahrungsaufnahme (Polyphagie). Aus diesem Grund fressen Hunde mit Diabetes viel mehr. Allerdings nehmen sie dadurch nicht zu, sondern verlieren sogar noch Gewicht (Inanition, Kachexie).

Denn der Körper versucht auf Grund der gestörten Glukoseverwertung den Energiemangel durch Abbau von Fett und Proteinen (vor allem aus der Muskulatur) auszugleichen.

Was sind die Ursachen für Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) beim Hund?

Beim Hund tritt Diabetes vermehrt bei vorhandenem Übergewicht auf. Auch sind Hündinnen häufiger zuckerkrank als Rüden. Weiterhin sind einige Hunderassen, laut Statistiken, häufiger von Diabetes betroffen als andere Hunde. Hierzu zählen insbesondere Dackel, Tibet Terrier, West Highland White Terrier, Beagle, Golden Retriever, Zwergpinscher und Labrador Retriever.

Diabetes Typen beim Hund

Auch beim Hund wird Diabetes in zwei Hauptformen unterschieden: Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2.

Diabetes mellitus Typ 1: Durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren entsteht Typ 1 Diabetes. So spielen beim Entstehen dieser Krankheit Übergewicht, eine falsche Ernährung, Hormonstörungen, die genetische Veranlagung, Störungen des Immunsystems oder auch Bauchspeicheldrüsenerkrankungen eine entscheidende Rolle.

Diabetes mellitus Typ 2: Typ 2 Diabetes beim Hund tritt nur relativ selten auf. Hier wird zwar in der Bauchspeicheldrüse Insulin produziert, jedoch sind die Körperzellen des betroffenen Hundes nicht in der Lage, dieses Insulin zu erkennen (Insulinresistenz).

Diabetes mellitus beim Hund – Häufige Symptome und Anzeichen

Die Symptome einer Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)/Unterzuckerung beim Hund sind eigentlich ziemlich eindeutig und sollten bereits bei den ersten Anzeichen ernst genommen werden.

übermäßiger Hunger und Durstschlechte Wundheilung
Gewichtsverlustallgemein schlechte Verfassung
sehr häufiger UrinabsatzTrübung der Augenlinsen (grauer Star)
ständiges, starkes HechelnKetoazidose (fortgeschrittenes Stadium)
Zittern und Krämpfe

Diabetes beim Hund Diagnose

In der Regel wird Diabetes beim Hund von einem Tierarzt mit einem Blut-oder Urintest diagnostiziert. Aber auch ein Oraler Glukose Toleranztest oder spezielle Teststreifen können Aufschluss über einen möglichen Diabetes beim Hund geben.

Hund Diabetes Tests

Diabetes Bluttest beim Hund

Beim Diabetes Bluttest wird der Nüchtern-Zuckerwert (Glukosewert) bestimmt. Aus diesem Grund muss der Hund beim Test nüchtern sein. Zusätzlich wird im Regelfall noch der Langzeitzuckerwert gemessen, da bei der Blutentnahme die Aufregung allein den Glukosewert in die Höhe treiben kann. Unter dem „Langzeitzuckerwert“ wird bei Tieren der Fruktosamin-Wert, nicht wie bei uns Menschen der HbA1c-Wert verstanden.

Blutzucker messen beim Hund

Blutzucker messen beim Hund

Diabetes Urintests beim Hund

Mit Hilfe von Teststreifen wird der Hunde Urin auf seinen Zuckergehalt und auf mögliche Ketonkörper überprüft. Diese sind in der Regel ein Anzeichen für eine massive Stoffwechselentgleisung (Ketoazidose). Bei einem gesunden Hund sind im Urin weder Ketonkörper noch Zucker zu finden.

Weiterhin wird das spezifische Uringewicht mit diesem Test bestimmt. Durch den hohen Glukosegehalt ist es normalerweise erhöht, trotzdem der Hund große Mengen Urin ausscheidet.

Allerdings kommt Zucker im Urin auch bei Nierenerkrankungen vor. Hier sollte dann das Urin-Protein-Kreatinin-Verhältnis bestimmt werden. Ist der Eiweißgehalt vom Urin erhöht, ist eine Erkrankung der Niere sehr wahrscheinlich.

Übrigens: Auch sind mit diesen Teststreifen Blut oder Entzündungszellen, die Anzeichen von einer Harnwegsinfektion sein können, nachweisbar!
Eine Harnwegsinfektion ist eine häufige Komplikation bei Diabetes.

Hunde Diabetes Test zuhause selber machen

Alternativ gibt es mittlerweile auch Hunde Diabetes Teststreifen für zuhause zu kaufen. Auch ein menschliches Blutzuckermessgerät ist für Hunde durchaus geeignet, muss dann aber an die Diabetes Werte vom Hund angepasst werden. Heutzutage gibt es sogar spezielle Blutzuckermessgeräte nur für Tiere zu kaufen.

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Wie funktioniert der OGT Diabetes Test?

Genau wie bei uns Menschen wird mit Hilfe von einem Oralen Glukose-Toleranztest (OGT) überprüft, wie gut der Hund den körpereigenen Blutzuckerspiegel regulieren kann. Dazu erhält er eine bestimmte Menge Zuckerlösung. Nach einer, zwei und eventuell drei Stunden wird dann der Blutzuckerwert gemessen. Normalerweise sollte sich dieser innerhalb von 2 Stunden nach der Zuckeraufnahme wieder reguliert haben.

Diabetes beim Hund Werte

Normalwerte beim Hund sollten sein:
Serumglukose: 3,1–6 mmol/l bzw. 56–108 mg/dl
Fruktosamin: 374 µmol beim Hund; 340 µmol bei der Katze
OGT: höchster Glukosewert < 8,9 mmol/l (nach 1 Std), nach 2 Std < 7 mmol/l

Hund Insulin spritzen bei Diabetes mellitus

Hund Insulin spritzen bei Diabetes mellitus

Diabetes bei Hunden Kosten – Was kostet ein Diabetes Test beim Hund?

Die Kosten beim Tierarzt können durchaus variieren, je nach Schwere und Dauer der jeweiligen Untersuchungen und Tests. Sie werden aber grundsätzlich nach der Gebührenordnung für Tierärzte² abgerechnet.

Diabetes erkennen und behandeln

Aber auch selber kann man schon frühzeitig beginnenden Hunde Diabetes erkennen und gezielt dagegen vorgehen! So sollte bereits bei den ersten Anzeichen gehandelt werden, damit der Diabetes erst gar keine Chance hat auszubrechen! Eine Umstellung der Ernährung auf artgerechtes und gesundes Hundefutter sollte hier an erster Stelle stehen!

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Ernährung für Hunde mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

Die Ernährung bei einem diabetes kranken oder gefährdeten Hund ist extrem wichtig! Allerdings bedarf es bei der Futterwahl und dem Insulinhaushalt einiger wichtiger Dinge, auf die es zu achten gilt. Daneben ist auch die ausreichende und vor allem passende Bewegung des Hundes wichtig!

Diagnose Diabetes und was jetzt?

  • Betroffene Hundebesitzer stellen sich bei der Diagnose Hundediabetes viele Fragen und sind zunächst verunsichert, was jetzt alles auf sie zukommt.
  • Was dem Hund kochen bei Diabetes?
  • Ist Barfen bei Diabetes möglich?

  • Welches Futter ist geeignet?
  • Muss es wirklich ein spezielles Diabetiker Hundefutter sein?
  • Wie sieht es mit Leckerlis bei Diabetes aus?

Das sind sicherlich nur einige Fragen, die aufkommen, wenn es um das Thema Diabetes beim Hund geht.

Bei einer Zuckerhunde Ernährung sollte auf folgendes geachtet werden:

  • Regelmäßige Fütterung
  • Körpergewicht
  • Hochwertiges Hundefutter

  • Kohlenhydrate
  • Faseranteil
  • Insulinhaushalt beobachten

Körpergewicht bei Diabetes

Bei Diabetes ist eine besonders wichtige Maßnahme, auf das Körpergewicht des Hundes zu achten. Übergewicht fördert Diabetes. Gezieltes Abnehmen sollte bei einem übergewichtigen Hund oberste Priorität haben.

Durch die Reduzierung des Körpergewichts kann der Organismus dabei unterstützt werden, Insulin zu produzieren und auch besser verwerten zu können. Ist Ihr Hund bereits übergewichtig? Dann sollte unbedingt eine Ernährungsumstellung erfolgen!

Banner spezielles Futter bei Übergewicht

Entgegen vieler Werbeversprechen und Marketing Kampagnen ist spezielles Diät Hundefutter und/oder Diabetes Futter für Hunde in der Regel nicht notwendig, besonders wenn es sich dann auch noch um Trockenfutter handelt.

Hochwertiges Hundefutter bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

Bei einem Zuckerkranken Hund sollten die tierischen Eiweißquellen nicht nur von guter Qualität, sondern auch leicht verdaulich sein. Hierzu zählen insbesondere Rindfleisch, Leber und magerer Fisch.

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Außerdem ist es wichtig gleichzeitig darauf zu achten, dass keine Eiweißüberversorgung stattfindet. Denn bei einem Hund mit Diabetes sind bereits seine Stoffwechselfunktionen stark beeinträchtigt, was die Überversorgung mit Eiweiß verschlimmern kann oder es werden im schlimmsten Fall Folgekrankheiten provoziert.

Kohlenhydrate bei Diabetes

Bei einem Diabetiker Hund ist das Ziel der Fütterung ein möglichst gleichbleibender Blutglucose-Spiegel, der keine ohne großen Ausreißer aufweisen sollte. Aus diesem Grund darf das Futter für einen Hund mit Diabetes keine großen Mengen, im Idealfall gar keine, leicht verdaulichen Kohlenhydraten (z.B. Zucker, Mais, Stärkemehle besonders im Trockenfutter ) enthalten.

Diese leicht verdaulichen Kohlenhydrate lassen den Glucose Spiegel im Blut schnell stark ansteigen, was für den diabeteskranken Hund dann sogar lebensgefährlich werden kann.

Das Ziel ist also durch die Kohlenhydratversorgung einen angemessen hohen und relativ gleichbleibenden Blutzuckerspiegel zu gewährleisten. So kann es in der Regel nicht zu extremen Blutzuckerschwankungen und demzufolge zu unnötigen Belastungen von Leber, Bauchspeicheldrüse und anderen Organen kommen. Somit verringert sich dann auch das Risiko, dass der Hund in eine Über- oder Unterzuckerung kommt.

Kohlenhydratarme Fütterung für Hunde bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

Nun stellt sich die logische Frage, ob es besser ist einen Zuckerkranken Hund kohlenhydratarm oder mit gar keinen Kohlenhydraten zu füttern?! Das ist allerdings nicht sinnvoll! Denn auch der Organismus von einem diabeteskranken Hund benötigt selbstverständlich Energie.

Denn bei einem Mangel an Glukose versucht der Körper, durch aufwendige Stoffwechsel Umwandlungsprozesse, seine Energie aus anderen Nährstoffquellen zu generieren, was wiederum zwangsläufig auf die Gesundheit geht und Folgekrankheiten auslösen kann.

Wie wir also sehen, sind Kohlenhydrate auch bei Diabetes durchaus sinnvoll. Es ist aber extrem wichtig, darauf zu achten, welche Kohlenhydrate letztendlich gefüttert werden.

Was sind Kohlenhydrate?

Kohlenhydrate ist nichts weiter als der Oberbegriff für verschiedene Zuckerverbindungen. Bei einem Zuckerkranken Hund sind bei der Fütterung folgende Kohlenhydrate von Bedeutung:

  • Einfachzucker
  • Traubenzucker (Glukose)
  • Fruktose (Fruchtzucker)
  • Galaktose (Schleimzucker)

  • Zweifachzucker
  • Haushaltszucker (Saccharose)
  • Laktose (Milchzucker)
  • Maltrose (Malzzucker)

Wie der Name es bereits sagt, ist Einfachzucker aus einer Zuckerverbindung und Zweifachzucker aus zwei Zuckerverbindungen zusammengesetzt. Diese ganzen Kohlenhydrate gelangen daher sehr schnell aus dem Verdauungstrakt ins Blut.

Hier kommt es dann spontan zu hohen Blutzuckerwerten, welche ja grundsätzlich bei Hunden mit Diabetes vermieden werden sollten. Aus diesem Grund sollte bei der Fütterung von Hunden mit Diabetes konsequent auf Zuckerverbindungen aus Einfach- bzw. Zweifachzucker verzichtet werden.

Faseranteil bei Hundediabetes

Neben den Kohlenhydraten spielt auch der Faseranteil bei einer Diabetes Ernährung eine wichtige Rolle. Dieser sollte hierbei mindestens 10 % liegen. Faserstoffe können vom Hund nicht verdaut werden, erfüllen aber trotzdem wichtige Funktionen im Körper. In der Regel haben Sie eine positive Wirkung auf den Darm und die komplette Verdauung vom Hund.

Was sind Faserstoffe / Ballaststoffe?

Es sind langkettige Kohlenhydratverbindungen, die in unlösliche (z.B. Zellulose, Lignin) und lösliche Fasern (z.B. Inulin, Pektin) unterschieden werden. Faserstoffe oder auch Ballaststoffe sind in Pflanzenteilen enthalten. Von den Hunde Vorfahren wurden sie hauptsächlich über den Mageninhalt der Beutetiere aufgenommen.

Faserreiche Futtermittel sind beispielsweise Reiskleie, Rübenschnitzel und Hafer³. Wobei Hafer insbesondere bei Diabetiker Hunden eine ganz besondere Stellung einnimmt, da er maßgeblich einen konstanten Blutzuckerspiegel unterstützt.

Neben einem hohen Anteil an komplexen Kohlenhydraten weist Hafer eine ausgeglichene und gut bekömmliche Rohfaserzusammensetzung auf. Außerdem beeinflusst der hohe Gehalt an essentiellen Fettsäuren im Hafer positiv den Fettstoffwechsel. Weiterhin hat er eine sehr darm stabilisierende Wirkung und ist reich an hochwertigen pflanzlichen Eiweißen, Spurenelementen und Vitaminen.

Achtung: Traditionell wurde damals, als es noch keine Insulininjektionen gab, in der menschlichen Ernährung von Diabetikern die förderliche Wirkung von Hafer genutzt. Diese Erkenntnis aus dem Humanbereich kann auch für den Zuckerkranke Hunde bestätigt werden.

Abschließend lässt sich also feststellen, dass hochwertiges und natürliches Nassfutter für Diabetiker Hunde in Kombination mit Haferflocken als Kohlenhydratquelle und Energielieferanten die erste Wahl sein sollte.

Spezielles Diätfutter oder Diabetes Hundefutter ist meist überteuert und ein genialer Schachzug der Marketing- und Futtermittelindustrie. Wichtig sind die Inhaltsstoffe und die genaue Zusammensetzung des Futters zu kennen.

Weitere wichtige Dinge bei Diabetes

Neben den Kohlenhydraten und dem Faseranteil im Hundefutter, sind auch hochwertige Fette für den Diabetiker Hund wichtig. Daher sollten zusätzlich stets pflanzliche ausgesuchte Öle (zum Beispiel Leinöl) zum Futter gegeben werden. Außerdem sollte die Fütterung regelmäßig erfolgen und die Bewegung nicht zu kurz kommen.

Regelmäßige Fütterung

Bei einem Hund mit Diabetes ist das oberste Ziel, den Blutzuckerwert relativ konstant zu halten. Auch nach einer Mahlzeit sollte er nur langsam und mäßig ansteigen!Neben der richtigen Ernährung ist eine regelmäßige Fütterung eines Diabetes Hundes extrem wichtig.

Auch sollte ein Zuckerkranker Hund etwa 4-5 kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt, in immer derselben Menge, am besten noch stets dasselbe Futter, pünktlich zur gleichen Uhrzeit bekommen. Nur so kann eine Einregulierung vom Blutzucker- und Insulinspiegel ohne Probleme erfolgen. Für einen diabeteskranken Hund sind Leckerlis zwischendurch tabu!

Bewegung bei Diabetes mellitus

Bewegung ist für einen Hund wichtig. Doch bei einem Hund mit Diabetes sollten auch hier einige Dinge beachtet werden. Wichtig ist es, den zuckerkranken Hund nicht plötzlich ungewöhnliche Leistungen abverlangen zu wollen.

Eine spontane, längere Fahrradtour oder auch Hundesport ist für Diabetiker Hunde eher nicht zu empfehlen, da diese ungewohnten Belastungen höchstwahrscheinlich zu einer Unterzuckerung führen. Besser ist eine konstante, mehrmalige Bewegung am Tag ohne größere Anstrengungen.

Fazit Diabetes beim Hund

Leider hat es sich in der Praxis mittlerweile durchgesetzt, dass ein an Diabetes erkrankter Hund lebenslang eine Insulintherapie erhält. Doch in vielen Fällen reicht oftmals schon eine Reduzierung des Gewichts, die passende Fütterungstechnik, ausreichend Bewegung und vor allem das richtige Hundefutter. So ist eine große Chance gegeben, dass sich der Organismus des Hundes wieder von selbst regeneriert und die Gabe von Insulin zwangsläufig überflüssig macht.

¹ – https://de.m.wikipedia.org/wiki/Diabetes_mellitus
² – https://magazin.mydog365.de/wissen/tierarztkosten/
³ – https://www.urgeschmack.de/hafer-gluten/


Hilfe bei Diabetes beim Hund






Inkontinenz beim Hund

Inkontinenz beim Hund

Inkontinenz beim Hund

Inkontinenz beim Hund bezeichnet den unbewussten und plötzlichen Harn- oder Kotverlust. Das können dann, je nach Ausprägungsgrad, einzelne Tropfen Urin sein oder sogar richtige Bächlein. Der Stuhlgang ist bei einer Inkontinenz allerdings seltener betroffen.

Auch der Begriff Blasenschwäche oder schwache Blase hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch in bezug auf die Inkontinenz eingebürgert. Doch diese Bezeichnungen sind eher ein wenig irreführend, denn nicht unbedingt nur die Blase ist „schuld“ an einer Inkontinenz.

Leidet Ihr Hund unter Inkontinenz? Unsere Experten beraten Sie und Ihren Hund gerne, um eine schnelle Lösung zu finden. Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@hundepower.de oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Vielmehr kann der unkontrollierte Kot- oder Urinverlust beim geliebten Vierbeiner viele Ursachen haben.

Gründe für Inkontinenz beim Hund:

  • Kastration (besonders bei Hündinnen)
  • Hormonelle Erkrankungen
  • hohes Alter
  • Psychische Faktoren
  • Tumore in der Blase
  • Blasenentzündungen

  • Blasensteine
  • Bandscheibenvorfall
  • Nervenschädigungen
  • Missbildungen der Harnleiter
  • Krankheiten wie Diabetes Mellitus o. Morbus Crohn
  • Medikamente ( z.B. Kortison, Entwässerungsmittel)

Harninkontinenz und Stuhlinkontinenz

Stuhlinkontinenz bei Hunden

Stuhlinkontinenz bei Hunden – Eher selten

Es werden zwei Arten der Inkontinenz bei Hunden unterschieden. Die Harninkontinenz, also der unfreiwillige Urinverlust, ist dabei die häufigere Form. Oftmals bleibt sie zunächst auch unbemerkt. Erste Hinweise stellen feuchte Flecken am Schlafplatz vom Hund dar.

Vornehmlich kastrierte Hündinnen im fortschreitendem Alter leiden am häufigsten unter einer Harninkontinenz. Aber auch besonders kastrierte Rüden großer Hunderassen sind extrem gefährdet.

Weitere Auslöser einer Inkontinenz können Tumore, Nervenschäden, Harnwegsinfektionen, hohes Alter, Hormone oder auch eine vermehrte Trinkmenge bei einer eventuell vorliegenden Zuckerkrankheit sein.

Verantwortlich für eine Stuhlinkontinenz, also das plötzliche Ablassen von Kot, sind in der Regel vor allem Tumore im Darm, Nervenschäden, angeborene Fehlbildungen oder das hohe Alter des Hundes.

Primäre und sekundäre Harn Inkontinenz beim Hund

Die Harninkontinenz wird fachlich nochmal in zwei Formen unterschieden, zum Einen in die primäre Inkontinenz und zum Anderen in die sekundäre Inkontinenz. So kann beispielsweise bei einer primären Inkontinenz der Funktionsverlust vom Harnröhrenverschluss oder eine Harnleitermissbildung der Grund sein. Sekundär kann die Inkontinenz als Folge einer anderen Erkrankung auftreten.

Plötzliche Inkontinenz beim Hund

Der geliebte Hund oder die Hündin verliert plötzlich, ganz unkontrolliert Urin, obwohl der Vierbeiner bereits stubenrein ist? Mit Sicherheit ein wahrer Schreckensmoment für die meisten Hundebesitzer. Doch nicht immer muß gleich eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken. Auch eine leichte Blasenentzündung oder kurzeitige Hormonveränderung ( z.B. Läufigkeit ) können als Ursache einer Inkontinenz in Frage kommen.

Neigt der Hund oder die Hündin zu Blasenentzündungen, dann sollte der Liebling nicht auf kalten Böden liegen oder draußen bei jeder Gelegenheit Platz/Sitz machen müssen. Hält die Inkontinenz länger an, dann können natürlich auch ganz andere Ursachen dafür verantwortlich sein.

Urintest Hund Inkontinenz

Optimaler PH-Wert vom Urin beim Hund

Optimaler PH-Wert vom Urin beim Hund

Ein erster, aufschlussgebender Urintest über eine mögliche Unregelmässigkeit beim Hund muss nicht zwangsläufig immer gleich teuer beim Tierarzt oder mit „speziellen“ ( meist überteuerten ) Hunde Urintests gemacht werden.

Auch mit ganz normalen Urinteststreifen für Menschen kann getestet werden, ob etwas mit dem Hundepipi nicht in Ordnung ist.

Dabei sollte der Urin PH Wert von einem gesunden Hund im nüchternen Zustand bei etwa etwa 5 – 7,5. (saurer Bereich) liegen. Am Besten messen Sie den PH Wert morgens vor der ersten Fütterung über mehrere Tage.

Hund trinkt viel und verliert Urin

Der Hund oder die Hündin verliert tröpfchenweise Urin und trinkt dabei noch extrem viel, dann liegt eventuell eine Diabetes Mellitus vor. Ein Zuckertest für Hunde kann Aufschluss darüber geben. Aber auch Nierenprobleme beim Hund sind oftmals eine entscheidene Ursache für die vermehrte Wasseraufnahme und beginnenden Urinverlust.

Hund verliert Urin nach Gassi gehen

Der Hund oder die Hündin verliert direkt nach dem Gassi gehen oder wenn er bzw. sie zur Ruhe kommt Urin? Das könnte mitunter ein Zeichen für eine CNI ( chronische Niereninsuffizienz ) sein. Aber auch psychische Störungen, Entzündungen, Bakterien oder Kristalle können als Ursache in Frage kommen.

Leidet Ihr Hund unter Inkontinenz? Unsere Experten beraten Sie und Ihren Hund gerne, um eine schnelle Lösung zu finden. Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@hundepower.de oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Inkontinenz beim Hund nach Kastration

Bis heute ist der Grund für die Inkontinenz bei Hunden nach einer Kastration nicht vollständig geklärt. Mit Sicherheit spielt der veränderte Hormonhaushalt eine sehr entscheidene Rolle für die Entstehung einer Harninkontinenz.

Untersuchungen haben gezeigt, dass bei kastrierten Hündinnen und Hunden die Harnröhre nicht mehr richtig verschlossen wird. Außerdem neigen besonders große und auch bestimmte Rassen wie der Rottweiler, Boxer, Riesenschnauzer oder Dobermann vermehrt zur Inkontinenz nach einer Kastration.

Inkontinenz durch Kastration

Inkontinenz durch Kastration

Eine Inkontinenz kann übrigens sofort nach der erfolgten Kastration auftreten, aber auch bis zu 12 Jahre dauern, ehe sie ausbricht. In den meisten Fällen beginnt die Inkontinenz innerhalb von den ersten 3 Jahren nach der Kastration.

Oftmals wird die Inkontinenz dann nicht mehr mit selbiger in Verbindung gebracht. Daher sollte sich jeder Tierbesitzer die Frage stellen, ob eine Kastration überhaupt nötig und sinnvoll ist?

Den Hund oder die Hündin nur kastrieren zu lassen, weil alle es machen, der Tierarzt dazu rät oder weil die Läufigkeit eben gerade bei Hündinnen etwas Schmutz macht, ist wohl mit der schlechteste Grund.

Frage: Würden Sie sich einfach mal so kastrieren lassen, nur weil es gerade angenehmer ist?

Hündin ist inkontinent nach Kastration

Die kastrationsbedingte Inkontinenz tritt am häufigsten bei Hündinnen auf! Bei der Kastration einer Hündin werden ihr die hormonproduzierenden Eierstöcke entfernt.

Mit dem Wegfall dieser Eierstockshormone, lässt oftmals der Verschluss in der Harnröhre nach und die Hündin kann den Urin in der Blase nicht zurückhalten.  Somit tropft sie ungewollt und unwillkürlich aus. In den meisten Fällen verliert die Hündin dann unbewusst Urin im liegen oder wenn sie schläft.

Besonders große Hunderassen Damen mit mehr als 20 kg haben nach einer Kastration eine wesentlich stärkere Tendenz zur Inkontinenz als ihre kleinen Vetreter. Bei Boxerhündinnen weiß man bereits, dass über 65% von ihnen nach einer Kastration inkontinent werden. Daher sollte eine Kastration, gerade bei großen Hündinnen, besonders gut überlegt sein.

Statistisch bewiesen ist, dass rund 25 bis 30 Prozent der kastrierten großen Hündinnen an einer Inkontinenz erkranken. Wohingegen etwa „nur“ 10% der kleinen Hunde von einer Inkontinenz aufgrund der Kastration betroffen sind.

Rüde ist nach Kastration inkontinent

Aber auch ein Rüde kann nach einer Kastration nicht nur dicker, sondern auch inkontinent werden. Grund ist wohl auch hier die komplette Hormonumstellung. Auch hier ist bei großen Rassen über 20 kg Körpergewicht die Gefahr an Inkontinenz zu erkranken am größten. Weiterhin begünstigt Übergewicht das Risiko einer Inkontinenz.

Inkontinenz beim Hund im Alter

Inkontinenz bei alten Hunden

Inkontinenz bei alten Hunden

Eine beginnende Inkontinenz kann ebenfalls altersbedingte Ursachen haben. Auch hier sind Hündinnen oftmals etwas häufiger betroffen als Rüden.

Im Alter erschlafft oftmals der Schließmuskel der Blase und kann somit nicht mehr wie vorgesehen arbeiten. So verlieren alte Hunde Urin, ohne dass sie es steuern können. In diesem Zusammenhang wird auch oft von einer Blasenschwäche gesprochen.

Inkontinenz beim Hund was hilft?

Durch eine Inkontinenz wird der Alltag von Hund und Mensch auf eine starke Probe gestellt und in der Regel auch mächtig beeinträchtigt. Nicht nur zu Hause, sondern auch bei Ausflügen, Besuchen oder auf Reisen stellt die Inkontinenz beim Hund ein großes Problem dar.

Auf jeden Fall sollte nach Möglichkeit nie mit dem Hund geschimpft werden. Vielmehr sollte man als inkontinenter Hundebesitzer verständnisvoll reagieren, denn der Vierbeiner verliert den Urin ja nicht mit Absicht oder um Herrchen/Frauchen zu ärgern.

Außerdem halten Hunde aus natürlichem Instinkt heraus besonders ihren Schlafplatz sauber und würden ihn nicht mit Absicht beschmutzen – umso unangenehmer ist es unseren Lieblingen, wenn sie selber oder ihre Decke nach Urin riechen.

Doch was hilft nun bei einer bestehenden Inkontinenz?

Hundewindeln bei Inkontinenz

Inkontinenter Hund mit Windel

Inkontinenter Hund mit Windel

Bei einer lang anhaltenden Inkontinenz gäbe es die Möglichkeit, dem betroffenen Hund zeitweise eine Windel anzuziehen.

So bleibt der Schlafplatz und die Umgebung sauber und trocken. Das kann die Situation zwischen Mensch und Hund entspannen und für etwas Normalität im Alltag sorgen.

Jedoch kann die entstehende Nässe zu Hautreizungen, eventuell Juckreiz und Ekzemen beim Hund führen. Daher sollte ein inkontinenter Hund nicht dauerhaft eine Windel tragen. Auch der regelmäßige Windel Wechsel, sowie die Haut- und Fellpflege sind extrem wichtig.

Es gibt für Hunde Einmalwindeln oder wiedervendbare, waschbare Windeln zu kaufen. Wichtig ist auf das Geschlecht vom Hund und die anatomischen Unterschiede zu achten, um den richtigen Windeltyp zu finden.

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Inkontinenz beim Hund homöopathisch behandeln

Pflanzliche Mittel gegen Inkontinenz bei Hunden haben bislang gute Wirkungen erzielt und sind oftmals sehr erfolgsversprechend. Im Gegensatz zu chemischen Mitteln wirken sie natürlich und sanft, ohne das Immunsystem zusätzlich zu strapazieren.

Auch die Homöopathie, die Akupunktur, die Bioresonanz oder andere naturheilkundliche Therapien konnten bislang schon gute Heilungserfolge bei einer Inkontinenz verzeichnen.

Globuli gegen Inkontinenz beim Hund

HarninkontinenzSymptomeGlobuli Empfehlung
- ältere Hündinnen
- nach Kastration
-Insgesamt schwaches Binde- und Stützgewebe

- Verschlechterung bei plötzlichen Geräuschen, Niesen, Husten und in der ersten Schlafphase
Sepia
- bei Blasenentzündung (Zystitis)Schmerzhaftes bisweilen unmögliches Urinieren
nur zu tröpfchenweise Entleerung der Blase
mögliche Blutbeimischungen
Cantharis
- kastrierte Hunde, besonders Hündinnen
- nach Nervenschäden oder entzündlichen Reizungen
- unwillkürlicher Urinabgang

– besonders beim Husten, Niesen o. Gehen

- nächtliche Inkontinenz, besonders in der ersten Schlafphase
Causticum Hahnemanni
- bei junge Hunden
- ängstlichen Hunden
- durch Lähmung des Blasenschließmuskels
- unkontrollierter Urinabgang bei Gemütsbewegungen

- besonders extrem bei Erregung, Überraschung o. Aufregung
Gelsemium

Phosphorus
- nächtliches Einnässen
- Harnblasenentzündung ohne Erreger
- starker, plötzlicher HarndrangPetroselinum

Natürlich ist diese Liste nur eine kleine Auswahl an homöopatischen Globuli gegen Inkontinenz und ersetzt keinen Besuch beim Tierheilpraktiker oder Tierarzt.

Pflanzliche Mittel gegen Inkontinenz bei Hunden

Nicht nur in der Humanmedizin zeigen diverse pflanzliche Mittel eine gute Wirkung gegen Inkontinenz. Auch bei inkontinenten Hunden können sie durchaus erfolgsversprechend oder therapiebegleitend eingesetzt werden.

So zeigen oft Cranberry oder Bärentraube für inkontinente Hunde erstaunliche Wirkungen. Um den Hormonspiegel auszugleichen, empfiehlt sich besonders die Gabe von Tintenfisch.

Kürbiskerne gegen Inkontinenz beim Hund können ebenfalls wahre Wunder bewirken. Dazu einfach täglich einige Kürbiskerne oder Kürbiskernmehl ins Hundefutter geben. Besonders gut wirkt auch Kürbiskernöl. Es stärkt vor allem den Schließmuskel der Blase und die Prostata vom Hund.

Leidet Ihr Hund unter Inkontinenz? Unsere Experten beraten Sie und Ihren Hund gerne, um eine schnelle Lösung zu finden. Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@hundepower.de oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Medikamente für inkontinente Hunde

Sicherlich gibt es Fälle, wo der Einsatz von chemischen Medikamenten bei einer Inkontinenz sinnvoll ist. Doch verschreibungspflichtige Medikamente gegen Inkontinenz und deren regelmäßige Einnahme haben oftmals bei vielen Hunden schlimme Nebenwirkung und bringen das komplette Immunsystem durcheinander. Andere Folgekrankheiten können so schnell entstehen. Lesen Sie daher immer die Packungsbeilage und lassen Sie sich vom Tierarzt aufklären.

Fazit: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass jeder Hund in seinem Leben von einer Inkontinenz betroffen sein kann. Ob eine Inkontinenz nach einer Kastration oder als Folge einer Erkrankung auftritt und wie hoch die Wahrscheinlichkeit dafür ist, lässt sich vorab nicht vorhersagen.

Unbehandelt stellt eine Inkontinenz nicht nur eine extreme emotionale Belastung für Mensch und Tier dar, sondern auch ein hygienisches Problem. Daher sollte nach sanften Lösungen gesucht werden.

Wichtig ist jedoch mit Verständnis und Mitgefühl zu reagieren und dem inkontinenten Hund sein Leben so schön wie möglich zu gestalten, sein Immunsystem auf natürliche Weise zu unterstützen und ihn gesund zu ernähren!

Hilfe bei Inkontinenz beim Hund






Übergewicht beim Hund

Übergewicht beim Hund - Woher kommt die Fettleibigkeit und was kann man dagegen tun!

Übergewicht beim Hund

Starkes Übergewicht beim Hund ist mittlerweile auch bei unseren Fellfreunden zu einer echten Zivilisationserkrankung geworden. Fast jeder 2. ausgewachsene Hund in Deutschland ist laut Expertenschätzungen zu dick oder leidet sogar an Fettleibigkeit (med. Adipositas)! Eine wirklich erschreckende Statistik.

Doch das Schlimmste ist wohl, dass viele Hundebesitzer das Übergewicht bei Ihrem Hund gar nicht wahrnehmen oder es als „kleinen Schönheitsfehler“ abtun. Allerdings schaden sie ihrem Hund damit eher als ihm zu helfen. Denn die Auswirkungen von Übergewicht sind weitreichend und schaden der Gesundheit des Hundes!

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Übergewichtiger Mops

Übergewichtiger Mops

Wie auch bei uns Menschen kann Übergewicht beim Hund zu Herz-Kreislaufproblemen führen. Weiterhin haben übergewichtige Hunde in der Regel einen erhöhten und frühzeitigen Verschleiß an den Gelenken (Athrose) bzw. am gesamten Skelett. Aber auch Entzündungen, Diabetes mellitus und Probleme mit den Nieren, sowie der Leber können schwerwiegende Folgen vom Übergewicht sein.

Außerdem wird das Infektrisiko insgesamt erhöht, aber auch die Bewegungsfreiheit und Lebenserwartung des Hundes stark beeinträchtigt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Übergewicht die Lebensdauer vom Hund um bis zu 2 Jahre verkürzt.

Übergewicht und Fettleibigkeit bzw. Adipositas

Liegt der Hund 10% über seinem Idealgewicht zählt er bereits als übergewichtig. Einige Experten sprechen hier schon von einer beginnenden Adipositas und bei 15% zuviel auf den Rippen von einer Fettleibigkeit. So hat beispielsweise ein kleiner Hund mit 10 kg Idealgewicht bereits bei einem Kilo zuviel, krankmachendes Übergewicht. Andere Meinungen sprechen erst bei 20% von Übergewicht und Fettleibigkeit.

Übergewicht ist medizinisch gesehen bereits eine sehr ernst zu nehmende Erkrankung. Die oftmals daraus resultierende Fettleibigkeit wird als Adipositas bezeichnet und ist nicht nur eine eigenständige Krankheit, sondern auch ein hoher Risikofaktor für zahlreiche Folgeerkrankungen.

Übergewicht beim Hund erkennen

In der Regel sieht man bei uns Menschen jedes Gramm, was zu viel auf den Hüften ist, sofort. Aber wie erkennt man Übergewicht beim Hund? Das ist schon etwas schwieriger festzustellen, gerade bei langhaarigen Hunden und viel Fell.

Infografik: Wie erkennt man Übergewicht beim Hund?

Infografik: Wie erkennt man Übergewicht beim Hund?

Um nun festzustellen, ob Ihr Liebling übergewichtig ist, sollten Sie ihn zunächst genau von oben betrachten. Ist hier die Taille sichtbar? Außerdem sollte der Bauch nicht nach unten hängen. Weiterhin können Sie die Bauchseiten abfühlen. Bei einem normalgewichtigen Hund sind hier die Rippen deutlich spürbar.

Auch Wiegen kann Aufschluß über eventuelles Übergewicht geben. Hier finden Sie eine Tabelle mit den gängisten Hunderassen und deren Idealgewicht. Eine Abweichung von 5-10% ist die Toleranzgrenze. https://www.hunter.de/service/rassentabelle.html

ACHTUNG: Bitte aber nicht zu sehr auf diese vorgegebenen Werte versteifen, denn auch Muskelmasse wiegt etwas. So kann beispielsweise ein sehr durchtrainierter Rüde mit vielen Muskeln durchaus auch mal mehr wiegen und leidet nicht gleich an Übergewicht!

Wie gesagt, ist es anfangs erst einmal wichtig als Hundebesitzer das Übergewicht beim geliebten Vierbeiner selber zu erkennen. Ist dieser Schritt erfolgt, sollten notwendige Maßnahmen getroffen werden, um dem Hund sein Leben im wahrsten Sinne wieder zu erleichtern.

Dazu zählen:

  • Futterumstellung
  • Änderung der Fütterungsgewohnheiten
  • mehr Bewegung

Futterumstellung wegen Übergewicht beim Hund

Falsches Futter führt zu Übergewicht

Falsches Futter führt zu Übergewicht

Bekommt Ihr übergewichtiger Hund Trockenfutter? Dann sollten Sie auf jeden Fall auf ein hochwertiges und gesundes Nassfutter umsteigen. Denn egal ob Sie Ihrem Hund Trockenfutter ohne Getreide, kaltgepresstes Trockenfutter, Trockenfutter mit hohem Fleischanteil, spezielles Diät Trockenfutter vom Tierarzt, Light Trockenfutter oder auch Discounter Trockenfutter geben, die Kohlenhydrate sind enorm höher als beim Nassfutter.

Kohlenhydratrechner: https://www.mein-onlinerechner.com/onlinerechner-liste.php?pid=240

Meiner Erfahrung nach sollte bei einem Hund mit Übergewicht nicht nur die Energie des Futters (Kalorien) gesenkt werden, sondern ganz speziell der Kohlenhydratanteil¹.

Außerdem ist Eiweiß für die meisten Tiere, auch übrigens für uns Menschen, der Leitnährstoff Nr. 1 in der Nahrung und hilft in der Regel beim längfristigen Abnehmen. Für Hunde sind tierische Eiweiße (Fleisch) natürlich viel, viel besser verwertbar als pflanzliche Proteine².

Achtung: An dem Rohproteingehalt auf der Verpackung allein lässt sich nicht erkennen, welche Qualität die enthaltenen Eiweisse haben. Letztendlich können die Eiweissverbindungen sowohl pflanzlichen als auch tierischen Ursprung sein. Selbst Klauen, Federn usw. kommen als Eiweissträger in Frage.

Bekommt ihr Liebling bereits Nassfutter? Toll, aber haben Sie sich auch schon einmal die Zusammensetzung vieler herkömmlicher Industrie Feuchtfutterdosen genau angeschaut? Zucker und Zuckerersatzstoffe (oftmals alles mit der Endung -ose) haben rein garnichts im Hundefutter zu suchen. Auch wenig Fleisch und zuviel Getreide, Kartoffeln, Reis usw. machen den Hund zwangsläufig dick, da sein Körper diese Überzahl an Kohlenhydraten gar nicht richtig abbauen kann.

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Änderung der Fütterungsgewohnheiten

Ein Häppchen für mich und ein Häppchen für den „armen, hungernden“ Hund! Ein Leckerli hier eine Belohnung da – für den braven Hund, weil er ja so fein mitgemacht hat. Und weil er einfach so süß schaut, gleich noch eins hinterher. Genau das sollten Sie in Zukunft ändern, wenn Sie bereits einen übergewichtigen Hund zuhause haben.

Zunächst sind menschliches Essen und Leckereien nichts für unsere geliebten Vierbeiner, weder für die normalgewichtigen, noch die dicken Hunde. Außerdem ist das Betteln am Tisch reine Erziehungssache und sollte, mit einer idealen Hundeerziehung, von vorn herein tabu sein.

Auch die ständige Belohnung mit handelsüblichen Leckerlis und Hundesnacks freut nicht nur den Hund, sondern auch ganz besonders seine Fettpolster. Denn in den meisten Leckerlis ist Zucker und/oder Getreide enthalten, was einfach nur dick macht.

Hund mit Übergewicht richtig belohnen?

Nun stellen sich viele sicherlich die Frage: Wie belohne ich meinen Hund richtig? Den Hund belohnen ganz ohne Leckerli ist tatsächlich möglich und bei Hunden mit Übergewicht sogar fast notwendig. Anstatt der Leckerei sollte in Zukunft als Belohnung spielen und liebkosen an erster Stelle stehen.

Sollte der Blick Ihres Hundes doch einmal zu herzerweichend sein und Sie können nicht widerstehen, dann darf es auch schon mal ein Leckerli sein. ABER: Unbedingt darauf achten, dass kein Zucker oder Zuckerersatzstoffe und Getreide enthalten ist. Ziehen Sie die Leckerlis von der täglichen Futterration ab.

Als gesunde Belohnung eignen sich natürliche oder am Besten gefriergetrocknete Leckerlies oder Hundesnacks.

Mehr Bewegung für den übergewichtigen Hund

Wenn der Hund Übergewicht hat, dann braucht er unbedingt mehr Bewegung, um auch abzunehmen. Aber leider hat ein übergewichtiger Hund dazu oft wenig Lust. Was letztendlich auch kein Wunder ist, wenn jede Bewegung schwer fällt oder sogar schmerzt.

Darum nicht gleich mit wilden Ballspielen oder Sportübungen beginnen, sondern unbedingt schonend anfangen, um den Liebling nicht gleich zu überfordern. So verliert der Hund auch nicht so schnell die Lust oder verweigert die Übungen. Ideal für übergewichtige Hunde ist auch schwimmen.

Wie entsteht Übergewicht beim Hund

Sind für die Veranlagung von Übergewicht wirklich nur die Gene verantwortlich? Nicht in den meisten Fällen! Hier ist es schlicht und einfach die falsche Fütterung und/oder zu wenig Bewegung. Aber trotzdem scheinen manche Hunderassen anfälliger für Übergewicht zu sein als andere. Genetisch bedingt haben beispielsweise folgende Rassen einen niedrigeren Energiebedarf und neigen daher eher zu Übergewicht.

  • Labrador Retriever
  • Golden Retriever
  • Cocker Spaniel

  • Collie
  • Dackel
  • Beagle

Aber gerade diese Hunde scheinen dauernd Appetit zu haben und mutieren oft zu wahren Staubsaugern. Gerade hier ist es dann wichtig, als Hundehalter auf eine nährstoffgerechte Ernährung zu achten.

Älterer Hund mit Übergewicht

Neben den Genen spielt aber auch das Alter eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Übergewicht. Im Alter verändert sich oftmals der Stoffwechsel vieler Hunde und die Ernährung sollte dementsprechend angepasst werden. Außerdem bewegen sich ältere Tier nicht mehr so viel und brauchen somit auch weniger Energie.

Übrigens Welpen, die in ihrer Wachstumsphase zu viel Energie aufnehmen, was oftmals bei Trockenfutter der Fall ist, wachsen nicht nur schneller, sondern neigen als erwachsene Hunde eher zu Übergewicht und Gelenkproblemen.

Übergewicht bei Hunden nach Kastration

Besonders nach einer Kastration neigen viele Hunde zu Übergewicht. Das ist auch kein Wunder! Denn zum Einen spielen jetzt die Hormone verrückt und zum Anderen werden kastrierte Hunde in der Regel ruhiger und verbrauchen somit weniger Energie, obwohl sie oftmals mehr Hunger haben, als vorher. Deshalb ist es besonders nach einer Kastration ratsam die bisherige Ernährung einmal zu überprüfen.

Übergewicht durch Erkrankungen beim Hund

Da Hormone den Energiehaushalt des Hundes beeinflussen, können auch diverse hormonelle Erkrankungen zu Übergewicht führen. In den meisten Fällen treten diese Hormonstörungen besonders nach einer Kastration auf.

  • Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
  • Fehlfunktionen der Geschlechtsdrüsen
  • Überfunktion der Nebenniere (Morbus Cushing)
  • Inkontinenz (oft bei kastrierten Hündinnen)

Neben diesen hormonellen Erkrankungen, leiden fettleibige Hunde auch besonders häufig an:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Gelenkverschleiß (Arthrose bzw. Osteoarthritis)
  • Atemwegserkrankungen
  • Diabetes
  • Verstopfung
  • Hauterkrankungen

Um diesen (Folge)Erkrankungen effektiv entgegen zu wirken, sollten Sie eventuell vorhandene Gewichtsprobleme bzw. Fettleibigkeit bei Ihrem Hund nicht auf die leichte Schulter nehmen und so schnell wie möglich handeln. Dazu zählt besonders eine natürliche und artgerechte Fütterung!

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Übergewicht bei Hunden reduzieren

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist ein entscheidender Punkt bei der Behandlung von Übergewicht. Genau dafür hat sich die Marketing Maschinerie und Werbeindustrie natürlich wieder ganz spezielle Diätfutter für Hunde zum abnehmen ausgedacht.

Besonders gerne vertreiben große Hundefutterhersteller ihr „ganz besonderes Diätfutter“ über den Tierarzt und umwerben oder sponsoren diese oftmals bereits in der Ausbildung.

 

Rottweiler Mischling mit Übergewicht durch Erkrankung

Rottweiler Mischling mit Übergewicht durch Erkrankung

Aber sind diese ganzen Diätfutter für Hunde mit ihren tollen Namen in den meisten Fällen nicht nur Augenwischerei und Geldmacherei? Besonders Diät Trockenfutter mit weniger Kalorien wird für übergewichtige Hunde oft empfohlen. In vielen Fällen sind diese Verschreibungsdiäten dann auch nur beim Tierarzt erhältlich sind! WARUM wohl?

Aber ist das alles wirklich artgerecht und der richtige Weg zum gesunden Hund? Denn lassen Sie uns doch mal ganz kritisch und genau auf die Zutatenliste jener vermeintlichen Diätfutter für Hunde schauen und/oder auch mal beim Tierarzt hinterfragen!

Sie werden erstaunt sein, was in den meisten Fällen ganz oben steht Wenn, besonders beim Trockenfutter, Getreide, Maiskleber oder irgendwelche Pseudo-Hydrolysate und nicht Fleisch an erster Stelle steht, soll der Hund abnehmen??? Ganz wichtig ist hier auch, unbedingt auf die richtige Deklaration zu achten.

Diätfutter für Hunde

Heutzutage gibt es nicht nur Diätfutter für Hunde zum Abnehmen, sondern gleich das volle Programm zu kaufen. Hier nur mal einige Beispiele:

Diätfutter für Hunde…

  • mit Lebererkrankungen
  • mit Kristalle im Urin
  • mit Diabetes
  • für die Bauchspeicheldrüse

  • bei Niereninsuffizienz
  • bei Durchfall
  • bei Pankreatitis
  • bei Blasensteinen
  • uvm.

Und diese Liste lässt sich noch beliebig erweitern. Viele solcher Krankheiten würden in der Regel erst gar nicht entstehen und diese ganzen Diätfutter hätten überhaupt keine Existenzberechtigung, wenn der Hund stets gesund und ausgewogen ernährt wird.

Adipöser Mops auf Waage durch Diätfutter

Adipöser Mops auf Waage durch Diätfutter

Welches Futter bei übergewichtigen Hunden?

Natürlich sollte bei einem Hund mit Übergwicht die Ernährung umgestellt werden. Hier gilt es dann auf einiges zu achten. Eine Nulldiät oder drastische Reduktion des Futters ist wohl garantiert nicht die richtige Wahl. Vielmehr ist es extrem wichtig, den Hund mit allen benötigten Nähr- und Mineralstoffen, sowie Vitaminen auf natürliche Art und Weise zu versorgen. Aber auch die tatsächliche Energiezufuhr sollte unbedingt genau im Auge behalten werden.

Ist der Hund zu dick bzw. hat der Hund Übergewicht, kann ein Ernährungsplan helfen. Zur gesunden Gewichtsreduzierung bei einem dicken Hund eignet sich Nassfutter mit rein natürlichen Zutaten, eine Barf Diät oder selber kochen.

Fazit zum Übergewicht beim Hund

Der Hund muss nicht zwangsläufig auf FDH Diät gesetzt werden und kann durchaus auch ohne Hunger abnehmen. Wichtig ist natürlich, was genau und wieviel er täglich bekommt. Das sollte auf jeden Fall gut im Auge behalten werden. Meine Empfehlung lautet hier ganz klar die Umstellung auf Anifit Nassfutter!

Eine Nahrungsumstellung allein kann aber in der Regel noch nicht den gewünschten Erfolg bringen. Sie sollten unbedingt zusätzlich für ausreichend Bewegung und ein passendes Training für Ihren Hund sorgen. Denken Sie auch an die Reduzierung der Leckerlis. So können Sie Übergewicht effektiv bekämpfen und mit Sicherheit werden sich schon bald erste Erfolge einstellen.

¹ – https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-06/gesunde-ernaehrung-kalorien-zaehlen
² – https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15836464

Hilfe beim übergewichtigen Hund






Milben beim Hund

Milben beim Hund

Milben beim Hund

Der Befall mit Milben beim Hund ist ein ernsthaftes Problem und kann zahlreiche (Folge)Erkrankungen hervorrufen. Immer häufiger treten Fälle mit schweren Milbenbefall bei Hunden auf. Was tun gegen Milben? Wie bekommt ein Hund Milben? Was kann man bei Milben tun? Welche Milben gibt es beim Hund? Im folgenden Artikel versuche ich diese und noch weitere Fragen zu klären.

Leidet Ihr Hund unter Milben oder Flöhe? Unsere Experten beraten Sie und Ihren Hund gerne, um eine schnelle Lösung zu finden. Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@hundepower.de oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Milben beim Hund erkennen

Kratzt sich Ihr vierbeiniger Liebling übermäßig viel oder hat sogar bereits kahle Stellen im Fell? Dann liegt oft der Verdacht nahe, dass es sich um Milben bei Ihrem Hund handelt. Hier sollte eine schnellstmögliche Behandlung oberste Priorität haben.

Zunächst sollte der Hund bei Verdacht auf Milbenbefall gründlich untersucht werden. Dafür verwenden Sie am Besten einen Flohkamm oder Flohbürste. Damit kämmen Sie den Hund gut durch und schütteln den Kamm am besten noch über einem weißen Tuch aus. So erkennen Sie ganz schnell, ob Milbenlarven oder Eier vorhanden sind.

Entdecken Sie nichts, können Sie zur Sicherheit noch mit einem 2. nassen Tuch über das erste reiben. Bilden sich hier nun braune Stellen, handelt es sich in der Regel um Milbenkot.

Außerdem sollte die Haut des Hundes nach Entzündungen oder Rötungen abgesucht werden, welche mit der Zeit zu Haarausfall und kahle Stellen führen können. Auch Blutungen und Verkrustungen können Hinweise auf Milben beim Hund sein. Besonders wichtig ist auch auf die Ohren und Pfoten zu schauen.

Milben Arten

Es gibt weltweit schätzungsweise 50.000 verschiedene Milbenarten. Man geht davon aus, dass davon nicht einmal 10 Prozent bekannt sind. Dabei sind einige Milben nicht nur für den Hund bedrohlich, sondern auch für uns Menschen. So können Milben bei Mensch und Tier gefährliche Krankheiten auslösen.

Viele Milben, sind nicht nur von Hund zu Hund ansteckend, sondern auch auf den Mensch übertragbar sind. Dabei können die jeweiligen Symptome der unterschiedlichen Milbenarten abweichend sein. Angefangen von starkem Juckreiz, über Haarausfall und kahle Stellen bis hin zu Verkrustungen, Pusteln und Blutungen. Auch schwerwiegende Folgekrankheiten, besonders wenn der Hund ein schwaches Immunsystem hat, sind grundsätzlich möglich.

Was sind Milben?

Milben zählen zu den Spinnentieren und haben seit jeher sehr viele Lebensräume besiedelt. Ein Großteil der bekannten Milbenarten wohnt im Boden und erreicht hier bei optimalen Bedingungen eine sehr hohe Besiedlungsdichte. Allerdings finden sich Milben auch zum Beispiel in Affenlungen oder Vogelnasenlöchern.

Auch Menschen beherben oft unbemerkt Milben, wie beispielsweise die Haarbalgmilbe (Gattung Demodex) in vielen Fällen an den Haarwurzeln der Augenwimpern oder in an den Haarbälgen der Haut. Hier ernährt sie sich vor allem von Fett oder Bakterien.

Hund mit Demodex Milben und Hauterkrankung Demodex folliculorum

Hund mit Demodex Milben und Hauterkrankung Demodex folliculorum

Auch bei vielen Hunden lebt die Haarbalgmilbe oftmals unbemerkt in der Haut. Erst bei einer Schwächung des Immunsystem kommt es zum Krankheitsausbruch und die typische Hauterkrankung Demodex folliculorum entsteht.

Es gibt neben den Raubmilben (Einstufung als Nützling) auch welche, die sich von Pilzen und Pflanzen oder Aas und abgestorbenen Gewebe ernähren. Unter den Milben finden sich aber auch eine Vielzahl von Parasiten, die diverse Erkrankungen (Acariose genannt) hervorrufen können.

So kann beim Mensch, als auch beim Hund eine Hausstaubmilbenallergie bis hin zum Asthma, allein durch die Ausscheidungen der Hausstaubmilbe hervorgerufen werden. Grasmilben hingegen verursachen starken Juckreiz, indem sie ihre Gänge in die Haut des Wirtes bohren und hier ihre Eier ablegen. Die schlüpfenden Larven erzeugen dann beim Mensch die Krätze und bei Tieren die Räude.

Futtermilben oder auch Vorratsmilben finden sich häufig im Hunde Trockenfutter und fühlen sich hier pudelwohl. Die Ohrrmilbe hingegen besiedelt gern die äußeren und inneren Gehörgänge vom Hund. Beim betroffenen Tier führt der Befall mit diesem Parasiten oftmals zu Juckreiz oder einer Mittelohrentzündung bis hin zum Krankheitsbild der Ohrräude.

Hausstaubmilben Hund Symptome

Hunde, die auf Hausstaubmilben allergisch reagieren, zeigen das ganze Jahr hindurch Symptome. Besonders schlimm kann die Allergie aber vom August bis November werden, da in diesen Monaten in der Regel die Luftfeuchtigkeit steigt und somit ein schnelleres Vermehren der Hausstaubmilben stattfinden kann.

Hausstaubmilben können Allergien beim Hund auslösen

Hausstaubmilben können Allergien beim Hund auslösen

Die Allergene werden dann durch einatmen, schlucken oder über die Haut aufgenommen und der Folgekontakt löst die allergische Reaktion aus. Beim Mensch äußert sich das zum Großteil durch Heuschnupfen, Asthma oder ständigem Augen- und Nasenfluss.

Wohingegen Hunde oftmals nur Hautsymptome zeigen. Bei einer Hausstaubmilbenallergie kratzt, reibt oder leckt sich der Hund in der Regel, wodurch die Haut hier rot wird und Hautverletzungen entstehen können.

Als Folge kann der Befall von Bakterien und Hefe-Pilzen oder Haarverlust entstehen. Typische Stellen sind eher schwach behaart, wie z.B. das Gesicht, die Ohrmuscheln oder auch die Bauch- und Zwischenzehenhäute

Hausstaubmilben Allergie Hund

Hat der Hund eine Allergie gegen Hausstaubmilben, können folgene Tipps helfen, um die Lebensbedingungen der Milbe zu verschlechtern und somit eine Verbesserung beim betroffenen Hund zu erzielen.

Die größten Milbenbrutstätten in der Wohnung sind wohl die Betten und Hundeliegeplätze. Hier fühlen sich die winzig kleinen, mit dem bloßen Auge nicht erkennbaren, Biester besonders wohl. Kein Wunder, liegen hier doch die besten Voraussetzung vor, um genug Nahrung, Feuchtigkeit, Wärme und Rückzugsmöglichkeiten zu finden.

Daher sollten die Liegeplätze vom Hund aus einem Material bestehen, wo Hausstaubmilben kaum eine Chance haben sich anzusiedeln. Das Hundebett sollte demnach aus Leder oder Kunstleder bestehen und leicht zu reinigen sein. Auch Hundebetten, die bei mindestens 90 Grad waschbar sind, eignen sich bestens für einen Hausstauballergiker Hund.

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5 Tipps bei Hausstaubmilbenallergie beim Hund

  1. Hausstaubmilben mögen es nicht heiß! Daher alles immer bei mindestens 60 Grad waschen, besser noch bei 90 Grad kochen.
  2. Hundebetten sollten wie gesagt am besten aus Leder oder Kunstleder bestehen. Auch eine auswaschbare Kunststoff Transportbox kann gut als Schlafplatz dienen. Wenn dies alles dem Hund zu kalt und ungemütlich ist, kann auch gerne ein spezielles Hausstaubmilben Kissen oder Hausstaubmilben Bezug verwendet werden. Es geht aber auch ein kuschliger Badvorleger oder Handtuch. Hauptsache es ist bei mindestens 60 Grad waschbar.
  3. Plüsch- und Stoffspielsachen vermeiden oder regelmäßig waschen. Dafür lieber Hundespielzeug verwenden, das mit heißem Wasser abwischbar ist.
  4. Wischbare Böden eignen sich besser als Teppichböden. Regelmäßiges Saugen bzw. Wischen ist Pflicht bei einer Hausstauballergie des Hundes. Auch bei glatten Böden kann sonst eine erhebliche Menge Staub aufgewirbelt werden. Wer gar nicht auf Teppiche verzichten kann, sollte wenigstens kleine und somit waschbare Teppiche wählen.
  5. Bei einer Hausstaubmilbenallergie sollte die Reinigung grundsätzlich lieber mit Heißdampf als mit dem Staubsauger erfolgen. Der Wasserdampf hat eine Temperatur von über 100°C und tötet somit die Parasiten sicher ab. Bitte beim Staub saugen darauf achten, dass sich keine allergischen Tiere im Haus aufhalten, da bei herkömmlichen Staubsaugern die eingesaugte Luft über den Sauger Defusor wieder aufgeblasen wird.

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Ohrmilben Hund

Ohrmilbenbefall beim Hund behandeln lassen

Ohrmilbenbefall beim Hund behandeln lassen

Ohrmilben sind kleine Parasiten, die die Ohren vom Hund befallen und sich hier vermehren. Bevorzugt werden dabei die Ohrmuschel und die äußeren Gehörgänge besiedelt, wo sich die Ohrmilben dann von abgestorbenen Hautzellen und Körperflüssigkeiten ernähren.

Zu erkennen sind Ohrmilben in der Regel an einem schwarz-braunen bröckeligen Sekret im betroffenen Ohr des Hundes und führen hier oftmals zu starken Entzündungen und Juckreiz.

In einigen Fällen können sich Ohrmilben vom Ohr weiter ausbreiten und bewirken dann auch hier einen starken Juckreiz. Besonders betroffen sind vorrangig junge Hunde, aber auch ältere Hunde können unter Ohrmilben leiden. Die Übertragung von Ohrmilben erfolgt durch direkten Kontakt mit einem befallenen Tier. Außerdem sind Ohrmilben hochgradig ansteckend.

Ohrmilben Behandlung mit Hausmittel

Ohrmilben beim Hund lassen sich in den meisten Fällen auch ganz natürlich selbst behandeln. Sind die Hundeohren entzündet können altbewährte Hausmittel und Homöopathie genauso gut helfen, wie chemische Mittel aus der Apotheke.

Vielmehr greift eine natürliche Ohrmilben Behandlung nicht zusätzlich das Immunsystem des Hundes an, sondern hilft auf sanfte Art und Weise die Ohrmilben zu beseitigen. Dabei gibt es eine ganze Reihe von natürlichen Hausmittel, die nicht nur gegen Ohrmilben bei Hunden helfen.

Grasmilben Hund / Herbstgrasmilbe

Die typischen Lebensräume von Grasmilben sind Waldränder, Kulturwiesen, Äcker und Gärten. Hier sind die Larven der Grasmilbe in der Regel auf dem Boden, sowie auf Kräutern und Gräsern zu finden.

Besonders an den Pfoten und hier insbesondere zwischen den Zehen, an den Schenkelinnenseiten und an den Beinen finden sich die kleinen orange-roten Parasiten. Aber auch der Bauch, die Ohren und Lefzen sowie der Nasenrücken können betroffen sein – eben alles womit der Hund am ehesten Kontakt zum Gras/Boden hat.

Grasmilbe Symptome

Grasmilben führen zu Juckreiz

Grasmilben führen zu Juckreiz

Grasmilben sind nicht nur für den Hund, sondern auch für uns Menschen ansteckend. Oftmals leiden wir zusammen mit unserem vierbeinigen Freund nach einem Grasmilbenbefall unter wochenlangem starken Juckreiz, ausgelöst durch kleine rote Pünktchen oder manchmal auch pusteligen Stellen auf der Haut.

Auslöser dafür sind die Larven und der Speichel der Grasmilbe. Befallene Hunde reagieren in der Regel mit massiven Juckreiz. Sehr empfindliche Hunde können sogar geschwollene Augen, dicke Hautquaddeln und geschwürartige Veränderungen bekommen.

Auch nach dem Abfallen der Grasmilbe hält der Juckreiz noch einige Zeit an und kann die Haut reizen bzw. schädigen. Dadurch können Sekundärinfektionen wie eine Hautentzündung (Dermatitis) oder Ekzeme entstehen.

Grasmilben beim Hund Saison und Vorkommen

Die Grasmilbe wird pauschal auch gerne Herbstgrasmilbe oder Herbstmilbe genannt, da die Hauptaktivität dieser Milbenart durchaus bei Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad liegt und hier in der Zeit von 14-18 Uhr in der Regel am schlimmsten ist.

Liegt eine entsprechende Luftfeuchtigkeit vor, sind Grasmilben aber nicht erst im Herbst anzutreffen, sondern bereits bei knapp über 10 Grad nachweisbar und aktiv. So können Hunde bei entsprechenden Voraussetzungen auch im Winter oder Frühling Grasmilben bekommen

Die weit verbreitete Meinung, dass die Grasmilben bzw. Herbstmilben nur in unmittelbarer Wassernähe zu finden sind, stimmt nicht. Vielmehr scheint mehr das Gegenteil der Fall zu sein, denn staunasse und feuchte Böden werden eher vermieden

Demodex Milben beim Hund / Haarbalgmilbe

Die Haarbalgmilbe oder auch Demodex Milbe ist eine eher weniger bekannte Gattung ihrer Art. Sie ist jedoch oftmals bei vielen Säugetieren bereits in den Haarbälgen (Haarfollikeln) zu finden und lebt hier oft ihr Leben ohne Schäden anzurichten.

In bestimmten Fällen, besonders bei einem schwachen Immunsystem, können Haarbalgmilben aber auch Hauterkrankungen beim Hund auslösen. Allerdings lässt sich ein Befall mit Demodex Milben im Regelfall natürlich behandeln und gut therapieren.

Demodex Milben beim Hund erkennen

Demodex- oder Haarbalgmilben sind kleine kegelförmige Milben mit einer Länge von etwa 0,1 bis 0,4 mm. Am vorderen Ende des Körpers tragen die vier stämmigen Beinpaare kleine stumpfe Klauen. Der Körper der Demodex Milbe und ihre Beine haben keine Borsten.

Räudemilben beim Hund / Grabmilbe

Räudemilben beim Hund

Räudemilben beim Hund

Die Grabmilbe Sarcoptes Scabiei oder auch im Volksmund oft Räudemilbe genannt ist ebenfalls ein Parasit, der dem Hund gefährlich werden kann. Dabei ist die Unterart Canis auf den Hund spezialisiert und die Unterart Vulpes auf den Fuchs. Doch ist es letztendlich egal, welche Räudemilben sich auf unserem geliebten Fellfreund tümmeln, die Symptome und Behandlungsmethoden unterscheiden sich nicht.

Denn die Sarcoptes Räude ist hochansteckend und nicht von der Jahreszeit abhängig. Für die Übertragung reicht ein kurzer Körperkontakt mit einem infizierten Tier. Aber auch eine indirekte Ansteckung ist möglich, da die Grabmilben ebenfalls in abgeworfenen Hautbestandteilen wie Schuppen oder Krusten bis zu drei Wochen überleben können.

Natürlich haben die Grabmilben ihren Namen nicht von ungefähr, denn diese Parasiten graben Gänge in die Haut. Hier ziehen sie dann ihren Nachwuchs groß und ernähren sich von Gewebsflüssigkeit sowie Keratin.

Natürlich folgt auf dieses lebhafte Treiben in der Haut eine schnelle Reaktion des Wirttieres und es entsteht im Regelfall ein extrem starker Juckreiz, dem Hauptsymptom der Sarcoptes-Räude. Der arme Hund kratzt sich fast pausenlos und logischerweise können sich die betroffenen Hautstellen auch röten oder entzünden.

Achtung: Es gibt keine Räude Impfung beim Hund oder Fuchs, um die Räudemilben zu bekämpfen. Denn die Grabmilbe ist ein Spinnentier und kein Virus. Räudemilben beim Menschen sind ebenfalls keine Seltenheit. Doch fühlen sich die Sarcoptes Milben im Mensch nicht wirklich wohl! In der Regel kommt es hier nur zu einem kurzzeitigen und von selbst abklingenden Krankheitsbild der Pseudo Krätze.

Vorratsmilbe / Futtermilbe Hund

Die Futtermilbe oder auch Vorratsmilbe gehört zu der Milbenart, die in erster Linie in der Umgebung von Mensch und Tier lebt, aber nicht auf uns. Dabei bevorzugen Futtermilben Temperaturen von 22-25°C und eine Luftfeuchtigkeit von etwa 80 Prozent.

Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit können Futtermilben aber auch außerhalb dieser Idealbedingungen lange überleben. Sie trocknen erst bei einer Luftfeuchtigkeit von unter 55 Prozent aus und sterben ab.

Futtermilben bekämpfen

Futtermilben loswerden und abtöten ist gar nicht so einfach. Extrem wohl fühlen sich diese kleinen Biester dabei im Hunde Trockenfutter, kommen oft aber auch im Getreide, Heu, Mehl oder Körnern oder allgemein in Ställen vor. Hier finden Sie ihre benötigten Nährstoffe und können sich oftmals ungestört vermehren.

Somit können bereits bei der Verarbeitung und Herstellung von Hunde Trockenfutter Futtermilben ins Futter gelangen, sich hier unbemerkt vermehren und ihre Ausscheidungen hinterlassen. Frisst nun der Hund vom Futtermilben befallenen Hundefutter, gelangen die Milben und deren Ausscheidungen in seinen Magen Darm Trakt.

Gerade der Milbenkot enthält viele Eiweißbestandteile auf die zahlreiche Hunde allergisch reagieren. Solch eine Futtermilbenallergie äußert sich durch Hautreaktionen wie Juckreiz, Fellverlust, Entzündungen ect.

Um Futtermilben loszuwerden und abtöten zu können, wird oftmals empfohlen das Futter einzufrieren. Doch die Futtermilben sind dann zwar tot, aber sie und ihr Kot befinden sich ja trotzdem noch im Futter und können nach dem Auftauen und der Aufnahme des Futters weiter zu allergischen Reaktionen führen.

Hingegen fühlen sich Futtermilben im Nassfutter nicht so wohl und sind in einem hochwertigen und natürlichem Hunde Feuchtfutter grundsätzlich auch nicht zu finden.

Milben beim Hund vorbeugen

Im Kampf gegen einen Milbenbefall ist ein starkes Immunsystem des Hundes unerlässlich. Daher sollte weitestgehend auf Chemie und Medikamente, die das Immunsystem noch zusätzlich angreifen und schwächen, verzichtet werden.

In der Regel wirken „Chemiebomben“ zwar gegen die Symptome bzw. lindern sie kurzzeitig, aber helfen oftmals nicht die eigentliche Ursache wirksam zu beseitigen. Kein Wunder, dass ein Milbenbefall in vielen Fällen sehr lange anhält.

Um das Immunsystem vom Hund zu stärken und Allergien bereits im Vorfeld vorzubeugen, reicht oftmals eine gesunde und artgerechte Ernährung und ausreichend Bewegung aus. Wenn der geliebte Hund bereits eine Allergie auf Hausstaubmilben, Futtermilben, Ohrmilben usw. entwickelt hat, kann in den meisten Fällen auch die Natur und sanfte Homöopathie weiterhelfen.

Milben beim Hund Homöopathie

Um Milben zu beseitigen, die Abwehrkräfte anzukurbeln und gleichzeitiog noch das Immunsystem zu stärken empfiehlt sich eine homöopatische Behandlung. In der Regel werden verschiedene Globuli speziell gegen den Juckreiz beim Hund eingesetzt. Sulfur Globulis haben sich hier beispielsweise sehr bewährt und Sulfuris bei akuten Entzündungen. Zur Stärkung der Abwehrkräfte eignen sich Propolis und Silicea sehr gut.

Wichtig ist die Globuli nicht einfach zum Fressen zu geben, denn die Mundschleimhaut sollte neutral sein. Auch sollten sie nicht direkt herunter geschluckt werden. Also am Besten die Globuli unter die Zunge des Hundes legen.

Natürliche Mittel gegen Milben beim Hund

Es gibt eine Vielzahl natürlicher Hausmittel und Wirkstoffe, mit denen Milben beim Hund behandelt werden können. Leidet der Hund unter extremen Milbenbefall, dann sollte allerdings der Gang zum Tierarzt erfolgen.

Wichtig ist auf jeden Fall bei einem Milbenbefall, egal welcher Art, die tägliche gründliche Reinigung und/oder Pflege. Auch über eine Ernährungsumstellung auf artgerechtes Hundefutter sollte nachgedacht werden.

Was tötet Milben beim Hund bzw. verschafft Linderung?

Im Kampf gegen Ohrmilben kann Olivenöl, Vaseline oder auch eine Kochsalzlösung in vielen Fällen sehr hilfreich. Gegen Demodex Milben soll Kolloidales Silber und Kokosöl helfen. Auch bei Grasmilben ist Kokosöl oder Neemöl, aber auch ganz normale Kernseife zu empfehlen. Auch hat sich bei Grasmilben beim Hund die Behandlung mit Apfelessig bewährt. Überhaupt wirkt Essig gegen Hunde Milben sehr effektiv und greift nicht das Immunsystem an.

Fazit: Milben beim Hund was tun?

Milben bergen große Risiken und können verschiedene Krankheiten oder Allergien beim Hund auslösen. Statistisch gesehen wird wohl jeder Hund in seinem Leben irgenwann mal mit Milben, egal welcher Art in Berührung kommen. Natürlich können Sie als Hundebesitzer verschiedene Vorsichtsmaßnahmen treffen, um einem Milbenbefall bei Ihrem Hund und sich selber vorzubeugen. Doch Milben lauern überall und warten auf ihre Chance…







Verstopfung beim Hund

Verstopfung beim Hund

Verstopfung beim Hund

Der geliebte Vierbeiner hat mal wieder Probleme beim Kot absetzen bzw. überhaupt keinen Stuhlgang? Dann kann dahinter eine Verstopfung beim Hund stecken. Solch eine Verstopfung wird auch Obstipation oder Konstipation genannt und kann verschiedene Ursachen haben. Der häufigste Grund ist dabei eine falsche Fütterung.

Tritt die Verstopfung beim Hund nur gelegentlich und vorübergehend auf, besteht in der Regel kaum ein Grund zur Sorge. Doch Achtung, eine Verstopfung kann auch chronisch werden und dann heißt es auf jeden Fall handeln!

Leidet Ihr Hund unter Verstopfung?
Unsere Experten beraten Sie und Ihren Hund gerne, um eine schnelle Lösung zu finden.

Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@hundepower.de oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Wann spricht man von Verstopfung beim Hund

Welpe mit Verstopfung

Welpe mit Verstopfung

Von einer Verstopfung spricht man, wenn der Hund Probleme beim Stuhlgang hat. Entweder ist der Kot zu hart oder der Hund hat Schmerzen beim Koten. Wie bereits erwähnt kann die Verstopfung chronisch (länger anhaltend) aber auch akut (plötzlich und vorübergehend) auftreten. In der Regel lässt sich eine akute Verstopfung darauf zurückführen, dass der Hund etwas Falsches gefressen bzw. einen Fremdkörper verschluckt hat.

Gerade bei einer länger anhaltenden Verstopfung kann es zu einigen zusätzlichen Risiken kommen. So kann sich beispielsweise die Darmwand überdehnen und eine Erweiterung des Dickdarms (Megakolon¹) auslösen. Diese Darmwandüberdehung lässt sich auch nicht rückgängig machen und sorgt letztendlich für eine dauerhaft gestörte Verdauung beim Hund. Aber auch ein Darmverschluß, der unbehandelt zum Tod des Hundes führt, kann eine mögliche Folge sein.

Merke: Je früher die Ursache der Verstopfung gefunden und behandelt wird, desto höher sind die Heilungschancen!

Wie entsteht beim Hund eine Verstopfung

Bei einer Verstopfung staut sich die verdaute Nahrung im Dickdarm und konzentriert sich hier. Somit wird es für den betroffenen Hund immer schwieriger und schmerzhafter sie als Kot auszuscheiden. In erster Linie ist es daher notwendig, die Ursachen der Verstopfung zu finden und zu beseitigen.

Ursache Verstopfung beim Hund

Eine Verstopfung kann durch Flüssigkeitsmangel, Fremdkörper, Tumore oder eine allgemeine Darmträgheit verursacht werden. Die häufigste Ursache ist jedoch schlicht und einfach die falsche Ernährung bzw. die fehlerhafte Zusammensetzung des Hundefutters und zu wenig Bewegung.

Gerade beim Barfen ist das Risiko einer Verstopfung hoch, wenn der Hund zu viele Knochen oder einen fehlerhaften Rohfaser Gehalt erhält. Aber auch Trockenfutter und herkömmliches Industrie Nassfutter mit vielen Zusatzstoffen können Verstopfungen auslösen.

Mögliche Ursachen einer Verstopfung

• falsche Ernährung
• Knochenkot
• seelische Probleme
• Darmträgheit durch Bewegungsmangel
• Flüssigkeitsmangel, Austrocknung

• Diverse Stoffwechselerkrankungen (z.B. Schilddrüsen Unterfunktion)
• Orthopädische Probleme (eingeschränkte Bewegung, Fehl- bzw.Schiefstellungen)
• Verschluckte Fremdkörper, z.B. Papier, Holz, Haare, Plastik
• Schmerzen im Enddarm ( Analbeutel Entzündung, Abzesse)
• Medikamente ( besonders Mittel zur Entwässerung, starke Schmerzmittel, Beruhigungsmittel, Antiallergika)
• Darmeinengungen und Dickdarmwandveränderungen

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Hund bei einer vorliegenden Verstopfung unbedingt im Auge behalten, um mögliche ernsthafte Folgen, wie zum Beispiel einen Darmverschluss rechtzeitig zu erkennen.

Daher sollte der Hund gut beobachtet werden. Wenn er sich komisch oder anders verhält als sonst, dann ist dies in den meisten Fällen ein Hinweis darauf, dass er sich nicht wohl fühlt bzw. Schmerzen hat und ein Besuch beim Tierarzt ist anzuraten.

Mögliche Krankheitsanzeichen

• Appetit- und Antriebslosigkeit
• Koliken oder Bauchschmerzen
• Blähungen, aufgeblähter Bauch
• „Schlittenfahren“ (mit dem Hinterteil über den Boden rutschen)
• Erbrechen

Hund Ernährung bei Verstopfung

Damit es erst gar nicht zu einer schmerzhaften Verstopfung kommen kann, ist die Vorbeugung am Wichtigsten. An erster Stelle sollte hier die richtige Fütterung stehen. Neben genug Fleisch und Feuchtigkeit (Nassfutter), sollte das Futter auch genügend Ballaststoffe enthalten. Ballaststoffe binden das Wasser im Kot und machen ihn so gleitfähig und geschmeidig. Außerdem regen sie die Darmtätigkeit an. Einige ballaststoffreiche Lebensmittel, die für Hunde geeignet sind, finden Sie in folgender Aufstellung.

Ballaststoffreiche Lebensmittel Liste für Hunde

LebensmittelBallaststoffe/100 g
Apfel2,3 g
Brokkoli2,5 g
Erbsen4,0 g
Karrotten / Möhren4,0 g
Kartoffeln (gekocht)1,7 g
Mais3,0 g
Paprika (gelb)3,6 g
Spargel1,2 g
Spinat1,7 g
Tomaten (getrocknet)13,5 g
Zucchini1,0 g

Verstopfung welches Hundefutter?

Hat der Hund bereits eine Verstopfung und soll diese gelöst werden, ist eine ausreichende Wasseraufnahme und Flüssigkeitszufuhr enorm wichtig. Trockenfutter sollte generell tabu sein! Wenn es aber unbedingt gefüttert werden soll, dann bitte immer mit Wasser mischen. Für die tägliche gesunde und artgerechte Ernährung des Hundes und gegen Verstopfungsprobleme empfiehlt sich die Gabe von natürlichem Nassfutter oder Barf (aber auch hier gibt es einiges zu beacheten – Siehe Artikel Hund BARFEN – Ja oder Nein?!).

Verstopfung beim Hund – Welches Futter ? – Positivliste: http://kritische-tiermedizin.de/ernaehrung/lebensmittelgesetzt.htm

Verstopfung durch Knochenkot beim Hund

Ein extrem harter und weißer Stuhlgang beim Hund wird auch Knochenkot genannt. In vielen Fällen erkennt man den Knochenkot eben an seiner weißen Farbe. Der Kot kann aber auch grau, ockerfarben bis hin zu gelb aussehen.

Wichtig ist die Konsistenz, die von fest wie Zement über knochentrocken bis hin zu bröselig gehen kann. Aus dem Kot selber können sogar längere und gefährliche Knochenbruchstücke herausragen.

Nun muss man kein Fachman sein um zu erkennen, dass dieser Kot dem Hund Probleme bereitet. Dabei ist diese Art von Kot ein eindeutiger Hinweis auf eine schwere Fehlernährung. Durch die Fütterung zu vieler Knochen kann eben dieser gefährliche Knochenkot entstehen und am Ende sogar zur Totalblockade des gesamten Verdauungssystems vom Hund führen. Im schlimmsten Fall zerreissen enthaltende Knochensplitter die Darmwand.

Das Füttern von Knochen ist an sich kein Problem bei ca. 20g Frischknochen je kg Hunde Körpergewicht. Allerdings können zu viele Knochen im Speiseplan eben auch üble Verstopfungen auslösen.

Knochenkot – was tun ?

In der Regel werden dem Hund gerade beim Barfen auch Knochen verfüttert. Knochen sind nicht nur eine beliebte Leckerei und natürlicher Zahnputzer, sondern liefern auch jede Menge essenzielle Mineralstoffe und Spurenelemente, besonders Calcium.

Wenn nun aber der Organismus des Hundes bereits mit Calcium gesättigt ist, dann kann der Darm davon nichts mehr aufnehmen. Der Knochenbrei verhält sich dann wie flüssiger Zement. Er wandert in den Darm, wo ihm das Wasser entzogen und er steinhart wird.

Achtung: Knochenkot vorbeugen und gerade beim Barfen nicht zu viele Knochen in den Speiseplan des Hundes einbringen. Knochen sind außerdem kein geeignetes Hundefutter für Hunde, die sehr zur Verstopfung neigen.

Verstopfung beim Hund – Was hilft?

Was hilft beim Hund wenn der Stuhl zu hart ist? Diese Frage lässt sich so pauschal gar nicht beantworten. Da jeder Hund und jeder Organismus anders ist, wirken auch die diversen bekannten Mittel gegen Verstopfung unterschiedlich.

Wichtig ist, sich als Hundebesitzer nicht allzu verrückt zu machen und nur in einem extremen Notfall auf chemische Medikamente zurückzugreifen. Wie immer wirkt auch bei Verstopfung die Natur wahre Wunder!

Hausmittel bei Verstopfungen bei Hunden

Collie leidet unter Verstopfung

Collie leidet unter Verstopfung

Hat der Hund zuviel Knochen gefressen und leidet nun unter Verstopfung nach den Knochen? Oder ist der Kot allgemein ständig zu hart und der Hund hat öfter Probleme beim Stuhlgang?

Dafür gibt es diveres Hausmittel, die in der Regel schnell helfen und Linderung schaffen.

Allerdings dienen viele dieser Hausmittel eher der Vorsorge gegen Verstopfung und sollten zur Prävention regelmäßig in den Futterplan des Hundes integriert werden.

Außerdem sollte klar sein, dass es mit der oralen Aufnahme (auch von Medikamenten) mitunter ein paar Tage dauern kann, ehe sich eine Verbesserung der Verstopfung einstellt. Denn diese Mittel müssen erst vom oberen Verdauungstrakt bis ganz nach unten in den Darm wandern, wo sie letztendlich bei einer Verstopfung gebraucht werden.

Bei ganz akuten Fällen oder länger anhaltender Verstopfung sollte nach Möglichkeit ein Tierarzt oder Tierheilpraktiker aufgesucht werden, um schlimmere Erkrankungen auszuschließen.

Oftmals wird dann hier ein Einlauf beim Hund gemacht, um die Verstopfung zu lösen. Handelt es sich bei der Verstopfung um Fremdkörper kann auch eine Operation notwendig sein, um diesen zu entfernen.

Einlauf beim Hund

Einlauf (auch: Klistier, Analspülung) bedeutet, dass Flüssigkeit über den Anus in den Darm geleitet wird. Dabei gibt es unterschiedliche Arten des Einlaufs. Am häufigsten wird bei einer akuten Verstopfung der einfache Klistier durchgeführt. Allerdings sollte gerade ein medizinischer Einlauf nicht zum Dauerthema werden, sondern vielmehr die Ursache der Verstopfung gefunden werden.

– Einlauf mit abgekochtem Wasser
– Einlauf mit Tee
– Einlauf mit Glyzerin und Wasser
– Einlauf mit fertiger Einmaltube vom Tierarzt oder Apotheke

Einen Einlauf beim Hund selber machen

Wer kein Problem damit hat, kann einen Einlauf beim verstopfungsgeplagten Hund auch selber machen. Es ist nicht schwer und unterscheidet sich wohl kaum von einem Einlauf für Menschen. Allerdings sollte beim Hund weniger Flüssigkeit verwendet werden. So wird ein Einlauf selber gemacht, mit Sicherheit auch beim Hund anwendbar 😉

Laktose und Milchzucker bei Verstopfung

Die Gabe von Laktose ( Milch, Joghurt ect.) oder Milchzucker für Hunde bei Verstopfung ist eine weitere Möglichkeit, den Darm zu entleeren und dem Hund somit Erleichterung zu verschaffen. Diese Dinge sollten allerdings nicht zu oft gegeben und wenn die Verstopfung vorbei ist, wieder abgesetzt werden. Gesunde Hunde reagieren auf Laktose und Milchzucker in der Regel mit Durchfall.

Öle bei Verstopfung

Einige Esslöffel Öl ( Leinöl, Speiseöl ) täglich unter das Futter mischen, kann wahre Wunder gegen Verstopfung wirken. Auch ist bei einer akuten Verstopfung Paraffinöl empfehlenswert. Es ist geschmacksneutral, wird nicht vom Körper aufgenommen und macht den Kot geschmeidiger.

Rizinusöl hingegen ist ein starkes natürliches Abführmittel und sollte nur unter fachmännischer Aufsicht angewendet werden. Es entfaltet seine abführende Wirkung schnell und stark. Allerdings dürfen keine organischen Ursachen (Darmverschluss oder Darmschleimhautentzündung) Grund der Verstopfung sein, da sonst die Gefahr eines Darmdurchbruches besteht.

Flohsamenschalen, Leinsamen, Kleie

Die Zufuhr von Flohsamenschalen, Leinsamen oder Kleie kann helfen, den gestauten Kot im Darm aufzuweichen. So kann der Hund ihn wieder einfach ausscheiden. Wichtig ist, die Sachen vorher mit Wasser zu vermischen und etwa 5-10 Minuten quellen zu lassen. Anschließend kann der Brei unter das Futter gemischt werden. Eine regelmäßige Gabe wirkt vorbeugend gegen Verstopfung und ist gut für die gesamte Darmflora.

Kürbis

Kürbis ist ein natürliches Abführmittel und eine reiche Quelle für Ballaststoffe sowie Wasser. Somit kann der Kürbis durchaus gegen eine Verstopfung beim Hund helfen. Dabei kann er frisch oder aus der Dose und am besten püriert gegeben werden.

Apfelessig

Gegen Verstopfung beim Hund hat sich auch Apfelessig bewährt². Dazu einfach 2 EL Apfelessig auf 500 ml dem Trinkwasser vom Hund dazugeben. Allerdings gibt es hier einen Haken. Natürlich riecht der Hund den Essig und muss mitunter „überredet“ werden es auch zu trinken.

Homöopathie gegen Verstopfung beim Hund

Die Homöopathie in Form von Globuli, Schüssler Salzen oder Bachblüten kann bei leichter Verstopfung unterstützende Hilfe leisten. In akuten Fällen können Globulis alle 1-2 Stunden gegeben werden. Nachfolgend sind die wichtigsten Globulis gegen Verstopfung aufgeführt. Allerdings ist die Liste nur informativ und ersetzt keinen Besuch beim Tierhomöopathen.

GlobuliBeschreibung
Aluminabei chronischer Verstopfung, Kot zu hart und trocken, für ältere Hunde
BryoniaKot ist sehr groß, hart und trocken, sieht wie verbrannt aus, extremer Durst
GraphitesHund ist träge und neigt zu Verstopfung, hat aber guten Appetit, benötigt viel Auslauf zur Kotabgabe
Nux vomicaKrampfhaftes pressen, allgemein zu wenig Bewegung, berührungsempfindlich, normaler Kot
Staphisagriabei Verstopfung durch Bauch OP, harter Stuhl, der nur schwer abgesetzt werden kann

Fazit zur Verdauung beim Hund

Verstopfungen können Sie mit natürlichen Mitteln, sanfter Homöopathie und den richtigen Maßnahmen gezielt vorbeugen. So bleibt Ihrem Liebling die Prozedur eines Einlaufs oder Schlimmerem erspart.

Besonders wichtig ist die Ernährung. Ein hoher Fleischanteil und genug Ballaststoffe sind wichtig für eine richtige Verdauung. Natürlich darf es ab und zu auch ein Knochen sein, aber bitte in Maßen.

Weiterhin ist ausreichend Bewegung für den Hund enorm wichtig und im Kampf gegen die Verstopfung sehr hilfreich. Gerade bei älteren Hunden ist Bewegung ein gutes Mittel gegen Verstopfung.

¹ – https://de.wikipedia.org/wiki/Megakolon
² – https://kompetenztierzentrum.wordpress.com/2015/09/14/apfelessig-fuer-den-hund/


Hilfe bei Verstopfung beim Hund






Giardien beim Hund

Giardien beim Hund

Giardien beim Hund

Giardien beim Hund oder bei der Katze sind heutzutage in aller Munde! Durchfall wird fast immer mit Giardien in Verbindung gebracht. Mittlerweile wird dem Tierhalter sogar der Eindruck vermittelt, dass Giardien beim Hund oder bei einer Katze auf dem Weg sind, die Weltherrschaft zu übernehmen. Zu diesem Zweck werden alle Tiere und eventuell sogar wir Menschen von diesen Biestern vernichtet…

Nicht selten nimmt das Thema Giardien hysterische Züge an, über die ein normaler Mensch nur noch den Kopf schütteln kann.

Diese ganze Giardien Panikmache und Verunsicherung wird sicherlich durch viele Tierärzte und besonders durch die Weiten des Internets verstärkt. Doch leider haben viele Leute einfach kaum Ahnung oder erzählen nur etwas vom Hören sagen weiter. Deshalb möchte ich heute ein für alle Mal mit dem Thema Giardien aufräumen und diese Panik (einige Schulmediziner) ein wenig eindämmen.

„Es wird aber ganz sicher viel zu viel getestet und demzufolge auch viel zu viel therapiert.“

Dr. Rückert, Tierarzt (http://www.tierarzt-rueckert.de)

Leidet Ihr Hund unter Giardien? Unsere Experten beraten Sie und Ihren Hund gerne, um eine schnelle Lösung zu finden. Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@hundepower.de oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Was sind Giardien?

Giardien im Hundedarm

Giardien im Hundedarm

Giardien sind mikroskopisch kleine Dünndarm Parasiten (Durchfallerreger) und kommen weltweit bei vielen Säugetieren, aber auch Reptilien, Amphibien und Vögeln vor. Dabei werden Giardien stets über einen fäkal-oralen Infektionsweg übertragen.

Diese einzelligen Mikroorganismen können aber nicht nur für den Hund, sondern auch für uns Menschen gefährlich werden, da sie Zoonoseerreger¹ sind.

Giardien nutzen zur Fortbewegung Geißeln (fadenförmige Gebilde) und haben eine birnenartige Gestalt. Diese Darmparasiten setzen sich, mit Hilfe ihrer Bauchhaftscheiben, an der Darmwand des jeweiligen Wirtes fest. Giardien dringen also nicht ins Gewebe ein!

Bei den passenden Vorraussetzungen können sich die Giardien dann auf der Darmschleimhautoberfläche millionenfach vermehren und eine Giardiose entsteht.

Durch das massenhafte Auftreten kann die Dünndarm-Wand massiv geschädigt und die Nährstoffaufnahme blockiert werden. Denn die Giardien heften sich an den mikroskopisch kleinen lebenswichtigen Darmzotten, die der Nährstoffaufnahme im Dünndarm dienen, an und zerstören diese.

Wie werden Giardien bei Hunden übertragen?

Giardien können sich mit einer Schutzhülle umgeben und über den Kot ausgeschieden werden. Durch diese Hülle sind die Biester tage-und sogar wochenlang geschützt, bis sie letztendlich einen neuen Wirt gefunden haben.

Im Normalfall können Giardien durch hygienische Mängel, aber auch über verschmutzes Wasser, Kot oder befallene Nahrungsmittel übertragen werden. Bereits eine einzige Stubenfliege kann Giardien, beispielsweise vom befallenen Kot draußen in den Futternapf zuhause und somit auf das jeweilige Tier übertragen.

Was sind Giardien?

Bei wissenschaftlichen Untersuchungen wurden bei 70% aller Welpen und 16% der ausgewachsenen Hunde Giardien Erreger nachgewiesen. Doch muss, aufgrund der in diesem Bereich eher ungenauen Tests, mit einer Dunkelziffer von fast 100% gerechnet werden.

Das lässt die Vermutung zu, dass Giardien, genau wie einige andere Bakterien und Pilze, ein Bestandteil der normalen Darmflora vom Hund sind. Nur, dass die wenigsten Hunde auch daran erkranken, da ihr Immunsystem gelernt hat mit den Giardien umzugehen.

Wie gefährlich sind Giardien für Hunde?

In vielen Fällen beherbergen Hunde und Katzen, aber auch Menschen diesen Parasit unbemerkt im Darm, ohne dass jemals Krankheitssymptome auftreten. Oftmals verhalten sich Giardien unauffälig und sind eher „harmlose Darmbesiedler“, die sich vom durchströmenden Nahrungsbrei ernähren.

Doch die Angst ist groß, wenn die Rede von einer Giardien Infektion beim Hund ist. Viele Hundebesitzer reagieren regelrecht panisch, wenn diese Diagnose gestellt wird. Natürlich ist das Ansteckungsrisiko sehr groß und es sollten gewisse Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Aber letztendlich lösen ein schwaches Immunsystem, entzündliche Prozesse und eine massenhafte Giardien Vermehrung erst die eigentliche Erkrankung Giardiose aus.

Giardiose beim Hund – was ist das?

Die Giardiose ist eine durch Giardien hervorgerufene häufige Durchfallerkrankung des Hundes und hochgradig ansteckend. Dabei stehlen die, im Dünndarm sitzenden, Giardien dem Hund² wichtige Nährstoffe und verursachen hier Entzündungen, sowie Durchfall. Auch Blähungen, Fettkot, Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit sind mögliche Symptome einer Giardien Infektion.

Merke: Die Giardiose bzw. Giardien entstehen im Regelfall trotz chemischer Wurmkur und ständiger Entwurmung! Vielmehr können diese Chemiebomben dem Immunsystem des Hundes mehr schaden, als das sie nützen. Ein gesundes Immunsystem kommt mit Giardien oftmals allein klar.

Giardien beim Welpen

Giardienbefall beim Welpen

Giardienbefall beim Welpen – Häufige Durchfälle

Besonders Welpen sind für eine Giardiose sehr anfällig! Diese Infektion kann durchaus als eine Art Kinderkrankheit angesehen werden. Gerade, wenn die Welpen in ihr neues Zuhause einziehen und von ihrer Mutter sowie Geschwistern getrennt werden, leiden sie unter enormen Stress.

Allein mit ganz neuen Geräuschen, Gerüchen, Menschen und eventuell Tieren – also eine vollkommen neue Umgebung. Das ist für den Welpen Stress pur und schwächt sein Immunsystem!

Außerdem ist die Neugierde groß! Alles muss abgeleckt, abgeschnüffelt und untersucht werden. Da kommt ein Welpe sehr schnell mit Giardien in Berührung und ruck zuck hat er sich angesteckt.

Also bitte nicht immer sofort die Schuld auf den Züchter schieben. Das bereits geschwächte Immunsystem, eventuelle Impfungen, Wurmkuren, Futterumstellungen usw. tun ihr Übriges und zwangsläufig entsteht die Giardiose.

Leidet Ihr Hund unter Giardien? Unsere Experten beraten Sie und Ihren Hund gerne, um eine schnelle Lösung zu finden. Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@hundepower.de oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Giardien bei Hunden Diagnose

Die Giardiose ist eine Darminfektion und wird über den Kot der Hunde nachgewiesen. Dafür gibt es verschiedene Verfahren. Allerdings macht es nur Sinn, den Giardien Test am Anfang der Therapie zu machen. Wurde einmal eine Giardien Infektion sicher nachgewiesen, haben weitere Tests zum Beweis der Giardien Freiheit praktisch keinen Nutzen mehr und kosten nur unnötiges Geld.

1. Mikroskopische Untersuchung

Eine geringe Menge vom Kot wird auf einem Objektträger ausgestrichen, mit Kochsalzlösung vermischt und einem Deckgläschen verschlossen. Unter dem Mikroskop wird nun nach den beiden Lebensformen der Giardien, den Trophozoiten oder Oozysten gesucht.

Der Vorteil dieser Untersuchung ist, dass auch Hinweise auf andere Parasiten und Würmer gefunden werden können. Außerdem kann eine Aussage über die Stärke des Giardienbefalls gemacht werden.

Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, die Giardien überhaupt zu finden, kann diese Probe auch vorher konzentriert bzw. angereichert werden.

2. Laboruntersuchung / immunologischer Nachweis

Eine Sammelkotprobe wird im Labor mit Hilfe von Teststreifen (ELISA oder PCR Test) überprüft. Der ELISA Test ist ein Schnelltest um erregerspezifische Antigene nachzuweisen. Großer Nachteil ist die Ungenauigkeit.

Dieser Test liefert keinerlei Hinweise über den Stärkebefall der Giardien, sondern nur positive, negative oder fragliche Ergebnisse. Der ELISA Test wird übrigens auch gerne zum Nachweis einer Zeckeninfektion/Borreliose verwendet.

3. Giardien Schnelltest für zuhause

Den Giardienschnelltest für zuhause gibt es online oder im Handel zu kaufen. Dieser Heimtest ist sehr einfach anzuwenden und eine erste gute Möglichkeit auf Giardien zu testen ohne gleich zum Tierarzt zu müssen. Der Giardien Schnelltest gilt als sehr zuverlässig, aber dient ausschließlich zum Nachweis noch lebender Giardien. Hiermit kann nicht auf Giardien-Zysten getestet werden.

Giardien beim Hund Behandlung und Therapie

Bislang gibt es noch immer keine Medikamente, die in der Lage wären die Giardien im Körper wirklich vollständig zu vernichten. Mittel der Wahl ist bei einer akuten Giardiose in der Regel eine Therapie mit Fenbendazol³.

Gerne wird bei Giardien beim Hund die Behandlung mit Panacur mit eben diesem Wirkstoff Fenbendazol durchgeführt. Aber auch Metronidazol, Febantel, Spartrix oder Albendazol (als Reserve) können zum Einsatz kommen.

Handelt es sich allerdings nicht um Extremfälle, ist dieser Standard Ansatz, meiner Meinung nach gerade bei Welpen, mitunter der falsche Weg! Wie wir bereits wissen, tümmeln sich Giardien auch in einem gesunden Hund und der Ausbruch einer Giardiose ist in der Regel wohl ein Anzeichen für ein schwaches Immunsystem und schlechte Darmflora.

Gardiose beim Hund - Darmwand

Gardiose beim Hund – Darmwand

Daher sollten die Symptome, also die Giardien, nicht unbedingt chemisch behandelt werden, sondern die Ursache bekämpft werden! Und wie gesagt ist hier das Immunsytem und die Darmflora entscheidend!

Natürlich ist bei schwersten Symptomen und länger anhaltenden Krankheit eine tiermedizinische Behandlung anzuraten, sonst kann es mitunter zu Wachstumsstörungen oder Mangelernährung gerade im Welpenalter kommen. Sie sollten hier unbedingt auf das richtige Futter für Welpen achten. Auch extreme Störungen des Allgemeinbefindens können die Folge sein.

Achtung: Als Akut Therapie kann die kurze Gabe von Antibiotika sinnvoll sein. Bei einem Giardien Massenbefall und schweren Symptomen kann Antibitika sehr schnell Entlastung bringen und die Erreger zunächst zurückdrängen. Extrem wichtig ist dann aber der anschließende Immunsystem -und Darmaufbau!

Rückfall – Hund hat ständig Giardien?!

Immer wieder höre ich von einer Giardien Reinfektion, trotz oder vielleicht sogar wegen der Gabe und Therapie mit der Chemiekeule?! Gerade einmal 10 überlebende Giardien reichen aus, um die Krankheit wieder voll ausbrechen zu lassen. Die Wahrscheinlichkeit alle Giardien Erreger im Verdauungssystem des Hundes pharmazeutisch abzutöten, ist verschwindend gering! Diese kleinen Biester verstecken sich gerne, beispielsweise im Gallengang oder entwickeln sogar Resistenzen gegenüber den chemischen Wirkstoffen.

Bei einer Giardieninfektion muss letztendlich das Immunsytem nach und nach mit der Erreger Bekämpfung klar kommen, sonst kommt es zwangsläufig wohl immer wieder zu Rückfällen. Der Körper muss also lernen, die Giardien an der Darmwand selber in Schach zu halten.

Frage: Denken Sie nicht auch, dass eine ständige Gabe pharmazeutischer Medikamente dem Immunsytem und besonders der Darmflora des Hundes langfristig eher schadet als nützt? Warum nicht einfach mal auf natürliche Mittel zur Stärkung und Bekämpfung der Giardien zurückgreifen? Was haben Sie zu verlieren?

„In der Natur ist uns alles gegeben, was wir zum Schutz und zur Erhaltung der Gesundheit brauchen.“

Alfred Vogel (1902 - 1996)

Natürliches Antibiotikum und bewährtes Hausmittel gegen Gardien

Ein altes und sehr bewährtes Hausmittel ist die Morosche Karottensuppe bei Giardien. Als es noch kein chemisches Antibiotika gab, galt die Morosche Möhrensuppe als das Mittel der Wahl, gerade bei Durchfallerkrankungen. Damals war sie besonders bekannt aus der Kinderheilkunde, als natürliches Antibiotikum und erprobtes Heilmittel. Erfunden hat sie Professor Dr. Ernst Moro aus Heidelberg im Jahr 1908.

Und auch heute ist diese einfache Möhrensuppe dem industriell hergestelltem Antibiotika bei einer Darminfektion und somit auch bei Giardien wohl noch immer haushoch überlegen. Die Morosche Möhrensuppe greift nämlich nicht das Immunsytem und die Darmflora an, sondern unterstützt es und reinigt den Darm! Zunehmend in Vergessenheit geraten, erlebt diese Suppe langsam ihr wohlverdientes Comeback.

Mein Futtertip bei Giardien: Gockel´s Duett Nassfutter mit extra Fructo-Oligosaccharide⁴ für den Darm

Wirkungsweise Morosche Karottensuppe:

Bis die Wirkungsweise der Moroschen Möhrensuppe halbwegs verstanden wurde, dauerte es Jahrzehnte. Doch letztendlich wurde festgestellt, dass durch das überlange Kochen der Mohrrüben ein ganz spezielles natürliches Zuckermolekül (Oligosaccharide) entsteht, welches dann an der Darmwand andockt.

Dieses Molekül nimmt den Giardien oder anderen Darmparasiten ihre Andockstellen weg bzw. blockiert sie und die Biester finden keinen Halt mehr. Somit werden diese nun haltlosen Biester zusammen mit dem Nahrungsbrei weiter transportiert und auf normalen Weg hinten ausgeschieden.

Wichtig: Bitte dem Hund die zimmerwarme Morosche Karottensuppe 3-4 mal täglich in kleinen Portionen etwa 30 Minuten vor jeder Mahlzeit geben. Nach 1-2 Tagen sollte sich bereits eine Besserung des Durchfalls einstellen. Bei einer hartnäckigen Giardien Infektion empfiehlt sich die längerfristige Gabe von mindestens 1-2 Wochen. Reste können auch portionsgerecht in kleinen Gläsern oder Tüten eingefroren werden. Diese Suppe ist auch für Menschen, die mit dem Hund Kontakt haben empfehlenswert.
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Ernährung bei Giardien

Extrem wichtig ist natürlich auch das passende Hundefutter bei Giardien. Eine Schonkost zur Stärkung des Immunsytems und zur Abwehr der Giardieninfektion sollte daher oberste Priorität haben.

Was füttern bei Giardien beim Hund?

Giardien brauchen und ernähren sich von Kohlenhydraten, die natürlich extrem im Trockenfutter enthalten sind. Daher sollten Sie auf jeden Fall auf ein kohlenhydratarmes, eiweißreiches Nassfutter bei Giardien beim Hund umsteigen oder selber kochen bzw. barfen.

ACHTUNG: Beim Hunde Nassfutter gibt es viele Unterschiede. Wichtig ist auf einen hohen Fleischanteil und anfangs auf nur eine Fleischquelle, am besten Geflügel, zu achten (unbedingt hinten die Zusammensetzung lesen!)

Wie gesagt, sollte das Hundefutter bei Giardien lediglich kohlenhydratarm sein. Es sollte nicht ganz auf Kohlenhydrate in Form von Kartoffeln, Reis usw. verzichtet werden. Denn ein paar Kohlenhydrate braucht auch die normale Darmflora als Energielieferant, für eine erfolgreiche Parasitenabwehr.

Mein Futtertip bei Giardien: Gockel´s Duett Nassfutter mit extra Fructo-Oligosaccharide⁴ für den Darm

Giardien Hygienemaßnahmen

Neben der Giardien Therapie sollte auch ein vermehrtes Augenmerk auf die Hygiene gelegt werden. Bei allen Hygienemaßnahmen die in Bezug mit der Giardieninfektion stehen, am besten stets neue Gummihandschuhe verwenden. Je konsequenter Sie vorgehen, desto eher wird sich ein Erfolg einstellen.

Natürlich brauchen Sie es mit dem Putzen auch nicht übertreiben, denn wir wir bereits wissen, überleben diese Biester einiges und sind extrem hartnäckig. Mit ständigen und überzogenen Reinigungsmaßnahmen machen Sie sich nur selber unnötigen Stress.

So wird das eigene Immunsytem zwangsläufig geschwächt und die Giardien sehen bei Ihnen ihre Chance sich zu verbreiten. Außerdem merkt der Hund auch diesen Stress, der sich wiederrum auf ihn übertragen kann. Deshalb richtige Hygienemaßnahmen, aber in Maßen!

Bitte verwenden Sie auch natürliche Reinigungs- bzw. Desinfektionsmittel⁵ um das schon geschädigte Immunsytem des mit Giardien infizierten Hundes nicht noch zusätzlich zu strapazieren!

Wichtig ist aber trotz aller Hygiene der weitere Kontakt zum Hund. Gerade bei Welpen ist die soziale Bindung zum Mensch bzw. zur Famile jetzt enorm wichtig.

Was hilft gegen Giardien:

– sorgfältiges Einsammeln und Entsorgen vom Kot–> überall!
– Hunde Po (besonders bei langhaarigen Hunden) nach dem Geschäft mit feuchtem Tuch abwischen
– bis auf weiteres beim Gassi gehen direkten Kontakt mit anderen Hunden vermeiden
– Hund nicht aus Pfützen, Bächen usw. trinken lassen
– Metall Futter- und Trinknapf verwenden, tägliche Reinigung mit kochendem Wasser
– Spielzeug im kochendem Wasser reinigen oder bei 90 Grad waschen

– Hundekisssen, Decken ect. nach Möglichkeit täglich tauschen, in Kochwäsche waschen
– Transportbox desinfizieren
– Wohnung am besten mit Dampfreiniger reinigen oder natürliche Desinfektionsmittel verwenden ( Essig gegen Giardien hat sich bewährt)
– Liegeplätze mit Zeitungen, Inkontinenzunterlagen oder Handtücher auslegen und täglich wechseln
– wenn möglich Teppiche entfernen und Sofas mit Bettbezügen abdecken
– Händedesinfektion vor dem Essen

Zusammenfassung und Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die richtige Ernährung bei Giardien einen wesentlichen Einfluss auf die Zusammensetzung der Darmflora und das Immunsystem ausübt. Somit ist dies mit Sicherheit der Grundbaustein dafür, daß Giardien Infektionen gar nicht erst zu einem Problem werden.

Vorbeugen kann man einer Giardien Infektion natürlich nie zu 100 Prozent, denn der Kontakt mit Parasiten in der Umwelt ist völlig normal. Jeder Organismus entwickelt hier seine eigene körpereigene Abwehrstrategie und gerade Welpen müssen dies erst noch lernen.

Mit der richtigen Ernährung, einem starken Immunsystem und einer gesunden Darmflora sind aber die ersten Schritte in die richtige Richtung getan gegen eine unverhältnismäßige Vermehrung der Giardien.

Giardien, sowie übrigens auch Haken-, Band- und Spul-Würmer werden in den meisten Fällen, auch bei akutem Befall, ohne typische Antibiotikabehandlung oder chemische Wurmkuren in den Griff bekommen.

¹ – https://de.wikipedia.org/wiki/Zoonose
² – https://de.wikipedia.org/wiki/Giardiose_des_Hundes
³ – https://de.wikipedia.org/wiki/Fenbendazol
⁴ – Fructo Oligosaccharide (FOS) wirken präbiotisch und fördern gleichzeitig das Wachstum von nützlichen Darm Mikroorganismen. Sie werden als vorteilhafte Lebensmittelzutat angesehen. Die Wirkungen der FOS wurden in der Tier- und Humanforschung bereits hinreichend belegt:

– verbesserter Stuhlgang und Fettstoffwechsel
– verbesserte Absorption von Kalzium und anderen Mineralien
– erhöhte Immunität und Abwehr von Infektionen

– Veränderung der Darmflorazusammensetzung und -aktivität
– Regulation der gastrointestinalen endokrinen Peptide
– wahrscheinliche Reduzierung des Darminfektrisiko, Darmkrebs, Osteoporose und Fettleibigkeit

⁵ – https://bessergesundleben.de/5-tricks-um-deinen-haushalt-auf-natuerliche-weise-zu-desinfizieren/


Hilfe bei Giardien beim Hund






Hund Barfen JA oder NEIN

Hund barfen JA oder NEIN

Hund Barfen JA oder NEIN

Immer häufiger ist die Rede von Barf oder barfen! Vielleicht haben Sie in letzter Zeit auch schon einmal die Frage gehört, ob Sie Ihren Hund barfen bzw. roh füttern möchten. Was bedeutet Barf aber eigentlich genau und ist barfen gesundheitsschädlich und gefährlich? Fragen über Fragen, die ich gerne in diesem Artikel etwas erläutern möchte.

Pro und Contra barfen

Barf oder B.A.R.F. ist eine Abkürzung und wird in letzter Zeit gerne und häufig benutzt. Auch weiß fast jeder, der sich mit dem Thema gesunde Tierernährung auseinander setzt so „ungefähr“ was mit Barfen gemeint ist. Aber geht es ins Detail und wird das Thema Barf unter Hundebesitzern und Tierärzten angesprochen, so herrschen doch immer noch große Unwissenheit und viele Vorurteile.

Aussagen wie: „Sind Barfer nicht die Verrückten, die denken ihr Hund wäre noch ein Wolf?“- „Die müssen ja Geld haben, wenn deren Hund immer frisches Fleisch bekommt!“- „BARF bedeutet doch roh füttern und ständig ausrechnen, was der Hund benötigt.“ sind nicht selten.

Barf Bedeutung

Zunächst sollten wir erst einmal klären, was die Bezeichnung Barfen eigentlich genau bedeutet. Im Laufe der Zeit hat die Abkürzung Barf einen Bedeutungswandel vollzogen. Anfangs stand B.A.R.F. für „Born-Again Raw Feeders“ (wiedergeborene Rohfütterer‘). Dann wurde daraus „Bones And Raw Food“ (Knochen und rohes Futter).

Später ging es dann in Richtung „Biologically Appropriate Raw Food“ (Biologisch angemessenes rohes Futter), was ins Deutsche dann als „Biologisches artgerechtes rohes Futter“ bzw. „Biologisch artgerechte Rohfütterung“ übersetzt wurde.

Barfen nur Fleisch?

Nein! Barf ist keine reine Fleischfütterung, sondern es wird generell Rohkost gefüttert. Das bedeutet also neben Fleisch und Knochen auch Gemüse, Salat, Eier und Obst – aber eben alles roh! Denn einem Wolf springt auch kein gekochtes Wild vor die Beine und außerdem gehen beim Erhitzen viele wichtige Nährstoffe verloren – so jedenfalls die großflächige Meinung der Barfgemeinde.

Doch mittlerweile steht der Begriff nicht mehr nur einfach so für artgerechte Rohfütterung, sondern es verbirgt sich dahinter ein festes Konzept, welches sich eben an den Wölfen orientiert. Die Aufteilung der Komponenten im Futter erfolgt beim Barfen nach dem Beutetierschema.

Wer seinen Hund nicht nach diesem vorgegebenen Konzept füttert, der barft auch schlicht und ergreifend nicht! Verstehen Sie mich nicht falsch, Barfen ist durchaus eine gesunde und artgerechte Ernährung, die allerdings extrem aufwendig ist und viele Kenntnisse vorraussetzt.

Daher meine Frage: Ist ein Barf Konzept für Hunde wirklich nötig und wird dieser Ernährungsstil nicht schlichtweg übertrieben? Welcher gesunde Mensch ernährt sich nach einem festgelegten Konzept? Wiegen wir unser Gemüse und Fleisch genaustens ab und rechnen aus, wieviel wir wovon benötigen, um ausreichend versorgt zu sein?

Erstellen wir akribische Essenspläne, in denen wir unsere Mahlzeiten so zusammengestellen, dass wir auch auf jeden Fall alle benötigten Nährwerte abdecken können? Aus welchem logischen Grund ist das dann alles beim Hund nötig?

Ist Barfen wirklich gesund?

Zunächst klingt das Wort barfen einfach und gesund. Dem Hund wird aus frischen und rohen Zutaten sein Futter zusammengestellt. Damit lebt er lange glücklich und zufrieden. Doch ist dem wirklich so?

Zunächst gilt: Eine bedarfsgerechte Rohfütterung und deren optimale Zusammenstellung erfordert Kenntnisse in der Futtermittelkunde und Tierernährung. Daher sollte vorab ein Spezialist konsultiert und ein individueller Futterplan erstellt werden.

Außerdem wird immer wieder in entsprechender Literatur angeführt, dass gebarfte Hunde ein besseres Immunsystem, stärkere Knochen, ein glänzenderes Fell und weniger Parasiten haben. Doch wissenschaftlich wurde das alles allerdings bislang noch nicht bewiesen, aber auch nicht widerlegt.

Barfen ist auf jeden Fall eine sehr gute Alternative und besser als jedes Trockenfutter oder minderwertiges Industrie Nassfutter! Doch barfen ist auch mit einigen Risiken verbunden.

Barfen birgt Risiken

Die BARF-Fütterung ist durchaus mit einigen Risiken verbunden! So kann es zu einer Über- oder Unterversorgung mit Nährstoffen kommen. Welche dann auch wieder zu gesundheitlichen Problemen führen können. Erste Anzeichen können starker Juckreiz oder enormer Mundgeruch sein. Außerdem kann das rohe Fleisch krankmachende Parasiten und Bakterien enthalten. Besonders im Sommer ist hier Vorsicht geboten.

Über- oder Unterversorgung mit Nährstoffen

Wie bereits erwähnt, erfordert die Zusammenstellung von einem Barf Speiseplan nicht nur Zeit, sondern auch spezielle Kenntnisse.

Barf Futterplan Studie

Dahingehend wurden 2010 an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München 95 eingeschickte Barf Rationspläne überprüft. Kein einziger eingesandter Barf Futterplan deckte den täglichen Bedarf an Nährstoffen. Sagenhafte 60 Prozent wiesen sogar gravierende Mängel in der Zusammensetzung auf. Oft wurde ein Calciummangel mit gleichzeitigem Phosphorüberschuss festgestellt, sowie Jod- und Vitamin-D Mangel beobachtet.

Doch auch die kommerziell käuflichen B.A.R.F-Pakete weisen zum Großteil erhebliche Mängel auf. Fünf von sechs der untersuchten „Barf Komplettmenüs“ wiesen ein starkes Nährstoffungleichgewicht auf, womit die Deklaration als „Alleinfutter“nicht mehr korrekt ist.

Einseitige Ernährung beim barfen

Weiterhin begehen viele Barfer den Fehler, ihrem Liebling nur reines Fleisch anzubieten und die Ernährung ist dahingehend zu einseitig. Somit sind zwangsläufig wichtige Mineralstoffe wie Natrium und Calcium, sowie Vitamine und Spurenelemente nicht ausreichend verfügbar.

Auch die benötigten Ballaststoffe für eine ordungsgemäße Verdauung fehlen komplett. Einfach so rohes Obst und Gemüse hinzuzugeben löst dieses Problem oftmals nicht, denn viele Gemüse Sorten werden für den Hund erst durch das Garen bzw. Kochen verdaulich.

Außerdem führt die reine Muskelfleischfütterung zu einer Überversorgung mit Proteinen. Das überschüssige Eiweiß muss zwangsläufig vermehrt abgebaut werden, was wiederrum die Niere (siehe auch Nierenprobleme beim Hund) und die Leber extrem belasten kann. Daher ist es ratsam, unbedingt auch Innereien, die weniger Protein enthalten, in die Barf Mahlzeit zu rund einem Drittel einzufügen. Wichtig ist auch auf verschiedene Fleischsorten und auf Fisch im Barf Speiseplan zu achten.

Darüber hinaus sollte der pflanzliche Anteil (Kohlenhydrate) in der Barf Ration für Hunde maximal 30% betragen. Denn zu viele Kohlenhydrate belasten nicht nur die Bauchspeicheldrüse, sondern auch die Nieren und Leber.

Viele der heutigen „Zivilisationskrankheiten“ bei Hund und Katze sind sicherlich auf einen zu hohen Kohlenhydratanteil in der Tierernährung zurückzuführen. Desweiteren ist die richtige Energieversorgung wichtig. Gerade für Barf Anfänger ist es zu Beginn schwer, die passende Futtermenge für den Hund abzuschätzen. Unter- und Übergewicht können die Folge sein.

Auch zu viele Knochen können problematisch werden und zum so genannten „Knochenkot“ führen, der für den Hund auch extrem gefährlich werden kann. Lesen Sie den Artikel: Verstopfung beim Hund zu diesem Thema.

Krankmachende Keime – Bakterien und Parasiten

Rohes Fleisch kann durchaus krankmachende Keime enthalten. Das kann nicht nur für den Hund zum Problem werden, sondern auch ganz besonders uns betreffen. So kann das gut gemeinte Barfen schnell auch gefährlich für Menschen werden, besonders Kinder und ältere Leute mit einem schwächeren Immunsystem sind hier besonders betroffen. Gerade in den Sommermonaten ist hier auf besondere Hygiene zu achten.

Eine Frage an Sie: Was kostest derzeit 1kg Rindfleisch beim Metzger? Geben Sie mir da Recht, wenn ich behaupte, dass der Preis dafür zwischen 9-15 Euro liegt? In vielen Barfshop wird 1kg Rindfleisch für 3-4 Euro angeboten. Warum sollte eine Metzgerei das selber Rindfleisch preiswerter verkaufen und auf Umsatz verzichten.

Parasiten und Bakterien im Rohfleisch

Die Universität Utrecht hat in einer kürzlich veröffentlichten Studie zum Thema „Zoonotische Bakterien und Parasiten im Rohfutter für Hunde und Katzen“ herausgefunden, dass von 35 getesteten Rohfutterrationen alle bakteriell belastet waren. Obendrein enthielten einige Proben auch noch Parasiten (in diesem Fall Würmer).

Diese Krankheitskeime¹ mögen einem gesunden Hund mit einem intakten Immunsystem kaum etwas ausmachen, aber für uns Menschen sind sie extrem gefährlich und eine ständige Infektionsquelle.

Ergebnis der B.A.R.F. Studie

Parasiten und Bakterien im Rohfleisch - Studie

Parasiten und Bakterien im Rohfleisch – Studie

Barfen wissenschaftliche Studie

Wie diese wissenschaftliche Studie zum Thema Barfen eindeutig belegt, ist rohes Fleisch nicht keimfrei. Mitunter enthält es sogar krankmachende Bakterien und Parasiten. Somit kann barfen durchaus gefährlich für Menschen werden.

Aber natürlich müssten noch weitere Studien zum Thema Barfen und Rohfütterung durchgeführt werden, um mehr Klarheit zu schaffen. So müsste ferner untersucht werden, wieviele gebarfte Tiere und deren Halter tatsächlich an denen im Rohfleisch vorgefundenen Keimen erkranken und wieviele Nichttierhalter im Vergleich dazu.

Außerdem sollte erforscht werden, wie genau sich die Übertragung und das Infektionsrisiko verhält. Nur so lassen sich letztendlich die richtigen Rückschlüsse in Bezug auf die Rohfleischfütterung ziehen.

Außerdem sollte auch die bakterielle Belastung bei Industrie Fertigfutter noch genauer getestet werden.

Ist Fertigfutter keimfrei?

Unter der Leitung von Dr. Gary Pusillo und Dr. Tsengeg Purejav wurden im Jahr 2015 im Rahmen eines Crowdfounding-Projekt namens „The Pet Food Test“ insgesamt 12 Industrie Futtersorten (darunter u.a. Trocken- und Dosenfutter von bekannten und „nahmenhaften“ Marken) für Hunde und Katzen analysiert. Hier wurden allerdings andere Krankheitserreger untersucht, als in der Utrecht Studie. Ungeachtet dessen scheint auch Industrie Trocken- und Dosenfutter nicht völlig unbedenklich zu sein – ganz im Gegenteil!

Keime in herkömmlichen Industriefutter

Keime in herkömmlichen Industriefutter

Ergebnis der Studie

Studie - Belastung im Hundefutter

Studie – Belastung im Hundefutter – QuelleHier zur englischen Version

Multiresistente Keime, Hormone und Antibiotika im Fleisch

Vielleicht sollten wir aber mal, abgesehen vom Barfen oder Anti Barfen, auf die Ursachen und Gründe dieser extrem hohen Krankheitserreger im Fleisch näher eingehen?! Kommt diese überhöhte Keimbelastung, die verschiedenen Hormone und Antibiotika im Fleisch, egal ob Barf oder Industriefutter, eventuell von der falschen Nutztierhaltung – besser gesagt der Massentierhaltung?

Allein in Deutschland leben und sterben ca. 745 Millionen Tiere pro Jahr (Stand 2017), Tendenz weiter steigend².

Eine routinemäßige Gabe von Antibiotika ist mittlwerweile unvermeidlich geworden, welches sich natürlich auch im betreffenden Fleisch wiederfindet – antibiotikaresistente Keime entstehen. Auch der ständige Stress und die damit verbundene erhöhte Hormonproduktion der Tiere bzw. gezielte Hormonbehandlungen gehen ins Fleisch und Blut über.

Fehlende Bewegung und schnelles Mästen tun ihr Übriges. Außerdem entstehen in den Mastbetrieben schnell Krankheiten, beispielsweise auch durch falsches Futter.

Welches Barf Fleisch wo kaufen?

Nun werden sicher einige von Ihnen sagen: „Ich kaufe mein Barf Fleisch aber beim Metzger meines Vetrauens!“ Das ist sehr lobenswert, aber wissen Sie wirklich, woher das Fleisch kommt und wie die Haltung der Tiere war? Bio Höfe und kleine Schlachterein sollten hier in jedem Fall bevorzugt werden.

Gerade beim Barfen wird auch gerne preisgünstiges Stichfleisch³ (ist die Stelle, wo das Tier nach dem Bolzenschuß, zum Ausbluten gestochen wurde) verwendet. Aber gerade bei diesem Fleisch können große Gefahren lauern. So sollten beispielsweise Hunde, die an einer Schilddrüsenerkrankung leiden, Stichfleisch nicht bekommen.

Meine Barf Alternative

Testpaket AnifitQualitäts Hundefutter aus Schweden von Anifit! Hohe Qualität verspricht Anifit nicht nur, sie wird auch streng überprüft: Anifit ist IFS (International Food Standard)1), ISO 22000 (Management von Lebensmittelsicherheit)2) ISO – 9001 (Qualitätsmanagement), und Bio- zertifiziert und wird von den Prüfern des TÜV und der BCS ÖKÖ Garantie GmbH (DE-ÖKO-001) kontrolliert.

1) Produktion Bayern 2) Produktion Schweden

 

Barfen und Hygiene

Nicht nur die richtige und nährstoffhaltige Zusammenstellung der Futterrationen ist beim Barfen enorm wichtig, sondern auch die entsprechende Küchenhygiene. Nur so kann eine eventuelle Infektion im Zusammenhang mit der Rohfleischverrabeitung vermieden werden. Denn die Keime finden sich nicht nur im Rohfleisch und später dann im Hundenapf wieder, sondern bleiben auch bei der Verarbeitung an unseren Händen kleben.

Also unbedingt Schneidebrett und Messer gründlich reinigen und stets ordentlich Hände waschen oder gleich Handschuhe verwenden! Außerdem kann auch der Hund selber zur Infektionsquelle werden, denn er scheidet ggfs. die Keime über den Kot und Speichel aus. Darum sollte dem Hund das Lecken, besonders im Gesichtsbereich, auch abgewöhnt werden.

Fazit zum Barf von Hunden

Barfen ist eine Kunst für sich und erfordert einige Kenntnisse und vor allem viel Zeit. Denn die Zutaten müssen nicht nur roh, sondern sollten auch frisch zubereitet werden. Wer diesen Arbeitsaufwand in Kauf nimmt und seinen Hund mit allen benötigten Nährstoffen versorgt, liegt mit Barfen auf der richtigen Seite.

Natürlich gibt es, wie überall, Vorteile und Nachteile auch beim Barfen. Ob nun Barfen Ja oder Nein, sollte aber jeder Hundebesitzer für sich selber entscheiden.

Abschließend lässt sich noch sagen: Egal ob Barfen mit rohem Fleisch oder herkömmliches Industriefutter, überall können sich eine ganze Reihe von Keimen tümmeln. Manche davon sind krankmachend und können ein Risiko für Mensch und Tier darstellen.

Wichtig ist bei der Tierfütterung allgemein die richtige Hygiene und auf Qualität zu achten, die natürlich auch ihren Preis hat!

ACHTUNG: Discounter Fleisch⁴ sollte nicht zum Barfen verwendet werden. Oftmals ist es nicht nur stark keimbelastet, sondern auch bereits „küchenfertig zubereitet“ und enthält eine „Lake aus Salz, Gewürzen, Säuren und Aroma“, also Gift für unsere geliebten Hunde!

Interessante Artikel zum Barfen und Quellen

¹ – https://www.n-tv.de/wissen/Rohfleisch-fuer-Haustiere-steckt-voller-Erreger-article20230956.html
² – https://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung
³ – https://de.wikipedia.org/wiki/Stichfleisch
⁴ – http://www.deutschlandfunk.de/verdacht-auf-irrefuehrung.697.de.html?dram:article_id=74722

Fragen zum barfen? - Soforthilfe
Haben Sie noch Fragen rund um das Thema barfen, dann kontaktieren Sie mich oder mein Ernährungsteam. Für weitere Fragen nutzen Sie bitte das Kontaktformular  (<- Klick) mit dem Betreff Barfen. Es wird sich dann in Kürze jemand mit Ihnen in Verbindung setzen.
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